Sehr cool. Darf ich fragen, wie lange du gebraucht hast? Bin aktuell bei 130 Stunden oder so und weit vom Ende entfernt.
Und hast du es am Stück durchgespielt oder mit Unterbrechungen?
Sehr cool. Darf ich fragen, wie lange du gebraucht hast? Bin aktuell bei 130 Stunden oder so und weit vom Ende entfernt.
Und hast du es am Stück durchgespielt oder mit Unterbrechungen?
Ich schätze mal so 200 Stunden.
Meine Top Zeitfresser waren, alle Rüstungssets zu finden, die Quest Reihe mit den Glyphen und die Nebenquest mit den Brunnen und die 197 weiteren Quest.
Der Endkampf war cool, aber einfach.
Ich spiele das jetzt seit ca 1/2 Jahren mit Unterbrechungen.
Am Tag der NordCon vor der Zugfahrt zum zigsten Mal gedacht:
Hey, man müsste eigentlich endlich Mal Hollow Knight durchspielen. Lets Go. ![]()
Und gestern nun, nach wochenlanger Schaffenspause (oder eher aus Wut auf das Spiel - oder besser noch, auf die eigene Unfähigkeit) endlich dieses wirklich fabelhafte Game beendet.
Gut, dass die Feiertage vor der Tür stehen, dann wird mal mit Silksong begonnen. Ob das wohl (noch) besser ist als Hollow Knight??
Ich habe gerade Signalis beendet (mit PROMISE-Ende).
Ich bin… verwirrt, im guten Sinne.
Ich will wenig zur Story sagen, einmal ist dazu viel gesagt und zweitens will ich hier niemanden spoilern. Aber das ging eh schwer, weil das eine der wenigen Stories ist, die erfahren werden muss - eine Zusammenfassung wird nix rüberbringen.
Das Spiel spielt sich wie eine Art top-down Resi. Die Grafik nimmt ganz klar inspiration bei PS1-Grafik, macht aber sein eigenes Ding draus - zum Beispiel mit richtig schönen Reflektionen, die sicherlich auf einer PS 1 nicht gingen.
Das Design ist vorzüglich. Gerade das Spiel mit mehreren Sprachen - das Spiel nutzt Englisch, Deutsch und chinesische Schriftzeichen gemischt, hat was ganz eigenes.
Das Inventarlimit ist knackig, aber mit ein wenig Vorplanung lässt sich der grossteil des Spiels ohne viel geschachtel spielen.
Ich hatte definitiv meinen Spass - gerade die Story hat richtig viel Freude gemacht.
Die Rätsel sind im kleinen gut aber das Spiel selbst ist eine grosse Fetch-Quest. Das ist etwas schade - nie weiss man, wo es eigentlich hin geht. Ich weiss, dass das Spiel viel im vagen lassen will, aber es wäre schon besser gewesen, wenn man wenigstens ein Ziel hat, das nicht „diese Tür braucht 6 Schlüssel, also ist das Ziel wohl, die 6 Schlüssel zu finden“.
Ja, und der Horror: der zieht. Sind die ersten Spielstunden erstmal verflogen, gruselt einen zwar das Minute-zu-Minute-Gameplay nicht mehr, aber das ganze Setup und die ganzen Erlebnisse lassen schon ein Unwohlsein aufkommen.
Ich mag das eigentlich lieber: An die Umgebung kann man sich gewöhnen. An das was erzählt wird… weniger.
Ich möchte Silksong nochmal unbedarft neu beginnen. Mir juckt’s auch seit ich durch bin immer wieder in den Fingern es nochmal von vorne zu starten. So ein tolles Spiel.
Ich bin sehr gespannt, aber auch verunsichert. Es soll nochmal schwerer sein als Hollow Knight, und da musste ich mich ab und an schon beherrschen, die Konsole nicht aus dem Fenster zu werfen
Silksong ist zumindest für mein Empfinden viel schwerer als Hollow Knight. Ich hab es vor Wut dreimal deinstalliert.
Aber am Ende hab ich es doch noch geschafft und freue mich nun auf den DLC. Trotzdem: Es ist an einigen Stellen frustrierender, als es hätte sein müssen.
Crow Country hab ich früher dieses Jahr gespielt. Als Story find ich das klar eine Liga unter Signalis. Signalis ist halt kantiger, nicht nur visuell.
Tut Crow Country keinen Abbruch. Ich liebe, dass beide Spiele ganz bewusst gegen Sehkonventionen verstossen. Crow Country hat keine Knubbelgegner, weil sies nicht können, es hat sie, weil sies halt können. Ich hatte damit auch echt Spass.
Habe vergangenes Wochenende Metroid Prime 4 beendet.
Mir hat es gut gefallen. Tolle Atmosphäre und teils wunderschöne Grafik.
Story fand ich nicht so ganz nachvollziehbar.
Warum diese eine Figur am Anfang so als Gegenspieler aufgebaut wird und Metroids kontrollieren kann spielt für das restliche Spiel garkeine Rolle. Es ist fast so als würd der am Ende nur aus Zufall genau rechtzeitig zum Endkampf aus seiner Zelle kommen. Wieso war der da drin und wieso wurde er für 2 Zwischenbosse von anderen Maschinen als Täuschung nachgestellt?
Keine Ahnung, aber war mir hier auch eher egal.
Die Erkundung der Welt und das Finden von versteckten Items stehen für mich im Vordergrund und das hat immer Spaß gemacht.
Kann die Kritik an der Wüste nachvollziehen, fand es aber angenehm dass sie die größeren Gebiete auf diese Art verbunden haben. Zu entdecken gab es auch ein paar Kleinigkeiten. Diese endlose Rumrennerei in Prime 1 und 2 scheint gern mal ausgeblendet zu werden.
Doom The Dark Ages
Es war intensiv, es war fordernd, es war wie ein Panzer auf Speed.
Mir hat es gefallen, aber Doom Eternal war klar das besser Spiel.
Hier ein paar Eindrücke.
Kathy Rain habe ich jetzt auch durchgespielt - genauer den Directors Cut - und ich finde es auch sehr gelungen. Ich fand die Rätsel auch vollkommen okay, bis auf jene, wo man irgendwelche Codes heraus finden mußte. Die fand ich sehr heftig. Nicht so toll, fand ich aber, daß zuerst mein Mauszeiger nicht richtig dargestellt wurde und ich alle anderen Game-Controller aus stecken mußte, damit es ging (ich spiele unter Linux). Scheint aber wohl ein generelles Problem mit Spielen in dieser Engine zu sein, den bei The Inner World - The Last Wind Monk habe ich das selbe Problem.
Sehr schön fand ich auch die Musik und die englische Sprachausgabe ist auch gelungen. Ich kann es auch empfehlen, es zumindest mal anzuspielen.
Donkey Kong Bananza
Der neueste Plattformer von Nintendo erscheint in gewohnt guter Qualität und bringt ein eigenständiges Feature mit, das ihn etwas von der Masse abheben soll. Dieses Feature ist die zerstörbare Umgebung. Man sollte hier zwar keine komplexen Physikberechnungen erwarten, aber ein Großteil der Umgebung lässt sich zerstören oder durchgraben, was durchaus Spaß macht. Die Kamera kann dabei manchmal etwas zickig sein, besonders wenn man sich durch den Boden gräbt und schnell den Überblick verliert.
Die Zerstörung wird für zahlreiche Aufgaben und Herausforderungen innerhalb der Levels genutzt. Das zentrale Element ist das Sammeln der goldenen Bananen, von denen es insgesamt 777 Stück gibt. Man schlägt und gräbt sich durch verschiedene Ebenen, die relativ abwechslungsreich gestaltet sind. Schnee, Wald, Strand oder Sumpf entsprechen zwar den üblichen Jump-and-Run-Klischees, sind aber hübsch umgesetzt.
In jeder Ebene gibt es einige Hauptaufgaben, und nach und nach schaltet man das zweite große Feature des Spiels frei: die Tierverwandlungen. Donkey Kong kann sich in verschiedene Tiere verwandeln, um schneller zu rennen, härter zuzuschlagen oder zu gleiten. Das ist nett gemacht und sorgt für Abwechslung. Dazu kommen zahlreiche Nebenaufgaben, um an weitere goldene Bananen zu gelangen. Viele liegen einfach in der Umgebung herum, andere erfordern etwas Um-die-Ecke-Denken oder geschicktes Graben. Die meisten Aufgaben sind eher leicht, erst im sogenannten Post Game nach dem Endgegner wird es etwas fordernder.
Die goldenen Bananen dienen nicht nur der Komplettierung, sondern auch dem Upgrade-System, das ich etwas aufgesetzt fand. Für jeweils fünf goldene Bananen erhält man einen Fähigkeitspunkt, den man in verschiedene Verbesserungen investieren kann. Am lohnenswertesten sind mehr Energie und höhere Schlagkraft, der Rest wirkt eher wie nettes Beiwerk mit geringem spielerischen Einfluss. Zusätzlich findet man Fossilien, mit denen man neue Outfits freischalten kann. Überall liegt außerdem Gold herum, das man für Verbrauchsgegenstände, zum Freischalten von Wegen oder für bestimmte Bananen benötigt. Das kann gelegentlich zum Stolperstein werden, da man später größere Mengen braucht. Wer alles komplettieren möchte, muss irgendwann Gold farmen, auch wenn es ein bis zwei Stellen gibt, an denen das recht flott geht.
Wie viel Spielzeit man investiert, hängt davon ab, ob man zu den Kompletisten gehört oder nur den Hauptpfad erleben möchte. Wer alle 777 goldenen Bananen finden will, ist gut beschäftigt. Am Ende gibt es jedoch außer einem leicht veränderten Abspannbild und dem Wissen, alles geschafft zu haben, keine besonderen Belohnungen.
Die Handlung ist in einem Spiel dieser Art natürlich zweitrangig und nicht weiter erwähnenswert, auch wenn der letzte Endgegner eine kleine positive Überraschung bietet. Grafisch sieht das Spiel hübsch aus, die Umgebungen sind ansprechend gestaltet und die Steuerung geht gut von der Hand. Beherrscht man sie, bewegt man sich flott durch die Levels und findet einige Abkürzungen. Der Soundtrack ist gelungen, auch wenn es nur wenige wirkliche Highlights gibt.
Insgesamt ist es ein sehr schöner Titel, und wenn man gute 3D-Plattformer mag, kann ich ihn nur empfehlen.
Bin vorhin mit The Curse of Monkey Island fertig geworden. Gute 20 Stunden hat es gedauert allerdings auf dem niedrigeren Schwierigkeitsgrad, auf dem ein paar Rätsel fehlen bzw. schon gelöst sind, was ich etwas verwirrend fand ist, dass man dabei Gegenstände bekommt, die man auf dieser Stufe nie benutzen muss. Im Gegensatz zuIndy 4 musste ich hier so gut wie nie in eine Lösung schauen die meisten Rätsel sind mit Logik zu lösen, obwohl ich 2-3 Mal die Situation hatte, dass ich auf die lösung gekommen bin, aber den benötigten Gegenstand nicht gefunden habe dabei wäre er durch ein wenig Suchen zu finden gewesen, manchmal habe ich auch zu kompliziert gedacht.
Das Ende war für meinen Geschmack etwas gehetzt, ansonsten war es ein schönes Adcenture mit einem guten Pacing, man kam immer gut durch, für Profis wohl etwas leicht, für mich genau richtig.
Irgendwann spiele ich es sicher nochmal mit allen Rätseln.
Beim Lesen deines Post wurde ich motiviert, auch Resident Evil 3 Remake zu spielen. Das hab ich über die Weihnachtstage getan und muss auch zugeben, dass das es ein sehr schönes Spiel ist.
Wie schon mal in der Vergangenheit berichtet, bin ich kein Fan von Boss-Kämpfen. Immerhin sieht Nemesis spektakulär. Ansonsten ist alles ganz toll inszeniert, sieht super aus und macht einfach Spass. Klare Empfehlung.
Ich habe allerdings doppelt so lange gebraucht wie du.
Rage in Peace endlich fertig. Death Counter 4-stellig ![]()
Völlig übertrieben wie dieses Spiel einen kaputt macht.
Ich habe über die Weihnachtsfeiertage endlich Shadowrun Returns durchgespielt. Naja. Stilistisch find ich das Spiel gut, den Ton trifft es gut, es deckt viel von der Vorlage ab. Allerdings werden die Kämpfe schnell zur Qual - weil die nicht schwer, aber langwierig sind - und die Story ist superlinear. Verbuggt sind sie auch.
Ich bin grad an Dragonfall, da scheint einiges besser zu werden, zumindest gabs schon ein paar Teile, wo zum Beispiel drauf angespielt wird, das ich einen Troll verkörpere.
Ich habe gestern das Thema Vampire The Masquerade Bloodlines 2 abschließen können. Der erste Teil ist eines meiner liebsten Games, ich Spiele es seit zwei Jahrzehnten fast jährlich und ich bin seit Jahren im WoD Universum unterwegs.
Jedes Lebenszeichen von VTMB2 habe ich emsig mitverfolgt und mit jedem Jahr schwand die Hoffnung, dass mich hier ein würdiger Nachfolger erwarten würde. Größer, schöner und nah am PnP Original sollte es werden, versprach der Publisher.
Aber leider standen die Zeichen, nicht erst mit dem Entwicklerwechsel, auf Enttäuschung. Die WoD-Community kochte zu Release vor Wut, die Wartezeit war schließlich lang genug. Ich kann mir nicht erklären wie Paradox denken konnte, dass ein ziemlich geradliniges Actionspiel den Titel VTMB2 (!) verdient hätte. Kaum Rollenspiel Elemente, Dialogentscheidungen mit nur minimalen Auswirkungen, nur eine Handvoll Figuren und lange sinnbefreite Walking-Simulator Sequenzen machen für mich kein RPG aus. Dass Paradox mit so etwas die Serie begräbt werde ich ihnen bis zum Ende meiner Tage übelnehmen.
Für sich allein stehend ist das Spiel allerdings nicht totaler Müll, an machen Stellen sogar richtig toll. Das Kämpfen macht Spaß, die Fähigkeiten sind großartig und die Atmosphäre eines verschneiten Seattle hat mich zu Beginn lange in ihren Bann gezogen.
Trotzdem: Unterm Strich bleibt ein Spiel das seinen Namen nicht verdient hat und das mich mit Paradox auf Kriegsfuß setzt. Bei dem mittelmäßigen Portfolio des Entwicklers, hätten die Schweden das Projekt lieber einfrieren und später in fähigere Hände geben sollen.
Dragonfall und Hong Kong sind um einiges besser als Returns. Da wurde einiges verbessert and vielen Stellen.
Und da bin ich auch schon fertig mit Vollgas. Bin etwas zwiegespalten. Ich mag die Story und Stimmung des Spiels und dass es hier „nur“ um eine feindliche Firmenübernahme eines Motorradherstellers geht, keine Weltenrettung und dergleichen, Weltreise unternimmt man auch keine. Die Musik ist auch ein Highlight. Grafisch sieht man dem Spiel allerdings an, woher es kommt, die Pixeloptik ist stimmig, aber dann sind häufig noch vorgerenderte Elemente eingebaut, was etwas fremdartig wirkt.
Spielerisch merkt man auch, dass Lucas Arts sich anscheinend eher um die Präsentation gekümmert hat, die Rätsel sind recht leichte Kost, nie hat man auch nur eine Handvoll Items im Inventar und auch die Schauplätze und interaktiven Elemente sind überschaubar, auch Dialoge gibt es kaum.
Dass die klassischen Adventure-Anteile so dünn gesät sind, liegt sicher auch an den Actionsequenzen. Man muss Motorrad fahren und in Road Rash-Manier andere Biker vom Stuhl kloppen und später noch eine Art Destruction Derby bestreiten. Beides sind nicht die Glanzlichter des Spiels und steuern sich recht hakelig. Aber auch bei den Adventureparts hat es teils ziemlich nervige Stellen, bei denen man z.B. nur durch Ausprobieren weiterkommt und sogar unter Zeitdruck agiert.
Unterm Strich ein nettes Adventure, dem man das Entstehungsjahr durchaus anmerkt, auch spielerisch. Für mich kein Klassiker, aber für die paar Stunden schon unterhaltsam.
Ich habe gerade Caim auf dem C64 auf 100% beendet, ein wirklich spassiges kleines Action Adventure von Haplo:
Das hat richtig Laune gemacht. Es ist eine Art mini Metroidvania von oben. Mehr als 30 Minuten braucht man nicht.
Ich mag die Spiele von Haplo. Es wirkt experimentell und intelligent.