Ich habe mir die Daten aus der Umfrage angeschaut:
1.) Christian bei Minute 2 im Podcast: „Wir gehen bei den Unterstützenden auf die 7500 zu …“
2.) 56% in der 5€-Gruppe
3.) 10% in der 9€-Gruppe
4.) 33% in der 15€-Gruppe
ergibt (0.56 * 5 + 0.1 * 9 + 0.33 * 15) * 7500 = 64875 (gerundet 65k).
Die Punkte 2 bis 4 findet man in zwei Bildern / Graphen zur Umfrage.
Das fehlende 1% habe ich vernachlässigt.
Und dass das nicht der direkte Umsatz ist, kann natürlich gut sein. Ich bin da kein Bilanzexperte und weiß nicht, ob Gebühren für Patreon / Steady, Mehrwertsteuer usw. da rausgerechnet werden.
Meine Aussage mit dem Begriff „Umsatz“ war also falsch, aber geeignet genug, um zu zeigen, dass bis zur „über 1 Mio €“-Aussage, auf die ich geantwortet hatte, immer noch ein weiter Weg wäre.
Nee, das Irritierende war, dass du die Umfrage genommen hast, in der die höheren Ebenen überrepräsentiert sind anstatt das naheliegendere zu tun und die real von Steady und Patreon ausgewiesenen Zahlen zu nehmen. Und einfach die Stufenbeiträge nimmst, obwohl die bei Jahresabos niedriger liegen.
Ist ja keine ganz falsche Methode, aber bei Verfügbarkeit realer Daten nur die zweitbeste Wahl
Das führt dazu, dass du die User-Umsätze ein gutes Drittel zu hoch einschätzt.
Das schwankt von Format zu Format. Und Chris und ich, als Vollzeitkräfte ein wesentlicher Kostenfaktor, legen unsere Arbeitszeit nicht sauber auf Folgen um, weshalb wir auch keine Vollkostenrechnung haben.
Mag da keine halbgaren Zahlen nennen, sorry. Im Zweifel: teurer als man denkt
Wenn du am PC hören/gucken willst und ein ganz klein wenig Aufwand nicht scheust: Podcast runterladen und hier Online Player mit Bildanzeige gucken. Oder den Player lokal installieren. (Da das Vorschaubild ein SF Podcast ist gehe ich fast davon aus, dass der Autor auch hier irgendwo rumläuft. Oder im Discord. Oder vielleicht doch gar nicht.)
Ich find die Entscheidung die Technik-Folgen aufzuteilen im Ansatz zwar gut, aber ich denke ein „Aufteilen“ und das als „Mini-Staffel“ zu machen ist nicht ganz optimal.
Was ich damit meine ist, dass ja Technikfolgen im Grunde sowieso mehrere „Folgen“ gleichzeitig sind, so wie viele Folgen von der Hauptreise von Stay Forever zu Spielen auch. Man redet zunächst über die Ansätze und dem Hergang der Firmen. Und dann geht es zum eigentlichen Spielinhalt.
Was ich jetzt bei Stay Forever Technik ganz gut fände, wäre daraus einfach zwei Folgen zu machen:
Beispielsweise „Die Historie zu Intel“ und dann „Der Pentium“.
Und dann könnte man auch konkreter bei anderen Themen immer wieder auf die „Intel Folge“ verweisen statt auf die „Pentium-Folge“. Aber hier eine Folge 1 zum Pentium zu machen bei der es überhaupt nicht um den Pentium geht, ausser dass man immer wieder verweise einstreut…weiss nicht. Find ich nicht zu super. Andererseits kann ich mir vorstellen, dass sich auch einige denken „Was, Firmengeschichte zu Intel? zu trocken, nein Danke“
Klar, bei den Disketten ist das nicht ganz so klar zu trennen. Aber grundsätzlich würde ich mir dahingehend eher 2 in sich abgeschlossene Folgen wünschen Statt eine „Mini-Staffel“, wo schlussendlich jede Folge in sich unvollständig ist mit zahlreichen Verweisen auf andere Folgen.
Zu dem „die Welt von“:Ich kenne Mháire vor allem noch von Buffed und fand sie dort toll. Grundsätzlich find ich auch die Entscheidung des Festen Teams gut. Ich denke aber das Kernproblem ist etwas ein anderes, und tatsächlich wurde es bereits im „Wo wir stehen“ angesprochen aber nicht als Problem benannt: Das Abnerden.
Und ich denke da ist das Thema „In der Welt von“ im ganz anderen Zusammenhang zu sehen als eine Spiel oder Technikfolge, bei der es ja viel drumherum gibt und einem das auch von vornherein bewusst ist. Aber wenn ich eine „Die Welt von…“ Folge sehe, dann hab ich ein Sheldon und Leonard im Sinn, die darüber streiten ob nun Superheld X oder Y stärker wäre. Oder eben auch der Buffedcast, der anfangs sehr interessant über WoW Inhalte ging, dann in späteren Jahren aber mehr und mehr in komplett nischige und nerdige subthemen (WoW Story, ist das jetzt die Tochter von XY oder doch nur die Schwester der verschollenen Tante), die je nach Besetzung ausgeartet sind und auch das zuhören uninteressant gemacht haben.
Schlussendlich kann man das „abnerden“ natürlich auch als Teil der Folge sehen. Mir persönlich geht so etwas allerdings viel zu weit. Mehr noch: Über-Analyse kann auch den Spaß verderben. Wie ein schönes Gedicht, das man in der Schule kaputtgeredet hat. Oder mein einziger Kritikpunkt an der echt tollen Fallout-Serie, die mir bereits in der ersten Staffel viel zu viel von der Welt preisgegeben und demystifiziert hat. So etwas kann bei einer Technikfolge nicht passieren, und bei einer Spiel-Folge höchstens wenn einem das Spiel etwas „madig“ gemacht wird, aber dann ist mein Anreiz da teils sogar „jetzt will ich es aber auch spielen und schauen ob ich die gleichen Probleme habe“.
Vieles ist von dem was ich geschrieben habe jetzt eher „hypothetisch“, weil ich so viele „in der Welt von“ garnicht gehört habe. Aber ich denke vieles schwingt davon eben bereits mit, noch bevor man das erste Wort der Folge hört.
Danke für das Feedback, aber das ist doch rein hypothetisch? Wo ist denn das in dem Format so passiert, dass da eine Art Nerdstreitgespräch über fiktive Schwanzvergleich entstanden wäre? Und was hat denn der WoWCast, als ein monothematisches langlaufendes Format quasi das Gegenteil von „Die Welt von“, als Kronzeuge in diesem Argument zu suchen?
Verstehe ich das richtig? Wenn in einer Serie über den 2. Weltkrieg die erste Folge mit den Ereignissen im Vorfeld beginnt, Machtergreifung, Appeasement, Aufrüstung, dann ist das irgendwie falsch, weil dann Folge 1 rein formell gar keine „Weltkriegsinformationen“ enthält und trotzdem zu der Serie „2. Weltkrieg“ gehört?
Ist das nicht, ahem, eine etwas bürokratische Art, über ein Unterhaltungsprodukt nachzudenken?
Der Buffedcast war tatsächlich nicht monothematisch und es gab auch viele andere Themen (und andere Spiele statt WoW). Ich habe den als Punkt herangezogen, weil damit ein „breiter“ Podcast über Spiele und Mechaniken in einzelnen Folgen zu einem Monothematischen Story-Podacast wurde (oder vielleicht ging es auch mal nur um Raids oder ähnliches).
Mein Punkt war, dass ich die Zielgruppe für einen „Die Welt von…“ eher in dem Personenkreis sehe, die bereits Fan der Materie sind und gerne noch mehr dazu hören wollen. Wenn ich aber mit Shannara oder Fallout nicht vertraut bin, dann wäre mein Anfangsinteresse ein solches Thema zu hören, eher nicht gegeben, und die Länge/Tiefe ginge dann auch weit über dem hinaus, was mich interessieren würde.
Aber das ist ja genau nicht das Konzept. Ich will nicht beschwören, dass uns das immer gut gelungen ist, aber die Idee ist, Leuten, die die Welt nicht kennen oder die nur oberflächlich aus einem Spiel kennen, etwas von der Faszination dieser Welt zu vermitteln.
Ansonsten wäre das ja Irrsinn, die Hybris zu haben, zu diesen ganzen vielschichtigen Welten ausgerechnet denen was vermitteln zu wollen, die als Fans schon alles wissen?
Das ist schon okay, aber vielleicht gibt es auch Leute, die etwas gerade deshalb hören wollen, WEIL sie damit nicht vertraut sind?
Denke nicht, dass das bürokratisch ist. Ja, es mag erstmal so aussehen. Aber ich denke der Prozess und das Ergebnis wäre deutlich unterschiedlich.
Aber um das Thema Weltkrieg mal aufzugreifen: Der zweite Weltkrieg hatte ja starke Auswirkungen, die dann den Weg zum zweiten Weltkrieg bereitet haben.
Daher würde ich jetzt statt „2. Weltkrieg Folge 1: Der erste Weltkrieg“, mit zahlreichen verweisen „aber dazu kommen wir dann in der zweiten Folge“ gefolgt von einem: „2. Weltkrieg Folge 2: Der zweite Weltkrieg“, mit zahlreichen Verweisen zu „das haben wir in Folge 1 bereits angesprochen.“ „Für Hintergrund der Person, hört bitte nochmal Folge 1 an“
Stattdessen eine Folge zum ersten und eine zum zweiten Weltkrieg machen, die in sich abgeschlossen sind. Klar, kann es dann auch Verweise geben. Aber nicht in dem Ausmaß wie es bei einer „Staffel“ wäre, bei der das Gesamtprodukt im Vorhinein in zwei unvollständige Einzelteile aufgeteilt wurde. Auch auf die Gefahr hin, dass man kürzere Abschnitte nochmal kurz aufgreift und erklärt, auch wenn sie bereits in der anderen Folge ausführlich besprochen wurden.
Ichq verstehe ehrlich nicht, was hier der Punkt ist. Kannst du das auch erklären, wenn du in meinem Beispiel bleibst oder war das irgendwie zu doof?
Ich weiß auch gar nicht, wo dieser Punkt mit den „zahlreichen Verweisen“ herkommt? War das bisher so in SFT oder ist das deine Theorie, dass eine Aufteilung zu zahlreichen Verweisen führen muss?
Find ich interessant, ich sehe das als mehr Information zu Dingen, die ich nicht kenne. zB hatte ich außer mit SF vorher keine Berührung mit Dune und hab da wesentlich mehr Lore mitbekommen.
Die Folge über DSA war sehr augenöffnend für jemanden, der nur andere Systeme und Welten bespielt hat. Wobei ich da die Besprechung auf der Con noch besser fand Super war die aufgenommene Folge dazu dann aber auch.
Zugegebenermaßen ist ein Mix aus Überblick, die Faszination der jeweiligen Welten rüberbringen und Anekdoten dazu schwer. Es war je nach Gast auch schwerer oder leichter zu folgen, wenn man wie ich bei vielen Themen relativ unbeleckt war. Deswegen freu ich mich auf die Neukonzeptionierung im super Dream-Team, die das ganze dann mehr streamlinen und lenkbar machen sollte. Und Interviews kann es ja trotzdem noch mal/dazu geben.
Ich gebe zu mit Rahel und Mháire könnte das in der Besetzung für mich Gunnar und Chris als Duo etwas Konkurrenz machen
Aber mein Punkt: Ich bin überrascht hier viel zu lesen,das Leute sich nur Folgen anhören zu Franchises, die sie schon kennen. Ich hatte das als Einführung und Überblick für Leute wie mich verstanden, die vieles nicht oder nur am Rande kennen.
Ich will nicht absprechen, dass es auch Leute gibt, die das hören gerade weil sie nicht damit vertraut sind. Aber wenn ich nicht vertraut bin, würd ich mich persönlich nicht auf einen Podcast der Länge einlassen sondern nur eine Kurzversion wünschen, weil mich Story-Einzelheiten eher weniger interessieren. Ich hör mir gerne die Highlights der History zu Bibi und Tina an, wenn ihr darüber 10 Minuten reden wollt, ist bestimmt lustig. Aber bei 90 Minuten…weiss nicht ob ich dafür Zeit einräumen würde.
Musst du ja nicht. Gibt ja auch Leute, die hören sich keinen Podcast zu einem Spiel an, dass sie nicht kennen. Aber es ist doch dann schwierig, eine inhaltliche Meinung zu einem Produkt zu vertreten, wenn man die Prämisse für sich nicht mag und es nicht nutzt?
A pro pos keine Podcasts hören zu Spielen, die man nicht kennt: Die Welt von wird übrigens keineswegs wenig gehört, uns geht es nur um die Bewertung und das, was wir als Schwäche wahrnehmen. Die Hörerzahlen liegen schon oberhalb von SF/SSF-Folgen zu unbekannten Spielen.
Empfinde ich gerade nicht so cool.
Ja man kann über die Form streiten, aber am Ende wurde versucht hier Feedback zu geben und zwar sachlich und zurückhaltend. Und beim Feedback ist es eigentlich ehrlicher zu sagen: „Ich habe ein Gefühl“ als im Zweifel falsch zu rationalisieren
Du kommst jetzt als Team SF, als Adressat der Kritik und zerpflückst sie und vermittelst damit vor allem: „Feedback ist nicht erwünscht!“
Das ist jetzt ganz grundsätzlich schlechte Feedaxkkultur- quasi ein Paradebeispiel, wie man es in jedem Kurs zu Feedback lernt - und ich bin mir sicher, dass du das eigentlich auch weißt.
Aber gerade das hattet ihr ja in der „Wo wir stehen“ Folge angesprochen. Also wenn die Leute, die sich Einzelthemen eh nicht anhören, nicht relevant sind, dann wäre auch die Länge bei Technikfolgen egal. Wem halt eine Folge zu lang ist, der hört es nicht. Wen das Thema nicht interessiert, der hörts halt nicht.
Themen zu Games, die ich nicht kenne (Hauptpodcast) hör ich gerne, auch wenn ich das Spiel nicht kenne, weil es auch immer viel drum herum gibt, das mich ebenfalls interessiert.
Eine Fallout-Übersicht mit nur 30 Minuten Länge, hätte ich mir persönlich aber eben schon eher angehört. *(Sternchen)
Bei den Technik-Folgen ist’s mir hingegen egal, die find ich abwechslungsreich und interessant. Da stört es mich auch nicht wenn sie 3h lang sind. Da würd es mich mehr stören wenn in der ersten Folge 10 Teaser zur zweiten Folge zu hören wären (auch wenn ich es sicher trotzdem hören würde).
War aber jetzt natürlich auch nur meine Meinung und Sicht darauf.
(Sternchen): Ich kenne Fallout ganz gut, aber für mehr fehlte mir einerseits das Interesse und auf der einen Seite wollt ich mir auch nichts „spoilern“, was ich vielleicht irgendwo in einem Ingame Terminal oder einem der Falloutspiele, das ich nicht gespielt habe, überlesen habe. Warhammer hatte ich mir damals ganz angehört, obwohl ich es fast gar nicht kannte (hatte viel Zeit, brauchte was zum hören), fand ich ok, hat mich aber auch nicht gefesselt. An Details erinnere ich mich aber nicht mehr.
Bei mir kommt in keinster Weise die Message an, dass Feedback nicht erwünscht ist. Es sind hier mittlerweile über 400 Antworten, ein guter Teil davon ist durchaus kritisch und das ist total in Ordnung so.
In dem Fall war aber die Form der Kritik nach (nicht nur) meinem Empfinden ziemlich fragwürdig, und daher halte ich es auch für legitim, wenn das nicht unkommentiert so stehen gelassen wird.
Was ist denn das mit den Teasern, ich checke gar nicht, warum du das immer wieder erwähnst. Was sind denn das für Teaser und Verweise, die wir in offenbar schon machen oder irgendwie planen? Wer hat denn das gesagt?