Avowed
48h 32m Nettospielzeit. Ich hab nicht alles 100% gemacht, aber das meiste.
Ich hab hier schon was dazu geschrieben und das Spiel hat bis zum Schluss durchgehalten. Ich hatte richtig Spaß. Die Story ist toll und gut erzählt, Charaktere sind interessant und das Kampfsystem macht bis zum Ende Spaß, ist aber auch nicht zu komplex.
Ich hab Avowed ja mit Skyrim verglichen und das passt nach wie vor in vielen Teilen. Skyrim ist deutlich größer, es gibt viel mehr abseits der Hauptquest zu sehen, dafür ist Skyrim erzählerisch schlecht. Avowed hat 5 Gebiete mit jeweils der Hauptquest, „nur“ 5-10 Nebenquests und ein paar Bounty-Aufträge, im Prinzip Worldbosse. Aber die Quests sind in der Regel alle gut und haben was zu erzählen. Die Hauptquest hat auch einige Twists und große Momente.
Was ich bei meinem Ersteindruck noch nicht bemerkt hatte: Man muss im Laufe der Handlung Entscheidungen treffen. Entweder im Dialog oder durch Taten. Auch einige Nebenquests haben Einfluss auf spätere Ereignisse. Manchmal ist offensichtlich, was die „richtige/gute“ Entscheidung ist, manchmal ist die Entscheidung aber auch zwischen „schlecht“ und „schlecht“. Das fand ich insgesamt ganz cool und ich hab mich gefreut, als ich später Charaktere getroffen habe, die 20 Stunden zuvor gerettet habe. Aber es ist kein Baldur’s Gate 3. Ganz am Ende gibt es wie bei Pillars of Eternity noch eine „Abrechnung“, bei der eine Erzählerin anhand schöner Artworks beschreibt, wie es in der Welt weitergeht und wie sich meine Entscheidungen ausgewirkt haben.
Ich hatte Spaß und kann Avowed weiterempfehlen ![]()
