Dann will ich auch mal.
Kann ich eigentlich nicht bestätigen. Xinbaoteile waren früher eher Richtung streng sitzend (bei 1x1 großen Teilen tat einem dann regelmäßig der Finger weh), in der Hinsicht haben die sich aber eigentlich inzwischen recht gut entwickelt. GoBricks ist weiterhin ungeschlagen (inkl. von LEGO) aber als minderwertig oder schlecht würde ich Xinbao nicht bezeichnen.
War ganz nett, sind aber sehr viele flache Steine. Die Anleitung fand ich wegen der fehlenden Farbtreue auch nicht immer ganz eindeutig. Creme von Weiß zu unterscheiden ist sowohl in der Anleitung als auch warmweißer Zimmerbeleuchtung nicht immer ganz einfach.
Das Geheimfach ist tatsächlich auf den ersten Blick nicht erkennbar, den Öffnungsmodus muss man aber sehr vorsichtig bedienen. Ist eine netter Gag, aber nicht sonderlich funktional.
Hab mir vor über einem Jahr den C-3PO für 86€ statt der UVP von 140€ gekrallt und nun angefangen aufzubauen, damit mein R2-D2 endlich seinen Kumpel an seiner Seite hat.
Baue den Droiden mit meiner 6-jährigen auf. Immer abwechselnd jeder eine Tüte (einer sucht die Teile, der andere baut).
Für den Preis ganz OK das Set, aber echt sehr einfach zu bauen. Was ich auch merke, meine Tochter braucht die Farben nicht und orientiert sich komplett an der Anleitung. Also wenn eine 6-jährige mit fast keiner Lego Erfahrung das hinbekommt, warum sind dann noch bunte Steine drin?
Immerhin ist die Teileanzahl ein nettes Easter Egg. Das hat mir schon bei der Saturn Rakete gefallen ^^
Wenn da farblich passende Steine drin wären, könnte man - gasp - das Set nach eigenen Vorstellungen umbauen. Das will keiner. Stell das Teil in den Schrank und kauf gefälligst das nächste Set. Und hör auf solche Fragen zu stellen, das verwirrt nur.
Ich bin da ja heutzutage raus, aber früher wurden die Sets nach einmal aufbauen auseinander genommen und die Teile landeten in der großen Lego Tonne. Ich habe einmal in meinem Leben einen KITT gebaut für den ich wirklich alles was ich an schwarzen Steinen hatte zusammengekratzt habe.
Ansonsten spielten Farben eine untergeordnete Rolle. Stein musste passen, Farbe war Luxus.
Ein Argument das Lego hat ist ja, dass es jeder bauen kann. Hab erst letztens noch gesehen wie sich jemand über zu ähnliche Steinefarben bei einem Bluebrixx Set beschwert hat.
Klar wirkt es unnötig und wenn man die bunten Steine sieht kippt das irgendwie auch noch ins Ärgerliche.
Das ist sicher auch ein Grund, ja. Bin mir aber nicht sicher, ob das der Hauptgrund ist. Möglicherweise unterschätzen wir, wie sehr sich diese Zugängigkeit durch die Farben auf die Verkäufe auswirkt. Ich hab gestern so ein Lego Botanicals (10311 Orchidee) gebaut. Und da baut man (zumindest im Inneren beim Topf) klar nach Farbcode. Also da reden wir nicht mehr nur von lernbegeisterten Kindern, sondern halt auch von (älteren) Leuten, die ihr Leben lang nie einen Legostein in der Hand gehabt oder überhaupt jemals irgendeine Anleitung gelesen haben. Ich will niemanden in meinem Umfeld zu nahe treten, aber mir würden Personen einfallen, die sich über die Farbcodierung durchaus freuen würden.
Aus Sicht von Lego will man halt einfach die größtmögliche Marktabdeckung. Ja, mich nervt das auch (bunte Steine) und grade bei Kindern fördert das vermutlich kaum den Lerneffekt, aber die Verkaufszahlen werden da eindeutig sein. Nicht falsch verstehen, ich verteidige hier Lego nicht, ich sag nur, dass ich nicht glaube, dass die Erschwerung des Umbaus nicht der einzige Grund für bunte Steine ist.
Gibt ja in der digitalen Welt auch ähnliche Situationen: Werden Spiele über die Zeit spielbarer oder dümmer?
Hab jahrelang drüber gelästert, dass World of WarCraft über die Jahre immer “einfacher” wurde, immer mehr casualisiert. Und dann… kürzlich mal World of Warcraft Classic probiert. Ja nun… keine Ahnung mehr, wie ich mir das vor 25 Jahren antun konnte.
Am Ende des Tages wurde das über die Jahre gar nicht einfacher, sondern nur spielbarer. Und ich bin mir sicher: Hätte Blizzard das nicht gemacht, wäre WoW heute ein Nischentitel mit wesentlich niedrigeren Verkaufszahlen.
JA, der Vergleich mit Lego hinkt gewaltig aber ich wollte euch die spannende Geschichte nicht vorenthalten. ![]()
Es gibt Fälle, wo Farbcodierung beim Bauen hilft, aber ich glaube bei
sind wir uns glaube ich einig, dass es für den fetten roten Stein in der Mitte schlicht keinen Grund gibt.
Sie sind immer mehr zu Jahrmarktschreiern geworden, wo die Spielenden an die Hand genommen und durchs Gameplay gezerrt werden, damit man auch ja keine der Attraktionen verpasst oder gar Langeweile aufkommt und man zum nächsten Spiel auf dem Pile of Shame wechselt. Bei Kosten im dreistelligen Millionenbereich ist das aber auch nicht weiter überraschend, da man hier auch wirklich kein Risiko eingehen will (bzw. darf), potentiell Kunden zu verpassen.
Ich kenne das Problem. Bei
habe ich mir auch einen Moment ganz allgemein über die Entscheidungen in meinem Leben Gedanken gemacht.
Das war ich. ![]()
Vorneweg: Für Dein Set kann ich nicht sprechen, nur über meine Erfahrung. Hab mir, weil es mich dann doch gejuckt hat, das Atari-2600-Set von Lego gekauft und aufgebaut. Das hatte auch „Farbcodierung“, und die mögen in der Nahaufnahme gewisser Einzelbestandteile nicht immer notwendig sein. Aber sobald sie anschließend in einem größeren Zusammenhang verbaut worden sind, wurde die Orientierungshilfe gut sichtbar. Vollständig zusammengebaut, waren sie dann nicht mehr zu sehen. Daher stört mich das überhaupt nicht.
Bin kein Lego-Pro, das war meine erste Lego-Aktion in Jahrzehnten. Und muss ehrlich sagen, dass die Erfahrung des Lego-Sets deutlich besser war als die von BlueBrixx. BlueBrixx geht schon auch, aber die Lesbarkeit und auch die Qualität der Steine war nicht ganz so gut.
Stimme dir in allen Punkten zu, meinte ja auch nur, dass sie die Farben halt auch als Einstiegshilfe nutzen, aber ganz klar auch, um den Umbau zu erschweren.
Bei Computerspielen sehe ich das nur etwas differenzierter. Ja, in manchen (vielleicht vielen) Fällen wird deine Darstellung zutreffen. Die Frage ist halt dann auch, was ein Spiel überhaupt will. Wird man in Uncharted zu sehr an die Hand genommen? Vielleicht. Will das Spiel eine Story erzählen und mehr ein interaktiver Film statt Geschicklichkeitstest sein? Vielleicht auch. ABER ich will hier nicht völlig off-topic gehen. Vielleicht ein Thema für einen eigenen Thread.
Also ich bin da ehrlich. Die Sets für die Vitrine baue ich auch nur 1x und werden nie zerlegt und in die Lego Kiste geworfen. Mir geht’s eher um das Baugefühl, welches in meinen Augen viel schlechter ist. Ich würde schon gern ein bisschen mitdenken.
Ich kann mich noch an mein weißen Lego Truck Mitte der 1990er erinnern. Hier gab es drei Modelle. Zu zweien gab es eine Anleitung und zum dritten nur ein Bild. Ich habe es dennoch als Kind hinbekommen, den nachzubauen.
Ach ja, mich kotzt es zusätzlich an, wenn man die farbigen Steine von außen sieht. Ganz schlimm mein Steamboat. Hier bereue ich jeden Cent. Beim C-3PO ist mir am Bein auch schon ein roter Stein ins Auge gefallen. Das nervt mich hart.
Das ist doch noch sehr bunt. Immerhin 4 Farben, wenn man transparent als Farbe sieht ![]()
Nee aber Spaß beiseite. Ich sehe Bluebrixx und Cobi eher als Brücke zum Modellbau. Die Themen aind ja auch deutlich erwachsener und Bluebrixx bezeichnet seine Kunden ja auch als Adult Fans of Leg..äh…Klemmbausteine. Hier ist schon deutlich mehr Erfahrung und Durchhaltevermögen gefragt. Und wenn da ein Modell eben nur eine bestimmte Farbe hat, werden da eben auch keine Gefangenen gemacht, dann ist das Set eben komplett grau. Ich “verbaue” mich da auch regelmäßig. Spaß macht der Aufbau nicht immer. Aber die Karthasis lohnt sich. Ein fertiges Set befriedigt mich dann irgendwie.
Bei Lego wird da viel Orientierung durch farbliche Codierung geschaffen. Bei den Technic Modellen um 2015-2017 fand ich das auch recht hilfreich.
Warum da aber immer wieder komplett umschlossen Steine in völlig unpassenden Farben rein wandern erschließt sich mir nicht. Wenn die im fertigen Modell dann auch noch sichtbar sind, bin ich bei @Credit00 , das nervt.
Ich bin aber dennoch differenzierter in der Ansicht und kann sagen das ich kein generelles Problem mit Lego habe und sogar mit vermeintlich schlechten Lego Sets meinen Spaß hatte. So extrem schwarz/weiß wie manche Youtuber sehe ich es nicht.
Nur um sicherzugehen: Besagtes Set von mir ist nicht grau, sondern transparent ![]()
Ich weiß ![]()
Aber ich baue viel Sternenflotte (Bluebrixx) und Militärflugzeuge (Cobi).
Das war also auf meine Erfahrungen bezogen. Der getarnte BoP ist aber echt geil
Ich finde die Farben im inneren der Lego-Sets eher angenehm, weil sie das bauen visuell abwechslungsreicher machen. Bei irgendwelchen Star Wars-Sets bräuchte ich keine 3.000 grauen Steine.
Wie es bei “normalen” Sets aussieht, weiß ich nicht - ich habe nur Display-Sets und die sind ja nicht unbedingt zum Bespielen oder Umbauen gedacht.
Klar, die Ritterburgen von früher habe ich am Schluss auch in eine Kiste geworfen. Aber wer sich für einige hundert Euro einen TIE-Fighter kauft, der bastelt im Nachgang keinen Blumentopf daraus. Ich halte die Diskussion daher für sehr akademisch.
Am Ende des Tages gibt es halt Unterschiede bei den Herstellern und man muss/darf sich halt rauspicken was für einen selbst am besten passt.
Ich persönlich hab ja LOZ geil gefunden. Das kleinere Steinformat ist echt niedlich und vom Aufbau her hat es immer gepasst.
Nutzen halt ganz gerne Sticker.








