Sony stellt 2028 die Disc Produktion ein. Wo geht's hin mit der Spielebranche?

Ich habe meine Konsolen wieder abgeschafft, hatte eine PS5 und eine Series X.

Habe aber gemerkt, dass ich hauptsächlich auf dem PC spiele und die Dinger eher verstauben. Die Spiele sind auf dem PC günstiger und ich liebe die Möglichkeit, die Performance zu justieren und im Endeffekt sehen die meisten Spiele dann besser aus und laufen mit höheren FPS.

Ein Grund war auch, dass meine Playstation Lieblingsserien wie the Last of Us und Uncharted auch auf dem PC zu haben sind.

Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile, der Comfort der Konsolen ist schon nice, gerade bei der Playstation. Installieren, Spiel läuft, Controller ist perfekt integriert. Ich habe zwar einen Dualsense am PC, aber Spiele wie Dead Space unterstützen die Special Features am PC wieder nicht.

Das Hauptargument für eine Konsole wäre für mich ein neues Last of us oder Uncharted oder Red Dead Redemption konsolenexklusiv. Zum Glück interessiert mich GTA so gar nicht. :grinning_face_with_smiling_eyes:
Und der Trend geht ja wieder in dieser Richtung.
Aktuell vermisse ich die Konsolen aber gar nicht.

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Das stimmt… noch. Xbox zieht die Preise ja schon an. Xbox Series X 1 TB kostet jetzt 800€ und wird dabei von Microsoft noch subventioniert, Microsoft macht also bei jedem Verkauf Verlust. Das 2 TB Modell fliegt wohl sogar komplett raus, weil es wohl bei > 1000$ landen wird.

Die hohen Speicherpreise werden jetzt überall langsam durchschlagen. Valve hatte halt das „Glück“ keiner der großen Player zu sein die schon längere Verträge hatten. Eine PS6 wird auch schon bei 1000$ gemutmaßt.

Bei den anderen Punkten stimme ich euch soweit zu. Aber ich weiß nicht, ich seh den Sinn einer Konsole langsam nicht mehr. .. Zumindest für mich persönlich. Ich seh halt immer weniger Pro Punkte für eine Konsole und eher Kontra Punkte…

Wir können ja nur mit den aktuellen Preisen arbeiten, auch Steam kann die Preise nach oben anpassen.

Aber die Hardware Entwicklung ist ja auch ein Punkt. Die Spiele sehen mittlerweile gut aus und die Sprünge werden kürzer. Die größte Verbesserung der aktuellen Konsolengeneration war eigentlich der Einsatz der SSD.

Und die Preise werden sicher auch ihr übriges tun, dass die Übergangsphase zur PS6 länger wird.
Also kann man es dann vermutlich auch eher rechtfertigen sich eine teurere Steam Machine hinzustellen.

Aber viele Leute sind auch Gewohnheitstiere. Ich finde es auch faszinierend wie gut Lego weiterhin im Futter ist und da gibt es eindeutig günstigere und bessere Konkurrenz.

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Das Argument werden zunehmend die Spiele sein. Wenn Du kein Zelda und kein Mario möchtest, dann Glückwunsch, in dem Fall hast Du Glück gehabt. Wer ein Ghost of Yotei, ein God of War, ein neues The Last od Us oder Uncharted spielen will, wird dagegen mit einer Steam Machine leider in die Röhre schauen. Es ist auch noch nicht geklärt, wie Microsoft künftig mit seinen Exclusives umgehen wird. Jez Corden spekuliert ja schon wieder, dass Microsoft sich perspektivisch von Steam zurückziehen könnte.

Aber egal, was wir spekulieren, die Unternehmen werden immer mit allen Mitteln versuchen ihre Plattform unverzichtbar zu machen. D.h. „sinnlos“ werden sie sicher nicht werden. Am Ende kommt es dann wie immer nur darauf an, worauf man persönlich verzichten kann.

Hab ich tatsächlich kein Interesse, daher fiel die Wahl statt auf eine Switch auch auf ein Steam Deck :sweat_smile:

Und bei Sony… ja ich bin prinzipiell sehr interessiert an den deren Spielen, aber die letzten Jahre kam eher weniger und es gibt von Sony ständig diese Versuche irgendwelche Multiplayer Titel auf den Markt zu bringen. Da ich an MP kein wirkliches Interesse habe, kann Sony diese Spiele sehr gerne behalten.

Dazu kommt noch dass die neuen Steam Machines trotz des hohen Preises von der Performance auch nur auf PS5 Niveau liegen.

Ich hätte mir gewünscht dass Valve die Konkurrenz so in Bedrängnis bringt dass Sony und MS sich anstrengen müssen um keine Kunden zu verlieren. Sehe die Zielgruppe dafür jetzt eher bei Leuten die hauptsächlich auf Steam Deck spielen und für daheim mehr Performance wollen, aber würde mich überraschen wenn sich da viel von einem Anbieter zu nem anderen verschiebt.

Umgekehrt wäre für mich eine Handheld-PS6 die beste Plattform wenn ich da meine digitale PS4/5 Bibliothek übernehmen kann.
Am besten noch mit Unterstützung für PSVR2 damit ich das Headset theoretisch überall betreiben kann.

Man treibt Sammler auch damit in die Illegalität, sofern man sich mit digitalen Kopien zufrieden gibt.

Den bisher typischen Spielesammler interessiert dann doch auch das Haptische. Mit einem Explorer-Screenshot oder der digitalen Spielewand von GOG lässt sich ungleich schwerer flexen wie mit einem vollen Regal im Hintergrund. Digital ist ja jetzt schon nahezu die ganze SNES- und MegaDrive-Bibliothek erhältlich, das ist keine große Leistung, die alle auf Festplatte zu haben. Da kriegt man höchstens noch Kudos, wenn man die Spiele aller Plattformen seit dem Atari 2600 abgespeichert hat.

Das stimmt, aber dass ich bei den Konsolen relativ zum Preis mehr Bang for Buck kriege (einfach aufgrund der Skalierung) , hat ja den Markt der (teilweise richtig viel teureren) PCs nicht sterben lassen. Aus der Perspektive „gute Einsteigerkiste in den PC-Gaming-Markt“ ist die Steam Machine garnicht so schlecht. Und wenn wir jetzt darüber reden dass die Series X nur noch etwas weniger kostet wie die PS5 Pro (!) und ich für 100 EUR mehr die Steam Machine kriege, bildet sich da ein Einstiegspreis raus.

Ich glaube eh nicht, dass die Leistungswerte aktuell so sehr die Kaufentscheidung beeinflussen. Valve behauptet ja selbst, dass die Machine in 70% der Fälle stärker sei als das, was die Kunden rumstehen haben.

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Vor allem ist die Steam Machine auch angenehm klein und unauffällig. Als irgendein Drittanbieter die Companion Cube Mod gezeigt hat wollt ich am liebsten eine nur dafür haben.

Der Einstiegspreis auf Microsoft-Seite wäre für mich eher die Series S, aber die ist preislich ja auch explodiert.
Ich hoffe jedenfalls dass Valve hier einen langen Atem haben kann und mit Steam Machines durchhält bis sich Preise irgendwann wieder normalisieren können.

Dann wird es meiner Meinung erst wirklich interessant für welches Modell sich die Spieler entscheiden.

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Das Problem an der S ist das Microsoft das selbst als das „kleinere Modell“ der X vermarktet und damit eh schon nicht so erfolgreich war. Das war ein spannender Versuch, aber nicht wirklich gut. Das XBox-Profil ist die X.

Der Vorteil den Valve halt hat: die sind privat. Die können mit so einem Produkt beliebig lange die schwarze Null fahren und sind da niemandem Rechenschaft schuldig ausser Gabe Newell. Und selbst mit einer schwarzen Null können sie noch verargumentieren, dass es Steam schützt und deckt.

Bei XBox und Sony muss jedes Jahr 30% Marge her und bei Sony ist sie halt da.

Nö, der Vorteil ist das die 75 Prozent des PC Marktes beherrschen und von jedem Hinz und Kunst 30 Prozent (ha da ist die Marge) kassieren :smiley: ob Indie oder AAA, Valve bekommt seine 30 Prozent.

Nichts anderes schreibe ich.

Ums klarer zu machen: XBox und Sony bauen sich mit Hardware einen (geschlossenen, auf sie beschränkten) Markt, Steam bedient einen schon bestehenden Markt, den sie mit Hardware schützen.

Für die ist nicht so schlimm, dass Hardware gerade unter Druck ist, weil die zahlt der Kunde schon vorher.

Mittlerweile gestaffelt nach Umsatz. Kleine Indies zahlen auf alles immer 30 %, Call of Duty nicht.

Das ist relativ unerheblich für den Vergleich, das wird auf allen Marktplätzen so sein.

Über Sony heißt es, die verlangen grundsätzlich 30 %. Epic verlangt 12 % ab 1 Mio. $.

Das wird wahrscheinlich stimmen, weil die Steuerelemente da andere sind. Die Rabatte werden eher über Co-Marketing und so eingeräumt (z.B. über ein spezielles PS-Bundle oder eine Werbekampagne). Das ändert aber an dem Kern der Betrachtung nichts: ich hab oben ja Geschäftsmargen, nicht Verkaufsmargen angeführt.

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Die ist bei PlayStation meines Wissens aber auch nicht 30 %. Jemand anderes hat sich die Berichte mal angeschaut und kam auf etwas zwischen 10-20 %, da vertraue ich erstmal drauf. 30 % macht Microsoft vll im Cloud-Business, aber nicht bei Xbox. Die waren vor der Gamepass-Sackgasse gleichauf mit Sony.

Da hast du in der Tat recht, ich hatte auf die 10-Jahres-Zahlen geschaut. Aber da gibts ja was von Freitag.

https://www.sony.com/en/SonyInfo/IR/library/presen/er/pdf/26q1_sonypre.pdf

Aktuell 14% in der Gamingssparte, aber gut am wachsen.

Allerdings ist der Erwartungsdruck wahrscheinlich bei Microsoft und bei Sony ein anderer.

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Valve preist die HW so ein, dass sie nur wenig Gewinn machen. Die HW soll sich selber decken. Argument wieso man die Steam Machine nicht subventioniert, wie z.b. Microsoft oder Sony ist, dass man die Machine auch einfach mit Windows betreiben könnte und nie etwas im Steam Store kaufen muss. Die Machine ist halt von Anfang an so offen konzipiert.

Also, ja, Valve kann hier einen sehr langen Atmen beweisen, da die HW von sich aus die schwarze Null schreibt.