Zu den Spielbüchern möchte ich ergänzen, dass die Unterhaltung auf mehreren Ebenen bieten:
Mháire nähert sich über die Geschichte an, um eine möglichst gute Geschichte zu erzählen.
Gunnar taucht tief in die Welt ein und bemüht sich, der Logik der Spielwelt zu entsprechen.
Hier kommen beide schon an die erste Abzweigung: Ist die Lore sehr detailliert oder dürftig?
Abhängig davon haben sie die Qual der Wahl oder müssen das Beste aus dem Wenigen machen.
Noch halten beide aber an ihren Herangehensweisen fest und versuchen, stringent zu bleiben.
Dann folgt auf beiden Wegen bereits die nächste Abzweigung: Die Komplexität der Mechanik.
Je nachdem rasen Sie auf Schienen dahin oder irren durch ein verwinkeltes Regel-Labyrinth.
Die Anstrengung - Unterhaltung zu bieten - steigt merklich an… oder ist es die Gereiztheit…?
So gelangen Sie zur dritten Abzweigung: Den Fallen, Rätseln und anderweitigen Hindernissen.
Werden sie mit Naheliegendem für Hirntote oder Ziegenrätseln für Mondlogikfans konfrontiert?
Spätestens hier kommt die Entscheidung: Durchspazieren oder mit Klon-Charakteren vorspulen…
Doch welche Wege sie auch immer nehmen und ungeachtet der überstandenen Prüfungen…
…lauert der Endgegner: Ein Schatten, der die Nacht durchflattert… ein Lehrer, mit Korrekturstift…
Christian Schmidt! Er, der mit analytischem Geschick auch die letzten Geheimnisse offenbart.
Mit der Akribie, von einer Myriade von Stellen nach dem Komma, seziert er die Spielbücher.
Mit seinen Tabellen presst er die Formeln aus ihnen heraus und destilliert sie auf ihre Essenz.
Diese verabreicht er allen, die in seinen Excel-Zellen ausharren und nach Erkenntnis dürsten.
So lässt er uns erkennen, was die Spielbuchwelt, im innersten zusammenhält: Klebebindung!
Hin und wieder mal Fadenheftung, aber die kommt selten (und bei E-Books nie) zum Einsatz.
Das als kleines Dankeschön, für die grandiose Stay Forever Unterhaltung des ganzen Œuvres.
Und ich hoffe, die Stimmung ein wenig aus dem untersten Kreis des Dungeons herauszuholen.