Was spiele ich aktuell a.k.a. Spieletipps

Ich spiele gerade The Rogue Prince of Persia und habe ungehörig viel Spaß damit :smiley:

Das ist von Evil Empire und im Prinzip Dead Cells mit PoP-Skin. Okay, das ist stark vereinfacht und vermutlich auch unfair, weil das Spiel sich durch einige eigene Mechanismen von Dead Cells hinreichend abhebt. Die Grundlage ist aber ähnlich, ein Roguelite-2D-Platform-Actionspiel. Man startet eine Run, guckt wie weit man kommt, zahlt dabei aber auf eine Metaprogression ein, die den Charakter langsam immer besser werden lässt, stirbt und started den nächsten Run.

Unterschied zu Dead Cells ist der Comic-Stil statt Pixel-Art, das Progressionssystem ist anders und die Fortbewegung in der Welt ist ausgereifter. Es gibt Wallruns, man kann ein Stück an der Hintergrundwand hochkrabbeln, von Seil zu Seil springen, dashen, etc.. Ganz im Geiste von Prince of Persia.

Auch die Story ist in die Metaprogression eingebettet. Man erreicht Punkte in der Welt, trifft zum Beispiel bestimmte NPCs, die Informationen geben. Und mit diesen Informationen geht man in den nächsten Run, um zum Beispiel einen anderen NPC zu befreien, dessen Aufenthaltsort man im vorherigen Run erfahren hat.

Vielleicht ein bisschen wie Hades.

Mach viel Spaß, schönes Zwischendurch-Spiel in perfekt fürs Steamdeck.

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Mit heute beginnend hab ich mir mal 14 Tage Stellaris verordnet. Wenn Spielen, dann Stellaris. Alles andere muss 14 Tage warten. … So weit war ich dann wahrscheinlich noch nie! :rofl:

Wir sind Bubatz. Du wirst gechillt.

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Auch noch angespielt: The Mermaid Mask, das dritte Detective Grimoire, das qualitativ nahtlos an das hervorragende Tangle Tower anknüpft.

Wer die Reihe nicht kennt: Adventure, allerdings ohne klassische Inventar- oder Dialogrätsel, dafür mit stärkerem Fokus auf Detektivarbeit. Tonal orientiert es sich ein wenig an Professor Layton und punktet insbesondere mit seinen verschrobenen, aber charmanten Charakteren sowie starken, mitunter überraschend amüsanten Dialogen. Die Beziehung zwischen Grimoire und seiner Partnerin Sally erinnert mich auch ein bisschen an Phoenix und Maya aus Ace Attorney.

Hie und da können die Gespräche ein wenig ausufernd wirken, weil man mit jeder Figur über im Grunde jedes Thema (und jede andere Figur) quatschen darf, was ich sonst oft echt nicht leiden kann - aber das pointierte Writing und die tolle englische Vertonung wiegen das locker auf.

Spielerisch verbindet Mermaid Mask das Ab- und Untersuchen von Räumen mit ein paar Logikpuzzles, aber auch einem ganz schönen Beweissystem, in dem man Fragen mithilfe von gesammelten Indizien und einer Auswahl an Verben/Präpositionen beantworten muss.

Die Logikrätsel sind nicht allzu schwierig, zumindest in Teilen recht einfallsreich, die Q&As wirken wie eine Art Golden Idol light und fügen sich prima ins Spiel und Detektivsetting ein; imo besser als das beispielsweise Frogwares Sherlock-Reihe je hinbekommen hätte. (Die eh immer einen Schritt vor und zwei Schritte zurückgeht, aber anderes Thema …)

Ganz cool finde ich auch, dass die - im Übrigen fantastisch gemalten - Räume über keine sichtbaren Hotspots verfügen, man aber bei jedem sinnvoll erscheinenden Klick trotzdem mit einen sinnvollen Kommentar belohnt wird. Dadurch fühlt sich das Untersuchen der Locations für mich irgendwie natürlicher an, ohne jedoch zu frustrieren; Mermaid Mask ist kein „Das geht so nicht“- oder „Hier ist gibt es nichts zu sehen“-Spiel.

Nach rund drei Stunden bin ich jedenfalls wieder sehr angetan. Klare Empfehlung!

(Tangle Tower sollte man wahrscheinlich zuerst spielen, ist derzeit bei Steam für 3,90 € zu haben.)

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Ach du jeh… Wette verloren? :grin:

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Vielen Dank für den Hinweis. :slight_smile:

Ich bin gerade noch dabei, in „The Roottrees are dead“ (darauf war ich durch eine The-Pod-Folge aus dem März gestoßen) die Episode „Roottreemania“ zu spielen. Aber ich habe eben schon mal kurz in „Type Help“ reingespielt und mir „The Incident at Galley House“ auf die Wunschliste gesetzt. Ich werde mich dem also in Zukunft gern noch widmen.

Jetzt muss ich aber auch erst mal mit dem „Gothic Remake“ weitermachen.

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:joy_cat: Ne ganz freiwillig…hab es schon seeehr lange nicht mehr gespielt; es ist also quasi ein neues Stellaris für mich, bei all den Änderungen in der Zwischenzeit.

Ich meine ich hätte es irgendwann schonmal hier im Forum erzählt.

Stellaris ist ein ganz merkwürdiges Spiel. Ich mag das setting und man kann es prima so „nebenbei“ spielen. Dennoch bin ich noch nie über den Anfang einer Partie hinaus gekommen, weil es so unglaublich kleinteilig und träge ist. Ich unternehme selber alle 2 Jahre einen Versuch, bisher jedoch recht erfolglos. Ich habe keine Ahnung was später im Spiel noch so passiert oder wie Interaktion oder gar Krieg mit anderen Lebensformen aussieht… Da war ich noch nie! :smiley:

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Dito. Noch nie das Endgame gesehen :grinning_cat_with_smiling_eyes:

Ich habs vor ein paar Jahren mal wieder gespielt, nachdem ich es kurz nach Release hart gesuchtet hab. Aber da haben mir all die Änderungen am Spielsystem Probleme bereitet haben - allem voran die Planetenmanagementoberfläche. Das war früher Tile-basiert und eigentlich einigermaßen simpel. Jetzt war das son nackter Zahlenwirrwarr mit Pops, den ich nicht geblickt habe.

Aber ich find Stellaris generell ganz wundervoll für Emergent Narratives. Aber manchmal ist es einfach etwas too much von allem.

Da kämpfe ich gerade echt hart mit. Und mit der verbleibenden Hirnleistung nach Arbeit, Einkauf, Haushalt. Ey kotzt mich das mittlerweile an… Vor einigen Jahren noch war viel Zocken am Stück überhaupt kein Thema. Jetzt? Vergiss es, für Stellaris muss ich ja fast Urlaub nehmen… Das macht mich irgendwie traurig. Naja. Egal. Kannmannichändern.

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Ich habe gerade ne Sinnkrise bei Games. Bin durch mit shadow gambit, seither breche ich spiele ab.

Zu schwer, zu düster, kein leichter Einstieg → abbruch.

Ich brauche was, was ich einfach abends noch 30 Minuten anmache, und ich mache Fortschritt. Ich bin nun bei Chained Echoes, zuvor habe ich bei Jagged Alliance 3 aufgesteckt. Da habe ich keine Sonne gesehen. Chained Echoes wirkt jedenfalls erstmal nett.

Da schaue ich auch noch weiter rein.

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Oh Shadow Gambit hatte ich ja überhaupt nicht mehr auf dem Schirm! Und auch noch 75% gerade. Tja, muss wohl schon wieder was auf den Stapel der Schande :rofl:

Keine Ahnung ob wir eine ähnliche Krise mit dem Gaming haben aber hier ein paar Anregungen, vielleicht ist ja was dabei.

  • Leichtester Schwierigkeitsgrad
    Ernsthaft :smiley: Falls du früher einer von den harten im Garten warst, scheiß einfach drauf. Easy peasy und manchmal reicht das schon, dass ein Spiel wieder Spaß macht. Muss ja keiner wissen. Haha.

  • Komplett drauf scheißen
    Einfach mal gar nichts spielen und spazieren gehen. Tut erst weh, dann gut.

  • RetroArch
    Alten Kram emulieren. Ich bin einer von denen, die Checkpoints abgrundtief ablehnen. Das ist das ultimative no-go! Das Kapitalverbrechen des Spieldesigns, ähnlich einem Schieberätsel. Ich speichere, wann ich will. Punkt.
    Genau das geht mit den Emulatoren. Save states speichern quasi den gesamten Zustand des Systems und laden ihn dann wieder. Du kannst also mitten im Sprung, mitten im Menu, ach, du kannst einfach IMMER speichern, wann du willst. So muss das. :slight_smile:

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Danke. 75 Prozent in shadow gambit ist super, für 100 muss man ja ständig Zeug wiederholen.
Ich mag das Spiel, aber ich sehe das Ende inkl. aller DLC und dann bin ich weg. Und danke für den Fisch!

Jagged 3 modde ich mir mal später zurecht. Ja, das ist Cheating. Das Spiel an sich gefällt mir ja.

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aso! Haha, ich meinte 75% sale bei steam :wink:

Ah. Ich hatte wohl nen 10er auf gog gezahlt.
Nur für das base game.
Edit, das sind die besagten 75 Prozent.
Das ist das Spiel in meinen Augen locker wert. Ich hatte Spaß damit.

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Bei JA3 hilft es unter anderem schon enorm, wenn man sich die Trefferwahrscheinlichkeit anzeigen lässt. Meiner Erinnerung nach gab’s da eine Mod, die wahlweise genaue Prozentzahlen wie XCOM oder auch nur grobe Einschätzungen (niedrig/mittel/hoch oder so) liefert. Macht es wesentlicher einfacher, als einfach aufs Geratewohl zu schießen, zumal ich die Erklärung der Entwickler („Das ist im Eifer des Gefechts so!!1“) auch nicht allzu schlüssig fand. Etwas mehr Startgeld und Waffen- bzw. Ammo-Drops helfen aber natürlich auch.

Und, ja, das Spiel ist es absolut wert imo!

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Ich habe mir gestern im PSN Sale Lost in Random geholt. Es ist ein visuell sehr ansprechendes Spiel, erinnert mich stark an Tim Burton und Stop Motion Filme.

Die Prämisse ist auch ziemlich spannend:

Kinder werden zu ihrem 12. Lebensjahr von der Königin heimgesucht und müssen dann ihr Schicksal erwürfeln. Wir sind Even und unsere Schwester Odd hat vor einem Jahr eine 6 gewürfelt, was sie auf die 6. Ebene der Welt gebracht hat, wo allen wohl jeder Wunsch erfüllt wird. Even glaubt das aber nicht, und zieht lost, ihr Schwester zu retten.

Spielerisch wandert man durch die fantastisch ausgestalteten, aber bisher strikt linearen Level und trifft bald auf einen Würfelfreund, der ein wenig die Vergangenheit der Welt andeutet. Für diesen Würfel sammelt man dann in den Kämpfen Energie um zu würfeln, wie viele Aktionspunkte man einsetzen kann und diese nutzt man dann für Karten, die verschiedene Fähigkeiten und entsprechende kosten haben.

Leider spielt sich das ganze nur nicht so präzise wie ich es mir wünsche. Ich habe das Gefühl manchmal voll in die Treffer der Gegner „auszuweichen“ oder von Attacken getroffen zu werden, die auf den ersten Blick nicht direkt wie eine Attacke aussehen. Zudem ist Even wahnsinnig langsam unterwegs und der Sprint macht sie fast unkontrollierbar. Ich kann mir vorstellen, dass dies in späteren Kämpfen noch zu Frust führen könnte.

Die englische Sprachausgabe mit starken britischen Akzenten überdeckt leider nicht, dass viele Sprecher sehr amateurhaft spielen. Mir persönlich wäre da eine reine Texteinblendung am Ende des Tages dann glaube ich lieber.

Der erste Eindruck ist daher leider recht durchwachsen. Über eine etwas schwächere Sprachausgabe lässt sich noch hinwegsehen, aber mit der Steuerung muss man das ganze Spiel klarkommen. Die Optik und die Geschichte sind aber interessant und ich werde auf jeden Fall dranbleiben. Es soll laut HLTB auch nur um die 15 Stunden gehen, daher hoffe ich, dass es spielerisch/erzählerisch keine Durchhänger hat.

Ich trau es mich kaum sagen aber:


Ein Teil der Zeit mit New Horizons, ein Teil ohne. Mechanisch für mich immer noch das eingängigste Paradox Grand Strategy Game. Ich spiel das oft einfach zum Abschalten, nebenbei ein Podcast im Ohr.
Ich empfehle immer eine kleine oder maximal mittlere Galaxie zu nehmen. Dem Spiel nimmt es nichts und das Endgame wird übersichtlicher.
Die letzten DLCs haben mich allerdings etwas kalt gelassen und ich hab es länger nicht mehr angefasst. Momentan bin ich wieder bei Factorio und Rimworld.
Vielleiht hol ich mir beim 4.5er Update wieder ein Abo und starte nochmal ein paar Runs.

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Ich bin gerade mitten in Horizon: Forbidden West. Ich habe letztes Jahr Zero Dawn gespielt und war skeptisch. Das tolle an der Story von Zero Dawn war rauszufinden, was mit der Welt passiert ist. Die Gegenwartsgeschichte fand ich gar nicht mal so gut. Forbidden West hat es also entsprechend schwer, da das Worldbuilding ja schon abgeschlossen ist.

Nun, ich hab mich getäuscht. Sowohl ist die „Gegenwartsstory“ deutlich besser, quasi richtig gut. Auch Charaktere, Dialoge, etc. sind toll. Und das Worldbuilding hat auch noch einiges zu sagen. Ich habe das Gefühl, hier wird viel mehr daraus gemacht dass Völker und Stämme der Spielwelt von Relikten aus unserer Welt geprägt wurden. Quasi Cargo-Cult - The Game.

Toll fand ich die Origin-Story der Tenakth. Deren Kultur basiert auf den Überresten eines Kriegsmuseums über die „Joint Task Force 10“. Diese halten die Tenakth für 10 (The Ten) mächtige Krieger der Alten, die im Dschungel, in der Wüste und in der Luft gekämpft haben. Deswegen gibt es dort auch den Jungle-, Desert- und Sky-Clan und „Marshals“ und „Squads“.

Nervig empfinde ich ein bisschen die Tatsache, dass so ein Open-World-die-Karte-ist-voller-Icons-Spiel ist. Es gibt überall systemmatisches Zeug, dass man tun und sammeln kann. Ein bisschen zu viel. Haupt- und Nebenquests sind gut, aber abseits davon fühlt sich das wie Grind an.

Die Core-Gameplay-Elemente (Kampf und Klettern) machen aber wie in Teil 1 richtig Spaß.

Bemerkenswert ist noch, dass Forbidden West das erste Spiel seit meinem Linux-Umstieg ist, bei dem ich initial leichte Probleme hatte. Die Vegetation hat stark geflackert, unangenehm unspielbar. Internetsuche hat ergeben, dass das wohl ein häufiges Problem ist, verschiedene Ursachen haben kann und der PC-Port grundsätzlich eh eher schlecht ist. Die meisten Tipps waren von 2024 und schlugen vor, Proton 8.x zu nutzen. Nun ist aber 2026 und Proton 11 ist schon da. So dachte ich mir, damit muss es dann ja auch gehen. Nach vielem Rumprobieren mit Grafikeinstellungen, Proton-Versionen und Command-Parametern war die Lösung tatsächlich Proton 8 zu nutzen. Lässt sich in Steam aber einfach auswählen. War etwa eine Stunde rumgefrikkel, danach hatte ich aber absolut keine Probleme mehr.
Mit Ryzen 3700X (2019), Radeon 9060XT (2025) und FSR konstant 60FPS bei 1440p.

Empfehlung von mir :slight_smile:

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Ich bin unwürdig!

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