Aber auch der einzige Kaufgrund für ne ps5, imho.
Kann man PS5 Spiele eigentlich auch ohne die Hardware zu besitzen irgendwoher streamen?
Nicht dass ich wüsste. Kenne auch keinen Emulator. Es gibt ein Projekt, welches Bloodborne auf dem PC zum laufen bringen will, aber auch das ist bisher noch “ausbaufähig”.
Ich vermute Sony würde auch alles versuchen ihre Marktanteile zu behüten.
Schade. Dann wäre die Frage eher, ob Remote Play nur im Heimnetz geht oder auch im WAN. Im Endeffekt gehts ja nur um zwei oder drei Spiele und wenn man die aus dem Bekanntenkreis streamen könnte, wäre ja schon alles gut.
Ja, ich kenne leider auch niemanden im Bekanntenkreis, dem ich seine ps5 für 2-3 Monate abschwätzen könnte um die 2 Spiele zu suchten. Also entweder warten bis sie evtl. doch noch für PC erscheinen, oder eine ps5 kaufen um sie dann irgendwie wieder abzustoßen…. oder Demon’s Souls doch auf der eingestaubten ps3 hier spielen. ![]()
Dispatch
Ein Spiel im Stil der Telltale-Games wie z. B. Walking Dead, das heißt viel Handlung mit Entscheidungsmöglichkeiten, deren Auswirkungen mehr oder weniger minimal sind, und dabei eher wenig echtes Gameplay liefert. Aber ich muss sagen, den Titel fand ich richtig gelungen.
Die Handlung spielt in einem eigenen Superheldenuniversum. Die Hauptfigur ist ein ehemaliger Superheld in einem Mech-Anzug, dessen Anzug nach einem Kampf zerstört wurde. Um diesen repariert zu bekommen, muss er als Einsatzkoordinator für eine Firma arbeiten, die Superhelden managt, wobei sein Team aus ehemaligen Schurken besteht, die sich rehabilitieren möchten.
Diese Einsatzkoordination ist das Kernelement, das ich als mehr oder weniger echtes Gameplay bezeichnen würde. Das Spiel ist in Episoden aufgeteilt, und in jeder Episode gibt es bis zu zwei Koordinationseinsätze, die im Grunde eine Art Zeitmanagementspiel sind. Ein Notfall taucht auf einer Einsatzkarte auf, und man muss einen oder mehrere Helden dorthin schicken. Durch die Einsatzbeschreibung kann man erahnen, welche Fähigkeiten ungefähr gebraucht werden, und schickt die Leute los, von denen man denkt, dass sie den Einsatz gut erledigen können.
Nach jedem Einsatz braucht ein Held eine Pause, und richtiges Management ist zwar grundsätzlich wichtig, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es sich großartig auswirkt, wie gut oder schlecht man spielt.
Die Präsentation dieser Einsätze ist recht schlicht und besteht in erster Linie aus Textboxen und Bildern.
Zwischendurch gibt es auch noch ein Hacking-Minispiel, das relativ simpel ist und mehr oder weniger daraus besteht, die richtigen Tasten zu drücken.
Was das Spiel aber auszeichnet, ist seine Inszenierung, und die ist tatsächlich sehr gut gelungen. Obwohl es 3D-Figuren sind, sieht es durch die comicartige Grafik sehr ähnlich aus wie moderne Cartoons wie Invincible oder Legend of Vox Machina. Den Actionszenen fehlt zwar etwas Wucht, aber den Rest fand ich gut inszeniert.
Die Handlung zieht zwar erst gegen Ende richtig an, aber davor gibt es einige gute Charaktermomente. Ich mochte die Figuren, und die englische Vertonung ist hervorragend.
Insgesamt also wirklich gute Unterhaltung, und ich kann das Spiel nur empfehlen, wenn man mit Titeln wie Walking Dead etwas anfangen kann und der Superheldenthematik nicht völlig abgeneigt ist.
Viel absurder: du kannst auf die PS5 alles streamen. Wenn du allerdings auf einem anderen Gerät streamen willst, muss die PS5 der Host sein.
Wenn ich also in China im Hotel streamen will, kommt der Stream aus Deutschland, nicht vom Sony-Rechenzentrum.
Da war sicher der eine oder andere Anwalt dran beteiligt.
Zumindest mit einem PS Portal und entsprechender Plus Mitgliedschaft sollte es mittlerweile auch direkt aus der Cloud funktionieren ohne dass man eine PS4/5 braucht.
Ob es einfach auf einem Smartgerät oder PC funktioniert weiß ich aber nicht.
Vielleicht kannst du dann ja eine PS5 mieten (z.B bei Grover) oder du findest eine Bibliothek die eine verleiht. Meine Stadtbibliothek hat eine PS5 im Verleih und ich bin gerade auf der Warteliste ![]()
Danke für den Tip. An eine Bibliothek habe ich gar nicht gedacht.
42 Bosse traten an, 42 Seelen in meinem Knappsack. Dark Souls 2 ist im NG beendet, wenn auch weit jenseits der 100 %. Aber wer bin ich, mir solche Ziele zu setzen? Vaylan?
Unterm Strich hatte ich mit Teil 2 saumäßig Freude. Auch wenn die lautstark im Netz verkündeten Kritikpunkte allesamt korrekt sind (unsaubere Hitboxen, zu hohe Gegnerzahlen, zu hohe Aggro-Range, mangelnde Verwobenheit der Schauplätze, eintönige Bosse, kaputte Lock-on-Funktion, schummelnde Gegner, versteckte lebenswichtige Mechaniken wie ADP…), war der Trip durch Drangleic allein durch seine grandiose Stimmung und Atmosphäre jeden Controller-Biss wert. Bis auf einzelne Aussetzer wie die Frigid Outskirts, die Cave of the Dead oder die Iron Passage waren auch die DLCs echte Highlights, allen voran Frozen Eleum Loyce.
Seek strength, the rest will follow.
Ha, das trifft sich gut. Ich besitze den zweiten Teil und möchte ihn auch endlich spielen, bekomme aber keine konkrete Antwort auf folgende Frage : Vanilla oder Scholar of the first Sin ? Hast du da ne Tendenz?
Scholar of the first Sin
…hat alle dlc mit drin, ein paar weniger bugs und das balancing ist imho besser.
Allein die DLCs sind SotFS schon wert. Aber insgesamt hats die Schwierigkeit nochmal ordentlich angezogen, weil offenbar nochmal 10 % mehr Feinde in die sowieso schon überbevölkerten Level geworfen wurden.
Ah, allerdings wurden die Zugangs-Items zu den DLC-Bereichen derart absurd random in der Welt verteilt, dass zumindest zwei von ihnen ohne Wiki nicht erreichbar sein werden.
Ok. Danke euch beiden. Im Netz ist die Debatte ja bis heute nicht richtig geklärt und gefühlt haben beide Versionen ihre Licht- und Schattenseiten.
Ich denke, dann wird es Scholar of the first Sin….DS2 wäre dann das letzte FromSoft Souls Game das ich noch beenden muss und ich werde wahrscheinlich nur Spaß mit dem Titel haben wenn ich meine Erwartungen allgemein etwas herunterschraube.
Viel Spaß! ![]()
Wie Lubo schon anmerkte, es hat ein paar merkwürdige Designentscheidungen, aber es ist dennoch ein gutes Spiel.
ADP skillen bis 99 Agility. Dann wird das schon.
Ich hab gerade Alone in the Dark (2024) zumindest mal mit Emily beendet. Das ist eigentlich ein hübsches Spiel, das gerade auf erzählerischer Ebene ein paar witzige Twists hat. Die offensichtlichen Querreferenzen auf das Original fand ich jetzt zwar nett, aber nicht so genial, wies bei manchem Reviewer gemacht wird. Aber die Art, wie das Spiel einer Lovecraft-Story erzählt ist erfrischend und sehr… Lovecraftig? Es geht alles auf sein konsequentes Ende zu. Jetzt nicht das beste Spiel aller Zeit, aber das kann man schon mal machen. Hab auch pünktlich zum Endboss die 8-Stunden-Marke erreicht, also gut knackig.
Ich hab das auf der PS5 ausprobiert, hatte aber immer so eine eklige Asynchronität zwischen Bild und Ton in den Zwischensequenzen. War das bei Dir auch noch so? Wollte es ja gerne spielen, aber das hat es mir irgendwie vergällt.
Ist mir jetzt nix aufgefallen, auch PS5. Ich bin da nicht so super sensibel allerdings, sowas fällt mir auf, ist mir dann aber auch mittel egal, solangs im Rahmen bleibt. Die Cutscenes sind nicht unbedingt A-Ware.
Ah, eins wollt ich noch sagen: das vielgescholtene Kampfsystem find ich garnicht so schlecht, es spielt sich nur sehr unintuitiv. Es bestraft ziemlich hart, wenn man einfach gut gezielte Schüsse setzen will. Gegner werden relativ einfach, wenn man ne halbe Sekunde durchatmet, aber dann doch eher mal so 5 Schüsse in deren Richtung setzt. Das find ich ein witziges Tuning, das von Resident Evil abweicht und den Character gerade von Emily als mittelmässig trainierte Schützin unterstreicht. Wer hier volle entspannte Supersoldaten-Kontrolle sucht, wird sie nicht finden und echte Probleme damit haben.
