Die „Neuzugänge“ haben aber vielleicht das „Problem“, dass hier schon eine gewaltige Sammlung vorhanden ist deren Inhalt keine Erwähnung mehr findet. Darin sind wahrscheinlich schon sehr sehr viele der Oben genannten Spiele enthalten. Was da jetzt noch hinzu kommt, sind doch eher Exoten.
Vielleicht wäre auch mal eine Variante der „Neuzugänge“ denkbar, so eine Art „Aus dem Archiv“ und da dann drei oder vier Titel die schon weit länger in der Sammlung und ähm… „Nicht sooo gut“ sind.
Mein bisheriges Verständnis des Konzepts von Neuzugänge ist, dass unter dem Rubrum „Neuzugänge“ durchaus auch Titel laufen können, die nicht jüngst erst ihren Weg in die Sammlung der Podcaster gefunden haben, sondern dort auch schon länger vorhanden sein können und nur wg. ihrer interessanten Entwicklungsgeschichte oder dergleichen rausgepickt werden.
Ich mag mich damit aber auch täuschen. Vielleicht sind die vorgestellten Titel wirklich „Neuzugänge“ im engeren Wortsinn. Das würde ja auch zu dem Credo von SF passen, dass alle Spiele eine erzählenswerte Geschichte haben. Wenn dem wirklich so ist, kann ein Podcaster natürlich einfach ein paar seiner neuesten Sammlungsstücke auswählen und darüber eine Folge machen.
Bei dem Müll, den der Joker geschrieben hat ist das garantiert keine Einzelmeinung. Aber es mag Leute geben, die inkompetent verfasste Testberichte auch heute noch gut finden.
Klar das waren alles Luschen, Paul Kautz, die Schnelle Brüder, Michael Trier ( die Lusche wurde dann sogar mal Chef Redakteur der GS). Mei differenziert Kritik zu äußern ist halt nicht jedem in die Wiege gelegt. Nö es ist eher so wie wenn „Fußballfans“ undifferenziert über den bösen Rivalen stänkern.
Spaß beiseite, ich frage mich, wie man eben sowas wie Big Rigs dann besprechen soll. Das ist ja wirklich einfach nur ein Beispiel von übelster Shovelware, und die “Geschichte” dazu beschränkt sich folglich vermutlich auf “mal kurz in Unity (oder was auch immer) zusammengeklickt und auf den Markt geworfen”. So lieblos hingerotzte Spiele gibt’s ja zuhauf, dem bin ich leider auch auf der Switch zwei Mal auf den Leim gegangen, da ist nach einem kurzen Beispiel wahrscheinlich alles auserzählt… und für die Daikatanas dieser Welt gibt’s wie schon mehrfach erwähnt ja das Hauptformat!
Jetzt hätte ich aber auch gerne eine Daikatana-Folge.
Ich fänds eigentlich ganz gut, den Gesprächsfaden „eigenes Format“ zu kappen. @Chris hatte dem ja oben schon eine Absage erteilt.
Stay Forever hat schon 3,5 Spiele-Formate (SF/SSF, SFS, Neuzugänge) und da ist das Pixelkino noch garnicht mitgezählt (und das eher seltene „Spiel und seine Geschichte“-jetzt-wohl-eher-live-FOrmat). Es wurden schon andere Formate eingeführt, die verschiedentlich gescheitert sind. Ich glaub das Problem ist einfach: Ich höre SF schon wegen der sehr detaillierten Art, solche Spiele zu besprechen. Ein weiteres Format kann ganz schnell zu „SF light“ werden (was ja die „Zweite Reihe“ mal war). Aber dann hab ich halt nen Podcast, der halt irgendwie auch in der zweiten Reihe steht. Brauch ich das?
Ich glaub ernsthaft, SF verträgt kein weiteres Spieleformat.
Dazu kommt, dass ich durchaus denke, das legitim schlechte Spiele durchaus in SF/SSF vorkommen, z.B. jetzt gerade mit „It came from the Desert“, wo das Fazit ja gerade auf „kein gutes Spiel, aber ein interessantes Experiment“ hinauslief. Zum anderen sind gerade in SFS einige Spiele drin, die durchaus das label „schlecht“ verdienen, gerade aus heutiger Sicht.
Trespasser war schon eigentlich verdammt cool. Große offene 3D-Welt! Relativ realistische Physikengine! Dinosaurier die gefühlt fast so gut wie in Jurassic Park aussahen, aber in Echtzeit! In 1998! Da ging das eigentlich alles noch nicht. Nur halt leider auch überambitioniert, voller Bugs und mit seltsamer Steuerung. Und, naja, es lief 1998 halt auch auf keinem Computer vernünftig, weil das 1998 halt vielleicht tatsächlich alles noch nicht ging…
Waren die „Brüste“ der Hauptdarstellerin als Lebensenergiedarsteller nicht der einzige Punkt? Sonst war dass doch nur das x 3D Shooter Game, typischer 70er halt.
Nein, das konnte was abseits der Titties und war mehr eine Survival / Physiksandbox. Clunky, aber sehr faszinierend und atmosphärisch wirklich dicht. Nach meinem Empfinden war es genau nicht der x-te Shooter.
Bloodlines „nicht schlecht“ zu nennen, halte ich für etwas untertrieben. Man mag die Meinung nicht teilen, aber für viele Menschen gehört es zum Besten, was jemals produziert wurde. Es war so gut. Ich fange fast mit sabbern an, so gut war es.
Würde ich so nicht sagen. Ich habe eine Hass-Liebe Beziehung zum Spiel, ähnlich wie ich sie zu Outer Wilds habe. Fasziniert und begeistert bin ich und gleichzeitig genervt und enttäuscht.
Aber definitiv besprechenswert, es wurde ja auch schon besprochen wenn ich es nicht ganz falsch im Kopf habe war es auch schon zur Auswahl gestanden für eine Remake Folge.
Ich denke ich gehe hier mit dem bisherigen Fazit d’accord: gut, schlecht, mittel, umstritten, wenn es iwie relevant ist, ist es eh geeignet.
Und wenn es nicht relevant ist und eine schöne Story hat, ist es ggf ein Spiel und seine Geschichte Da ist ja eher das Kriterium, dass es iwo einen Anker gibt, der das Interesse einer der Podcaster auf sich zieht um den Rechercheaufwand zu betreiben.
Auch die Neuzugänge wurden ja schon genannt für kleinere unbedeutendere oder unbekanntere Spiele. Ich finde das Portfolio ist schon recht breit wie es ist und das schätze ich auch sehr