Das liegt vielleicht auch daran, dass es sooo viele Spiele für lau oder zum Spottpreis gibt und jeder Gamer diesen „pile of shame“ hat. Ein neues Spiel muss sich immer auch gegen alle anderen alten Spiele durchsetzen. Bei GTA werden es die Spieler einsehen, 100€ zu bezahlen. Andere AAA-Spiele haben aber auch für 0€ einen schweren stand.
Wenn ich das richtig verstehe, wird das bei der PS5 dann nicht mehr passieren. Sony ist der einzige Produzent der Discs. Damit gehen nicht nur die First-Party-Produktionen verloren, sondern einfach alle Produktionen. Damit ist effektiv das physische Medium für PlayStation tot.
Naja, doch. Ich kann genau jetzt mein FF7 Remake für die Switch 2 weiterverkaufen. Das ist zumindest kurzfristig etwas mehr Flexibilität als mit reinen Download-Codes. Aber natürlich hat das alles dieselbe Halbwertzeit wie andere digitalen Dinge.
Das ist mir irgendwie zu oberflächlich. Was wird denn digital gekauft? EA FC, Madden, Call of Duty, etc.? Ja klar wird das digital gekauft. Es gibt keinen Grund, das physisch zu kaufen, da das für die meisten eh ein Online-only-Spaß ist.
Ich habe so die Vermutung, dass unter den 20% der physischen Käufe vor allem kleinere und Single-Player-Spiele sind. Und da macht es ja auch eher Sinn, meines Erachtens nach. Und das finde ich ja schon irgendwie schade.
Aber ja, alles in allem ist das wahrscheinlich einfach der Lauf der Dinge und am PC ist das ja schon längst Standard. Etwas schade finde ich das ja schon. Ich wünschte, es gäbe hier eine andere Lösung und wenn ich mir die Reaktionen auf meinen PC-Sammelthread ( Moderne PC-Spiele und das Sammeln ) anschaue, dann sind schon ein paar weitere Leute darüber traurig.
Das ist sicherlich dem geschuldet, dass es bei mir nie groß eine Rolle gespielt hat. Ich weine manchmal eine einzige Träne meinem A500 und der Monkey Island 1 Box hinterher, weil nicht mehr vorhanden, ansonsten bin ich durch den Overkill an digital erworbenen Spiellizenzen völlig übersättigt.
Aus der Perspektive des Erhalts von Spielen oder dem theoretisch möglichen Verlust aller digitalen Lizenzen sieht die Sache schon anders aus. … Hm, sollte mal aufhören noch mehr Spiele zu kaufen und ordentlich den Backlog wegzocken, solange es noch geht ![]()
Hoppla. Ich merke gerade, dass das irgendwie sehr scharf klang. Ich wollte dich gar nicht angreifen und wollte mich eher auf diese generelle 80%-Aussage beziehen, die überall umhergeistert, nicht auf deinen speziellen Case jetzt. Sorry!
Ich stimme dir bei dem Overkill total zu. Wenn man in den 1990‘ern noch irgendwie den Anspruch haben konnte, dass man „alles“ ™ irgendwie noch wenigstens anspielen kann, ist alleine mein digitaler Backlog so groß, dass ich da wohl niemals durchsteigen werde
.
Es ist ja schon vieles hier geschrieben worden. Daher beziehe ich mich mal nur auf einen Aspekt Deines Posts, zu dem ich eine sehr klare Meinung habe.
Ich erwarte überhaupt keinen Crash der Games-Industrie. Die Situation ist m.E. überhaupt nicht mit 1982 vergleichbar, wo (fast) die gesamte Branche auf einen einzigen Riesen (Atari) ausgerichtet war, der ins Straucheln geriet und alle anderen mit sich riss. Und selbst da hat es ja eigentlich nur Nordamerika so richtig erwischt – wird ja in Berichten fälschlicherweise gerne als globales Phenomen aus der englischen Literatur übernommen. Ich habe damals in Deutschland nichts davon gemerkt, vermutlich weil ich einen Heimcomputer von Commodore hatte.
Wir haben im Moment eine sehr stark diversifizierte Games-Industrie. Der Umstand, dass Sony die Disk-Produktion einstellt, wird daher genau die Nutzerinnen und Nutzer von Sony betreffen. Und da vermutlich auch keinen Crash bewirken, weil es die überwiegende Mehrheit von denen nicht juckt, da sie ohnehin nur noch Downloads kaufen.
Da die Games-Industrie mittlerweile so stark geworden ist, könnte ich mir ähnlich wie bei Film und Musik nur vorstellen, dass es langfristige Abwärtstrends geben könnte, die aber vermutlich gleichermaßen auch wieder durch Veränderungen der Branche aufgefangen würden. Aber einen Crash wie 1982/83 sehe ich nicht.
Alles easy, fühlte mich nicht angegriffen ![]()
Dann sollte man Sony das dadurch vermitteln, einfach keine kommende PS6 mehr zu kaufen.
Wäre für mich zumindest ein Grund.
Aus Sammlersicht fand ich damals schon problematisch, dass die Veröffentlichungen für z.B. PC Spiele von Boxen auf Amaray gewechselt sind. Wenn es nur um das Besitzen geht, bleibt wohl nur GOG und selbst sichern.
Genau so sehe ich das auch. Ich war/bin mit der Ps5 sehr unzufrieden. Das hatte ich in diesem Umfang bisher noch bei keiner Konsole. Letztendlich habe ich mich auch von dem Gerät getrennt und vermisse es absolut nicht. Eine PS 6 hat mich von daher nicht wirklich angesprochen, aber damit ist das Thema für mich endgültig gegessen. Sehr schade, denn ich habe viele positive Erinnerungen an die Marke. Aber ich muss nicht auf Biegen und Brechen eine Sony Konsole Zuhause haben.
Nur der Vollständigkeit halber: Nicht alle Spiele bei Steam haben DRM. Diese Spiele kann man nach der Installation auch ohne Internet und Steam starten oder sich den Installationsordner wegsichern.
Gog ist natürlich trotzdem zu bevorzugen ![]()
Und dann auf Sachen wie Bloodborne, Returnal oder Saros zu verzichten? Solange sie Exclusives dieses Kalibers auffahren, sehe ich die Möglichkeit gar nicht zu verzichten. Gerade wenn es jetzt eben keine PC Ports mehr geben sollte. Mir würde da echt was fehlen.
Und deswegen kommen sie damit durch. DRM war dieselbe Geschichte. Viele wollten boykottieren und sind dann eingeknickt. Das ist das Problem bei geschlossenen Plattformen. Die Macht.
In erster Linie kommen sie damit durch weil es einfach bequem + sinnvoll ist.
Mhhh, weiß nicht so recht, wie ich zu dem Thema stehe. Generell kaufe ich Spiele immer auf Disc (jedoch nur im Sale bei mind. 40% Ersparnis, was generell bei PS5 Spielen schnell passiert), außer, der digitale Discount ist riesig. Gestern z. B. erst „The Quarry“ als Special Edition für 8,50€ (statt 90€) im PSN gekauft. Im Prinzip habe ich nichts gegen digitales, doch ist mir für eine Lizenz halt der Preis zu hoch. Sprich, ich müsste noch länger auf einen Sale warten, wodurch ich keine aktuellen Spiele mehr spielen würde.
Zweiter Punkt, der gegen physische Medien spricht ist der Verfall. Von meinen knapp 900 Filmen auf Disc sind ca. 50 Filme nicht mehr abspielbar, da verrottet oder generell nicht mehr lesbar. Und da sind Discs dabei, die keine 10 Jahre auf den Buckel haben. Wer weiß, wie es in 20 oder 30 Jahren ausschaut. Hier habe ich auch ca. 200 Filme digital, den im Gegensatz zu Spielen, werden einem Filme zeitnah hintergeworfen. Da „kaufe“ ich lieber für 5€ digital den 4k Stream, statt 30€ für die Disc.
Dritter Punkt in der Vergangenheit schwelgen. Ich habe im Keller hunderte von Spielen die ich nie wieder spielen werde. Bin auch mittlerweile eher die Fraktion „kurz bei YouTube / StayForever in Erinnerung schwelgen, statt selbst zu spielen“. Daher ist mir der Aspekt alte Spiele physisch erhalten auch nicht mehr so wichtig.
Lange Rede kurzer Sinn: Wenn der Preis stimmt, habe ich nichts gegen digital, wobei natürlich die Gefahr besteht, das es ohne die Disc als Konkurrenz digital teuerer werden wird.
Ich hab zwar nur ungefähr 350 DVDs und Blurays, und packe die auch nur vereinzelt mal ins Laufwerk, aber die funktionieren alle.
Die einzigen durch Bitrot defekten Discs, die ich habe, sind die beiden für das Spiel D auf dem Sega Saturn - und Sega CDs gelten wohl generell als anfällig dafür. Die Lagerung im leicht feuchten Keller tat dann wohl ihr übriges.
So generell haben Discs halt den Vorteil, dass man tendenziell(!) relativ(!) unkompliziert Sicherungen erstellen kann. Ich habe deswegen einen Großteil meiner DVDs auf Festplatte kopiert, ebenso die PC- und Videospiele.
Ich würde das nicht missen wollen. Eine reine Online-Konsole mit DRM würde ich prinzipiell nicht kaufen. Ich sehe da selbst Steam seit jeher kritisch. Zumindest kann man sich da theoretisch bei vielen Titeln ohne extra DRM und Steamworks die Spiele dann ausserhalb der Plattform sichern.
Ist aber auch der Grund, warum mich weitere DRM-Stores wie Epic kaltlassen.
Bei GoG würde ich mich auch nicht darauf verlassen, dass der Laden in 10, 20, 30 Jahren noch existiert und/oder all meine gekauften Spiele vorrätig hat, deswegen lade ich die aktualisierten Versionen unregelmäßig runter per lgogdownloader.
Auch so etwas. Keine Ahnung, wie viele meiner Module (nur Mega Drive) und CDs (nur Saturn und Dreamcast) im Keller noch funktionieren. Ich denke oft dran diese zu testen und zu verkaufen, solang diese noch funktionieren. Aber ich scheue bisher noch den Aufwand.
Die Liste an defekten Film Discs empfinde ich schon als sehr lang:
Da ich eh 99% der Filme nur 1x schaue, wandern auch kaum noch Filme ins Regal (davon ab ist eh fast kein Platz mehr xD).
4K Blu Rays halten 30-100 Jahre. In der Pandemie habe ich angefangen, die kleinen Silicia Beutel der Tests von meiner Partnerin und mir in die DVD-Hüllen zu packen. Ich kaufe aber lange keine DVDs mehr und setze auf das bessere Medium. Kleiner Tipp, lagert die Filme nicht im Regal, sondern z.B. in Ikea-Boxen. So schwüle Tage wie letzte Woche sind der schleichende Tod für Disketten und andere Medien.
Daran gibt’s nichts gut zu finden.
Allen, die hier proklamieren, dass sie ohnehin nur digital kaufen, stand diese Möglichkeit ja so oder so offen. Wenn ihr aber glaubt, dass diese Entwicklung am Ende nicht auch euch betrifft, irrt ihr leider.
Habe das Thema im Freundeskreis auch schon besprochen. Und ein Sentiment, dass dabei aufkam, hier aber noch nicht so richtig Beachtung findet, ist die mit der Abschaffung physischer Medien aufkommende Marktmonopolstellung Sonys bei der Distribution der Playstationspiele. Das heißt sie bestimmen die Preise und die Regeln.
Sony und andere Großkonzerne treffen solche Entscheidungen nicht, weil sie zu arm sind, um es anders zu machen und noch weniger, weil das so vorteilhaft für die Konsumierenden ist, sondern aus Gier. Das ist IMMER der Grund.
Betrachten wir mal Sonys „80% der Spielekäufe werder digital getätigt.“-Behauptung. Denn nachdem, was ich dazu gehört habe, spiegelt sie gar nicht das wieder was hier zur Debatte steht.
So werden dabei auch die Titel miteinbezogen, die überhaupt keine physische Veröffentlichung bekommen. Das heißt, es wird eine viel größere Menge an digitalen Spielen gegen die deutlich geringere Zahl an physischen Veröffentlichungen gerechnet. Wenn es jedoch beide Versionen von einem Spiel gibt, sind die Verkäufe im Schnitt wohl halbwegs ausgeglichen.
Ich habe das nicht verifiziert. Für mich klingt es aber ziemlich nachvollziehbar, weil ja nunmal nicht jedes Indie-Studio eine Ladenversion finanzieren kann. (vom zahllosen 1-Euro-Slop in den Stores ganz zu schweigen; der zahlt vermutlich nicht unwesentlich auf die Statistik ein) Außerdem würde ansonsten nicht jeder Internetversandhändler bis hin zu Supermärkten noch physische Spiele anbieten (ich wohne in einer recht kleinen Stadt und selbst hier ist das so), sondern würde nur noch PSN-Guthaben verkaufen oder was weiß ich.
Außerdem, das macht immer noch 20% an physich verkauften Spielen. In der Praxis wird es vermutlich nicht ganz so sein, doch in der Theorie wird ein sattes Fünftel der Käuferschaft somit einfach abgeschnitten. Keine sinnvolle marktwirtschaftliche Vorgehensweise, wenn dahinter nicht das Versprechen von noch höheren Gewinnen stehen würde. Wie könnten die in einer All-digital-Unternehmenszukunft (mit KI-Ambitionen) wohl zustande kommen? Hmm…
Zudem, der ach so böse Gebrauchtmarkt ist den Herstellern seit jeher ein Dorn im Auge. Wenn der wirklich so viele von den potenziellen Vollpreis-/Neukäufen frisst, ist die Nachfrage nach physischen Veröffentlichungen in der Dunkelziffer wohl doch größer als Sony uns hier weißmachen will.
Und zuletzt würde ich gerne genauer wissen, ob die Statistik eine Tendenz aufzeichnet oder vielleicht schon seit Jahren stagniert?
Wie gesagt, ich habe jetzt keine Quellen zur Hand. Doch solche Überlegungen sind ja nicht basislos und sollten daran gemahnen, dass die Umstände komplexer sind und oberflächlich klare Aussagen womöglich doch nicht die besten Grundlagen sind, um unreflektiert in die Bewertung zu gehen.
Die nächsten Schritte Sony kann man sich jedenfalls leicht ausmalen: Physische Veröffentlichungen werden komplett verschwinden, also auch Code in a Box. Die digital „gekauften“ Spiele sind praktisch nur temporäre Nutzungslizenzen. (sind sie ja praktisch jetzt schon) Wenn die Hersteller also Bock haben, sind die Titel irgendwann einfach weg und werden dir später nochmal verkauft oder fick dich! Und schlussendlich schaffen sie auch die Konsolen selbst ab und das Gaming wird im monopolistischen Sony-Ökosystem zum reinen Cloud-Service, egal ob das nun scheiße läuft oder nicht. (man bedenke, dass gestreamte Filme oft auch nicht die Qualität der Blu-Ray-Master erreichen) Denn erstens, wohin willst du sonst gehen? Und zweitens haben wir ja in den letzten Jahrzehnten gelernt, dass die Spielerschaft auch für unfertigen Schrott gerne Mondpreise hinblättert. Dann ist Playstation nur noch eine App, natürlich mit Abosystem und reichlich Ingamewerbung. Und Emulationen werden härter verfolgt als bisher. Die Politik macht auch nichts dagegen, weil Lobbyismus galore. Viel Spaß!
Soviel zur Dystopie.
Könnte jetzt noch ein ganzes Pamphlet dazu schreiben, weil das Thema noch weitreichender ist. Aber ich belasse es erstmal dabei.
Persönlich beobachte ich die aktuelle Gaming-Industrie mit einem morbiden Interesse, weil es schon faszinierend ist mit welcher Dreistigkeit die Techkonzerne vorgehen und wie sich immer noch Teile der Käuferschaft dafür vor den Karren spannen lassen. (wie in der Politik - so’n Zufall) Das Gaming-Business ist auch nicht „to big to fail“. Die Führungsebeben von Sony, Microsoft und anderen Großherstellern interessieren sich einen Scheiß für Videospiele und erst recht für die Menschen, die sie konsumieren. Die hinterlassen verbrannte Erde, wenn sie nur mit maximal viel Geld wieder rausgehen.
Ich mag viele moderne Spiele. Aber ich kann auch mit Retrotiteln viel anfangen. Mein Pile-of-Shame ist ebenfalls so gigantisch, dass ab morgen kein einzelnes Spiel mehr erscheinen könnte, ich würde trotzdem als zufriedener Gamer bis ans Ende meiner durchschnittlichen Lebenserwartung klarkommen.
Das rechtfertigt aber keine Hands-up-„Ist kein direkter Nachteil für mich, also ist es auch nicht schlimm.“-Ignoranz meinerseits.
Wenn immer davon gesprochen wird, dass Sony die Preise monopolistisch diktiert: Nein, Sony ist auch dann weder Monopolist, noch bieten sie eine lebenswichtiges Produkt an, das man nirgends anders bekommen könnte. Sony mag zunächst einmal Monopolist bei den Handelsplätzen in seinem Walled Garden sein, aber die UVP legen immer noch die Hersteller der Spiele fest. Übersteigen diese Preise ein gewisses Maß, werden sie zunehmend weniger Leute kaufen oder andere Marktplätze können in die Lücke stoßen. Alles davon würde Sony direkt im Geldbeutel spüren. Dumme Entscheidungen bei der Preispolitik wären tatsächlich eine ernsthafte Gefahr für die Dominanz der PlayStation als Spieleplattform und würde Räume für andere Marktteilnehmer öffnen, um Sony Marktanteile abzunehmen. Sollte die Trägheit der Masse der Grund für die Unwilligkeit zum Wechseln sein, dann hat das ganz sicher nichts mit dem Mangel an Alternativen zu tun, denn Sony sperrt einen PSN-Account nicht, weil man parallel noch bei Steam oder Nintendo unterwegs ist.
Die eigentliche Frage ist sowieso, ob die Form von Gaming, mit dem wir aufgewachsen sind, überhaupt das Gaming der Zukunft ist. Kann ich nicht beantworten, aber ich lese recht viel davon, dass die jüngere Generation in der Breite da durchaus ganz andere Vorlieben hat. Dann sind die bisherigen Releasemodelle möglicherweise das Hollywood-Kino, das gegen Serien-Streaming im Abomodell zunehmend den kürzeren zieht und dementsprechend auch deren Vertreter verschwinden lässt. Ob es Sony gelingen würde, sein Geschäftsmodell nochmal derart radikal anzupassen, habe ich nämlich meine Vorbehalte. Dafür ist das Business so extrem wichtig für das Gesamtkonzern-Ergebnis, dass die Beharrungskräfte nicht weniger stark sein dürften wie die der Benzin-Evangelisten unserer Automobilkonzerne.
Von daher, wird vielleicht nicht alles schön, aber auch nicht das Ende der Schönheit.
Ob Sony dann Monopolist ist oder nicht, ein Problem könnten sie trotzdem bekommen. Die EU hat ja schon Apple im Rahmen des DMA (Digital Markets Act) dazu gezwungen, alternative Stores bei iPhones und IPads zuzulassen. Durch den DMA sollen u.a. Monopolstellungen und Machtmissbrauch durch dominante Akteure unterbunden werden.
Es kann also durchaus passieren, dass auch Sony alternative Stores auf einer PS6 zulassen muss. Wie das dann in der Praxis aussieht, steht auf einem anderen Blatt - Apple versucht natürlich, die anderen Anbieter klein zuhalten. Aber ein Anfang wäre gemacht und dann liegt es zum Teil auch wieder an unserem Nutzungsverhalten.
