Welches Spiel hast du bis zum Ende gespielt?

Im „Was spielt ihr gerade“-Thread habe ich es vor einem Monat erwähnt, inwischen habe ich es erfolgreich beendet: The Roottrees are Dead inklusive der Zusatzepisode Roottreemania.

Man muss Ende der 1990-er durch Recherchen im Internet, in Zeitschriften und einem Bibliothekskatalog sowie durch die dadurch zu Tage gebrachten Quellen und Medien den Stammbaum der Familie Roottree ausfüllen mit Geburtsname, Foto und Beruf der jeweiligen Personen.

Ein wirklich schönes Rätselspiel, das meine bibliothekarischen Rechercheskills durchaus gefordert hat: Ein paar Mal musste ich leider auch auf die In-Game-Hilfe zurückgreifen. Insbesondere die Stellen, wo ich nach Lesen des Tipps dachte „Das hatte ich doch eigentlich schon gewusst“ oder „An der Stelle wollte ich doch noch weiter recherchieren und habe es dann doch vergessen“, haben sich da schon wie kleine Niederlagen angefühlt. Aber das verblasst gegen die insgesamt sehr positive Erfahrung. :slight_smile:

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The Room: A Dark Matter VR, den fünften Teil der Escape Room Puzzlespiele von Fireproof Games habe ich jetzt auch durchgespielt. Es war eine tolle Erfahrung auf der Quest 3S mit einer schönen Lovecraft Atmosphäre. Die Rätsel waren sehr kreativ. Man musste immersiv mit den Controllern irgendwelche Schlüssel drehen, an Seilen ziehen usw. Die Rätsel waren leichter als bei The Room 4 Old Sins. Das finde ich aber gut, denn Old Sins war mir fast schon etwas zu schwer, und ich hing lange fest. Bei A Dark Matter VR ging es relativ zügig voran.

Den Nachfolger Ghost Town VR habe ich auch durchgespielt. Der ist sogar noch etwas besser als Dark Matter VR, weil die Story dichter und mitreissener ist.

Als nächstes setze ich mich an The House of Da Vinci VR, ein weiteres Escape Room Rätselspiel auf der Quest 3S.

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Sodele.

Kindergeburtstag- / Familienbesuch- Wochenende.

Die Kids schlafen noch, der Familienbesuch ist weitergereist.

Was mach ich da?

Ach ja, die finale Schlacht von DARK OMEN.

Zumindest antesten kann ich sie ja mal…

Und Zack, entgegen einiger Probleme bei der Hand von Nagash oder dem schwarzen Gral stelle ich hier scheinbar sehr gut auf und schaffe es im ersten Versuch den Dread King zu besiegen.

Aach ja, so kann ein Sonntag starten! :smiling_face_with_sunglasses:

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Gothic Remake

Empfohlen, aber bring Geduld mit in die Kolonie

Das Original von Piranha Bytes ist ein Stück deutscher Gaming-Geschichte, und das Remake hat verstanden, warum. Es malt die Kolonie nicht einfach neu an, sondern stopft die Logiklücken der 2001er Version und bietet sinnvolle Erweiterungen, ohne das wegzuschleifen, was das Original ausgemacht hat.

Das Gute

Die Unreal Engine 5 läuft hier größtenteils flüssig und sieht dabei richtig gut aus, was ich über UE5-Titel selten schreiben darf. Progression und Spielerfreiheit sind hervorragend: du bist schwach, du weißt, dass du schwach bist, und jeder Fortschritt fühlt sich verdient an.

Englische und deutsche Vertonung sind einwandfrei, und der harte, ruppige „Ruhrpott“-Charme des Originals ist komplett erhalten geblieben. Die Buddler reden immer noch mit dir, als würdest du ihnen Geld schulden. Einzig der Protagonist mit seinem alten Sprecher hat am Anfang probleme in der Tonalität, aber das gibt sich nach dem ersten Viertel des Spiels.

Quests lassen sich auf mehreren Wegen lösen, und das Spiel bestraft Kreativität so gut wie nie:

  • Mit Magie in Bereiche eindringen, wo du eigentlich noch nichts zu suchen hast
  • Ganze Fraktionen auslöschen, nur um an deren Loot zu kommen
  • Schlösser knacken oder Taschendiebstahl statt der eigentlichen Besorgung
  • Informationen kaufen, oder sie jemandem einfach aus den Rippen prügeln
  • Gefährliche Gegner von Vorsprüngen aus abschießen, an die sie nicht rankommen
  • Den Questgeber töten und das Item looten, das du eigentlich bekommen solltest
  • Verwandlung und Telekinese nutzen, um Kämpfe zu umgehen und Loot über Abgründe zu ziehen
  • Deine Lagerwahl verändert, welche Wege und Quests sich überhaupt öffnen

Der Soundtrack von Kai Rosenkranz ist einfach unglaublich. Der lohnt sich sogar separat auf Steam, und ja, ich hab ihn gekauft.

Gemischte Gefühle

Der finale Bosskampf ist sehr gut, aber das Ende direkt danach wirkt unterwältigend. Es ist klar dass es ein Gothic 2 und 3 gibt, daher wäre mir ein schönerer Übergang lieber gewesen. Dazu gibt es Passagen, in denen du schlicht nicht weißt, was das Spiel von dir erwartet, und selbst mit Vorwissen aus dem Klassiker und Gesprächen mit allen NPCs wird das nicht besser. Kromanin-Quest ist da ein Beispiel, welches man aber auch als Vorteil sehen kann, da die neue Questreihe Abwechslung bringt. Gegen Ende gibt es viel Backtracking, das hätte man ruhig etwas entschleunigen können.

Das Schlechte

Bugs, Bugs, Bugs. Wie im Original kannst du Questketten einfach zerlegen, NPCs fallen durch den Boden, und sobald du aus dem ausbrichst, was das Spiel erwartet, reißen die Logiklücken auf. Ein Teil davon ist nostalgisch. Der Rest nicht.

Außerdem erwähnenswert: unter Windows hatte ich mit meiner Grafikkarte dauernd Abstürze. Unter Linux kein einziger.

Linux (CachyOS)

Läuft einwandfrei mit diesen Startparametern unter Cachy Proton:
PROTON_LOCAL_SHADER_CACHE=1 PROTON_ENABLE_WAYLAND=1 MESA_VK_WSI_PRESENT_MODE=fifo mangohud %command%

Fazit

Ein Remake, das seine Vorlage genug respektiert, um auch ihre rauen Kanten mitzunehmen, im Guten wie im Schlechten. Wer das Original geliebt hat, spielt hier die richtige Version. Wer neu einsteigt, bekommt ein Spiel, das dich alles erarbeiten lässt und dabei gelegentlich auseinander-fällt. Lohnt sich trotzdem.

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Ich hatte das Spiel kürzlich in ein paar Abenden mit meinem Kumpel auf der Xbox One durchgespielt. Es war recht unterhaltsam, aber ich gebe dir Recht, es war eher ein interaktiver Film und spielerisch konnte man nicht viel mehr machen als bei Dragons Lair :grimacing: Andere Spiele dieser Gattung kenne ich bisher nicht, aber eventuell schaue ich mir deinen Tip (Until Dawn) auch mal an.

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Trails in the Sky 1st Chapter

Das Remake des ersten Teils meiner sehr geschätzten Legend of Heroes-Reihe ist wirklich hervorragend gelungen. Es modernisiert die richtigen Elemente, bleibt aber gleichzeitig klassisch und versetzt sowohl Neueinsteiger als auch Veteranen ohne große inhaltliche Änderungen zurück an den Anfang der Serie.

Die größte Veränderung betrifft natürlich die Grafik: weg von der isometrischen Perspektive mit den knuffigen Figuren hin zu einem modernen Anime‑JRPG‑Stil. Und ich muss sagen, das ist tatsächlich der bisher hübscheste Teil der Reihe. Der Stil ist bunt, farbenfroh und sehr ansprechend. Die Animationen in normalen Sequenzen wirken manchmal etwas steif, da alle Figuren die gleichen Bewegungsmuster nutzen, aber in Zwischensequenzen und bei Spezialangriffen im Kampf sehen die Animationen richtig schick aus.

Spielerisch wurde das Kampfsystem an einigen Stellen modernisiert, bleibt aber im Kern das gleiche wie im Original, nur mit ein paar sinnvollen Verbesserungen. Die Zahlenwerte wurden nach oben geschraubt, was spielerisch aber kaum einen Unterschied macht.

Die größte Neuerung ist das Echtzeit‑Kampfsystem, das man aus den neueren Teilen der Reihe kennt. Es ist sehr rudimentär und besteht im Wesentlichen aus Zuschlagen, Ausweichen und einem Spezialangriff, wenn die Leiste voll ist. Ziel ist es, Gegner in einen „Betäubt“-Status zu bringen, um im eigentlichen rundenbasierten Kampf eine Bonusattacke zu erhalten. Der rundenbasierte Kampf funktioniert ähnlich wie im Original, nur mit Detailänderungen: Boni halten sich strenger an die Zugreihenfolge, kritische Treffer schalten individuelle passive Charakterboni frei, und nach kritischen Angriffen sind jetzt gemeinschaftliche Bonusangriffe in verschiedenen Stufen möglich, die die ganze Gruppe einbeziehen. Das bringt ein paar Nuancen mit sich, aber die Kämpfe sind grundsätzlich gut meisterbar, gehen meist schnell, auch wenn manche Gegner etwas zu viele Lebenspunkte haben. Nur bestimmte Bossgegner werden etwas anspruchsvoller.

Das große Progressionssystem ist wieder das sogenannte Orbment‑System, bei dem man verschiedene Elementarquarze in unterschiedliche Steckplätze setzt. Jeder Quarz erhöht bestimmte Werte wie Stärke oder Verteidigung, manche geben passive Boni. Dazu kommen Elementarwerte, und je nachdem, wie viele Elemente man auf einer Linie hat, schaltet man unterschiedliche Zauber frei. Das System ist weniger komplex als in späteren Teilen, aber wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet, kann man die Charaktere effizient für die Kämpfe aufbauen. Wer darauf keine Lust hat, kann das Ganze auch automatisieren.

Bei Story und Pacing zeigt das Remake die üblichen Stärken und Schwächen der gesamten Reihe. Das Pacing ist recht langsam, und es dauert, bis die Handlung in Fahrt kommt – was aber auch daran liegt, wie das Spiel strukturiert ist. Im Grunde läuft jedes Kapitel ähnlich ab: Man kommt an einen neuen Ort, lernt die Gegebenheiten kennen, trifft neue Figuren, die vorübergehend Partymitglieder werden, und irgendwann kommt es zum großen Vorfall, der die Fäden langsam zusammenführt. Das ist grundsätzlich gut gemacht, aber manchmal sind die Dialoge etwas zu ausufernd.
Die große Stärke ist wie immer das Worldbuilding. Es gibt so viele schöne kleine Details, und die Welt ist logisch und liebevoll aufgebaut. Das ist und bleibt das ganz Besondere der Reihe.

Abgesehen von den offensichtlichen Änderungen bleibt das Remake sehr nahe am Original. In der Handlung sind mir keine Änderungen aufgefallen, höchstens ein paar kleine Details, die sich auf Dinge beziehen, die erst viel später in der Reihe eine Rolle spielen – etwa bestimmte Figuren, die auf einem Bild zu sehen sind.
Beim Soundtrack hat man die Auswahl zwischen dem Original, dem neu arrangierten Remake‑Soundtrack oder der Version aus der Japan‑exklusiven erweiterten Fassung des Originals. Persönlich bevorzuge ich letztere, aber das ist reine Geschmackssache. Der Soundtrack ist insgesamt richtig gut gelungen und hat einige eingängige Stücke.

Neu ist diesmal auch die Synchronisation. Man kann zwischen japanischen und englischen Stimmen wählen. Die englischen Sprecher sind solide, auch wenn keine herausragenden Leistungen dabei sind.
Zum ersten Mal gibt es auch deutsche Texte, und soweit ich das beurteilen kann, sind diese gut gelungen.

Insgesamt also ein richtig starkes Remake, das genau das macht, was ein Remake machen sollte: Es holt Neueinsteiger ab, und Veteranen bekommen eine hübsche neue Fassung.

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Witcher 3 auf PS4. 100%! In Worten : einhundert Prozent! Inklusive beider DLC. Jedes… verdammte… Fass.. . in Skellige!!
Hat mich 1,5 Jahre meines Lebens gekostet, damals vor über 10 Jahren, denn ich habe in der Zeit nichts anderes gespielt. Wegen Abschluss meiner Promotion immer nur wenige Stunden pro Woche. Aber es fühlte sich wie eine Reise für mich an. Geralts Fortschritte waren auch meine Fortschritte. Spielzeit war gleichzeitig erzählte Zeit.
Ich würde zugerne nochmal den gleichen Run machen (soll ja das Remaster bald gratis geben). Aber ich weiß jetzt schon, dass es nie mehr das gleiche Erlebnis sein wird.

Und natürlich dutzende andere Spiele, bin da eher der Completionist. Ich glaube, einige der Lego Spiele haben bei mir ebenso 100% done.

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Horizon: Forbidden West + DLC, 62 Stunden etwa

Was ich hier schrieb gilt immer noch. Das DLC hat mir auch noch besonders gefallen. Es schließt direkt an das Hauptspiel an und ist nicht eine Nebenhandlung zwischendurch, wie beim ersten Teil.

Das Hauptspiel hatte ich „versehentlich“ zu Ende gespielt. Ich hatte nebenbei einen Guide auf. Nur für eine Übersicht, wie viel Quests da noch kommen. Ich wusste aber nicht, dass die DLC-Questreihe da mit in der Liste ist. Und dann spiele ich nichtsahnend die 16. von 22. Hauptquests und verspüre plötzlich harte Final-Vibes. Und dann rollten auch schon die Credits. :laughing:

Wo ich im Hauptspiel die „Aktivitäten“ links und rechts vom Wegesrand schon als etwas zu viel empfand, waren das beim DLC fast zu wenig. Nahezu nur die Hauptquestreihe und 2 Nebenquest. Man kann es mir aber auch nicht recht machen :smiley:

Ich bin ein bisschen traurig, dass ich einen eventuellen 3. Teil vermutlich nie spielen werde, wenn der Sony-exklusiv bleibt. Aber so ist es dann halt.

Auf jeden Fall: Großartiges Spiel!

3 „Gefällt mir“

Hat mir auch sehr gut gefallen, auch wenn ich Teil 1 noch besser fand (den Story-Twist hatte ich gar nicht kommen sehen, der hat mich echt umgehauen). Und ganz toll fand ich den In-Game-Tribute an Lance Reddick – so ein toller Schauspieler :sad_but_relieved_face:

1 „Gefällt mir“

Vanquish

Nicht zum ersten Mal und wahrscheinlich auch nicht zum letzten Mal. Das war gerne wegen seiner kurzen Kampagne (knapp 5 Stunden) verschrieben, aber holla, ist die gut. Sorry: Komplett Banane, aber das ist eine klassische Setpiece-Kampagne. Man sollte dringend allen Anspruch an Logik zuhause lassen, weil das wird spätestens dann weird, wenn sich gegnerische Truppentransporter auf eine Raumstation durch die Gegend buddeln - die übrigens so gross ist, das da drin mit Raumfregatten, Panzern und grossen Mechs gekämpft wird. Hier regiert die Rule of Cool.

Aber spielerisch ist das super: nicht nur, das der Held einen Raktenpack hat, mit dem er schnelle Ortswechsel vollführen kann, was viel frischen Wind ins Genre bringt. Es mach einfach super Spass, um die Gegner rumzurasen, die Zeitlupe anzuschalten und ihnen in den Rücken zu schiessen. Sondern einfach auch, das jeder Abschnitt merklich anders ist. In 20 Minuten ist man da gerne mal auf einem rasenden Zug (auch gerne über Kopf über einem anderen Zug), bemannt mal schnell ein Geschütz, schiesst dann aus einem fliegenden Truppentransporter, kämpft sich einen steilen Hang hoch, dann einen steilen Hang runter. Da ist einfach kein Gramm Fett dran. Darüber hinaus passiert in den Kulissen dauernd was, Call of Duty kann sich hier eine Scheibe abschneiden.

Günstig zu haben, das gibts meist für nen 10er.

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Alan Wake 2 - Der Schlussentwurf

Es bleibt ein Meisterwerk, aber wie es mit meiner Zeit umgeht, da bin ich zwiegespalten.

Ohne DLCs und auf einfach waren es trotzdem über 20h in 3 Monaten. Gut, ich habe dummerweise nochmal alle Kinderreime gesucht, weil ich dachte es gibt noch eine Änderung, aber es gibt nicht einmal eine Belohnung. Irgendeinen Hirschkopf habe ich doch wieder übersehen, aber egal. Die Reihenfolge habe ich etwas anders gewählt, hat mir so leicht besser gefallen.

Mit dem Wissen des ersten Durchgangs sieht man die Story schon in einem anderen Licht. Vor allem macht es weniger Schreckhaft. Änderungen sind mir bis auf Kleinigkeiten nicht bewusst aufgefallen, abgesehen vom erweiterten Ende, aber grandios länger war es nicht.

Außerdem dachte ich mehr über door zu erfahren oder habe ich etwas übersehen?

Naja, jetzt kann ich spoilerfrei den ink ribbon podcast hören und werde nochmal das remaster von Teil 1 angehen.

Fazit: Ich möchte zukünftig selbst entscheiden, wann ich etwas nochmal durchspiele oder es muss kürzer sein.

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Bei Alan Wake 1 haben mich die repetitiven Kämpfe gegen immer gleiche drei Gegnertypen gestört (gähn). Ist Alan Wake 2 in der Hinsicht abwechslungsreicher?

Du meinst die ganze Hintergrundgeschichte, warum die Welt untergegangen ist? Ich war da schon leicht gespoilert, weil ich das Spiel erst letztes Jahr gespielt habe und vor Jahren schon einen Spoiler-Podcast dazu gehört hatte. Umgehauen hatte es mich trotzdem.

Oh, danke für den Hinweis, das hatte ich gar nicht entdeckt.

kann nur sagen: habe AW1 ca. zehn Jahre nach Release endlich nachgeholt, weil ich mich schon lange drauf gefreut hatte (gerade als Twin Peaks aficionado), aber musste mich letztlich echt durchquälen - repetitives und zähes gameplay, Story irgendwie konfus und Hommagen zu plump. AW2 hat mich dann aber ziemlich begeistert, sowohl technisch als auch erzählerisch.

Nein. Es gibt im Hauptspiel so 4-5 Gegnertypen die du immer wieder bekämpfst / die respawnen. Der Kampf ist der absolute Schwachpunkt des Spiels und ist imo deutlich schlechter als noch in CONTROL.

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Ja das muss ich leider für die meisten Remedy Spiele sagen. In Quantum Break waren die Kämpfe mehr Pflicht als Spaß, in Control ging es, bis es zu unübersichtlich wurde und spätestens in den add-ons kamen dann die nervigen Sniper und am schlimmsten die fliegenden Selbstmörder.

In AW 2 sind die Kämpfe definitiv nicht die Stärke, auf einfach fehlt dann aber doch der slasher Grusel. Ist aber verschmerzbar.

AW 1 habe ich auch nur wegen der Story in Erinnerung, die Kämpfe waren das notwendige Übel.

Da bin ich gespannt auf Control 2 und die Max Payne Remakes. Aber wenn man weiß worauf man sich einlässt, ist das okay für mich.

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Harter Storyspoiler für Horizon 1: Der Punkt, ab den klar wird, dass das Projekt Zero Dawn nicht dazu da ist, die Bedrohung zu besiegen, sondern nur dafür sorgen soll, dass die Erde in 1000+ Jahren wieder Leben tragen können soll. Dass Sobeck weiß, dass sie und alle anderen Menschen sterben werden und sie nie wissen wird, ob das Projekt erfolgreich sein wird.

Das fand ich ganz stark und hab das so auch noch nie in einer anderen Story erlebt (bin aber ehrlicherweise auch kein Science-Fiction-Kenner).

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Ich habe nach insgesamt 30 Stunden Resident Evil 4 Remake durchgespielt. Es ist ein wundervolles Spiel. Ich bin ganz verzückt. Und ich habe damit auch garnicht gerechnet, weil es anders ist als Resi 2 + 3, die ich zuvor durchgespielt hatte. Es ist so herrlich albern! Die Story verstehe ich zwar nicht, aber ist ja auch egal. Es macht einfach Spass. Es gefällt mir, weil es so campy ist, für mich im guten Sinne. Das hat Spass gemacht, Leute per Side Kick á la Jean-Claude Van Damme auszuschalten. Für mich eine absolute Empfehlung.

Ich habe es in nem mittleren Schwierigkeitsgrad angefangen und bin das ein oder andere mal gestorben, aber insgesamt hatte ich das Spiel so gut im Griff. Nur die Bossgegner - erneut, wir werden keine Freunde mehr - nerven mich immer wieder. Sie sehen spekatulär aus, aber ich habe keine Freude, eine Stunde lang immer wieder von vorne anzufangen. Dabei möchte ich mir nicht mehr die eingeschränkte (Gaming-) Zeit nehmen. Deshalb hatte ich in Kapitel 12 oder so dann das Angebot des Spiels angenommen und den Schwierigkeitsgrad reduziert. Dann hab ich den Boss weggemacht, aber man konnte den Schwierigkeitsgrad nicht mehr erhöhen. Das finde ich schlecht - was spricht dagegen, dass ich als Spieler das tun kann? Nunja, dann war das Spiel zu leicht bis zum Ende.

Bald ist Resi 5 mal dran - ich befürchte, dass mein Fazit nicht ganz so gut werden wird. Wenn ich die Kritiken richtig deute, sind der und der 6. Teil die schwächsten. Mal schauen.

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Wobei ich sagen würde, dass Kämpfe generell seltener sind und prozentual weniger vom Gameplay ausmachen als noch in Teil 1.

Kämpfe sind imo in beiden Teilen eher der Schwachpunkt, in Teil 1 haben sie mich so genervt, dass ich auch abbrechen musste. Teil 2 habe ich recht begeisterst zuende gespielt. Ein bisschen besser sind die kämpfe da auch würde ich sagen.

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An einem Abend habe ich bei nem Kumpel Horses durchgespielt. Man benötigt nur ca. 3-4 Stunden, von daher war das eine schöne Abendbeschäftigung.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Es ist mehr als Kunstobjekt zu sehen und das kann einem gefallen oder eben nicht. Im Prinzip ist es ein Walking Simulator, bei dem man im Endeffekt gar keine Wahlfreiheit hat. Ab und an gibts Entscheidungen für ja und nein, aber wenn man die „falsche“ Wahl getroffen hat, landet man im weiteren Verlauf des Dialogs doch bei dem vom Spiel gewünschten Pfad. Im Endeffekt ist es ein interaktiver „Schwarz-Weiß Film“. Die Grafik ist krude. Das markante Element sind die „Tiere“, welche nackte Menschen mit Tiermasken sind und verpixelten Geschlechtsmerkmalen. So haben die Pferde diese bekannten Pferdemasken auf.

Ich muss gestehen, ich bin nur wegen der Kontroverse auf das Spiel aufmerksam geworden. Ich habe eine Podcastfolge von the Pod dazu gehört. Es wurde ja von Steam verbannt - aus vieler Sicht, inklusive meiner, zu Unrecht. Vermutlich ist es für die Indi-Entwickler in diesem Fall finanziell gut ausgegangen. Aber normalerweise bedeutet das den Todesstoß. Es hat auch eine Diskussion entfacht, warum so was keine Schule machen sollte.

Insgesamt fällt mein Urteil mittelmäßig aus, aber da es nur max. 5 EUR kostet und man es in 3-4 Stunden beendet hat, kann man schon mal reinspielen.

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