Joa, Suicide Squad ist jetzt auch durch. Story und erste „Episode“ des End-Games um den Joker zu kriegen. Ärgerlich ist glaub das beste Attribut, weil von den Produktionswerten ist das Spiel schon sehr gut. Die Story ist ganz possierlich und vor allem hab ich selten ein Spiel gesehen, das es schafft ein ordentliches Comedy-Timing in den Zwischensequenzen zu veröffentlichen. Weil das ist es: eine sehr schwarze Komödie. Auch hier mag ich mal wieder, das Rocksteady sich nicht zu schade ist, das Material hart anzugehen. Kill the Justice League ist nicht nur Untertitel, sondern auch die Ansage.
Ich weiss, dass das Spiel eine ganze Menge Kritik bekonnen hat gerade wegen des… sagen wir mal robusten… Umgangs mit den Mitgliedern der Justice League, aber gerade das gefiel mir gut. Ja, da wird wer dreckig ermordet. Aber ja, darauf läuft die Story raus und die Szene hat impact und ist nicht einfach so dahingeworfen.
Gameplay flutscht, vor allem die Bewegung. Alle Charaktere spielen sich doch sehr anders, obwohl sie auf dem Papier alle eine ähnliche Ausrüstung haben. Wird aber schnell alt.
Produktionswerte sind super.
Uuund… dann kommt der Service-Game-Waffen-Grind mit dem man sich im Endgame dann 35 Battlepass-Level hochgrinden muss um einen neuen Charakter und eine neue Cutscene zu bekommen. Und das ist halt einfach alles garnicht gut.
Empfehlung: für nen 10er im Sale wars völlig okay, den Rest der Cutscenes hätt ich einfach auf YouTube machen können. Vielleicht spiel ich mal noch die anderen Helden an, weil die Bewegung ist echt kreativ.
Mein Gott, das ist aber auch schick. Holt mich grafisch total ab. Spielerisch wäre das aber wohl gar nicht meins. Find’s allerdings cool, dass sie diese ganzen Versionen anbieten.
Örks… das hätten sie auch rauspatchen können. ![]()
Verstehe ich nicht. Oder verdienen die damit noch Geld?
Dem kann ich mich anschließen. Aber nicht speichern… Da bin ich raus. Habe vor einiger Zeit Dungeon of endless probiert, damit komme ich gar nicht klar. Hat schon was von Mensch Ärger dich nicht Feeling.
Aber ein let’s play vom rougecraft ist bestimmt gut.
Habe das kostenlose Mystery-Textadventure Type Help durch und bin schwer beeindruckt. Ohne viel zu spoilern: es hat starke Vibes von Return of the Obra Dinn und Her Story. Hat mich voll in seinen Bahn gezogen und nicht losgelassen, bis ich es durch hatte. Am Ende blieben bei mir viele Fragen offen, und ich dachte schon, dass es eins von diesen „denk dir selbst den Rest“ Enden gewesen war. Dann habe ich in die Kommentare geschaut und musste mit der Zunge schnalzen, so logisch und abgeschlossen war die Handlung tatsächlich.
Was mich aber wirklich beeindruckt hat, war die Message der Geschichte. Wie in einem guten Buch hat mir das Spiel auch fürs echte Leben etwas vermittelt, das ich so schnell nicht vergessen werde. (Hehe)
Nach deinem ersten Bericht hab ich nochmal grob recherchiert.
Gotham Knights klingt schon nicht mehr so toll und irgendwie als gekapptes service game. Bei Suicide Squad hatten sie es dann versucht umzusetzen?
Was jetzt Story Kontroversen angeht, bin ich in dem Setting/Franchise recht schmerzlos. Wenn das Spiel an sich Spaß macht, ist alles gut. Nur ist es letztendlich doch wieder eine Open World…
Kostet 1000 Luthor coins für den Bypass. 10 EUR. Am Ende ist das 2 Stunden gegrinde, bei dem man die anderen Charaktere ausprobieren kann, war jetzt nicht so schlimm. Die haben das wohl auch noch 8 seasons supported und ordentlich abgeschlossen.
Weiß nur nicht ob ich das für die anderen 3 jetzt auch noch mache.
Danke Dir @Matze4Play ! Das Spielt hat ja echt schon eine längere Entwicklung durchgemacht.
Das ist wirklich hart. In meinen 3 Anläufen war mir das gar nicht aufgefallen, weil ich die direkt hintereinander gespielt habe. Das spricht auf jeden Fall für eine emulierte Version, wo man im Emulator wenigstens einen Snapshot erstellen kann. Damit könnte man quasi auch cheaten, aber wenn ich daran denke, wie lange die 5 Level aus der Demo gedauert haben, möchte ich 15 Level nicht in einem Durchgang spielen.
Blasphemous - hatte ich schonmal weit gespielt, hab aber neu angefangen. Sehr cooler Platformer mit sehr guter Pixel-Optik. Spielt sehr mit christlicher Symbolik und hat starke Dark-Souls-Anleihen. Am Ende mir aber ein ticken zu schwer - nicht, weil ich ein Problem mit Schwierigkeit habe, sondern weil am Ende viel zu unklar wird, was man denn Blocken kann, wann und wo… Da blieb mir dann nur: gute Ausrüstung suchen und die Gegner wegballern. Was geht. Ich hab das schlechteste Ende bekommen, die anderen Enden sind auch einfach sehr arkan. Das hab ich mir dann gespart. Hat aber durchaus unterhalten - und gibts grad auf PS5 für nen schlappen Euro.
Der Pixelsstil ist interessant - weil an manchen Stellen „schief“, d.h. Ecken z.B. sind nicht ordentlich gepixelt. Das sieht mir aber nach Absicht und nicht nach Inkompetenz aus und gibt dem Spiel einen leicht fiebrigen Touch.
Den zweier hab ich gerade angefangen, aber da stört mich schon einiges - z.B. dass die Zwischensequenzen keine Pixeloptik mehr haben, sondern schön sauber cartoonig.
Noch kurz zu meinen Arkham-Ausflügen: ich hab Arkham Knight abgebrochen. Das ist viel zu groß, viel zu viel und: weil es kein Remaster bekommen hat, ist die Grafik super unruhig. Man merkt ganz stark, dass das Spiel irgendwie auf niedrigerer Auflösung läuft (und vielleicht hochskaliert(?)), gerade wenn es regnet, ist einfach nur ein dunkler Matsch auf dem Bildschirm. Schwarz-in-schwarz kriegt Bloodborne besser hin :).
Was mich bei dem Spiel sehr frustriert: Ich habe fast alle Bedingungen erfüllt, um das gute Ende zu erreichen. Aber weil ich einen Boss zu früh bekämpft habe, ist mir das gute Ende permanent verbaut gewesen. So etwas finde ich enorm ärgerlich, das hat Hollow Knight deutlich besser gelöst.
Das Spiel ist auch zu lang, um es einfach kurz nochmal wegzuhauen.
Die Symbolik ist übrigens nicht nur Christlich, sondern sehr speziell spanisch-katholisch, das trieft aus jedem Pixel. Und alles ist so schlimm, dass es schon wieder lustig ist. Das mochte ich sehr.
Zu den Point-Click Werbeadventures zählt besonders der zweite Teil Bi-Fi Roll 2: Action in Hollywood aus dem Jahr 1994. Das war bevor The Art Department als Phenomedia AG mit dem Moorhuhn an die Börse ging und alles in der Insolvenz und einem Bilanzskandal endete. Ich habe das Spiel damals nicht gespielt aber jetzt durchgespielt.
Das Spiel sieht mit der VGA Grafik ganz schick aus. Man muss sich allerdings daran gewöhnen, dass die Figur nur von Hotspot zu Hotspot läuft und das Spiel gerne etwas mehr erzählt, da es bestimmte Szenen inszenieren möchte. Insbesondere die ASM 9/1994 fand es damals mit 10/12 sehr gut.
Erinnert ein wenig an TKKG aber der Schüler Lukas soll in seinem Job als Fahrradkurierdienst das Skript zum neuen Bi-Fi Roll Werbespot dem Direktor überreichen, der aber seltsamerweise verschwunden ist.
Das besondere oder was allen damals im Gedächtnis geblieben ist, sind die vielen Anspielungen aus Film und Fernsehen. Ein wahres Feuerwerk ohne Lizenzen. Wer kennt nicht das berühmte Raumschiff Enterhaken mit Sprotz und Ukura auf Abfangkurs eines Romuladenschiffs der Warp 12 Klasse.
Wir müssen die wahrhaftige Rolle von Sly Silvester im neuen Rambowsky übernehmen. Angeleitet durch den weltberühmten Regisseur Stefan Spülberg.
Ganz schön glitschig diese Baby-Öliens von einem Herrn Geigerzähler oder so. Später finden wir auch noch Jurassic Park und Cleveland Jones auf der Suche nach den Elchsrittern im Kampf gegen japanische Offiziere. Wie jetzt?
Habe ich nie geschaut aber damals durfte Beverly Holz 08-15 mit Prenda, Tillon und Tonna in „American in Paris“ nicht fehlen.
Mein Gott sind sie nicht der weltberühmte Zauberer David Stoppelfeld der durch die Chinesische Mauer gegangen ist … aber mit verschlossenen Türen hat er es nicht so.
Die Bi-Fi Roll gibt es noch heute. Eigentlich eine Bi-Fi im weißen süßen Brötchen. Habe ich seit über zwanzig Jahren nicht mehr gegessen aber als schneller Abendbrotersatz gar nicht so schlecht. Unspektakulär aber auch nicht suchterregend wie Chips oder Salziges. Sie wurde damals in meiner Kindheit im Jahr 1987 auf den Markt gebracht.
Im Fazit kann es mit Lucas Arts und Sierra Adventures nicht mithalten aber es hat mir mit seinen Absurditäten viel Spaß bereitet. Auch wenn man viel rumrennen und die gleichen Schauorte abklappern muss. Am Ende gab es natürlich auch noch ein Labyrinth. War aber zum Glück nicht so schlimm.
Ich habe am Samstag Luigi’s Mansion (Gamecube) durchgespielt, nach über 20 Jahren! Es ist ein wunderschönes Spiel, welches ich als Original besitze. Aber diesmal habe ich es über mein Flippydrive geladen. Statt der Röhre früher spiele ich jetzt via RetroTink 5X und Componentkabel am LCD Bildschirm.
Ungefähr 22 Jahre hing ich an Bowser fest, bis es am Samstag auf einmal Klick machte. Allerdings war das auch eher Zufall. Beim stundenlangen Herumprobieren bin ich drauf gestoßen, wie Bowser zu besiegen ist. Ich habe dann während des Kampfes laut den Bildschirm angeflucht, weil ich ziemlich oft gescheitert bin! Ich finde es krass, wie schwer die Spiele damals waren und das Spiel ist ja definitiv für Kinder im Grundschulalter gemacht.
Nebenbei habe ich am Samstag dann auch prompt die zwei letzten Geister noch gefunden, weil ich erst dachte, das wäre vielleicht für Bowser notwendig.
Luigi’s Mansion sieht auf dem Cube auch heute noch absolut unglaublich aus, mit den Schatten und Effekten. Auch der Sound ist cool, wie Luigi immer die Musik summt.
Jetzt geht es weiter mit Luigi’s Mansion 2 auf dem New 3DS XL. Der 3D Effekt haut mich direkt schonmal aus den Socken.
Luigi’s Mansion 3 auf der Switch habe ich direkt bei Erscheinen schon durchgesuchtet, das hat mir auch super gefallen.
Ich hatte es als Starttitel für den GameCube im Mai 2002, kann mich aber kaum an etwas erinnern. Vielleicht tatsächlich der Moment, es wieder mal zu spielen. Luigis Mansion 2 und 3 habe ich für dich Switch, aber noch nicht gespielt.
Habe gestern Donkey Kong Bananza fertig gespielt. Wobei fertig heißt hier den Abspann erreicht. Leider ist es wie Mario Odyssee sehr ausufernd, was die Anzahl der Collectables angeht.
Hab’s jetzt auch endlich gespielt und schließe mich dem Urteil von Wuslon an. Das Spiel ist ein Metroidvania light, aber keins dass einem Knoten in den Fingern verursacht. Wer die knallharte Herausforderung sucht, ist hier fehl am Platz. Kleine, kompakte 5-Minuten-Level, die man öfter mal wiederholt, um mit den neuen Fähigkeiten an zusätzliche Levelbereiche zu gelangen. Überschaubarer, aber für die Spielzeit vollkommen angemessener Umfang. Spielt sich gut an einem Wochenende weg.
Call of Duty: Modern Warfare (2019)
Immer mal wieder bin ich neugierig auf eine Call‑of‑Duty‑Kampagne, und da ich einiges Positives über die 2019er‑Kampagne von Modern Warfare gelesen habe, wollte ich dem Ganzen eine Chance geben — auch weil es das Spiel günstig im Bundle gab. Diesen positiven Eindruck kann ich allerdings nicht teilen.
Grundsätzlich ist es eine ganz klassische Call‑of‑Duty‑Kampagne mit dem üblichen Gameplay. Man spielt verschiedene Soldaten und wird in unterschiedliche Szenarien geworfen, wobei der Ablauf immer ähnlich ist und der Levelbau streng linear bleibt. Die Abwechslung besteht aus den üblichen Versatzstücken wie einem Scharfschützen-Abschnitt oder einer Sequenz, in der man etwas mehr schleichen soll. Alles Dinge, die man schon zur Genüge kennt, und wirklich Neues gibt es hier nicht. Außerdem spielen gefühlt rund 80 % der Levels in irgendeinem Wüstenstaat, wodurch es optisch kaum Varianz gibt.
Das Gunplay ist grundsolide, aber die zahlreichen Waffen spielen sich oft sehr ähnlich. Es kommt selten zu Momenten, in denen man das Gefühl hat, gerade etwas Besonderes in der Hand zu haben.
Ich habe die Kampagne auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad abgeschlossen, und der ist meiner Meinung nach nicht gut ausbalanciert. Das Spiel peitscht einen meistens nach vorne, aber gleichzeitig stirbt man extrem schnell oder muss sekundenlang in Deckung ausharren, um sich zu heilen. Das nimmt oft das Momentum aus den Gefechten und führt dazu, dass man bestimmte Abschnitte mehrfach wiederholen muss, um voranzukommen. Immerhin sind die Checkpoints sehr großzügig gesetzt, wodurch sich der Frust in Grenzen hält.
Die Story ist reiner Durchschnitt und behandelt nur die üblichen Themen, die man von einem Spiel dieser Art erwartet. Zwar versucht das Spiel stellenweise intensivere Szenen einzubauen, etwa wenn man als Opfer ein Kriegsverbrechen miterlebt, aber das fand ich nicht besonders effektiv und eher aufgesetzt.
Grafisch sieht das Spiel noch ordentlich aus, und auch soundtechnisch hat es mir gefallen.
Insgesamt kann ich das Spiel aber nicht empfehlen, außer man hat unbedingt Lust auf genau diese Art von Call‑of‑Duty‑Kampagne.
Oha 2019? Sind ihnen die Zahlen ausgegangen? Ich muss sagen ich verfolge die Reihe nicht, aus der Angst vor dem was du beschreibst. Auf Empfehlung eines Kollegen hatte ich damals Modern Warfare 1 gespielt, das war 2011 (?) oder früher und war okay. Nach der open beta vom warzone Vorgänger hatte ich mir dann einen Teil für das Zombie add-on geholt und die Kampagne nach einer Mission gelassen. Das kam mir wie eine Schießbude vor.
Metroid Prime 4: Beyond
Das neueste Metroid‑Spiel ist zwar ein grundsolides Spiel, aber man merkt, dass es hier wirklich an echten neuen Ideen fehlt. Ich persönlich kenne nur wenige Metroid‑Titel und von der Metroid‑Prime‑Serie nur die Remaster‑Version für die Switch.
Das Spiel folgt der üblichen Formel. Man erforscht Areal für Areal, bekommt neue Fähigkeiten und Waffen, die wiederum neue Wege und Türen öffnen. Leider fehlt es hier an etwas wirklich Neuem. Man bekommt die üblichen Raketen und dazu den Feuer‑, Eis‑ und Voltschuss. Im Spiel wird das alles gut eingesetzt, sei es für Rätsel oder Herausforderungen, aber es bleibt ein sehr starker Standard.
Die einzige wirkliche Neuerung ist das Vi‑O‑La‑Motorrad, mit dem man durch die Wüste fährt, um von Areal zu Areal zu gelangen. Das Motorrad hat zwar ein cooles Design, aber spielerisch wird es fast ausschließlich als Transportmittel genutzt. Man kann damit zwar auch gegen Gegner kämpfen, aber das spielt eigentlich nur bei zwei Bosskämpfen eine Rolle.
Innerhalb der Wüste gibt es nur wenig zu entdecken. Hier und da findet man einen Schrein, der eine Art Rätselraum ist, in dem man ein Waffenupgrade bekommt. Zudem lassen sich grüne Kristalle aufsammeln, die man für ein Anzugsupgrade benötigt.
Die einzelnen Abschnitte im Spiel haben ein recht hübsches außerirdisches Design, sind aber im Grunde auch nur die bekannten Vulkan‑ oder Eislevel. Sie sind trotzdem schön aufgebaut. Hin und wieder übertreibt es das Spiel jedoch mit dem Backtracking. Man muss etwas zu oft zwischen den Arealen wechseln, um mit Waffe X plötzlich einen neuen Weg in Areal Y zu öffnen, nur um dort ein Upgrade zu bekommen, damit man im eigentlichen Hauptareal weitermachen kann. Das fühlt sich manchmal etwas zu sehr nach Streckung an.
Natürlich gibt es auch wieder Bosskämpfe, und die funktionieren grundsätzlich gut und nach den üblichen Mustern. Nur einer zieht sich recht nervig in die Länge, weil er ein viel zu kleines Zeitfenster hat, in dem er verwundbar ist.
Insgesamt ist es trotzdem ein gutes Spiel, das ich aber nur Freunden der Metroid‑Formel weiterempfehlen kann.
Bloodborne. Inklusive DLC.
Postete ich schon einmal, aber nun bin ich vollendet frei und habe knapp 150 Stunden in Yharnam, diversen Alpträumen und unsäglich vielen Chalice Dungeons verbracht. Es dürfte nichts geben in Bloodborne, dass ich nicht gesehen habe.
Jetzt… fühle ich eine bekannte Leere. Immer dann, wenn man ein Spiel wahrlich abgeschlossen hat.
Nochmals Gedanken zu Bloodborne.
Kampf und Gameplay sind vorzüglich, Pace und Wirkmacht (gerade nach Dark Souls 2) unerträglich großartig. Die Waffen sind anders als in den Vorgängern nicht nur Ausprägung und völlig in absurder Zahl vorhanden, sondern eigentlich Hauptbestandteil des Playstyles/Buildts. Du machst keinen „Dex-Buildt“, sondern spielst den Whirlygiggsaw/Cannon-Hunter.
Blood Echoes, Level Ups und Upgrades kommen so on the fly und schnell, dafür muss man weder farmen noch lange rumspielen. Allein das NG+ verzehnfacht die „Soulmenge“, wohingegend seine Vorgänger eher so +40% oder so hatten. Pluspunkt.
Stilistisch ne 10/10. Gothic-, Cosmic-, Body- und Vampirehorror vom Feinsten. Weicht da nicht ab und ist perfekt wie es ist. Wirklich. Völlig geil.
Leveldesign (also, wie die Areas gebaut sind) könnte nicht besser sein. Yharnam, die Cathedral, Hemwick und die Forbidden Woods sind so kompakt, verschachtelt und verzahnt, wie selten vorher in den Soulsgames. Undead Burg (Dark Souls) mal ausgenommen.
Loot: Bloodborne macht was Geiles und Schräges zugleich. Alle Consumables sind geil und werden meistens umgehend verwendet. Nichts wird unnütz gesammelt. Aber, Blood Vials sind kein Estus. Es kann dir echt ausgehen. Coole Idee, die Heilitems nur „sammelbar“ zu machen. Aber hart, wenn man Probleme mit der Schwierigkeit von Bloodborne hart. Quicksilver Bullets dasselbe. Ich finde es gelungen, alleine die Metapher oder gar nicht mal die Metapher, der Hunter tötet die Beasts in Yharnam und nimmt ihr Blut, um wieder kräftig zu werden. … Wer ist eigentlich das Beast?
Dass man Blood Echoes immer zum Kaufen wichtiger Items verwenden kann, perfekt.
Die „Insight“-Mechanik hätte nicht fehlen dürfen. Je mehr du verstehst, desto mehr… siehst du. Hello, Cthullhu!
Chalice Dungeons: Ganz seltsame Anflanschung, soll Kern der Welt sein, das funktioniert aber nicht so. Es sind random Raid-Dungeons. 5fach in der Tiefe, fast vierfach in der Breite (Pthumeru, Hintertomb, Loran und Isz). Alter, dann sind auch noch für Sammler Unmengen an Items dort drinnen. Puh.
Miyazakistuff und so: Also, wie Bloodborne erzählt ist fast noch kryptischer und „wortkarger“ als in den drei Vorgängern. Wer träumt welchen Alptraum? Wer tritt in Kommunion mit welcher Macht? Wer ist Beast, wer nicht? Und ist die Doll ein Great One? Und um was gehts eigentlich? Hey, keine Ahnung. Ich deute mir genug zusammen, dass ich einigermaßen eine Geschichte erkennen kann.
DLC: Wie in DS1 und DS2, der durfte nicht fehlen. Dafuq gute Bossfights, knüppelschwer und stilistisch nochmal Kirsche: Die Welt nochmal mehr im Alptaum, eine kack gruselige Irrenanstalt und… Fischköppcoast! O.O
Welches der drei Enden das Gute ist? Finde ich leicht zu deuten.
Aber die eine Frage bleibt: But what about Yharnam?
Farewell, Bloodborne. Was für ein Ritt.
Es ist so schade, dass es von Bloodborne keine vernünftige Fassung für aktuelle Hardware gibt.
Ich habe es auch geliebt und noch auf der PS4 gespielt, etwa 50 Stunden, nicht ganz durch. Es war mir dann doch zu schwer und frustrierend an einer Stelle, weiß nicht mehr genau wo. Die flimmerige SD Grafik bei 30fps fand ich auch etwas störend.
Ähnliches gilt für Batman Arkham Knight, das habe ich gestern tatsächlich beendet. Hat auch nur 10 Jahre gebraucht. ![]()
Damals hatte ich es bis zum Tank Battle gespielt und der hat mich so hart genervt, dass ich aufgehört habe.
Jetzt habe ichs an der Stelle nochmal aufgegriffen und mit gelegentlichem Frust beendet. War natürlich in den Mechaniken gar nicht mehr drin, wovon das Spiel aber natürlich ausging.
Dennoch liebe ich die Arkham Teile sehr, Arkham Knight ist auch toll inszeniert und sieht immer noch sehr gut aus. Das Gameplay ist nach wie vor Bombe. Es ist mir aber einen Ticken zu dick aufgetragen, mit den ganzen extra Gimmicks, Batmobil und allem Kram. Alles zu over the top, ich war immer froh als nochmal ein klassischer Batman Abschnitt kam.
Noch dazu nervig: Gefühlt fängt das Spiel nach der Mainstory erst an, man ist bei unter 50% Fortschritt und es warten drölfzig Riddler trophies, Nebenmissionen und Gedöns. Das brauch ich alles nicht , also gilt das Spiel für mich als beendet. ![]()
Eher mal Kommentar zum allgemeinen Weg um ein Spiel durchzuspielen, nicht „platin“ respektive 100% aber für mich ist das nicht durchspielen sondern dann wenn man sagt „habs“. Also typischerweise Hauptstory und Sidequests. Das andere ist teilweise arg beschäftigungstherapie und masochismus. (Kollege hat in Pathfinder Wrath of the Righteous Platin… also mindestens CORE difficulty… ne danke da hab ich keinen nerf für
).
Negatives beispiel wäre AC Odissey, ich mochte Alexios sehr (gefiel mir wesnetlich besser als Kassandra aber ich bin beim Namen schon voreingenommen von Alexios :] ). Doch die DLC’s da vor allem äää… im Olymp und teilweise Atlantis - das hat sich sowas von gezogen.
Positiv wäre da Hogwards Legacy, wo der ganze sammelkram aufgehört hat spielvorteile zu bringen als man es langsam gesehen hatte.
Ebenfalls positiv möchte ich hier Sea of Stars „Secret / true Ending“ erwähnen - das ist nicht im NG+ mit 4ten von 3 schwierigkeitsgraden versteckt wo man auch nur einen halben controller brauchen darf oderso, ne - das ist schön ins hauptspiel eingewoben und storytechnisch so aufgezogen das es auch sinn macht (spoiler hier extra nichts, nicht mal mit spoiler tag) und darum hab ich das auch gemacht und es hat sich gelohnt, auch wenn ein teil vom endkampf fitzelig war
… musste ich 3x ran.
Achja, Garl Rult!
Hoffe ist dir nicht zu sehr off topic, aber ich wollt jetzt auch nicht jedes Spiel aufzählen das ich beendet habe.
Zusammenfassend kristalisiert sich glaube ich heraus, dass mir wichtig ist dass meine investierte Zeit vom Spiel/Entwickler ernst genommen wird. Wenn ich das gefühl habe hier wird künstlich gestreckt dann lasse ich es aus wenn möglich, oder situativ nutze dann… „beschleunigungshilfen“ weil ich LEIDER nicht so viel Freizeit mehr habe. In gewissen fällen gibts dann auch „nicht mit mir“ uninstall.











