Wie habt ihr es gehandlet? Wie würdest du es in unserer Situation machen? Einfach so als Input, du hast ja schon im Ticketthread interessante Gedanken geteilt mit Erfahrung.
Bei uns gabs die Mitschnitte irgendwann auf Youtube, aber weil wir halt Wissenvermittlung machen, macht das halt Sinn - das hatte dann auch schon ein Sponsor bezahlt, das gabs dann mit Logos und so.
Grossteils haben wir das so gehandhabt wie ihr: Fakten darstellen und die Videos kommen halt, wenn sie kommen. Aber wie gesagt, wir hatten dann irgendwann Wetten laufen, wann die erste Frage kommt.
Jetzt habt ihr mich verwirrt. ![]()
Bei Steady sehe ich aktuell von der CON 2025 nur das Pixelkino Video zu Rocky. Habt ihr schon andere Videos hochgeladen? Oder werdet ihr das erst noch machen?
Falls sie schon hochgeladen sind, wo finde ich sie denn auf Steady?
Das ist etwas inkonsequent bei Steady, wir kümmern uns gerade darum, das klarer zu machen und alles zur Verfügung zu stellen.
*außer einmaliger Kauf von Content in Form von Cons/Livestreams.
**Dieser kann nicht nachträglich gekauft werden, weil wir nicht einmaligen Kauf von Content anbieten, sondern wir verkaufen Abos.
Ich glaube Teil der Entfremdung ist auch der Relative Anteil an Kernformaten am Gesamtoutput.
Okay, eine Con/Shops/Blurays/…. „nimmt niemanden was weg“ weil wir bringen weiterhin quantitativ den selben Output an Kernformaten („Ein Podcast über alte Spiele von zwei alten Männer - Stay Forever mit Gunnar Lott und Christian Schmitt“).
Aber der relative Anteil sinkt, anstatt Ressourcen in weitere Kernformate zu investieren, gibt es entsprechend einen großen Invest in zB Con und Zusatzformate außerhalb den Stammbesetzung.
Man kann da Opportunitätskosten sehen, bzw. als Konsument sich denken: Warum wird so viel Aufwand an mich vorbei getrieben.
Und klar: Ein zusätzlicher Podcast pro Monat für die bereits zahlenden Abos bringt dem Projekt keinen Cent Mehreinnahmen, wenn ich das aber in eine Con auslagere, dann kann ich zusätzliche Einnahmen generieren.
Ziemlich clever von dem Lott und dem Schmidt (gierige Großkapitalisten) das in eine Con auszulagern denn wie jeder weiss ,so eine Con organisiert sich von ganz alleine und ist überhaupt nicht mit Arbeit oder Stress verbunden.
Ich bezweifle das du unentgeltlich deinem Tagwerk nachgehen würdest.
Was meinst du mit Entfremdung? Deine Persönliche?
Ich weiß, das ist erstmal eine Diagnose, und der Kritiker hat auch keine Pflicht, einen Verbesserungsvorschlag zu bringen.
Aber mich würde trotzdem interessieren: Was wäre denn dein Wunsch an uns?
Ich verstehe diese Kritik nicht. Ursprünglich gab es ein Format, aber seit der Unterstützer-Kampagne sind Super SF, Technik, das Quiz und Ein Spiel und seine Geschichte mit zum kostenlosen Programm gekommen.
Zählen die nicht als Kernformate, oder nicht als Stammbesetzung?
Was ist für dich die Stammbesetzung? Nur Christian und Gunnar oder gehört Fabian auch schon dazu? Und zählen Formate wie “Neu in meiner Sammlung” oder “Format ohne Namen” als Kernformate oder sind sie doch nur Beifang, obwohl sie von der Ursprungsmannschaft bespielt werden? Das ist wirklich als Nachfrage gemeint, weil ich deinen Punkt noch nicht nachvollziehen kann. Und ja: Der relative Anteil sinkt. Dies aber nur, weil der Kuchen immer größer wird. Mir wurde bei diesem Projekt noch nie etwas weggenommen. Okay, außer der Stay Forever Challenge - aber auch hier wurde nur auf Hörer-Rückmeldungen reagiert.
Zur Stammbesetzung: Ich finde es immer überraschend, wie sehr Zuhörer auf “neue” Stimmen reagieren. Meist fremdelt man eine Weile mit ihnen, dann gewöhnt man sich an sie. Hier bei SF werden alle Podcaster immer wieder in andere Formate eingebunden, so dass sich dieser Gewöhnungseffekt für mich immer schnell eingestellt hat.
Okay, das Pixelkino sollte - falls möglich -auch im Podcast-Kosmos häufiger eingebunden werden. Die Conventions mit Christian Genzel (und letztes Jahr mit Heinrich Lenhardt) waren für mich zwar toll, aber als Podcast-Verzahnung geht da noch was.
Ich denke, ich kann für alle sprechen, wenn ich sage dass wir das definitiv nicht des Geldes wegen machen (so eine Con ist sehr teuer), sondern weil diese Wochenenden jedes Mal ein Highlight im Jahr für uns als auch die Anwesenden sind. Ich persönlich würde das auch machen, wenn das ein Nullsummengeschäft wäre.
Die generelle Kritik bzw dein Wunsch, diese Energie zB in einen zusätzlichen Podcast zu stecken, ist natürlich legitim, weil deine eigene Kritik und dein eigener Wunsch.
Insofern erstmal schade, dass wir da nicht deine Interessen treffen, aber hoffentlich reicht der restliche Output, den du erhältst, damit du trotzdem dabei bleibst. ![]()
Wie Chris würde mich aber auch interessieren: Du hättest es lieber wenn zB mit der Con-Energie ein weiterer Podcast erschiene?
Oder eben Podcast Material (kein Video Mat), von der Con für die Unterstützer in allen Tier Gruppen.
Vllt ein Interview mit Boris oder einen Mitschnitt von einem Teil des Panels, dass nicht total Visuelle sein muß bzw. das als Kapitelbilder.
Wäre ein Spagat zwischen Stream (kostenpflichtig) und im Abo enthalten.
Das haben wir ja bisher gemacht, gab ja Podcasts von der Con. Wir fanden, das war nicht ideal.
Mehr Podcasts tragen aber die Gefahr, dass es für Christian und Gunnar immer mehr zur Pflichtübung wird. Ich meine sie haben selbst schon klargestellt, dass Stay Forever nun ihr Job ist.
Aber ich bin sicher keiner der Abonennten will lustlos runtergenudelten Audio-Slop. Selbst jetzt vermisse ich manchmal die Endlos-Tangenten und Schwenks die in frühen Podcasts manchmal vorkamen. Ich glaube im „Vampire“ Podcast war die Hälfte der Laufzeit um als sie endlich zum Spiel kamen…
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Der aktuelle Output reicht mir vollkommen, und scheint auch sicherzustellen das immer noch genug „Bock“ vorhanden ist um ehrliche Begeisterung in die Folgen einzubringen.
Es geht ja auch um die Möglichkeit, das Angebot überhaupt wahrnehmen zu können. Da haben die Kernformate, wenn sie regelmäßig erscheinen, imho bereits eine gute Frequenz. Das sind sehr ausführliche und damit auch lange Podcasts, für Unterstützer oftmals sogar mit einer Verlängerung als „Wusstet Ihr…?“. Dafür muss man überhaupt erstmal die Zeit und Muße finden. Das schimmerte bspw. bei der Diskussion um die Auftrennung von SFT auch immer wieder durch und war weniger für mich, aber für viele andere eines der Pro-Argumente. Aber auch für mich als Befürworter der langen Podcasts sind 1x SF und 1x SSF pro Monat eine gute Frequenz. Anschließend kann ich mir als Unterstützer aus dem restlichen Programm noch das raussuchen, was mir gefällt.
Nach meinem Befinden könnte man in dem Zusammenhang aber mal über die Planbarkeit bzw. die Abstände des Erscheinens der Hauptformate sprechen. Als Unterstützer ist Freitag mein Garantie-Tag. Im offenen Feed und wenn man primär auf SF, SSF und SFT aus ist, variiert das manchmal gefühlt zwischen wenigen Tagen und Wochen. Bspw. von Layton zu Beneath a Steel Sky waren es drei Tage. Von BaSS zu Rocket Knight dann fast drei Wochen. Vielleicht eine angepasste Vorproduktion der Hauptformate? Klar, da kommen auch noch viele andere Dinge im Feed (Interviews, Die Welt von, Ausgefragt, Quiz, Musik, …) und Nichtunterstützer zahlen auch keine Abos. Aber die meisten Unterstützer kommen sicher irgendwann aus dem Kreis der erweiterten Hörerschaft und nicht aus dem Kreis der Nicht-Hörer und eine gewisse Planbarkeit bei den absoluten Kernformaten ist für einige sicher ein Argument.
Aus meiner Unterstützersicht fällt mir bei SFT immer wieder auf, dass es da einen Monat gibt, wo weder SFT noch SFT Bits erscheint. Da frag ich mich dann oft, wird doch mal wieder Zeit für Henner? Und dann kommt’s mir wieder: Achso, ist der obligatorische Zwischenmonat. ![]()
Klar, mehr ist immer besser! Ne falsch. Einmal so, wie @BeyondTheFrontier und @Avantenor gut ausgeführt haben.
Und wahrscheinlich ist neben dem „Bock“ auch einfach die Ressource Mensch endlich. Will sagen, bei aller Vorarbeit einer Besprechung, z.B. epische Rollenspiele nochmal an(durch)spielen, ist das Jahr nach der heutigen Anzahl an SF und SSF einfach rum. Da können wir noch so viel Geld da reinpumpen.
So gern man noch mehr machen wollen oder mehr haben wollen würde.
Und als dritten Punkt: Irgendwann sind auch die Spiele aufgebraucht zu denen Lott und Schmidt persönlichen Bezug haben. Folgen zu Spielen die als Kinder/Jugendliche selbst gespielt oder zumindest in der Gamestar getestet wurden haben immer einen Bonus.
Für mich ist das hier keine Zeitschrift, die pünktlich zum 1. am Kiosk sein muss. Mal erfordert ein Thema mehr Recherche, mal klappt es mit dem Interviewpartner erst später, mal ist das Spiel sehr lang … Da kann ich mit einem unregelmäßigen Erscheinen leben. Aufs Jahr gesehen passt es ja ganz gut.
Das ist nicht falsch, aber auch nicht das, was ich damit meinte. Eine Deadline hat man immer, nämlich spätestens der 30. des Monats bzw. bei zwei versprochenen Formaten zusätzlich noch der 29., bestenfalls eher der 27. Die kann man natürlich auch anders setzen.