Welches Spiel hast du bis zum Ende gespielt?

War auch kein Vorwurf oder so. Man muss es halt wissen.
Für mich sind das immer die schwersten Spiele, weil ich nie unter 100% Sector Map Clearance weitermachen kann.
Und ja, damit mach ich es mir selber schwer. Aber ich kann einfach nichts liegen lassen.
In Zahlen würde ich dem Spiel aber ne sehr solide 80+% Wertung geben. Laune macht es auf jeden Fall, ist auch heute sicher kein Augenkrebs und ab Gastown zieht es nochmal an.

jau, stimmt schon- zitiere mich zum Stichpunkt Repetition mal kurz selbst:

das saftige gameplay hat für mich definitiv einiges rausgerissen :flexed_biceps: und in Sachen Setpieces: den Hinterhalt im verschütteten Flughafen fand ich ziemlich cool gemacht

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Ich hab endlich mal Dungeon Siege 1 und 2 durch.


Das Spiel wurde immer als der „spielbare Bildschirmschoner“, im Vergleich zu Diablo, betitelt und trotzdem hatte ich jetzt extrem viel Spaß damit.
Ich erinnere mich, dass das 2002 und 2005 auch schon so war, aber dann kamen halt wieder Titel, die ich lieber spielen wollte.
Heute würde man die Spiele vielleicht sogar mehr loben, weil es teils hervorragende Semi-Auto-Battler sind.
Man stellt die Waffen, Zauber und Healing Parameter für die Party ein und legt dann los.
Im Endeffekt ist das Spielprinzip genial und grafisch ist auch Teil eins noch gut dabei.
Man fühlt einfach, dass viele Größen daran mitgearbeitet haben.

Entwickler Gas Powered Games, Mad Doc Software, Obsidian Entertainment
Publisher Microsoft Game Studios, Square Enix

Natürlich ist das Spielprinzip absolut simpel aber es stellt sich ein unglaublicher Sog ein.

EDIT: Der größte Negativ-Punkt: Es spielt sich auf der Map leichter als im Spiel, weil man dann besser abfarmen kann und den besseren Überblick hat.

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Star Trek: Judgment Rites

Was für ein tolles Star-Trek-Spiel! Die Episodenstruktur, die (für die Zeit) hübsche Grafik, die Rätsel und die Sprachausgabe fangen den Star-Trek-Vibe fast perfekt ein. Ich würde mich freuen, wenn ein Studio diese Formel noch mal aufgreifen könnte und ein eher langsames, bedächtiges Spiel produzieren würde. Nur dann bitte mit einem besseren Kampfsystem und einer Hotspot-Anzeige.

Ich habe vor kurzem einen eigenen Blog angefangen, da habe ich noch mehr dazu geschrieben. Falls jemand mehr lesen mag: Klick!

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Heute durchgespielt: Wing Commander

Mein Fazit: Macht auch heute noch Spaß. Die Gefechte gegen die Kilrathis sind auch heute noch spannend und nervenaufreiben. Und sie vermitteln viel Atmosphäre, genauso, wie die Zwischensequenzen, die allerdings längst nicht mehr diese Wow-Moment erzeugen, wie 1990. Zumindest glaube ich das, denn Wing Commander habe ich erst Jahre später auf dem Amiga kennen gelernt. Da war die Grafik farbarm, die Geschwindigkeit nicht vorhanden (auf dem Amiga 500, später auf dem Amiga 1200 war es in Ordnung, auf dem mit einem Turbokarte aufgerüsteten Amiga 1200 war es dann wieder zu schnell). Trotzdem habe ich das Spiel mehrmals durchgespielt. Um wirklich alle Missionen zu erleben, habe ich damals sogar absichtlich verloren.
Heute habe ich diee DOS-Version von gog.com gespielt. Alles was Wing Commander damals auszeichnete, die Inszenierung, die Musik, die Grafik ist heute natürlich längst nicht mehr eindrucksvoll, die Grafik sogar eher abschreckend. Das eigentliche Spiel funktioniert aber immer noch sehr gut. Bloß die Flügelmänner und -Frauen… Manchmal fliegen sie einem in die Schußlinie, hin und wieder nehmen sie einem aufs Korn… Ärgerlich, aber für mich keinen Grund, die Kilrathis nicht aus dem Vega-Sektor zu vertreiben.

Weiter geht’s jetzt aber mit den ersten Addon, den *Secret Missions. Mal schauen, wie die so sind.

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DOOM: The Dark Ages | Revelations

Das ist wirklich ein herausragend guter DLC für das neue DOOM, und es ist schon etwas traurig, dass dies möglicherweise der letzte Eintrag in der Doom‑Historie von id Software gewesen sein könnte.

Spielerisch hat sich grundsätzlich nur ein Detail geändert – aber genau dieses Detail genügt, um das gesamte Spielgefühl spürbar zu verändern. Es kommt in Form der einzigen neuen Waffe daher: dem sogenannten Kettenspeer.
Der Kettenspeer ersetzt zunächst den Schild und wird später zu einer Option, die ich nicht mehr missen wollte. Seine Grundfunktion besteht darin, dass man sich nun an Gegner heranziehen oder in einem Bogen um sie herumbewegen kann. Das erhöht das Tempo enorm, weil dadurch auch wieder kurze Dashes zur Seite möglich sind. Natürlich kann man wie im Hauptspiel grüne Geschosse parieren und zurückschleudern, aber der Fokus liegt klar auf dem Ausweichen. Dadurch lädt man eine Energieleiste, die verschiedene Angriffe ermöglicht und das Arsenal sinnvoll erweitert. Den Schild erhält man im Spielverlauf zurück und kann dann zwischen Speer und Schild wechseln – was auch dringend nötig ist, wenn man das Spiel wirklich beherrschen und auf höheren Schwierigkeitsgraden bestehen möchte.

Der DLC ist clever designt: Das erste Level dient zur Auffrischung und reaktiviert das Muskelgedächtnis. Sobald man sich wieder eingespielt hat, nimmt einem das Spiel den gewohnten Schild weg und drückt einem den Speer in die Hand. Das ist zunächst ungewohnt und benötigt etwas Einarbeitung, aber sobald man diese Phase hinter sich hat, wird der Speer zu einem extrem nützlichen Werkzeug, mit dem man das Schlachtfeld kontrollieren kann. Und selbst wenn man später den Schild zurückbekommt, ist er keine Ablösung, sondern eine Ergänzung. Je nach Situation ist eines der beiden Werkzeuge klar im Vorteil – und das Beherrschen beider ist essentiell.

Spielerisch bleibt ansonsten alles beim Alten: Man erledigt weiterhin haufenweise Dämonen, die mit dem Slayer eingesperrt sind, und muss wie eine Naturgewalt über sie hinwegfegen. Diese Grundformel findet in Revelations tatsächlich neue Highlights.
Ich persönlich springe sehr stark auf diesen Spielstil an und habe die DLC‑Kampagne auf Nightmare beendet – nur im Endgame musste ich an ein paar Stellen etwas herunterdrehen. Der spielerische Kern ist für mich herausragend, weil es immer darum geht, den Raum zu lesen, Bedrohungen zu priorisieren und sich konstant zu bewegen, um schnell Taktiken zu entwickeln. Das Spiel wirft einem neue Dämonentypen entgegen, die echte Herausforderungen darstellen, aber immer fair bleiben.

Die Hauptkampagne besteht aus fünf neuen Levels, die über ein Hub‑Level verbunden sind. Die Levels sind hübsch designt, relativ weitläufig und bieten nicht nur Arenakämpfe, sondern auch kleine Rätsel‑ und Geschicklichkeitseinlagen zur Auflockerung, versteckte Nischen mit Sammelkram und Upgradematerial für den Speer. Diese Abwechslung fand ich sehr angenehm, und die Struktur hat für mich einen gewissen Old‑School‑Vibe.

Nach der Hauptkampagne geht es ins Endgame, und hier erwarten einen die wahren Herausforderungen für Doom‑Profis. In jedem Level öffnen sich neue Wege und damit neue Aufgaben, die man alle bewältigen muss, um Zugang zum finalen Boss zu erhalten – einer wirklich harten Nuss. Besonders nett sind die sogenannten Retro‑Levels, die optisch an das allererste DOOM erinnern. Wenn man alle Retro‑Levels abschließt, erhält man die „93 Shotgun“, die optisch an die klassische Doom‑Shotgun angelehnt ist.

Der DLC erzählt natürlich die Story ein Stück weiter, aber ich bleibe dabei: Die Story nimmt in den modernen Doom‑Teilen etwas zu viel Raum ein. Die Lore bleibt relativ seicht und nicht besonders interessant, und es war unnötig, die Hintergründe des Slayers weiter zu erklären.
Technisch habe ich nichts auszusetzen. Die Grafikoptionen sind vielfältig, und auch wenn ich etwas herumdrehen musste, konnte ich das Spiel durchgehend mit über 70 FPS spielen – was bei diesem Spiel absolut nötig ist. Der Soundtrack bietet die üblichen treibenden Doom‑Klänge, die einen wunderbar nach vorne treiben.

Insgesamt also ein sehr starker DLC, den ich wirklich nur empfehlen kann, wenn man das Hauptspiel mochte.

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Ha, ich habe just das Hauptspiel beendet. 21 Stunden und jede Menge Adrenalin. Jede Menge :smiley:

Bei dem was du schreibt, bin ich ja fast verpflichtet auch noch den DLC zu spielen. Ich brauche jetzt erstmal was ruhiges, aber er ist auf der Liste :sweat_smile:

Ich hab hier ja schon einiges dazu gesagt und hab nicht mehr furchtbar viel zu ergänzen. Der Soundtrack ist großartig, vor allem wie er zwischen ruhigen Erkundungsphasen und „Jetzt gibt es ordentlich auf die Mütze“ wechselt. Die Musik ist damit auch Gameplayelement. Wenn plötzlich die Gitarren einsetzen weiß man, dass es gleich wieder losgeht. Andererseits merkt man dadurch auch, dass die Schlägerei vorbei ist, wenn die Musik wieder chillig wird.

Von den drei „neuen“ Dooms hat mir dieses hier am Besten gefallen. Dark Ages ist glaub ich auch das erste Doom, dass richtig eine Story mit Cutscenes, relativ interessanten Charakteren und so erzählt.

Ja, ich bin auch mega traurig und auch ein bisschen wütend. Da hat id Software den Stunt hinbekommen, eine Remake-Trilogie von einem Klassiker zu machen, die einerseits den Geist des Original atmet, trotzdem modern ist, sich aber auch ziemlich sowohl von anderen zeitgenössischen Shootern als auch untereinander unterscheidet. Und erfolgreich ist! Dann bringen sie das DLC zum dritten Teil raus und nahezu Tags drauf wird von Microsoft das Studio komplett entkernt.
Ich kenne natürlich die Interna nicht, aber für mich klingt das wie komplette Dummheit.

Naja, hier noch ein paar hübsche Screenshots. Ich hab zwei Bilder unkenntlich gemacht. Das sind nicht wirklich richtige Spoiler, aber Screenshots der letzten zwei Bosse.



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Und hier ein bisschen Soundtrack:

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Ich hab den Dark Ages DLC noch nicht gespielt, aber die Eternal-DLCs waren super, weil sie ganz klar für Leute waren, die das Hauptspiel beendet haben.

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Ich habe gestern mit den Kindern Knights of the Round aus der Capcom Collection (mit unendlich continues) durchgespielt. Es war ein kurzer, nicht so abwechslungsreicher Trip. Die Moves sind sehr eingeschränkt und werden hauptsächlich mit einer Taste ausgeführt. Aber zur Freude meiner Töchter gibt es Pferde :wink: Cool fand ich das Level-up System, wodurch die Figuren immer bessere und hübschere Rüstung erhalten. Allerdings kann man sie zwischenzeitlich nicht leicht von den Gegnern unterscheiden. Zum Glück gibt es kein friendly fire.
Eigentlich wollten wir Final Fight spielen, aber das unterstützt leider keine 3 Spieler in der Xbox Sammlung.

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Ich hab vor ein paar Tagen Hades 2 durchgespielt. Und ja, ne 9,5, ne?

Ich hatte schon Teil 1 gespielt und war begeistert. Der Nachfolger steht dem in Nichts nach. Wieder mixt das Spiel – sehr geschickt, dazu kommen wir noch – die wahnsinnig schnellen und smoothen Kämpfe mit den Aufbauphasen im Lager.

Zur Story: Titan Chronos hat seinen Sohn und Gott der Unterwelt Hades mitsamt seiner Familie gefangen genommen. Wir spielen Milenoë, eine Tochter von Hades, Hexe der Crossroades (unserem Lager) und Mündel der Titanin und Hexe Hekate. Sie hat uns im Verborgenen ausgebildet, um den Titanen der Zeit zu stürzen – „Death to Chronos“ werdet ihr als Gruß sehr, sehr oft im Spiel hören.

Wie schon angedeutet, ist das Spiel in zwei Teile aufgeteilt. Zum einen den Kampf, der in isometrischer Draufsicht stattfindet. Hier dasht (schnelles Ausweichen), sprintet, kämpft und zaubert ihr euch durch einzelne Bildschirme, in denen ihr euch Gegnerwellen oder (Mini-)Bossen stellen müsst, was selten länger als eine Minute dauert. Die Bewegung und der Kampf sind dabei so smooth und präzise, dass es eine wahre Freude ist – und ihr bei jedem eingesteckten Treffer wisst, dqss ihr da einen Fehler gemacht habt.

Nach jedem dieser Bildschirme erhaltet ihr einen Bonus (den ihr vorher wählen könnt), der meist aus Upgrades für den aktuellen Run besteht: euer Angriff wird stärker, ihr verschießt automatisch Blitze, friert Gegner ein, you name it. Das Besondere daran: Diese Upgrades bekommt ihr von den Göttern des Olymps, die jeweils kleine Redebeiträge haben (dazu gleich mehr). Im Laufe eines Runs stellt ihr so Builds aus Fähigkeiten zusammen, die sich hoffentlich gut ergänzen, und euch zu einer olymp-gepowerten Vernichtungsmaschine machen.

Nach eurem Tod – ihr habt nur ein Leben – geht es zurück ins Lager, den Crossroades, wo Phase zwei des Spiels stattfindet. Hier sprecht ihr mächtige – und zum Teil Spiel-verändernde – Zaubersprüche an eurem riesigen Hexenkessel, upgradet mit gesammelten Materialien eure Fähigkeiten, verlängert euren Lebensbalken, schaltet neue Waffen und noch so viel mehr frei. So werdet ihr langsam aber sicher immer stärker, was natürlich die Runs deutlich vereinfacht. Sterben gehört hier also zum guten Ton.

Mein liebster Zeitvertreib aber: mit den Bewohnern der Crossroades sprechen. Das sind anfangs nur ein paar, es werden aber mit der Zeit mehr. In diesen Gesprächen lernt ihr nicht nur euer Gegenüber besser kennen (und könnt die Beziehungen mit kleinen Geschenken noch verbessern), sondern treibt auch die Geschichte voran. Gleichzeitig reagieren eure Gesprächspartner auch auf eure Taten in der Spielwelt: Bemerkungen wie „Oh, schon wieder am zweiten Boss gescheitert?“ oder „Ah, du hast also endlich den geheimen Charakter in Level 3 getroffen.“ vermitteln das Gefühl, dass ihr in einer lebenden und atmenden Welt unterwegs seid.

Gleiches Gilt übrigens für die Götter, die euch im Kampf-Part mit Upgrades bedenken. Auch ihnen könnt ihr Geschenke machen, um eure Beziehungen zu ihnen zu verbessern (und im Gegenzug Geschenke zu erhalten). Auch sie erzählen kleine Geschichten und nehmen Bezug auf euren Fortschritt und das Geschehen in der Welt.

Das ist so gut gelungen, dass ich mich über jeden einzelnen Tod gefreut hab. Denn dann konnte ich zurück in die Crossroades, um endlich wieder mit den Bewohnern zu sprechen. Um noch mehr von ihnen zu erfahren, ihre Beziehungen untereinander, über das, was in der Welt vor sich geht. Das habe ich – außer bei Hades 1 – so noch nie erlebt.

Und da steckt nochmal deutlich mehr drin (in wirklich allen angesprochenen Punkten), was ich aber nicht spoilern will. Ist schon cool, das alles selbst herauszufinden.

Das Spiel fesselt mich immer noch, jeden Tag mache ich einen oder zwei Runs (die dauern, je nachdem, wie gut ich gerade spiele, zwischen 30 und 45 Minuten). Dabei lege ich, wenn ich „normal“ spiele (wird nicht erklärt, um nicht zu spoilern), den Boss inzwischen immer. Ein Mix aus – sehr moderatem – Playerskill und so stark ausgebauten Upgrades, dass ich selbst mit schlechten Builds nur wenig Probleme habe.

Ich kann das Spiel nicht genug loben und ich hoffe, dass man meine Begeisterung hier herauslesen kann. Die 9,5 ist hochverdient – Hades 2 ist ein wirklich herausragendes Spiel.

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Ich habe den ersten Teil lange gespielt, aber dann angesichts des hohen Schwierigkeitsgrades aufgegeben. Lohnt es sich trotzdem, den zweiten Teil zu spielen? Oder ist es more of the same?

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Ja und ja. :wink:

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What he said :grin:

Hades 2 spielt sich recht ähnlich zum Vorgänger. Wenn du den kennst, findest du etwas schneller ins Spiel. Es lohnt sich auf jeden Fall – kann man denn je genug 9,5-Spiele haben?

Zum Schwierigkeitsgrad: Der ist am Anfang recht hoch, geht durch die ganzen Upgrades, dein Wissen (um die ganzen Boni der Götter) und deinen Skill (du lernst einfach die Movesets der Gegner) aber immer weiter runter. Bis du da bist, wo ich bin: Wenn nicht alles schief läuft, ist jeder Run ein Erfolg.

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Übrigends gibt es sowohl in Hades 1 als auch 2 nen echt schönen easy mode der sich exact auf deine Fähigkeiten einstellt. Kann nur empfehlen den an zu schalten und die tolle story samt Charaktere zu genießen. :slight_smile:

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Oh, das wusste ich auch nicht. Schaue ich mir heute Abend mal an. Und bin gespannt, wie sich das mit dem Endgame verträgt.

Yups, das nennt sich „God Mode“. ^^
Wenn man es einstellt kriegt man 20% Damage Resistancew UND:
wenn man stirbt erhöht sich der Wert des schadens den man nichtmehr bekommt um 2% . Sprich du stirbst so häufig bis du an dem Wert angelangt bist, bei dem du nicht mehr stirbst.
Sprich sobald du „gut“ genug bist stribst du nicht mehr und bist so an dem Level angelangt das deinen Fähigkeiten entspricht. Ich glaub maximum Damage resistance waren 80% , ab da muss man es dann schaffen. ^^

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Das is ja mal ein mega cooles System. I like.

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Ich habe gerade Woodo gekauft und durchgespielt, obwohl ich es eigentlich nur kurz anzocken wollte. Das Spiel hat mich aber so dermaßen reingezogen und nicht mehr losgelassen, dass es eine wahre Freude war, weil es eine durch und durch angenehme Wohlfühlatmosphäre hat.

Die Spieldauer war mit 5 Stunden nicht super lange aber für den aktuellen Angebots-Preis von rund 12 Euro absolut in Ordnung und ich werde es mit Sicherheit wieder spielen, weil es mich total entspannt hat. Für mich ist es damit auf einer Stufe mit Wilmot und ich freue mich, ein weiteres so schönes Cozy-Game entdeckt zu haben.

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Metal Gear Solid V: The Definitive Experience

So, jetzt bin ich tatsächlich auch mit MGS5 durch. Witzigerweise habe ich hier nach MGS4 noch geschrieben, dass sich die Geschichte für mich eigentlich schon komplett abgeschlossen anfühlt und ich mich frage, wozu es jetzt überhaupt noch Peace Walker und MGS5 gibt :sweat_smile:

Peace Walker habe ich irgendwann tatsächlich abgebrochen und mir den Rest auf YouTube angesehen, weil ich endlich MGS5 spielen wollte. Und bei MGS5 habe ich dann tatsächlich gemerkt, dass es doch noch eine Sache gab, die für mich nie so richtig zusammengepasst hat und die das Spiel sinnvoll erklärt.

Nur hat die große Auflösung bei mir leider überhaupt nicht als Plot-Twist funktioniert, weil ich mir eigentlich schon ganz am Anfang gedacht habe, dass da etwas nicht stimmt :sweat_smile:

Alleine die Gesichtserstellung am Anfang fand ich schon verdächtig. Dann fehlt die große Narbe auf der Brust, die Big Boss in Peace Walker noch hatte, und im Krankenhaus liegt neben mir ein Typ, der sich wie Snake bewegt, die gleiche Stimme hat und sogar seine typische Pistole besitzt, die er mir später gibt. Und dann sagt der auch noch zu mir „Du sprichst mit dir selbst“ :sweat_smile: Und das man alles Wissen durch Kassetten erhält, so als würde man ihm seine Erlebnisse einpflanzen. Und halt die Narben im Gesicht und alles…

Spätestens bei Eli war es für mich dann eigentlich bestätigt. Dass der Liquid sein soll, war ja ziemlich offensichtlich, und als der DNA-Test dann sagt, dass er mit meinem angeblichen Big Boss nicht verwandt ist, dachte ich nur noch: Yep, dann bin ich definitiv nicht Big Boss!

Ich lag mit meinen Vermutungen zwischendurch auch mal daneben. Bei Quiet dachte ich zum Beispiel eine Zeit lang, sie wäre vielleicht ein Klon der Attentäterin aus dem Krankenhaus. Zu dem Zeitpunkt wusste ich aber auch noch nichts von den Parasiten und was die alles mit Menschen anstellen können.

Als dann endlich aufgelöst wurde, dass Venom Snake eigentlich der Medic aus Ground Zeroes ist, war meine Reaktion deshalb weniger „WTF?!“ und eher „Ja, endlich bestätigen sie es.“ Und das Kuriose ist: Ich habe überhaupt nicht verstanden, dass das gerade wirklich das Ende des Spiels sein sollte.

Der Abspann kam mir zwar schon verdächtig „echt“ vor, weil er anders wirkte als die ganzen Abspänne vorher. Ich dachte aber, das wäre nur so groß inszeniert, weil das jetzt der große Offenbarungsmoment für den Spieler sein sollte.

Danach wollte ich dann eigentlich nur noch schnell Quiet zurückholen. Also völlig unbedarft Nebenoperation 150 gestartet, mit D-Dog und einem Scharfschützengewehr mit Betäubungsmunition dabei, weil ich dachte, ich suche jetzt eben Quiet und bringe sie zurück. Und fultone mir noch ein paar andere Soldaten vielleicht. Stattdessen wirft mich das Spiel aus der Nebenoperation direkt in Mission 45 und ich stehe plötzlich völlig falsch ausgerüstet in einer richtigen Hauptmission gegen einen schier unüberwindbaren Panzer-Ansturm :sweat_smile:

Gestern Nacht musste ich irgendwann aufgeben und habe das Spiel einfach pausiert gelassen. Heute Mittag in der Mittagspause habe ich die Mission dann endlich geschafft, nur um anschließend festzustellen, dass Quiet mich trotzdem verlässt. Und während ich da saß und ihr Tape gehört habe, habe ich mich ernsthaft gefragt, warum man so einen emotionalen Abschied jetzt schon bringt. Das wäre doch etwas, das man sich fürs Ende des Spiels aufhebt!

Tja. Das Spiel war schon zu Ende. Ich hatte es nur nicht gerafft. :joy:

Für mich fühlte es sich nämlich immer noch so an, als wäre ich ungefähr bei der Hälfte der Handlung. Eli war schließlich mit den Kindern und Sahelanthropus abgehauen. Also dachte ich: Alles klar, jetzt geht es weiter und ich muss Sahelanthropus zurückholen. Und Dr. Emmerich haben wir gerade auf ein Schlauchboot gesetzt und Kaz kommentiert das noch, das er ein Auge auf ihn behält.

Stattdessen kam einfach keine neue Hauptmission mehr. Ich habe dann noch einen Haufen Nebenoperationen gemacht, weil ich die ganze Zeit dachte, ich müsste nur irgendwas davon erledigen, damit endlich die nächste Storymission freigeschaltet wird. Irgendwann habe ich dann doch nachgesehen und festgestellt: Nee. Das war tatsächlich schon das Ende. :joy:

Und damit ist jetzt ausgerechnet das Gegenteil von dem passiert, was ich nach MGS4 hier geschrieben hatte. Damals dachte ich, die Geschichte wäre eigentlich schon rund abgeschlossen und habe mich gefragt, was MGS5 überhaupt noch erzählen will. Jetzt weiß ich es, MGS5 schließt tatsächlich eine Lücke, die mir vorher schon komisch vorkam. Dafür sitze ich nach MGS5 aber mit viel mehr offenen Fragen da als vorher :sweat_smile:

Nach MGS4 dachte ich: Das war ein richtig runder Abschluss. Nach MGS5 dachte ich dagegen ernsthaft: Moment, das war’s? Ich dachte, jetzt fängt die zweite Hälfte an. Dabei hab ich schon knapp 150 Stunden gespielt :joy:

Am Anfang fand ich die Open World für Metal Gear übrigens total bescheuert. Vor allem weil sich das Spiel in mancher Hinsicht weiterhin so verhält, als würde es in einzelnen Räumen stattfinden. Zum Beispiel bei Checkpoints und Missionsgebieten – nur dass man jetzt teilweise gar nicht mehr sieht, wo deren Grenzen eigentlich sind. Da wurden für mich zwei Mechaniken zusammengeworfen, die überhaupt nicht zueinander passen.

Nach einiger Zeit hatte ich mich daran aber tatsächlich gewöhnt und irgendwann sogar richtig Spaß daran, einfach mit D-Girl loszuziehen und selbst zu entscheiden, wie ich vorgehe. Trotz des für mich fehlenden richtigen Abschlusses ist MGS5 deshalb am Ende sogar mein bisher liebstes Metal Gear Solid geworden.

Wäre zwischendurch nicht Peace Walker gewesen, könnte ich eigentlich sagen, dass ich bei der Reihe für mich eine ziemlich klare Linie nach oben sehe und mir die Spiele von Teil zu Teil immer besser gefallen haben. :sweat_smile: Revengeance lasse ich dabei erstmal außen vor, das spiele ich irgendwann ein anderes Mal weiter.

Umso schade finde ich es, dass ausgerechnet der Abschluss bei mir überhaupt nicht als solcher funktioniert hat. Es fühlt sich irgendwie an, als hätte man hier nur ein halbes Spiel rausgebracht (was die Handlung angeht) und die zweite Hälfte müsste eigentlich noch kommen. Oder als wäre noch ein Sequel geplant gewesen, das aber wohl leider niemals kommen wird. :frowning:

P.S.: Ich wundere mich rückblickend übrigens echt, wie ich es geschafft habe, bei einem über zehn Jahre alten Spiel bis heute praktisch keine Story-Spoiler mitzubekommen. :sweat_smile: Aber das war richtig schön. Dadurch konnte ich die ganze Zeit selbst rätseln, Hinweise zusammensetzen und meine eigenen teilweise richtigen und teilweise völlig bekloppten Verschwörungstheorien spinnen. Selbst wenn ich den großen Twist dadurch schon sehr früh erraten hatte, war es viel geiler, selbst darauf zu kommen, als es vorher irgendwo gelesen zu haben.

tl;dr: Bestes Metal Gear Solid bisher. Hab nur nicht gemerkt, dass ich es durchgespielt hatte. :rofl:

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