Sieht echt toll aus.
Das ist damals an mir, bzw. meinem Vater vorbei gegangen. Ich meine Teil 3 mit den Video Figuren haben wir gespielt, aber das ist nicht so gut in Erinnerung geblieben
Sieht echt toll aus.
Das ist damals an mir, bzw. meinem Vater vorbei gegangen. Ich meine Teil 3 mit den Video Figuren haben wir gespielt, aber das ist nicht so gut in Erinnerung geblieben
Ich hab das damals auch nicht gekannt. 1993 war ich noch auf dem Amiga unterwegs und von Rollenspielen wusste ich überhaupt nichts. Den zweiten Teil hab ich mitbekommen, ich glaube aber hauptsächlich weil auf der Command&Conquer-CD ein Trailer drauf war.
Donkey.bas auf Level “Christopher”
Ach, Lands of Lore… Hab ich leider auch nie gespielt, nur die Teile 2 und 3, mochte ich damals beide sehr. An den Bugs im 3. Teil bin ich aber schier verzweifelt. Vllt sollte ich wirklich mal den Anfang nachholen…
Ich habe es jetzt geschafft Elvira und Elvira 2 nach 35 Jahren durchzuspielen. Mir haben beide Elvira Spiele sehr gut gefallen, wobei es einem der zweite Teil nicht gerade leicht macht.
Elvira ist in ihrem Filmstudio gefangen. Bereits vor dem Studioeingang erwartet einen das Grauen.
Das Spiel ist voll mit Gegenständen. Diese können für Zaubersprüche oder Waffen interessant sein oder einfach nur nutzlos.
Im Keller ist ein Indianer der vom Bösen, mächtiger Magie und mystischen Artefakten redet.
Man durchkämmt Filmstudios, z.B. ein Spukhaus mit vielen Rätseln und speziellen Gestalten.
Das Böse hat viele Gesichter. Süße Träume.
Man muss bei ELvira 2 auch eine Insektenhöhle durchkämmen.
Elvira kommt einem telepathisch zur Hilfe, wobei sie dabei aber ziemlich frech ist.
Die Katakomben entpuppen sich als riesengroß und ziemlich verwirrend.
Hier merkt man warum ich das Spiel damals abgebrochen habe. Wer keine Karten zeichnet ist verloren.
Da hilft auch keine Gesichtscreme oder starker Kaffee.
Stärken
Nachteile
Abschließend konnte ich das Böse besiegen und Elvira befreien. Ich kenne nun das Spiel in und auswendig. Im Fazit würde ich dem ersten Spiel Vorrang geben, da sich das zweite Spiel an den erfahrenen Spieler mit Nerven aus Stahl richtet. Es waren ca. 32 Stunden.
Holy shit!
Sehr schöner und aufschlussreicher Post. Würde ich mir direkt als Vorbild nehmen.
Das Spiel sieht ja super aus, klingt aber vielleicht zu sperrig für mich.
Dennoch danke, für die differenzierte Beschreibung.
Haha, als ob. Nach ein wenig PC-Abstinenz, in der ich lediglich in leicht verdaulichen 15-Minuten-Einheiten Geheimakte Tunguska schnabuliert habe (völlig solides, wenn auch sehr deutsches Point & Click mit zeitweise überknirschigem Humor), musste ich natürlich im Anschluss erstmal 100 Spielstunden in Dark Souls 1 stecken.
Bis dato hatte ich nur Teil 2 gespielt, und gegen dessen teilweise absurden künstlichen Schwierigkeitsgrad fühlte sich DS1 fast wie Urlaub an. Böcke wie Manus oder Artorias brauchten natürlich trotzdem 50-60 Anläufe. Fairerweise muss ich aber hinzufügen, dass ich alle Ambitionen auf blindes Spiel bereits zum Teufel gejagt hatte, als ich seinerzeit erstmal in alle Noob Traps von DS2 getappt war. Das waren dann doch ein paar Dutzend Stunden zu viel, die ich in den Ofen der kichernden Entwickler verfeuern musste. Sowas bricht für mich den Vertrauensvertrag zwischen Spieler und Spiel. Aber mei.
Jetzt, wo Lordran dunkel ist, stromere ich vielleicht noch ein wenig im NG+ herum. Mal sehen, ob sich diesmal die NPCs etwas weniger rar machen und ich die achsograndiosen Questlines beim zweiten Versuch mal zu Gesicht bekomme.
Aber war schon super, nicht falsch verstehen. Praise the Sun.
Ich habs eigentlich schon vor Jahren mal ein Wochenende auf 100% gesuchtet, aber ich spiele gerade wieder Neon White (diesmal auf der PS5).
Erstmal vorweg: die Story hab ich mir damals angetan, fand sie aber eher anstrengend. Irgendwas mit Himmel und man ist Vollstrecker Gottes, und dies und das. Irrelevanter Visual-Novel-Kram.
Das Spiel ist aber extrem gut: ein level-basierter, schneller Shooter, in dem jedes Level ca. 30-60 Sekunden dauert. Das Ziel ist einfach: durch den Level sprinten und dabei alle darin vorhandenen Gegner töten. Dann zum Ausgang gehen. Alternativ gibts in jedem Level ein verstecktes Goodie, das man für weitere Level eintauschen kann. Oder vielleicht sogar ein Secret?
Dabei helfen die Waffen, die nicht nur eine Hauptfunktion haben (ballern!), sondern immer eine „Discard“-Funktion. Gibt man die Waffe auf, wird diese aktiviert, aber die Waffe ist weg. Die Pistole zum Beispiel erlaubt einen Doppelsprung, mit dem man höher kommt.
Am Ende kriegt man eine Abschlusszeit. Und genau darum gehts: das Spiel ist ein Speedrun-Shooter. Man spielt Level mehrfach. Gold erreichen geht meistens recht einfach, teilweise auf dem offensichtlichen Weg auf den ersten Versuch. Für Platin wirds schwieriger. Manchmal muss man einfach sehr genau und perfekt sein, in den meisten Leveln ist aber ein Kniff drin, mit denen man ganze Teile des Levels skippen kann. Um die 10s von Gold bis Platin zu überbrücken, muss man dann diese finden nehmen.
Das spassige an dem Spiel ist, dass es einem spielerisch Mechaniken des Speedrunnings (skips usw. beibringt), aber die so verpackt, dass sie mit ein bisschen ins Level schauen erkennbar und meisterbar sind. Der Anspruch steigt über alle Level auch in dieser Hinsicht, ist aber immer fair. „Sag mal, reicht eigentlich der Dash vom Crossbow auch… um einfach diese Schleife einfach abzukürzen? Jau.“ Häufig braucht der schnellste Run und das Goodie finden 2 unterschiedliche Strategien (letzteres benötigt zum Beispiel häufig, dass man Waffen eben nicht verschiesst, sondern konserviert).
Irgendwas hat nicht geklappt? Neustart funktioniert ohne Ladezeiten. Mehr als 5-10 runs auch für die eher knackigen Level braucht man meist nicht.
Das hat mir auf dem PC viel Spass gemacht, auch die PS5-Version funktioniert echt gut. Hier kommt aber der einzige kleine Makel der Konsolenfassung: Das Autoaiming funktioniert gut, aber manchmal ist die Aufgabe mit einem Skill-Shot verbunden. Und wenn der halt in eine Gegnergruppe geht… geht der mal in den falschen Gegner. Auf dem PC hat man sowas nicht und ist besser dran. Aber alles möglich und eher selten.
Dafür im PS5 Plus gerade kostenlos.
Toll, wie du dich da hinterklemmst! Respekt!
So, gestern Abend Vampire the Masquerade: Redemption beendet.
Ich habe das Spiel bei ursprünglichem Erscheinen gespielt, hatte es als absolut positive Erfahrung in Erinnerung - vielleicht nicht super poliert, aber grafisch opulent und insgesamt allein durch das VtM Setting cool.
Stand heute kann ich zumindest sagen, dass die Grafik damals wirklich top gewesen sein muss. Sie ist für End-90er Polygone sogar ganz okay gealtert. Nicht wunderschön, aber immer noch gut-funktional.
Und da endet auch schon mein positives Feedback. Fangen wir mal mit dem Gameplay an:
Im Kern ist das Spiel ein später Diablo-Klon - Spielende ackern sich in einer Party aus bis zu 4 Vampiren durch Dungeons und schnetzeln allerlei wildes Getier und Gedöns aus der Vampire-Lore. Die Grundsteuerung ist das klassische Muster: Linksklick zum Metzeln, Rechtsklick zum Zaubern. Die Party wird über eine Art KI gesteuert. In den größeren Hub-Arealen quatscht man sich dann minimal durch Plot-relevante Dialoge. Zufälliger Plunder kann nach erfolgreichem Schnetzeln und beim Öffnen von Truhen erbeutet werden. Und dann gibt es da noch das für Action-RPGs übliche XP-Attribute-verbessern-System. Daran ist nix kreativ, die Umsetzung ist aber leider grad mal mittelmäßig. Die Kamera ist zu nah an der Party, es fehlt permanent Übersicht. Die Party-KI ist katastrophal. Die Gegner-KI aber auch. Die mangelnde Übersicht macht grad mittelgroße Getümmel schon zur Qual, insbesondere die richtigen Gegner anzuvisieren. Und das Level-Design…puh, das Level-Design: Dungeons sind im Kern immer in 3-4 Ebenen verteilt, sehen okay aus und sind fast durchgängig gradlinig. Aber so richtig spannend ist das alles nicht. Und der Kernmotivator für jedes Diablo-like, die Beute, ist grausig. Es gibt kaum fest platzierte Objekte, alle Container spucken Inhalte basierend auf einer Beute-Tabelle aus. Hat man Pech, erhält man minderwertigen Mist. Hat man Glück, erhält man mittelmäßigen Mist. Dass da jemals wertvolle Beute drin gewesen wäre, die die Dopamin-Spirale befeuert hätte, ist einfach nicht passiert. Wow. Also echt, als ob das Linksklicken bei Diablo der Spaßlieferant gewesen wäre.
Und die Story? Jaaaha, die Story. Also im Kern ist es eine recht banale Liebesschmonzette vor leicht vergewaltigtem VtM-Hintergrund. Kreuzritter verliebt sich im 12. Jhdt in Nonne, Nonne in Kreuzritter. Das darf aber natürlich nicht sein. Ach je, ach Gott. Als der Kreuzritter dann kurzerhand zum Geschöpf der Nacht transformiert wird, geht das Drama nur weiter. Im Hintergrund baut sich dann der große Bösewicht langsam auf - ein uralter Vampir, der auf jeden Fall böses im Schilde führt. Die Welt wird enden, alle werden versklavt, blablabla. Der spannendste Twist des Spiels: Nach knapp über der Hälfte des Spiels gibt es einen Zeitsprung vom 12. Jahrhundert ins Jahr 1999. Was da alles cooles passieren könnte… Betonung auf dem Konjunktiv. Das Szenario bleibt fast ungenutzt. Ich renne nun einfach im schwarzen Trenchcoat durch erst London, dann New York und metzel mich dort durch Klischee-Varianten der jeweiligen Vampirclans. Die Schusswaffen der Moderne sind dabei völlig nutzlos und machen keinen Spaß - wie fast alle Fernkampfwaffen des Spiels, schon allein, weil sie irre viel Inventarplatz für die Munition benötigen. Und dass ich mit nem großen Zweihänder in der Hand an bewaffneten Polizeibarrikaden vorbeiziehe, stört niemanden. Es bleibt alles konsequenz- und somit belanglos.
Gegen Ende des Spiels war dann auch der große Bösewicht, der im Pen and Paper nahezu unbesiegbar gewesen wäre, dann nur eine weitere Luftpumpe, den ich mittels Eis-Zauber permanent einfrieren konnte, während meine Truppe ihm nach und nach die HPs runterkloppt. Gähn.
Das Spiel galt damals als schwer - zunächst wegen eines grausigen Speicherpunktsystems (das dann kurz nach Start rausgepatcht wurde), und wegen sehr zufälliger Schadensspitzen in Kämpfen. Aber ganz ehrlich, das hatte sich nach ca. nem Drittel, spätestens nach der Hälfte des Spiels erledigt. Die Party war nur zusätzlicher Schadensschwamm und minimaler Lieferant, vorwiegend erweitertes Inventar, während sich der Protagonist durch die Welt der Dunkelheit fräst. Die Vampire-Lore bleibt dabei wirklich ein blasser Hintergrund und wird kaum ausgespielt. Kein Vergleich zum späteren Bloodlines.
Fazit: Ich hab das Spiel damals mindestens 2 mal durchgespielt und hatte es stets positiv in Erinnerung. Warum das so war, kann ich heutzutage kaum noch nachvollziehen. Vielleicht, weil es die World of Darkness war und ich die so toll fand. Vielleicht, weil es als Grafikblender gut funktioniert hat. Vielleicht, weil ich damals ein simpleres Gemüt war oder es die 90er waren und wir hatten ja nix. Ich weiß es nicht. Aber: Ich kann kaum anraten, es heutzutage noch mal nachzuholen. Weder das Gameplay noch die Story sind beachtlich oder Vorzeigeartefakte vergangener Zeiten. Es ist sperrig und belanglos, leider. Ändert Gott sei Dank nichts daran, dass ich mich immer noch freue, dass es mir damals so gefallen hat. Doch noch mal würde ich es wirklich nicht spielen wollen.
Gratulation! Habe seinerzeit Vukodlak nicht geschafft und dann auch irgendwann das Interesse verloren. Aus allen beschriebenen und weiteren Gründen.
Erinnere mich aber gut, wie ich andächtig die spektakuläre Grafik bestaunte und ehrfürchtig raunte “Was soll da noch kommen?”.
Das ist in der Tat vernichtender als das, was ich im anderen Thread schrieb. ![]()
Kann gut sein, dass es einfach schlecht gealtert ist. Ich glaube es war seinerzeit tatsächlich sehr viel „wir hatten ja nichts anders“. Die Grafik war definitiv überdurchschnittlich und das SDK und der Spielleiter-Modus weckten zumindest große Hoffnungen, die sich nicht erfüllten. Reaktive Spielwelt war afair noch nicht so weit verbreitet (in Gothic wurde ein Jahr später bejubelt, dass man aufs Maul bekam, wenn man fremde Baracken betritt). Die Love Story fand ich als tragendes Gerüst zumindest mal plausibel. Über die Ausgestaltung müssen wir nicht diskutieren. Das ist das Studio, das hinterher Starcraft: Ghost jahrelang nicht auf die Schiene bekommen hat und dann mit zuletzt zwei mittelmäßig schwachen PSVita-Ablegern bekannter Spielereihen endgültig in der Versenkung verschwand.
Die Ähnlichkeit mit Diablo ist mir damals schon ein bisschen aufgefallen, auch wenn VtM etwas gemächlicher daherkommt und eine Party hat. Ironischerweise habe ich Redemption zusammen mit D2 gekauft.
Aber das wilde ist: Ich hab Gothic 1 vor knapp 2 Jahren noch mal gespielt. Lediglich die Auflösung hatte ich gemoddet, damit es nicht ganz so grob aussieht. Und ich war echt schwer beeindruckt. Gothic ist in seinem gesamten Gameplay wirklich schön gealtert. Das hat wirklich noch immer so viel Spaß gemacht wie damals. Die Story gab auch mehr her und die Steuerung, auf die sonst oft so geschimpft wird, fand ich bei weitem nicht so problematisch. Aber Redemption ist scheinbar echt nicht gut gealtert. Und wie man vielleicht rauslesen konnte: Ich kann die Dissonanz zwischen meiner damaligen und heutigen Wahrnehmung gar nicht so gut erklären. Ich fand es damals toll, aber warum? Warum?!? ![]()
Ich finde lustigerweise, dass D2 auch nicht gut gealtert ist und mir heutzutage nur bedingt Spaß macht, aber ich würde D2 gradezu Highspeed-Action attestieren im Vergleich zum sehr behäbig-hakligen Redemption.
Habe vorhin Indiana Jones and the Fate of Atlantis beendet. Insgesamt ein schönes Spiel, immer noch eine hübsche Pixeloptik, allerdings haben mich die Labyrinth-Passagen gegen Ende recht genervt. Ab ca. der Hälfte musste ich auch oft in die Lösung schauen, davor bin ich noch recht gut durchgekommen.
Phantom Fury, nach etwa 15h
Zum Spiel hab ich ja hier schon was geschrieben und dazu kann ich nicht mehr allzu viel ergänzen.
Während sich das Spiel in der Mitte etwas gezogen hat und eine geheime unterirdische Einrichtung nach der anderen kam, dreht das Spiel zum Ende nochmal richtig auf und feuert buchstäblich ein Feuerwerk ab.
Die Handlung fand ich zwischen drin auch etwas wirr und mir war meist nicht ganz klar, welchem MacGuffin ich gerade nachjage und warum. Das ist aber eigentlich auch gar nicht wichtig. Es ist ein spaßiger Boomer-Shooter der sich sehr an Half-Life orientiert. Gegenüber Half-Life sind die Levels aber deutlich abwechslungsreicher und es gibt keinen stummen Protagonisten sonder eine sehr geschwätzige Protagonistin. Dafür hat Half-Live mehr erzählerische Script-Scenen. So etwas gibt es hier fast gar nicht.
Seine 25€ durchaus wert wenn man das Genre oder Half-Life mag, gerade bei GOG aber im Sale für 10 ![]()
Hmm
Die bisherigen Rezensionen haben mich eher abgeschreckt, dabei mag ich den Style.
Bin noch an Ion Fury, aber dann behalte ich es doch im Blick