Was schaut ihr gerade

Ich schaue mir aktuell die dritte Staffel (bisher 5 Folgen) von „The Orville“ an. Ich mag die Serie. In den letzten Tagen habe ich mir nochmal diverse Folgen aus den ersten beiden Staffeln angesehen. :blush:

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Ich stimme Dir voll zu!

Ich persönlich habe mit Star Trek gar nichts am Hut weil ich es früher immer extrem langweilig fand.

Mit Lower Decks habe ich nur angefangen, weil ich grundsätzlich eine Schwäche für animierte Serien habe und es mir irgendwo mal empfohlen wurde. Und was soll ich sagen… Ich finde es wirklich hervorragend!

Mir gefällt der Stil in dem die Serie gezeichnet ist, sehr gut. Die Produktionsqualität ist ganz grundsätzlich hoch.
Die Sprecher machen einen hervorragenden Job (ich schaue die Serie auf Englisch, über die Deutsche Synchro kann ich leider nichts sagen)!

Die Serie lebt meiner Meinung nach von den sehr gut geschriebenen Charakteren, die einem mit der Zeit richtig ans Herz wachsen.

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Ich hab in letzter Zeit Alice in Borderland angeschaut (bin aber noch nicht durch).
Auf der einen Seite fasziniert mich das Setting und die Story, auf der anderen Seite zieht mich die manchmal schon sehr hoffnungslose Stimmung und die harte Brutalität runter.
Gut gemacht ist die Serie auf jeden Fall.
(Die Serie basiert auf einem Manga und die Schauspieler sehen ihren Vorbildern teilweise extrem ähnlich. Wenn sich Produktionsteams von Serien oder Filmen bei solchen Dingen Mühe geben, das find ich immer super!)

Lower Decks (wie oben geschrieben) habe ich gesehen. Hat mir sehr, sehr gut gefallen. Rundum empfehlenswert!

Weiterhin schaue ich gerade The Legend of Vox Machina. Eine animierte Serie im Fantasysetting, basierend auf Rollenspielabenden einer Gruppe von Synchronsprechern.
Rollenspiel, animiert, Fantasy… Trifft einfach voll meinen Nerv! Gefällt aber wahrscheinlich nicht jedem.
Falls man Vox Machina eine Chance geben möchte: Unbedingt bis zur dritten Folge anschauen. Die ersten beiden wirken generisch und eher langweilig. Ab der dritten Folge nimmt die Sache aber richtig Fahrt auf!

P.S.: Die Synchonsprecher vertonen ihre Charaktere natürlich selbst, was den englischen Originalton natürlich sehr empfehlenswert macht.

ich bin da letzten Sommer auf die kanadische Dokuserie Dark Side of the Ring gestoßen, da haben einige Folgen bei mir auch nostalgische Gefühle bzgl. Wrestling in den 90ern ausgelöst. War da mit einigen Freunden auch total gehooked damals. Könnte für dich evtl. auch mal einen Blick wert sein, falls du sie noch nicht kennst. Viele Folgen sind meines Wissen auf YT zu finden.

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Wir schauen, wie wahrscheinlich viele, The Last of Us. Ich finde es tatsächlich sehr gelungen. Dabei habe ich das Spiel nicht länger als 1-2 Stunden gespielt, das fand ich nämlich eher fad. Aber die Story, die war natürlich genial. Und das haben sie in der Serie auch sehr gut hinbekommen. Pedro Pascal spielt einfach wie schon beim Mandalorian eine tolle Rolle.

Natürlich gibt es auch bei der Hype Serie schlechthin für mich ein paar Schwächen. Beispielsweise finde ich die Fedra Story sehr dünn. Wie gesagt, kenne ich das Spiel nicht. Aber das sollte ja irgendwie auch irrelevant sein… Und die in e4-5 vorgestellte Revolutionsarmee in KC war doch eher ein schwaches Häufchen (vom schauspielerischen her), was ein wenig an The Walking Dead erinnert hat. Nur das diese dort auf 2 Staffeln und nicht 2 Episoden konzentriert gewesen wäre.

Spoilern will ich natürlich nichts, deswegen will ich jetzt gar nicht mehr schreiben. Auf jeden Fall sehr sehenswert!

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Ich schaue gerade das erste Mal seit sicher 20 oder 25 Jahren: Akte X.
Und ich bin froh vermelden zu können, dass die Serie immer noch funktioniert.
Typisch für solch eine Serie gibt es Füllfolgen, die es heute nicht mehr geben würde… und einige schauspielerische Leistungen sind fragwürdig… im Großen und Ganzen macht das aber tatsächlich genauso viel Spaß wie in den 90ern.
Bin gerade mitten in Staffel 2.

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Ich habe vor 1-2 Jahren auch angefangen, die Serie von Anfang an zu schauen. Damals in TV habe ich nur sporadisch mal hier mal da ein Folge gesehen, und dann natürlich viel verpasst.

Was ich besonders krass fand, wie verdammt viele heute bekannte Schauspieler dort schon in teils kleinen Nebenrollen zu sehen waren, immer wieder war ich wie in diesem „Leonardo DiCaprio zeigt drauf“-Meme, wenn wieder jemand aufgetaucht ist :grin:

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Ich hab mir grad nach langer Zeit mal wieder einen Gratismonat bei Prime geklickt um ein paar Sachen nachzuholen. Die letzte Staffel von The Expanse, S2 und S3 von Picard, Lower Decks und natürlich Die Ringe der Macht. Von letzterer hab ich grad die erste Folge geguckt und ich muss sagen: Ich bin begeistert!

Ich mag die Bilder, die Stimmung, die Charaktere und vor allem einen neuen Einblick in eine Welt zu bekommen, die ich schon seit über 20 Jahren kenne. Die Serie schien ja etwas kontrovers aufgenommen worden sein. Sie ist ein bisschen anders als Peter Jacksons Werke, auch wenn ich viele Vibes daraus wiederfinde.

Ich habe nicht den Anspruch daran, dass sie einen konsistenten Gesamtkanon mit allen anderen Tolkien-Werken bildet. Ich sehe die Serie als eine mögliche Interpretation von Tokien, wie zum Beispiel Peter Jackson oder das LotR-MMO andere Interpretationen sind. Und dann kann man eine Menge Spaß damit haben. Ich zumindest. Und ich hab lieber Spaß als mich aufzuregen. :slight_smile:

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Kann ich voll unterschreiben, hab vor ein paar Jahren als ich mal länger krank war die komplette Serie durchgezogen und mich dabei nie gelangweilt. Dabei hab ich auch gemerkt, dass ich in den 90ern doch etliche Folgen verpasst hab. Ich fand sogar die 9. Staffel ohne Mulder noch ganz ok und das Revival 2016 hat mir sogar gut gefallen, werde mir Akte X definitiv irgendwann nochmal anschauen.

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Ich schaue mich gerade durch Brooklyn 99. Mein Serienkonsum ist doch recht vielfältig, aber so reine Comedy ist eher selten. Nachdem ich mich jahrelang mehren Empfehlungen erfolgreich zur Wehr setzen konnte, bin ich dann jetzt doch irgendwie selbst drüber gefallen. Und ich muss sagen, lohnt sich. Klamauk, aber guter Klanauk. :slight_smile:

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Ich habe jetzt zum dritten mal den Film Possessor von Brandon Cronenberg, dem Sohn von David Cronenberg, gesehen. Ich finde ihn grandios. Es ist ein SF Film, in dem jemand Kontrolle über andere ausüben kann. Der Film ist verstörend und, zumindest in der Uncut Version, auch sehr brutal. Alles ist kreativ gemacht. Zum Beispiel wurde keinerlei CGI verwendet, Farben sehr kreativ eingesetzt, und allgemein entspricht nichts meinen Sehgewohnheiten. Das ist mal erfrischend anders.

Der Film ist allerdings nichts für schwache Nerven. Er ist ziemlich hart.

Dieser Film beweist, dass der Sohn von David Cronenberg genau so das Zeug hat, abgefahrene Filme zu machen, wie sein Vater :slight_smile:

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Hab ich neulich endlich mal reingeschaut, das ist erstaunlich präzise in seinem Humor. Hat mir viel Freude gemacht, aber meine Frau fand’s doof, jetzt müssen wir warten, bis sie das nächste Mal ausgeht und wir ohne sie gucken können.

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Kenn ich :smile::laughing:

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Ja… ist jetzt bei uns auch nicht so dass ich das mit meiner Frau schauen würde. :sweat_smile:
Hab mir allerdings damals nach der Geburt von Kind 1 angewöhnt, Serien fast schon minutenweise zwischendurch zu schauen. Ich komme also mit der Situation gut klar.

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Uaaah, du musst das sehen! Neben Office eine der treffsichersten “Comedy”-Serien. Unbedingt weiter schauen!

Ich dachte erst, dass Gunnar auf Possessor geantwortet hat und war kurz extrem verwirrt :joy:

Ich hab gestern mal wieder Rollerball geguckt und liebe den immer noch sehr :heart:

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Hab mir vor einem Jahr die Knight Rider DVD Box geholt und schaue mit den Kids immer wieder mal eine oder zwei Folgen wenn wir Abwechslung von Netflix wollen :grin:

Heute werden wir wahrscheinlich mit der vierten Staffel starten- wo Kitt dann den Super Pursuit Mode kriegt.

Das Auto wird zwar im Lauf der Serie besser, die Handlungen sind aber seltsamerweise in den ersten beiden Staffeln leichter auszuhalten.

Ab Staffel 3 sind wirklich oft Logik-Lücken in der Handlung - komplett unabhängig von technischen Details oder (Un)sinn

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Knight Rider ist so eine Serie, wo ich mir die Erinnerung nicht kaputt machen möchte. Das war damals sehr cool, Anfangs noch bei Oma geschaut, weil die zuerst ne Satellitenschüssel hatte. So viele Erinnerungen damit verbunden.
Ich fürchte genau das, wenn ich das jetzt nochmal sehe, muss ich mich fremdschämen. Bin mir nicht sicher ob ich das will. :smiley:

Ich finde Knight Rider ist ziemlich gut gealtet. Man muss es einfach mit einem humorvollen Auge sehen :slight_smile: Da sich die Serie aber eh nie ganz ernst nimmt, geht das problemlos :smiley:

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Mich würden total Meinungen zu „Im Westen nichts Neues“ interessieren, schaue ich nicht gerade, sondern neulich, aber GERADE habe ich das Buch nochmal gelesen… muß ich jetzt in „Was lest Ihr gerade“?
Egal!

Der Film ist kompetent und aufwändig gemacht, der ist auch gut.
Der geht auch nahe, der macht schlechte Laune, alles angemessen, gut gespielt usw.
Warum die Oscaraufregung…egal: oscarpoposcar, der ist eh nicht berühmt dafür, daß er großflächig die wirklich besten Filme auszeichnet… manchmal passt das schon. Gespannt bin ich schon, ist schließlich aktuell, ein Thema, wo man auch den Deutschen mal filmisch etwas zutraut…

Bringt mich zum ärgerlichsten Punkt: warum der Regisseur meint, daß die Geschichte von Deutschen erzählt werden sollte/müßte geht mir nicht rein, ich verstehe inhaltlich, was er sagt, aber warum sollte der von Amerikanern, Briten, Franzosen oder vielen anderen erzählte Geschichte die Gefahr innewohnen, daß es eine Heldengeschichte wird? (Sprechen wir mal nicht vom fürchterlich überschätzten „Platoon“…)
Ich habe die beiden bisherigen Verfilmungen vor langer Zeit gesehen, aber ich habe keine Heldengeschichten in Erinnerung (natürlich kann man ergebnissoffen danach fragen, wie gut die Filme sind), daß diese aktuelle Verfilmung nun anders weil deutsch wäre, ist mir auch nicht so klar, zumal wie viele Nationalitäten wirken an Filmen mit und warum sollte das ein Problem sein… die ganze Begründung für eine Neuverfilmung… warum sagt er nicht „WARUM NICHT?“ und warum sollte das nicht dann einfach „Im Westen nichts Neues“ heißen… ist ne Marke, kennt man, geht auch international, geht auch für Oscar!

Machen wir nicht „Buch/Film ist immer anders“ auf, ist mir klar, vielleicht aber doch: Das Buch geht nah, berührt, ist ganz stark in Formulierungen, Sprache, Bildern, nach hundert Jahren aktuell und relevant, es ist unbedingt lesenswert, wer das bisher verpasst hat.
Ein schmales Buch, 170 Seiten, der Film geht 2,5 Stunden und versucht neue Handlungsstränge, die vielleicht auch nicht falsch, aber auch irgendwie überflüssig und fehl am Platz sind. Klar kann man die Sicht weiten über der Frontabschnitt mit den Hauptpersonen, aber warum? Die Geschichte war ursprünglich ganz dicht an ihren Hauptfiguren, die sehen nicht viel von der großen Politik, was im Buch zu guten Dialogen führt, da wird beschrieben, wie der Protagonist nach Hause kommt und beschreibt das Gefühl, dort fremd zu sein, das Gefühl eines zerstörten Lebens durch den Krieg und die Verrohung und und und, der Mehrwert, die Stärke der geänderten Filmhandlung sehe ich nicht.
Interessieren würde mich, wie würde ich das finden, wenn der Film einfach „Westfront 1918“ oder so geheissen hätte. naja, andere Themen: wäre dann das Budget für so einen aufwändigen kompetent gemachten Film dagewesen, hätte er die Aufmerksamkeit bekommen usw. …?

Nochmal: der Film ist ganz gut, aber irgendwie… ach das Buch ist so schnell gelesen und kann so viel.

Mich interessieren einfach mal verschiedenen Meinungen.

Interessant zum Thema übrigens auch (jetzt bin ich auch noch bei Podcast-Empfehlungen, thematisch sehr breit aufgestellter Beitrag…): Die sogenannte Gegenwart