Ich finde lustigerweise, dass D2 auch nicht gut gealtert ist und mir heutzutage nur bedingt Spaß macht, aber ich würde D2 gradezu Highspeed-Action attestieren im Vergleich zum sehr behäbig-hakligen Redemption.
Habe vorhin Indiana Jones and the Fate of Atlantis beendet. Insgesamt ein schönes Spiel, immer noch eine hübsche Pixeloptik, allerdings haben mich die Labyrinth-Passagen gegen Ende recht genervt. Ab ca. der Hälfte musste ich auch oft in die Lösung schauen, davor bin ich noch recht gut durchgekommen.
Phantom Fury, nach etwa 15h
Zum Spiel hab ich ja hier schon was geschrieben und dazu kann ich nicht mehr allzu viel ergänzen.
Während sich das Spiel in der Mitte etwas gezogen hat und eine geheime unterirdische Einrichtung nach der anderen kam, dreht das Spiel zum Ende nochmal richtig auf und feuert buchstäblich ein Feuerwerk ab.
Die Handlung fand ich zwischen drin auch etwas wirr und mir war meist nicht ganz klar, welchem MacGuffin ich gerade nachjage und warum. Das ist aber eigentlich auch gar nicht wichtig. Es ist ein spaßiger Boomer-Shooter der sich sehr an Half-Life orientiert. Gegenüber Half-Life sind die Levels aber deutlich abwechslungsreicher und es gibt keinen stummen Protagonisten sonder eine sehr geschwätzige Protagonistin. Dafür hat Half-Live mehr erzählerische Script-Scenen. So etwas gibt es hier fast gar nicht.
Seine 25€ durchaus wert wenn man das Genre oder Half-Life mag, gerade bei GOG aber im Sale für 10 ![]()
Hmm
Die bisherigen Rezensionen haben mich eher abgeschreckt, dabei mag ich den Style.
Bin noch an Ion Fury, aber dann behalte ich es doch im Blick
Zelda Tears of the Kingdom (Switch 2 Edition)
Es war ein Fest, tolle Grafik, packende Story.
Jetzt fehlt mir nur noch die Muße alle Kroks zu suchen oder alle Mobs mehrfach zu besiegen…![]()
Sonst habe ich alle Nebenquest usw. erfolgreich abgeschlossen.
Sehr cool. Darf ich fragen, wie lange du gebraucht hast? Bin aktuell bei 130 Stunden oder so und weit vom Ende entfernt.
Und hast du es am Stück durchgespielt oder mit Unterbrechungen?
Ich schätze mal so 200 Stunden.
Meine Top Zeitfresser waren, alle Rüstungssets zu finden, die Quest Reihe mit den Glyphen und die Nebenquest mit den Brunnen und die 197 weiteren Quest.
Der Endkampf war cool, aber einfach.
Ich spiele das jetzt seit ca 1/2 Jahren mit Unterbrechungen.
Resident Evil 3 Remake
Ich weiß noch, dass ich damals zuerst etwas enttäuscht war: Im Gegensatz zu RE2 war es kein tatsächliches Remake, sondern eher eine Neuinterpretation, und im Vergleich mit dem Original im Umfang sehr gestrafft. Und um es als Vollpreistitel anbieten zu können, hat man es damals mit einem Multiplayertitel gebündelt den keiner wollte, und der heute dank abgeschalteter Server auch nicht mehr spielbar ist.
Mit ein paar Jahren Abstand muss ich allerdings sagen, das Spiel an sich ist wirklich fabelhaft inszeniert. Insbesondere die ersten 30-45 Minuten, in denen man erstmal relativ hilflos auf der Flucht vor Nemesis ist, sind absolut kinoreif. Das Gameplay ist deutlich geradliniger und eher auf Action ausgelegt, dazu passend gibt es jetzt auch eine Ausweichmechanik. Dadurch ist der Rätselinhalt im Vergleich zum Rest der Serie relativ gering - nicht, dass die in Resident Evil je all zu komplex gewesen wären, aber ein wenig Objektsuche und Kombination gehört eigentlich schon dazu. Gibt’s zwar, aber nicht all zu viel. Das Design von Nemesis finde ich, besonders in seiner mutierten Form ziemlich cool, auch die Hunter sehen mit ihren Predator-artigen Kiefern ziemlich fies aus.
Ich habe jetzt mit viel Gegend erforschen ungefähr 5,5 Stunden gebraucht, und auch wenn ich mir eher ein Remake gewünscht hätte, das sich mehr am Original orientiert, hat es mich durchgehend gut unterhalten.
Am Tag der NordCon vor der Zugfahrt zum zigsten Mal gedacht:
Hey, man müsste eigentlich endlich Mal Hollow Knight durchspielen. Lets Go. ![]()
Und gestern nun, nach wochenlanger Schaffenspause (oder eher aus Wut auf das Spiel - oder besser noch, auf die eigene Unfähigkeit) endlich dieses wirklich fabelhafte Game beendet.
Gut, dass die Feiertage vor der Tür stehen, dann wird mal mit Silksong begonnen. Ob das wohl (noch) besser ist als Hollow Knight??
Ich habe gerade Signalis beendet (mit PROMISE-Ende).
Ich bin… verwirrt, im guten Sinne.
Ich will wenig zur Story sagen, einmal ist dazu viel gesagt und zweitens will ich hier niemanden spoilern. Aber das ging eh schwer, weil das eine der wenigen Stories ist, die erfahren werden muss - eine Zusammenfassung wird nix rüberbringen.
Das Spiel spielt sich wie eine Art top-down Resi. Die Grafik nimmt ganz klar inspiration bei PS1-Grafik, macht aber sein eigenes Ding draus - zum Beispiel mit richtig schönen Reflektionen, die sicherlich auf einer PS 1 nicht gingen.
Das Design ist vorzüglich. Gerade das Spiel mit mehreren Sprachen - das Spiel nutzt Englisch, Deutsch und chinesische Schriftzeichen gemischt, hat was ganz eigenes.
Das Inventarlimit ist knackig, aber mit ein wenig Vorplanung lässt sich der grossteil des Spiels ohne viel geschachtel spielen.
Ich hatte definitiv meinen Spass - gerade die Story hat richtig viel Freude gemacht.
Die Rätsel sind im kleinen gut aber das Spiel selbst ist eine grosse Fetch-Quest. Das ist etwas schade - nie weiss man, wo es eigentlich hin geht. Ich weiss, dass das Spiel viel im vagen lassen will, aber es wäre schon besser gewesen, wenn man wenigstens ein Ziel hat, das nicht „diese Tür braucht 6 Schlüssel, also ist das Ziel wohl, die 6 Schlüssel zu finden“.
Ja, und der Horror: der zieht. Sind die ersten Spielstunden erstmal verflogen, gruselt einen zwar das Minute-zu-Minute-Gameplay nicht mehr, aber das ganze Setup und die ganzen Erlebnisse lassen schon ein Unwohlsein aufkommen.
Ich mag das eigentlich lieber: An die Umgebung kann man sich gewöhnen. An das was erzählt wird… weniger.
Ich möchte Silksong nochmal unbedarft neu beginnen. Mir juckt’s auch seit ich durch bin immer wieder in den Fingern es nochmal von vorne zu starten. So ein tolles Spiel.
Ich bin sehr gespannt, aber auch verunsichert. Es soll nochmal schwerer sein als Hollow Knight, und da musste ich mich ab und an schon beherrschen, die Konsole nicht aus dem Fenster zu werfen
Silksong ist zumindest für mein Empfinden viel schwerer als Hollow Knight. Ich hab es vor Wut dreimal deinstalliert.
Aber am Ende hab ich es doch noch geschafft und freue mich nun auf den DLC. Trotzdem: Es ist an einigen Stellen frustrierender, als es hätte sein müssen.
Signalis ist wirklich eine absolute Perle und meiner Meinung nach eines der besten Survival Horror Titel der letzten Jahre. Ähnlich begeistert hat mich nur noch Crow Country, wobei von Story und Design usw. Signalis deutlich horrorlastiger und teils echt fast schon verstörend ist. Hoffe, von dem Studio kommt noch mehr!
Crow Country hab ich früher dieses Jahr gespielt. Als Story find ich das klar eine Liga unter Signalis. Signalis ist halt kantiger, nicht nur visuell.
Tut Crow Country keinen Abbruch. Ich liebe, dass beide Spiele ganz bewusst gegen Sehkonventionen verstossen. Crow Country hat keine Knubbelgegner, weil sies nicht können, es hat sie, weil sies halt können. Ich hatte damit auch echt Spass.
Habe vergangenes Wochenende Metroid Prime 4 beendet.
Mir hat es gut gefallen. Tolle Atmosphäre und teils wunderschöne Grafik.
Story fand ich nicht so ganz nachvollziehbar.
Warum diese eine Figur am Anfang so als Gegenspieler aufgebaut wird und Metroids kontrollieren kann spielt für das restliche Spiel garkeine Rolle. Es ist fast so als würd der am Ende nur aus Zufall genau rechtzeitig zum Endkampf aus seiner Zelle kommen. Wieso war der da drin und wieso wurde er für 2 Zwischenbosse von anderen Maschinen als Täuschung nachgestellt?
Keine Ahnung, aber war mir hier auch eher egal.
Die Erkundung der Welt und das Finden von versteckten Items stehen für mich im Vordergrund und das hat immer Spaß gemacht.
Kann die Kritik an der Wüste nachvollziehen, fand es aber angenehm dass sie die größeren Gebiete auf diese Art verbunden haben. Zu entdecken gab es auch ein paar Kleinigkeiten. Diese endlose Rumrennerei in Prime 1 und 2 scheint gern mal ausgeblendet zu werden.
Doom The Dark Ages
Es war intensiv, es war fordernd, es war wie ein Panzer auf Speed.
Mir hat es gefallen, aber Doom Eternal war klar das besser Spiel.
Hier ein paar Eindrücke.
Kathy Rain habe ich jetzt auch durchgespielt - genauer den Directors Cut - und ich finde es auch sehr gelungen. Ich fand die Rätsel auch vollkommen okay, bis auf jene, wo man irgendwelche Codes heraus finden mußte. Die fand ich sehr heftig. Nicht so toll, fand ich aber, daß zuerst mein Mauszeiger nicht richtig dargestellt wurde und ich alle anderen Game-Controller aus stecken mußte, damit es ging (ich spiele unter Linux). Scheint aber wohl ein generelles Problem mit Spielen in dieser Engine zu sein, den bei The Inner World - The Last Wind Monk habe ich das selbe Problem.
Sehr schön fand ich auch die Musik und die englische Sprachausgabe ist auch gelungen. Ich kann es auch empfehlen, es zumindest mal anzuspielen.
Donkey Kong Bananza
Der neueste Plattformer von Nintendo erscheint in gewohnt guter Qualität und bringt ein eigenständiges Feature mit, das ihn etwas von der Masse abheben soll. Dieses Feature ist die zerstörbare Umgebung. Man sollte hier zwar keine komplexen Physikberechnungen erwarten, aber ein Großteil der Umgebung lässt sich zerstören oder durchgraben, was durchaus Spaß macht. Die Kamera kann dabei manchmal etwas zickig sein, besonders wenn man sich durch den Boden gräbt und schnell den Überblick verliert.
Die Zerstörung wird für zahlreiche Aufgaben und Herausforderungen innerhalb der Levels genutzt. Das zentrale Element ist das Sammeln der goldenen Bananen, von denen es insgesamt 777 Stück gibt. Man schlägt und gräbt sich durch verschiedene Ebenen, die relativ abwechslungsreich gestaltet sind. Schnee, Wald, Strand oder Sumpf entsprechen zwar den üblichen Jump-and-Run-Klischees, sind aber hübsch umgesetzt.
In jeder Ebene gibt es einige Hauptaufgaben, und nach und nach schaltet man das zweite große Feature des Spiels frei: die Tierverwandlungen. Donkey Kong kann sich in verschiedene Tiere verwandeln, um schneller zu rennen, härter zuzuschlagen oder zu gleiten. Das ist nett gemacht und sorgt für Abwechslung. Dazu kommen zahlreiche Nebenaufgaben, um an weitere goldene Bananen zu gelangen. Viele liegen einfach in der Umgebung herum, andere erfordern etwas Um-die-Ecke-Denken oder geschicktes Graben. Die meisten Aufgaben sind eher leicht, erst im sogenannten Post Game nach dem Endgegner wird es etwas fordernder.
Die goldenen Bananen dienen nicht nur der Komplettierung, sondern auch dem Upgrade-System, das ich etwas aufgesetzt fand. Für jeweils fünf goldene Bananen erhält man einen Fähigkeitspunkt, den man in verschiedene Verbesserungen investieren kann. Am lohnenswertesten sind mehr Energie und höhere Schlagkraft, der Rest wirkt eher wie nettes Beiwerk mit geringem spielerischen Einfluss. Zusätzlich findet man Fossilien, mit denen man neue Outfits freischalten kann. Überall liegt außerdem Gold herum, das man für Verbrauchsgegenstände, zum Freischalten von Wegen oder für bestimmte Bananen benötigt. Das kann gelegentlich zum Stolperstein werden, da man später größere Mengen braucht. Wer alles komplettieren möchte, muss irgendwann Gold farmen, auch wenn es ein bis zwei Stellen gibt, an denen das recht flott geht.
Wie viel Spielzeit man investiert, hängt davon ab, ob man zu den Kompletisten gehört oder nur den Hauptpfad erleben möchte. Wer alle 777 goldenen Bananen finden will, ist gut beschäftigt. Am Ende gibt es jedoch außer einem leicht veränderten Abspannbild und dem Wissen, alles geschafft zu haben, keine besonderen Belohnungen.
Die Handlung ist in einem Spiel dieser Art natürlich zweitrangig und nicht weiter erwähnenswert, auch wenn der letzte Endgegner eine kleine positive Überraschung bietet. Grafisch sieht das Spiel hübsch aus, die Umgebungen sind ansprechend gestaltet und die Steuerung geht gut von der Hand. Beherrscht man sie, bewegt man sich flott durch die Levels und findet einige Abkürzungen. Der Soundtrack ist gelungen, auch wenn es nur wenige wirkliche Highlights gibt.
Insgesamt ist es ein sehr schöner Titel, und wenn man gute 3D-Plattformer mag, kann ich ihn nur empfehlen.
Bin vorhin mit The Curse of Monkey Island fertig geworden. Gute 20 Stunden hat es gedauert allerdings auf dem niedrigeren Schwierigkeitsgrad, auf dem ein paar Rätsel fehlen bzw. schon gelöst sind, was ich etwas verwirrend fand ist, dass man dabei Gegenstände bekommt, die man auf dieser Stufe nie benutzen muss. Im Gegensatz zuIndy 4 musste ich hier so gut wie nie in eine Lösung schauen die meisten Rätsel sind mit Logik zu lösen, obwohl ich 2-3 Mal die Situation hatte, dass ich auf die lösung gekommen bin, aber den benötigten Gegenstand nicht gefunden habe dabei wäre er durch ein wenig Suchen zu finden gewesen, manchmal habe ich auch zu kompliziert gedacht.
Das Ende war für meinen Geschmack etwas gehetzt, ansonsten war es ein schönes Adcenture mit einem guten Pacing, man kam immer gut durch, für Profis wohl etwas leicht, für mich genau richtig.
Irgendwann spiele ich es sicher nochmal mit allen Rätseln.








