Welches Spiel hast du bis zum Ende gespielt?

Das Spiel habe ich damals auch sehr genossen. Klassisches Feeling, aber modern genug. Teil 2 wollte ich noch mit den Kindern spielen. Scheint mir komplexer geworden zu sein.

Weiß jemand was mit dem Studio passiert ist. Das modding wurde noch veröffentlicht und dann wurde es still

Der zweite Teil ist IMHO um Welten besser. Dort erkundet man eine ganze Insel und es gibt viel Abwechslung, sowohl im Gameplay als auch visuell. Ansonsten spielt er sich genauso wie der erste.

Leider gibt es, soweit ich weiß, keine Pläne für den Nachfolger. Ich erinnere mich vage, dass das Studio noch ein Taktikspiel veröffentlicht hat, aber dann ist es still um die Entwickler geworden. Bin nicht sicher, ob es sie überhaupt noch gibt.

Tatsächlich tut das Spiel an sich gar nichts für mich, kann auch nich so mit Survival Horror und habe mich da mit Assist Optionen durchgecheatet - aber der Rest = chef’s kiss.

Den zweiten Run hebe ich mir noch auf, das ist was für Urlaub oder so und will am Stück genossen werden.

Mit dem 2. Teil ist die Entwicklergruppe Almost Human nach eigener Aussage eigentlich schon an die Grenzen des Spielkonzepts gekommen und sie sahen wohl keine Möglichkeit mehr, das dann noch irgendwie sinnvoll zu erweitern. Seitdem haben sie auch nichts mehr publiziert. Manche finden den Nachfolger besser als den ersten Teil, weil das Level Design weniger linear aufgebaut und noch umfangreicher ist und zusätzlich Möglichkeiten bietet, wie weitläufige Außen-Areale, sogar mit „Gewässern“ und mehr oder weniger anspruchsvollen Quests. Aber auf der anderen Seite fehlt da dann irgendwie ein storymäßiger und logischer Zusammenhalt der vielen verschiedenen Räumlichkeiten und die Beschränkungen des 90° Block-Bewegungssystems werden hier nach meinem Geschmack zu offensichtlich. Das war irgendwie ein verzweifelter Schritt in Richtung open World RPG, was mit dieser klassischen Mechanik natürlich ziemlich unbeholfen wirkt. Das ist der Grund, warum ich den 2. Teil nicht fertiggespielt habe. Aber vielleicht mache ich das trotzdem irgendwann noch.

Ich habe eben Magrunner Dark Pulse (Steamdeck) durchgespielt. Das ist ein Puzzlespiel im Stil von Portal. Ich spiele es schon seit Jahren, und nun läuft der Abspann. Die Rätsel basieren nicht auf Portalen, sondern auf Magnetismus. Mit seiner Waffe kann man Gegenstände magnetisch rot oder grün “laden.” Was mich als Physiker total aus dem Konzept bringt: In diesem Spiel ziehen sich gleiche Ladungen an und verschiedene Ladungen stossen sich ab. Das ist also genau andersherum als in der Physik! Aaargh! Naja nach 2 Stunden hatte ich mich dann daran gewöhnt.

Es gibt verschiedene Objekte mit verschiedenen Magnetfeldern, wie Plattformen mit zylinderförmigen Magnetfeldern oder Würfel mit kugelförmigen Magnetfeldern. Man kann sich zum Glück die Magnetfelder auch anzeigen lassen, durch Druck auf Y. Die Puzzle sind extrem schwer, finde ich, wesentlich schwerer als Portal eins und zwei. Umso grösser ist das Erfolgserlebnis, wenn man ein Puzzle endlich versteht.

Das Grafikdesign, die Architektur, die Story, und das Rätseldesign sind meiner Meinung nach grandios und auch abwechslungsreich. Jeder der Akte sieht zum Beispiel ganz anders aus, und geht auch mit überraschendem Storyfortschritt einher!

Ich war vom Umfang und der Kreativität des Spieles sehr überrascht. Das ganze heisst nicht umsonst Dark Pulse: In dem Spiel steckt viel gruseliger Lovecraft Horror. Eine Szene in der Mitte des Spieles war sogar so angsteinflössend, dass ich mich kaum getraut habe, weiterzuspielen!

Magrunner ist für Fans von Portal oder Lovecraft ein absolutes Muss, ein echter Geheimtipp.

R’lyeh Fhtagn!

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Darauf lassen deine Screenshots mal 0 schließen, was passiert denn da? Lohnt es wenn man nur darauf Bock hat?

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Hm, muss ich vielleicht nochmal weiterspielen. Ich hab irgendwann aufgehört, weil ich das Gefühl hatte, dass die Puzzle oft sehr schwammig sind und ich das Gefühl hatte, nicht zu wissen, ob jetzt meine Lösung falsch ist oder nur die exakte Ausführung…

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Ja! Ich finde es lohnt sich dran zu bleiben. Der Lovecrafthorror kommt erst später im Spiel, nach ca. einem Drittel fängt das an. Ich habe absichtlich nur Screenshots vom Anfang gemacht, weil ich es nicht zu sehr spoilern wollte.

@frodo_broemmelkamp Die Rätsel sind durch die kleinteilige Magnetphysik oft auf verschiedene Arten zu lösen. In der Hinsicht erinnert es mich an Lemmings, wo ich auch oft dachte „Das kann doch jetzt nicht die vom Entwickler gedachte Lösung gewesen sein, aber egal, hat ja funktioniert.“ Das Spiel markiert allerdings oft Punkte, zum Beispiel am Boden wo eine magnetische Kiste hin soll. Dadurch ist es nicht vollkommen beliebig.

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Mein bereits ausführlich geschildertes Einstiegserlebnis in Revenge of the Savage Planet hab ich erfolgreich zu Ende geführt und kann meinen Ersteindruck von hier absolut bestätigen. Ein imho hervorragendes Action-Adventure. Wer die jüngeren Ratchett & Clanks mochte, sollte ruhig mal einen Blick darauf werfen. Ich hatte ja schon alle möglichen Vergleiche zu diversen Teilaspekten in den Raum geworfen, aber R&C bringt es vermutlich am ehesten auf den Punkt. Wenn Outcast 2 mehr von Savage Planet gehabt hätte, was hätte daraus noch werden können…

Danach habe ich mich durch die Kampagne von CoD: Black Ops 6 gekämpft. Kennern der Serie werden meine Ausführung möglicherweise eher ein müdes Lächeln abgewinnen, denn ich kann nur eine Außenperspektive wiedergeben, weil ich nicht zur Kernzielgruppe gehöre. So hinke ich natürlich einen Teil hinterher (Black Ops 7 erschien letztes Jahr) und spiele beispielsweise auch nicht im Multiplayer. Aber ich mochte, was Raven Software bei Cold War mit der Kampagne geboten haben. Die Missionsstruktur bietet die Möglichkeit, viel Abwechslung reinzubringen, was Raven imho sehr gut ausnutzt. Deswegen habe ich auch dem Nachfolger eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht. Mir gefällt, wie sie mit kleinen, eher aus Action-Adventures bekannten Mitteln sich immer wieder um Varianz in der Kampagne bemühen. Da haben wir klassische Haudrauf-Action, Stealth- und Heist-Missionen, kleinere Kombinationsrätsel, hier sogar (ganz, ganz) punktuell ein Mini-Fünkchen Bioshock-DNA. Natürlich ist es weiterhin ein FPS, aber weitaus weniger einseitig vom Gameplay als ein Doom. Man könnte kritisch anmerken, dass sie gewisse Aspekte aus Cold War einfach nur weitergeführt haben. Sie haben diese aber auch spielerisch weiter gedacht, weshalb es – ohne aus Spoilergründen zu sehr ins Detail zu gehen – abseits vom Tontaubenschießen auch immer wieder interessante Herausforderungen während der Kämpfe bietet. Die Story ist nicht tiefgründig, aber imho deutlich fortgeschrittener als die Schwarzenegger-/Stallone-Ära im Kino. Es gibt Action, es gibt Drama, es gibt Plot-Twists – also Popcorn-Gaming vom Feinsten, das auch nicht zu lange geht (9 Missionen insgesamt).

Das einzige, was ich (weiterhin) unverschämt finde: Die Installationsgröße auf der Festplatte. Als Kampagnen-Spieler muss ich die ganze Grütze des CoD-Hubs mit installieren, was auf über 200 GB hinausläuft. Außerdem werde ich jedes Mal bei Nutzung der Sleep-Funktion auf PS5 aus dem Spiel zurück in den Hub geworfen. Schlechter Stil, Activision.

Vollpreis würde ich für diese Titel niemals bezahlen. Aber imho spricht nichts gegen einen günstigen Kauf im Sale oder auf dem Gebrauchtmarkt.

Jetzt versuche ich es mal mit Avowed von Obsidian Entertainment…

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Bloodborne.

Wann genau verkündet man das “zuende-gespielt” eines der Soulsborne-Spiele?

Ich bin etwa 90 Stunden im ewig wiederkehrenden Hunter’s Dream und im NG+, ehe der Abend zur Nacht wird. Da aber alles noch einmal gespielt, mit Genuss und weniger Furcht.

10 Jahre zu spät auf der Party und Gott sei Dank auf PS5 und nicht PS4. Meine Loading Screens dauern 6 Sekunden. Nicht 60!

Brutalität, Pace und Kompromisslosigkeit des Kämpfens habe ich zu lieben gelernt, aber ganz wichtig: Vorher Silksong gespielt, nicht Dark Souls 2. All mein Muskelgedächtnis ist völlig vorbereitet auf Bloodborne. Du spielst wirklich beide Spiele 1 zu 1 gleich. Dash, Bait, aggressive Slashes… Ohne Scheiss. Wie Silksong.

Nur viel leichter. Selbst der so gefürchtete Boss des DLC fiel nach etwa sechs Versuchen.

Selber schuld, was schlägt er mich auch mit der Plazenta! Bauchschuss macht gedankenverloren.

Gut, für das Rakuyo saß ich schon 90 Minuten dran… hust

Liebe für Kos! Einige sagen Kosm. Zwei Enden, zwei Bosse (davon Chalice 5 Boss) und eine Waffe, dann ist Bloodborne in Platinum gegossen.

Ein herrliches kleines Meisterwerkchen mit ein kleines bisschen Dampfverlust zum Schluss.

“A hoonter has to hoont!”

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Ich glaube das erste Spiel, welches ich bewusst zu 100% durchgespielt habe, war Tony Hawk’s Pro Skater 2. Das hat so Spaß gemacht, dass man wirklich jeden Level, jeden Charakter, jedes Board freischalten wollte.

Danach habe ich dann auch aus Komplettierungsdrang und zu viel Zeit im Abi GTA Vice City zu 100% abgeschlossen. Das Spiel hat einem die Statistik ja auch direkt vor die Nase gehalten.

Später habe ich dann z.B. FlatOut 2 komplett durchgespielt. Jede Strecke mit jedem Fahrzeug. Und die herrlichen Bonus-Spiele. Bekloppt, aber lustig. Das war tatsächlich auch eines der wenigen Spiele damals, die ich mit Freude online gegen irgendwelche Fremden gespielt habe. Die Community war mega.

Zuletzt war es dann Scorn, was aber vom Umfang her viel geringer war. Dennoch hat mich das Spiel vom Setting her total gefesselt, dass ich alle Story-Verläufe kennen wollte.

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Als Allerletztes “Wind Waker” jetzt gerade gestern beendet =)

hab ich ja schon mal gesagt an anderer Stelle :wink:

Richtig Spass hatte ich bei “Persona 5 Royal” - ALLE 7 (!!!) Enden :smiley: :smiley:

Es ist bei mir aber so dass ich meist drei/vier Spiele gleichzeitig anfangen, dann abwechselnd spiele, kurz vor Ende ungedulig werde, dann schnell das Ende zocke, sie dann nochmal nen Monat oder zwei liegen lasse und dann mache ich die “100 %” ;D :smiley:

Also mit dem “mehrere Spiele gleichzeitig” sollte ich dazu sagen: Jetzt nicht mehrere RPGS oder Storylastige Spiele sondern davon vielleicht 2 und dann noch so - zwischendurch mal ein/zwei Mario Level oder sowas wo man jetzt nicht so viel denken muss :wink:

Meistens ganz gut wenn man gerade Frust hat von nem Endboss der brutal schwer ist oder sich einfach mal mit Mario Gehüpfe ab zu reagieren :wink:

Oder zwischendurch son Farming Spiel wo du einfach irgendwas bauen kannst :wink:

Dat hilft echt zum “runterkommen” manchmal :wink:

Wo ich als letztes den Kontroller an die Wand pfeffern wollte kann ich sogar ziemlich genau sagen:

Metroid Dread :smiley: Der Kampf gegen Raven beak am Ende :smiley:

Ich hatte auch zwischendurch meine “salzigen” Momente bei Bossen ABER (!) die waren immer nach dem zweiten/Dritten Versuch machbar aber der Bastard… :smiley:

Muss auch ehrlich sagen: Ich hab ihn dann sein gelassen und mir das Ende im Netz angeguckt :smiley: C´Mon ! Es ist der letzte Endboss - ich hab sonst Alles im Spiel gemacht und geholt - soll ich jetzt wirklich tagelang versuchen den noch zu legen ? oO :smiley: :smiley:

Wie ich mich kenne werd ichs irgendwann eh wieder versuchen ;D

Übrigens mal noch ein witziger Fun Fact (sorry laaaanger Post - ich weiss)

Meinen geilsten “Troll” Moment hatte ich bei “Zelda - Breath of the Wild” :smiley: :smiley:

Ich erzähl das gerne weil ichs selber so lustig finde :smiley:

DIE KROGS (!)

Du musst ja 999 Krogs oder so finden - ich hab - ungelogen 998 davon :smiley: :smiley:

Und es ist so lustig wie das passiert ist: Ich hab mir die Mühe gemacht und bei youtube ein 6 (!!!) Stunden Video angeguckt wo die alle sind :smiley: Natürlich nicht am Stück - bin ja nicht wahnsinnig ! oO

Sondern über Tage hinweg immer mit Time stands - alles perfekt und dann rutsch ich einmal mittendrin bei einem verdammten Krog unten mit dem Mauszeiger ab sodass das vorwärts springt und der übersprungen wird und ich Depp denk mir so: “Oh kein Bock ! Guck ich weiter ! Hol ich den halt nach !”

Und natürlich finde ich jetzt in dem 6 Stunden Video nicht mehr die 2 SEKUNDEN (!) wo der eine Krog… :smiley: :smiley:

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by the way - mal noch ne Empfehlung weil hier viele Point an Click Freund/innen wohl auch sind:

“Book of unwritten Tales” :wink:

übersieht man gerne mal:

Ist ein Point and Click - das Besondere daran ist dass es lauter andere Genres (Spiele, Filme, Serien usw) komplett auf die Schippe nimmt und sich darüber lustig macht oO

Ihr trefft zb im Spiel den Tot der aber an Depression leidet weil in der Videospielwelt ja niemand wirklich jemals stirbt oder du hast im Spiel Leute die Spielen dann ne Art “WOW” (“World of Warecraft”) - nur spielen die nicht ne Fantasiewelt weil das Spiel spielt ja bereits in einer Fantasiewelt - sie spielen “Real Life Simulator” :smiley: :smiley: und müssen zb nen “Aktenordner” ergrinden :smiley:

und du hast von Batman über Star Wars, Indianer Jones, Tomb Raider, Herr der Ringe, Final Fantasy, zelda, WOW, Monkey Island, Raumschiff Enterprice, Harry Potter - was du dir denken kannst wird irgendwo in nem Seitenhieb referenziert :wink:

Das geht bis zu Horrorklassiker wie “Frankenstein” und “Dracula” usw :wink:

kriegt man auch recht billig oO Für switch 2 gibts leider nur Teil 2 - ich würd aber empfehlen die ganze Triologie zu spielen bei Interesse :wink:

Da hab ich die Box mit allen drei Teilen; Soundtrack usw damals für 10 Euro bekommen - ist aber schon paar Jährchen her oO

Du hast da auch jede Menge bekannte Synchronstimmen oO

Also du hast die deutschen Stimmen von Käptain Blaubär, den drei ???, Rosanna, die deutsche Stimme von “Tomb Raider”; Daniel Craigs Stimme usw/

Das Spiel unterbricht auch dauernd die vierte Wand usw oO

Wäre vielleicht sogar mal was für “Stay Forever” oO :wink: ZAUNPFAHL WINK :smiley:

Mein Tipp - wenn ihr es mal spielen wollt: Klickt unbedingt den STUHL an :wink: Der iss wichtig oO :wink: :smiley: :smiley:

Was soll dieses oO? Frage für einen Freund. Ist etwas anstrengend…

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Musste ich auch nachgooglen. Scheint sowas wie “Oops” auszudrücken. :wink: Ich muss zugeben, ich habe den ganzen Kommentar nur durchgelesen, weil mich dieses Leetspeak von dem lieben chaoswaechter irgendwie fasziniert hat :slight_smile:

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Normalerweise oO = :open_mouth:

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Hab das damals immer quasi als ASCII-Variante vom Uglysmiley verwendet.

Kenne ich nicht so. Das ist O.O.

Oo ist eher ein verblüffter oder skeptischer Blick. Vielleicht ähnlich zu :face_with_raised_eyebrow:
„Ist das dein Ernst? Oo“
Oder
„Du magst Sierra-Spiele? Oo“

Einen derart inflationären Gebrauch habe ich aber auch selten gesehen. :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Aus reiner Nostalgie habe ich heute Abend mal ein altes Werbespiel ausgepackt:

Und ich war etwas überrascht, dass ich es heute Abend auch schon durchgespielt habe. Das war schon ein ganz nettes, kleines Point & Click Adventure. Als Telekom-Techniker:in soll man hier die wichtige Videokonferenz einer super-modernen Firma retten, die gerade auffällig viele technische Probleme hat. Und tatsächlich: Es handelt sich hier um Sabotage! Der Werbeaspekt ist ziemlich harmlos und fast schon lustig, dafür gibt es fluffige, recht leichte Rätsel, die sich eigentlich ziemlich natürlich in das ganze Thema einfügen.

Okay, an einigen Stellen hat man schon gemerkt, dass die Spielzeit auch noch künstlich in die Länge gezogen wird und man merkt an einigen Stellen, dass ein Animationsbudget quasi nicht vorhanden war. So fliegt der Hubschrauberpilot nicht einfach weg, man muss den Bildschirm verlassen und wiederkommen, um nicht weggefegt zu werden. So muss man den Flug natürlich nicht zeigen. Clever und irgendwie auch ein wenig charmant.

Für ein kostenfreies Werbespiel definitiv faszinierend und irgendwie schon mit Herz bei der Sache. Die zwei bis drei Stunden waren auf jeden Fall unterhaltsam. Kann man machen :slight_smile: .

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The Drifter

Klassisches Point-and-Click-Adventure in Pixeloptik und ein ausgesprochen gutes.
Die Rätsel sind größtenteils logisch aufgebaut, die Lösungen nachvollziehbar, und es gibt immer genügend Hinweise. Das macht die Rätsel zwar etwas simpel, aber nie unfair. Das einzige Problem, auf das man stoßen kann, ist ein übersehener Gegenstand das kommt aber eher selten vor.

Was das Spiel jedoch am meisten trägt, ist die Handlung. Die ist richtig gut, spannend, hat einige Wendungen und Überraschungen zu bieten, und die Auflösung funktioniert, wenn man sich auf die Konzepte einlässt. Als Stilmittel nutzt das Spiel, dass der Protagonist als Erzähler fungiert. Das ist an manchen Stellen etwas übertrieben, weil man ohnehin sieht, was passiert, und an anderen Stellen wurde es offensichtlich genutzt, um ein paar Animationen zu sparen. Aber es fällt nie störend auf und ist insgesamt gut geschrieben.
Die Pixeloptik ist sehr stimmig, es gibt einige interessante Schauplätze, und auch die Animationen sehen für den Stil wirklich gut aus. Mit Licht und Schatten wird sehr effektiv Atmosphäre erzeugt.
Die Sprecher machen einen hervorragenden Job und tragen enorm zur Stimmung bei, und auch der Soundtrack unterstützt die Atmosphäre perfekt.

Insgesamt ein sehr empfehlenswerter Titel und wenn man Adventures mag, sollte man den unbedingt spielen.

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