Was lese ich aktuell

Cool, danke. Ich glaube, da schlage ich zu.

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Genau das hab ich auch geschenkt bekommen. Aber sobald ich es in die Hand nehme, schreit eins von meinen vie zu vielen Kindern… :roll_eyes:

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Kam bei mir auch heute an. Ich werd morgen damit anfangen - freu mich schon echt drauf.

Hier hat jemand wirklich als Influencer fungiert.

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Zum Hexenmeister vom flammenden Berg gibt es tatsächlich auch eine ganz schöne Umsetzung auf Steam:

Schöne oldschool Vibes und nicht ganz so „trocken“ wie die meisten anderen „Spielbücher“ auf Steam.

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Wer mag gern Escaperooms? Neues Buch von Ursula Poznanski „Die Burg“ kommt im Februar :slight_smile:

„Es hat ihn buchstäblich Unsummen gekostet – doch Milliardär Nevio hat die halbverfallene Burg Greiffenau nicht nur einfach instandsetzen lassen: Die unterirdischen Geheimgänge, Gruften und Verliese wurden mithilfe modernster Technik zu einer einzigartigen Escape-Welt ausgebaut. Eine künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass das Spiel auf jede Besuchergruppe individuell zugeschnitten ist. Ob mittelalterliche Festung, Vampirschloss oder Fantasywelt – Burg Greiffenau kann alles sein, was sich die Spieler wünschen. Um sein grandioses Werk zu testen, lädt Nevio eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Experten ein. Niemand ahnt, dass die KI längst beschlossen hat, ihr eigenes Spiel zu spielen. Und darin ist ein Happy End nicht vorgesehen.“

Oder noch besser: Will mit reingucken, tausend Fragen stellen, selber blättern… :sweat_smile:
Aber wenn du Ruhe hast, solange du das Buch nicht anfässt, könnte das ja auch ein Gewinn sein. :wink:

Ich hab inzwischen das erste Vermis-Buch gelesen. Ich wollte eigentlich nur kurz reinschauen - 2-3 Stunden später war ich durch.

Ich fand das sehr faszinierend, der wilde Mix aus Hintergrund/Fluff, Klassen, Items, Regionen, Dungeons und kleinen Geschichten hat mich ziemlich in seinen Bann gezogen. Der Ton erinnert mich sehr an Souls-Spiele (die in ihrer Erzählweise ganz ähnlich funktionieren), er wird durch die teilweise recht kruden Motive klasse unterstützt. So entsteht das Bild einer kaputten, dunklen, hoffnungslosen Welt.

Mir hat das richtig gut gefallen, ich freue mich auf Band 2 (der aber mit dem neuen Prince of Persia und Inscryption um Aufmerksamkeit kämpfen muss).

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Da die Deutsche Lovecraft Gesellschaft aktuell ihr zehnjähriges Bestehen feiert, habe ich zusammen mit einigen anderen Kultist*innen ein irrwitziges Projekt aus dem Boden gestampft: Lovecraft Lore.

Tagesaktuell kriegen alle, die diesen Newsletter abonnieren, Informationen darüber, was am jeweiligen Tag in Lovecrafts Erzählungen passiert. Derzeit stapft bspw. die Expedition der Miskatonic University in Berge des Wahnsinns durch die Antarktis.

Dafür lese ich grade SCHON WIEDER einen Großteil von Lovecrafts Erzählungen. Aber es macht vor diesem Hintergrund einen Riesenspaß, weil es noch einmal einen anderen Blick auf die Geschichten eröffnet.

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Der Eigentümer der Buchhandlung meines Vertrauens hat mir Das Lied des Blutes von Anthony Ryan empfohlen.

Ich habe das Buch jetzt zur Hälfte gelesen und bin sehr angetan. Die beiden anderen Bände dieser Trilogie habe ich heute direkt nachgekauft.

Es handelt sich um Fantasy, die einen für mich bisher noch nicht so vertrauten Weg ohne Elben, Zwerge oder Drachen geht. Es scheint so eine Art Magie zu geben. Diese ist von der primären Religion aber geächtet.
Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert, die jeweils in Kapitel unterteilt sind. Die Teile des Buches, werden immer durch eine kurz gehaltene Gegenwartserzählung eingeleitet. Danach blickt der Hauptcharakter in sein Leben zurück und wir erleben wie er im sechsten Orden einer Religionsgemeinschaft dieser Fantasy-Welt auf harte Art und Weise zu einem herausragender Kämpfer ausgebildet wird, wobei sich das Verhältnis der Ordensmeister zu ihm im Laufe der Entwicklung in gewisser Weise wandelt. Der Hauptcharakter und die Brüder seiner Gruppe durchleben im Laufe der Zeit zahlreiche lebensgefährliche Prüfungen und Abenteuer.

Anfangs haben mich die Gegenwartsabschnitte nicht sonderlich interessiert. Je mehr ich aber über das Heranwachsen und die Ausbildung des Hauptcharakters erfahren habe, desto interessanter wurde es auch dessen Persönlichkeit in der Gegenwart besser kennenzulernen. Bisher scheint es so zu sein, dass man über den Verlauf der Erzählung erfährt, wie der Charakter des Jungen Ordensbruder und sein Gegenwarts-Ich sich annähern. Das ist spannend.
Die Vergangenheitserzählung ist es aber, die mich richtig in das Buch zieht. Ich finde die Charaktere wirklich gut ausgearbeitet und es ist unglaublich spannend mitzuverfolgen, wie sich der Hauptcharakter entwickelt und was er dafür so erlebt oder zu erleben gezwungen ist.

„Worlds Beyond Time“ … ein wunderschönes Buch über die Scifi-Kunst der 70er. Mit vielen Bildern typisch für die Zeit damals: bunt, psychedelisch und manchmal herrlich naiv. Ein echter Hinkucker!

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„Lesen“ ist eigentlich übertrieben, gibt nur ein (schlecht gesetztes) Vorwort und ein paar Kommentare der Künstler zu ihren Logos die größtenteils aber uninteressant sind beziehungsweise so knapp das man sich die auch hätte sparen können.

Was aber wirklich genial ist: 40 Jahre Scene-Logos auf hunderten Seiten nach Jahren sortiert (mehrere pro Seite angeordnet, einigermaßen ausreichend Raum damit die Logos wirken können - aber leider keine ganzseitigen „Highlights“). Und zwar nicht nur aus der Heimcomputerecke sondern auch Konsole und PC. Man sieht alte Bekannte wieder (Fairlight, Razor, Anthrox, Red Sector, Skid Row usw. usf.) und bekommt dazu noch jede Menge neues Zeug (das mir größtenteils völlig unbekannt war). Das Layout ist zwar etwas konfus und die Typo für die Namen / Jahreszahlen nicht so pralle, für meinen Geschmack auch zu dominant und die Layoutschwäche zieht sich auch bei den Kommentaren durch - aber das tut dem Spaß durch ein Stück undergroundige Designgeschichte zu blättern insgesamt keinen Abbruch.

Richtig inspirierendes Zeug dabei - hatte direkt Bock loszupixeln, also für Grafiker/Designer schon Pflicht. Schön auch zu sehen wie viele unterschiedliche Einflüsse hier über die Jahre verarbeitet werden und in welche (teils wirklich genialen) Stile sich das Ganze entwickelt - ich sehe Bandlogos, Streetart / Graffiti, Tattookrams, klassische Fantasyart und das in Pixelperfektion gegossen, oft schwer beeindruckend was hier in Handarbeit realisiert wurde (erst Recht wenn man bedenkt wie jung die Bengels damals alle waren).

TL:DR;
Vom Layout her nicht das schickste Coffeetable-Book unter der Sonne, aber ein toller Ritt durch 40 Jahre Computerkunst und Pflicht für jeden Grafiker der Inspo abseits der großen Künstler und Kunstrichtungen sucht.

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Bei mir wechseln sich Spielen, Lesen und Filme/Serien immer phasenweise ab. Aktuell ist grad wieder Lesen dran.

Ich habe aus meinem Bücherregal gerade das folgende Buch gezogen um es nochmal zu lesen. Kriegt man inzwischen wohl nur noch gebraucht.

Randall Garrett: „Lord Darcy - Die vollständigen Ermittlungen in Sachen Mord und Magie“

Unbenannt

Das Ganze ist eine Reihe von Detektivgeschichten im Stil von Sherlock Holmes in einer alternativen Realität. Richard Löwenherz ist nicht gestorben sondern hat ein britisches Weltreich geschaffen, dass bis heute existiert. Magie nimmt den Platz ein, den in unserer Welt Naturwissenschaft und Technik haben. Protagonist ist Lord Darcy, der ohne magische Fähigkeiten mithilfe von Deduktion (Sherlock Holmes) seine Fälle löst. Ihm steht zur Seite Master Sean O Lochlainn, Gerichtshexer seiner Majestät (Dr. Watson).

Sehr unterhaltsam zu lesen. Manchmal ein bisschen zuviel „My Lord“. Das stört ein wenig den Lesefluss.

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Ich habe mich die letzten Wochen durch die ersten 4 Bücher von Joe Abercrombie „gefräst.“ Die „First Law“ Trilogy kann man so weglesen. Im Fokus stehen 3 Charaktere wie man sie aus sehr klassischen Fantasy-Erzählungen kennt. Dummerweise sind diese Bücher voll von unzuverlässigen Erzählern (alles halt POV Charaktere mit einer nicht immer zutreffenden Selbstwahrnehmung) und vielen Twists die zu einem komplett gegensätzliche Ende von dem führen, was man am Anfang erwartet. Absolutes Spotlight: Der verkrüppelte Inquisitor und Foltermeister Glokta, der eine wirklich interessante und vielseitige Vergangenheit hat. Ich habe mir das englische Audiobook zur gesamten Trilogie angetan und würde dieses genauso empfehlen, da Charaktere wirklich außerordentlich gut gesprochen werden.

Das Highlight kam allerdings nach dieser Trilogie: Best Served Cold ist ein Standalone Buch im gleichen Universum, welches eine Rachegeschichte erzählt. Keine glorifizierende, sondern eher eine wirklich düstere Charaktergeschichte mit vielen Spannungsmomenten bei denen man sich bis zum Ende nicht sicher ist, wer lebendig aus der Sache herauskommt. Das Lesen / Hören der First Law Trilogie hilft zwar mehr über die Welt zu erfahren, ist aber glaube ich nicht nötig um die Kernerzählung von Best Served Cold zu genießen. Für mich eine der besten Fantasyerzählungen die den Hochzeiten von ASOIAF in Nichts nachsteht.

Nach vier Büchern brauche ich erstmal einen kleinen Break bevor ich die Serie weiter verfolge :wink: Mir stehen wohl noch 5 Bücher bevor. Wer Fantasybücher auf gutem Niveau sucht kann bei dieser Serie gerne zugreifen.

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Im Hebst las ich innerhalb ziemlich kompakter Zeit die drei Bücher des „Age of Madness“, in deutsch leider natürlich wieder was mit Klingen… Zauberklingen, Friedensklingen und Silberklingen… die Namen sind SO DERART bescheuert und haben SO wenig inhaltlich mit den Büchern zu tun, und wenn ich nicht wirklich gewollt hätte, weil ich was über die Bücher gelesen und gehört hatte, ich hätt die Dinger im Buchladen mit den Titeln und Covern nicht angefasst, schade doof vom Verlag, scheinen aber trotzdem zu laufen. Jedenfalls bin ich SO echt nicht unglücklich darüber, daß die NICHT im Buchregal stehen, so gesatltet ist das beste Argument für ebook… ich verplaudere mich…!

So dämlich die Titel und Cover, so hervorragend kurzweilig und spannend sind die Dinger, ziemlich egal, ob das Lieteratur ist, wie da Kapitalismus und Gesellschaftspolitik „verhandelt“ werden, die Dinger lesen sich weg wie nix, weil die Figuren und was ihnen passiert einfach mitreissend beschrieben ist. Ich WOLLTE einfach dauernd unbedingt wissen, wie das weitergeht und nach drei Büchern fühlte sich das erstmal doof und leer an, daß da kein viertes war.

Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich nochmal zu dieser First-Law-Trilogie zurückkehren werden, davon hatte ich mal den ersten Band gelesen, fand das auch wirklich gut und schön und irgendwie aber nicht so, daß ich unbedingt weiterlesen wollte, vielleicht jetzt doch oder ich greife nochmal zu so einem Einzelband, jedenfalls war das mit dem Age-of-Madness eine wirklich höchst zufriedenstellende „Fantasy“[?]-Leseeerfahrung.

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Der erste Band ist halt sehr… Standard-Fantasy. Der zweite Band ist besser… der dritte ist erstklassig weil dort die ganzen Klischees aufgebrochen werden. Aber ich glaube, dass für dich Vieles schon gespoilert ist, was dort passiert. Ansonsten einfach bei den Standalones einsteigen. Best Served Cold ist ein großartiges Buch. Ich mache jetzt eine kleine Pause bevor ich mit „The Heroes“ fortfahre.

Ich habe gestern mit „Aurora’s End“ den dritten Band der Auroras Cycle Trilogie angefangen. Liest sich recht fluffig runter. (Auch wenn es eigentlich aus dem Bereich „Young Adult“ kommt.)

Habe vor 2 Tagen mit „Project Hail Mary“ von Andy Weir begonnen. Auch wenn es sich in gewisser Hinsicht stilistisch sehr ähnlich zu seinem Erstling „The Martian“ liest, macht’s dennoch Spaß. Liest sich gut runter und die Story ist interessant. Ich befürchte nur ein wenig, dass der gute Weir so ein One Trick Pony ist - im Grunde die gleiche Ich-Erzähler-Hauptfigur in jedem Buch, nur jedes Mal ein neues interessantes Weltraum-Problem als Story Hook.

Aber sei’s drum, es liest sich gut und The Martian liebe ich. Wird schon gut gehen.

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