Das hatte ich auch schon im Auge, wie auch lange im Auge, gibt es aber nicht mehr für die Xbox one. Ich gewöhne mich gerade wieder daran auf dem PC mit gamepad zu spielen. Life of Pi sieht auch sehr interessant aus. Aber die pile of shame ist zu groß.
What Remains of Edith Finch dauert allerdings auch nur 2-3h. Die kann man sich also durchaus mit gutem Gewissen mal gönnen. Und oft ist es auch um die 5€ im Angebot zu haben.
Haben wir (ich +4 Kinder) zusammen gespielt.
Da blieb kein Auge trocken, ey.
Ganz großer Titel, der neben der Spielerfahrung selbst - wie du schreibst - zeigt, was das Medium Spiel kann.
Das klingt wiederum perfekt
Ja, Edith Finch war super. Gerade mal nachgeschaut- hab’s vor nun gut 6 Jahren durchgespielt, könnte man eigentlich mal wieder machen.
Ich hab letzte Woche mit dem Game angefangen, aber ich komm so selten dazu, mich ein paar Stunden hinzusetzen.
Das Intro/Tutorial hat mich da auch total abgeholt. Das Spiel geht schon mit einem ordentlichen „Knall“ los und man wird sofort - noch nicht als 007 Agent - in einen Überlebenskampf geworfen.
Beste Mechanik bisher: hinter einem Hindernis kauernd ein Radio oder Funkgerät einschalten, um einen Gegner anzulocken. Kommt der dann näher, wird er über das Hindernis gerissen und mit Faustschlägen bewusstlos gemacht. Ein tragischer Unfall! (ganz im Hitman-Stil).
Ich hatte den GamePass abonniert und was Entspanntes gesucht. Little Kitty, Big City war genau das.
Aber für den Vollpreis würde ich es mir nicht kaufen. Nach 4 Stunden hatte ich es zum Ende geschafft.
Bei den Gegenständen zum Finden hatte ich aber erst knapp 50%. Es fehlten mir hauptsächlich Hüte. Teilweise zum Finden auf der Karte oder zum Kaufen am Automaten. Dazu hatte ich keine Lust mehr. Aber war wirklich nett gemacht. Und die Dialoge mit den anderen Tieren waren teilweise schon witzig.
Ich habe zuletzt Crow Country durchgezockt. Ein liebevoller Tribut an die klassischen Resident Evils und Silent Hill. Das Spiel hat eine sehr einfache Polygon Optik, die aber durch einen starken Filter alte PS1 Gefühle aufkommen lässt. Das Mysterium ist leider sehr vorhersehbar, dennoch wird man gut unterhalten und die Geschichte und die Figuren sind trotzdem gut integriert. Mit seinen 4-6 Stunden Spielzeit für den ersten Durchlauf und nochmal knapp 3 Stunden um alles freizuschalten, macht man hier echt nichts verkehrt, wenn man mal wieder ein eher klassisches Survival-Horror Spiel zocken möchte. Kann ich nur empfehlen.
Ich hab Hell is us durchgespielt. Kein schlechtes Spiel, aber es lässt so viel Potential am Boden liegen. Ich konzentier mich vor allem auf das Szenario: Das Spiel spielt in einem modernen Bürgerkrieg und hat ganz klare Anleihen an Konflikte im Balkan. Dieser Konflikt findet aber nur in Konversationen statt. Die sind sogar gut! Man kann jede Person zu ihrer Ansicht zu den Kriegsparteien befragen und von allen kommt ein anderer Blick - selbst Befürworter des Krieges auf beiden Seiten machen das aus ganz unterschiedlichen Motiven - zum Beispiel wollen die einen ganz offen einen Genozid, andere nur die Teilung des Landes. Allerdings ist der Krieg gerade zum erliegen gekommen wegen… einer unbekannten Macht, die da auch noch mitspielt. Insofern ist das halt nur Hintergrund und Kulisse. Das ist ein Bürgerkriegsszenario, in dem kein Schuss fällt und alles in der Vergangenheit liegt. Dazu kommen noch ein paar Fehlgriffe, wie eine Person, die einfach nur in einem Satz erzählt, dass sie Gräueltaten begangen wird und jetzt Gräueltaten an ihr begangen werden, die sie ja wohl verdient hätte dafür. Spannender Aufschlag. Aber: Das ist ein sekundärer NPC, das ist die einzige Zeile, die sie hat. Argh, mehr draus machen oder streichen.
Der Rest des Spiels ist nett - die Umgebungen sind abwechslungsreich und es gibt viel zu Entdecken und zu suchen. Für Leute, die den Explorationsteil von Soulslikes mögen (wie ich) gibts viel. Das hat mich dann auch durchgezogen. Das Kampfsystem ist am Anfang nicht leicht, allerdings auch schnell ausgehebelt, wenn man die richtigen 2 Gegenstände findet. Jede Umgebung hat was eigenes und einen Kniff.
Bin mit dem Sale-Preis zufrieden, aber da wär soviel mehr drin gewesen.
Letzte Woche für ein paar Taler im GOG Sale (immer noch 3,99€) gekauft habe ich gestern RoboCop: Rogue City beendet. Meine Spielzeit lag bei knapp 14 h für einen Story Durchgang + Nebenmissionen.
Hatte keine großen Erwartungen oder Befürchtungen, was das Spiel angeht. Insgesamt hat es mich aber dann doch noch eher positiv überrascht. Zwar wäre es ohne das Robocop Thema vermutlich für mich noch einmal etwas schlechter weggekommen, aber davon ab ist es ein solider Titel. Grundsätzlich passt die Präsentation und auch die Art des Spieles nämlich dann sehr gut zu Robocop. Gameplay, Technik, wirkt alles irgendwie etwas Retro, was aber dann, wie gesagt, einfach dazu passt. Und andere Ecken und Kanten, wie teilweise kleine Animations-Glitches beim Zielen oder Bewegungsbugs, kann ich hier ganz gut verzeihen, da sie nicht sonderlich spielbrechend sind.
Die größten Pluspunkte sind für mich klar die Präsentation und die Atmosphäre. Das Gunplay macht alles in allem auch ordentlich Spaß, und irgendwie mag ich das teilweise schon entschleunigte Movement sogar ganz gern. Story reißt keine Bäume aus, aber passt auch hier gut ins Setting. Es ist ganz angenehm, dass das Game immer zwischen klassischen Schlauchlevels und kleinen Open World Abschnitten wechselt.
Am ungünstigsten empfand ich die Waffen, die mit der steigenden Spielzeit bis auf ein paar Ausnahmen immer obsoleter werden. Zwar ist es ganz nett, dass man die Auto-9 durch die Platinen mit der Zeit divers konfigurieren kann. Aber durch ein paar Platinen war die bei mir dann irgendwann so gut, dass es kaum Sinn gemacht hat, noch andere Waffen zu benutzen. Und auch wenn ich das RPG-System mit den verschiedenen Perks eigentlich ganz cool finde, so verschließt man sich, gerade am Anfang, ein paar Sachen, welche man ohne New Game+ nicht mehr nachholen kann. Fand ich etwas schade.
RoboCop ist eines der wenigen Spiele, die ich Dank PS+ Abo durchgespielt habe. Dazu gebracht hat mich das Design und die entschleunigte Spielweise. Dazu eine tolle Präsentation (für ein Spiel dieser Preisklasse). Es war die positivste Überraschung im letzten Jahr für mich und ich zockte es in einem Rutsch durch. Nur der letzte Bosskampf war total unnötig und spielte sich auch bescheiden.
Stimme dem Spoiler absolut zu ![]()
Ich kann das Sequel Unfinished Business auch nur empfehlen. Ich hatte beim Spielen leider mehr glitches, aber nichts, was den Spielfluss hindern würde. Stattdessen bekommt man ein Spiel, was etwas an den Film Dredd erinnert, wo man sich in einem gewaltigen Häuserkomplex bis auf die oberste Etage vorkämpfen muss, inklusive ein paar sehr cooler Überraschungen für Fans der Filme.
Oh, ich hatte so viel Spaß mit Mixtape. Zwar recht kurz, aber es war ein 4-5 stündiger Tagtraum voller jugendlicher Leichtigkeit.
Ey, kannste wenig falsch machen, wenn du mal nen anderen Take auf Shooter willst. Bei dem Preis kann mans auch einfach nach 5 Stunden liegen lassen und sich nicht schlecht fühlen.
Das habe ich neulich im GamePass gespielt und fast durch. Ich wurde die meiste Zeit gut unterhalten. Ist halt kein AAA, das merkt man schon. Aber das was es macht, macht es meist sehr gut finde ich.
Jaaa, ich hatte auch viel Spaß, aber er war leider zu schnell rum.
Danach habe ich was gesucht, was in die selbe Richtung geht mit etwas mehr Tiefe. Aber mit Lost Records: Bloom & Rage bin ich nicht warm geworden und habe nach 2h aufgehört. Da war Mixtape auf jeden Fall viel kurzweiliger und unterhaltsamer.
Kennst du noch mehr Spiele die in Richtung Mixtape gehen?
Leider nein, ich würde auch sehr gerne mehr davon haben wollen.
Die Life is Strange Spiele natürlich, aber die sind auch alle etwas langatmiger und vor allem emotional deutlich tiefgreifender als Mixtape. Bis auf Life is Strange2 würde ich jeden Titel empfehlen, wenn du jedoch an Bloom & Rage abgeprallt bist, dann wirst du an denen auch keinen Spaß haben.
Life is Strange : True Colors vielleicht noch? Da ist zumindest Musik noch ganz am Rande Teil der Geschichte.
Bloom & Rage fand ich persönlich super. Ich mag aber auch diese an sich trägen Passagen, wo man hinter jeden Stein schaut und alles anklickt, bevor man dann weiter der mitreissenden Story folgt.
Wenn man vom Gameplay absieht: The Artful Escape (ist vom selben Entwickler), Road 96, Sayonara Wild Hearts oder Night in the Woods schlagen in eine ähnliche Kerbe.
