Wo wir stehen: Winter 2025

Eben ich meine das nicht böse und man muss auch entscheiden, Echokammer oder hier und da mal eine Meinung oder Kritik.

Bei den aktuelleren Themen kann ich nicht wirklich mitreden, da ich momentan dabei bin, „liegengebliebene“ ältere Folgen zu hören und da gerade im Jahr 2017 bin. Habe also noch gut zu tun, obwohl ich die SSF-Episoden fast alle gehört habe.
Ich bin erst seit diesem Frühjahr Unterstützer und so sehe ich das auch, als Unterstützung, ich zahle nicht, damit ich etwas extra bekomme, wenngleich ich das natürlich auch nutzen werde, sondern weil ich das Projekt mag und da schon viele Stunden an Unterhaltung rausgezogen habe und da finanziell etwas zurückgeben möchte. Ich würde auch zahlen, wenn es „nur“ die Hauptfolgen (ob 9 oder 12) und SSF geben würde. Wollte ich in dieser Debatte nur mal loswerden.

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Ich habe eben eher herausgelesen, dass man sich als Unterstützer ein bisschen das Recht erwartet, man möge sich mehr auf die Hauptfolgen konzentrieren. Also nicht, auch wenn man Unterstützer ist, sondern gerade deshalb.

Ich finde grundsätzlich, ob Unterstützer oder nicht, eine feste Erwartungshaltung nicht so okay, mal stark unterschieden von der Äußerung eines Wunsches.

Vielleicht hab ich aber auch zu viel hinein interpretiert. :man_shrugging:

Ich denke, der Eindruck kommt halt auch deswegen zustande, dass andere Formate verstärkt gepusht werden (Stay forever spielt, Pixelkino, etc.). Da wirkt es plausibel, dass in der tatsächlichen Endlichkeit der Arbeitsenergie manches dann weniger wird.

Wenn man auf die anderen Formate weniger Bock hat, ist es schon vernünftig anzunehmen, dass diese den Sündenbock (sofern man davon sprechen will) darstellen.

Ich denke, der Eindruck wird sich aber wieder relativieren. Ich höre auch schon lange mit und ich bin mit der enormen (!) Zunahme an Professionalität in den Folgen sehr zufrieden, wenn man das mit sehr alten Folgen vergleicht (hust, Doom, hust)

@dmoeller81 : was ist denn an einer Erwartungshaltung an sich so schlecht? Versteh ich nicht. Weil sie den Künstlern Druck macht und dir das Sorgen macht? (Ernst gemeint)

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Ich werd’s nach dem Post jetzt gut sein lassen, weil dauert jetzt schon lange genug. Das Team ist ja auch größer geworden, bzw. wurden manche Kollegen:innen stärker involviert und produzieren mehr Output abseits der Major-Folgen. Von daher nehme ich es Gunnar schon ab (warum auch nicht?), dass Restrukturierung und und andere Probleme die drei Folgen gekostet haben und nicht primär die „Nebenprojekte“. Ich hab die Folgen jetzt auch nochmal Revue passieren lassen und es gab keinen Ausfall. Lediglich Realms of the Haunting ist in der Qualität etwas abgefallen, obwohl das auch an meinem persönlichen Geschmack liegen kann.

Wurde ich so verstanden, dass ich Gunnar nicht glauben würde? Ich habe nur versucht aufzuzeigen, wieso es so wirken kann, dass Hauptfolgen zugunsten anderer Folgen leiden mussten.

Nö, überhaupt nicht. Wolle nur nochmal drauf hinweisen, dass von Gunnar ja gesagt wurde, dass die Hauptfolgen nicht wegen anderem Content auf der Strecke geblieben sind.

Joa, das triffts vielleicht bei mir, guter Schuss.

Ich habe übrigens bewusst verallgemeinert und jetzt nicht bei Einzelnen Zitate angeführt, ich will auf niemandem persönlich rumhacken und auch nicht die Diskussion weiter befeuern.

Noch will ich jemandem Unrecht tun oder seine Wünsche absprechen. Und ich weiß, niemand will irgendwem was Böses, nur eben gern die 12 Folgen, wenn es so einfach ginge :wink:
Aber die Podcaster haben sich meiner Meinung nach genug gerechtfertigt.

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Ich frage mich insgesamt auch ein bisschen, ob das Problem hier nicht auch ein bisschen das Framing sein könnte?

Was du, Gunnar, hier kritisierst, ist ja, dass die ESUG-Folge als „Zusatzinhalt“ betrachtet wird. Mir persönlich ging das nicht so, weil ich SSF/SFT/ESUG nicht als irgendwie „minderwertiger“ oder als „Beiwerk“ wahrnehme und somit durch die hervorragenden Podcasts, die aus der Con hervorgegangen sind, nicht den Eindruck gehabt habe, dass etwas „fehlte“. Im „Wo wir stehen“ klang es für mich allerdings etwas nach einem zerknirschten „Wir hatten viel auf dem Teller (unter anderem die Cons) und das hat dafür gesorg, dass weniger Hauptfolgen erschienen sind“.
Ich vermute mal, dass der Begriff „Hauptfolge“, der immer wieder fällt, vermutlich gewählt wurde, weil „Stay Forever“ der Name des Formats und des Gesamtpodcasts ist und man das irgendwie auseinanderhalten muss und eben nicht, um alle anderen erschienenen Folgen als irgendwie „minder“ erscheinen zu lassen.

Klar, SF war das erste Format und ist auch mit leichtem Vorsprung das beliebteste (8.6 Punkte SF, 8.1 Punkte SSF, 7.9 Punkte STF beim letzten Stand). Ich muss aber auch ehrlich gestehen: Wäre es im „Wo wir stehen“ nicht so stark thematisiert worden und immer wieder als „Hauptfolgen“ bezeichnet worden, wäre es mir gar nicht so stark aufgefallen. Durch die SFT-Staffeln ist der leichte Einsacker in SF-Frequenz für mich nämlich mehr als aufgefangen worden. Erst durch die Besprechung in „Wo wir stehen“-Folge hatte ich den Eindruck, dass da nicht einfach mal in einem Format ein paar Folgen weniger und dafür in einem anderen ein paar mehr erschienen sind, sondern dass das Hauptformat gelitten hat.

Vielleicht auch so ein Fall von „intern völlig unproblematische Begriffe und Aussagen kommen ohne das nötige Zusatzwissen anders an“, hm. :thinking:

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Finde es grundsätzlich nicht schlimm dass von Stay Forever weniger Folgen als geplant erschienen sind. Die Folgen werden ja immer länger und über 2 Stunden sind ja keine Seltenheit.
Jetzt müsste man mal die Folgen der jeweiligen Jahre einfach mit ihrer addierten Laufzeit gegenüberstellen.

Für mich bedeuten weniger Hauptfolgen eigentlich nur weniger „Chancen“ dass ein Spiel von dem ich mir eine Besprechung wünsche früher dran kommt.

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Ich machs recht kurz, weil ist ja vieles schon gesagt, nur nicht von mir. Ich hab was negatives und was positives und ne Anregung.

Erstmal: ist mal wieder nur milde Kritik, weil eigentlich kann ich mich über das Gesamtangebot echt nicht beschweren. Ich krieg viel Inhalt für mein Geld und alles davon ist zumindest gut.

Trotzdem war ich Anfang des Jahrs etwas genervt, als 2 Cons angekündigt wurden, weil die Con letztes Jahr schon einen merkbaren Effekt auf den Podcast hatte. Um die Cons rum merkt man schon eine gewisse Sogwirkung und das Programm ist nicht ganz so stabil wie sonst. Und ich zahl nun mal für nen Podcast, nicht für die Cons. Insofern ist mir der Teil der Hörerschaft, die für die Con bezahlt auch egal, die kaufen ein anderes Produkt dazu. Und irgendwie war der dies Jahr etwas unrund, gerade an den zwei Punkten. Mal kam wenig, mal kam viel auf einmal, nun ja. Ich will damit garnicht sagen, dass ihr die Cons nicht machen sollt, aber ihr sagt relativ klar in der Folge, dass die Cons zu Lasten der Recherche gekommen ist. Wird mit Übung vielleicht besser, aber ich würd mich sehr freuen, wenn ihr nächstes Jahr wieder mehr auf den Podcast schaut und da ein bisschen Zug reinbringt.

Ich finde auf der anderen Seite, dass die Diskussion um Hauptfolge oder nicht mir einfach garnix gibt. Ich mag SF und SSF sehr gerne und es sind halt Klassiker, aber solche Sachen wie die Folge zu Save Kennedy fand ich einfach super erfrischend, die Folge ist nicht nur gut, aber halt auch durch ihre Seltenheit alleine stehen. Manchmal tut das Live-Setting solchen Sachen auch gut, weil da einfach eine andere Dynamik da ist. Da wird lieber mal auf einen Gag hingearbeitet und so. Aus allen Folgen kommt raus, dass da Spass an der Sache dabei ist. Der Output über SF, SSF, ESUG (vor allem mit allen „Wusstet ihr eigentlich?“-Folgen) ist schon nicht gerade klein.

Anregung: vielleicht schlag ich hier das schlachten einer heiligen Kuh vor, aber mit dem Kommentar, dass ihr euch mehr als Team fühlt - gibt es Überlegungen, in Stay Forever oder Super Stay Forever mal in anderen Paarungen zu machen?

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Ich kann eure Bedenken wegen “Überflutung” der Hörer in der Weihnachtswoche aber nicht ganz nachvollziehen. Podcast sind ja nun mal neben Streamingdiensten eines der besten Beispiel für zeitsouveränes Abspielen von Inhalten. Vielleicht ist also eher eure Metrik der ersten 28 Tage nicht für die klassische Weihnachtswoche geeignet. Aber wie die Weihnachtswoche jetzt aussieht ist mir eigentlich gleich - wenn es euch Stress rausnimmt, dann gerne auch ein Mittwoch Madness Monat.

Was aber viele hier schon geschrieben haben und was man auch aus dem Gespräch finde ich herausgehört hat: Ihr nehmt euch echt viel vor und scheint damit ein bisschen zu strugglen. Vielleicht müssen Dinge hinter den Kulissen, die nicht zwingend von dem Team vor und um die Mikrofone erledigt werden müssen, noch weiter ausgelagert werden. Dieses Jahr hat ja gezeigt, dass das gut funktioniert hat und neue Kapazitäten geschaffen hat - die ihr prompt wieder ausgefüllt habt.

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Wollte ich auch schon fragen/anregen.

Bei SSF wird eh schon ein bisschen gewechselt und es gibt ja vermutlich auch Genres, die Gunnar und Christian nicht so liegen (MMOGs, Simulationen, Rennspiele?) oder die, wie RPGs, eben sehr umfangreich sind. Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, ein bis zwei Hauptfolgen im Jahr (oder auch mal eine Staffel SFS) in einer anderen Konstellation zu versuchen, sofern die Kapazitäten dafür da sind.

Ich kann mich über die Menge an Content ebenfalls nicht beklagen, gleichzeitig wäre das aber womöglich eine “Lösung”, etwas häufiger umfangreiche bzw. komplexere Spiele zu wagen.

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Ja, das hab ich auch gelesen, das einzige was ich da eben nicht passend fand wäre das Wort “Neid” weil das ja heisst, man ist neidisch auf etwas, was man nicht hat, und als Unterstützer hat man ja “alles”.

Erwartungshaltung(en) find ich auch nicht gut, hab eben nur nirgendwo wirklich “Neid” rausgelesen. :slight_smile:

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Finde es sehr verständlich, dass die Weihnachtswoche etwas gestreckt wird. Wobei ich zugeben muss, dass ich diese Überdosis letztes Jahr so sehr genossen habe, dass ich gar nicht anders konnte, als mir daraufhin ein Unterstützer-Abo zu sichern.

Und auch wenn es angesichts des ohnehin schon hohen Aufwands derzeit unrealistisch erscheint, möchte ich folgendes nicht unerwähnt lassen: Sollte es in ferner Zukunft ein Abo geben mit Podcasts + alle drei Monate ein gedrucktes Magazin für zusammen 120 Euro im Jahr, wäre ich sofort dabei!

Übrigens bin ich der Meinung, dass es ein ganz tolles Jahr war. Als Konsolen-Fan haben mir die Folgen zu Gradius 3, F-Zero, Kid Icarus und Star Fox Adventures besonders gut gefallen. Und das Amiga-Jahr wurde ja auch mehr als angemessen zelebriert. Danke dafür!

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giphy

:grin:

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Also meiner Meinung nach sollte sich überhaupt niemand Rechtfertigen bzw. Ich halte Rechtfertigung für ein nicht zielführendes Kommunikationsmittel in diesem Zusammenhang.

Weil ich die letzten Tage noch viel darüber nachgedacht habe, nutze ich das jetzt als Anlass einmal meine Idee von Feedback loszuwerden. Spoieler: Es folgt ein Infodump – in der Hoffnung, das es in Zukunft die Kommunikation erleichtert.

Kommunikation ist erstmal grundsätzlich schwierig für uns alle und nicht immer kommt die gleiche Botschaft die der Sender losschickt auch so beim Empfänger an. Da helfen dann auch keine Wortklauberereien; das was ankommt kommt eben an. Und manchmal wird eine Botschaft mit Blick auf die Sachebene losgeschickt und es wird dann vor allem eine emotionale Ebene Empfangen – Nachrichten haben immer verschiedene Dimensionen.

Deutlich wird das ja auch hier: Was auch immer im Podcast gesagt wurde, ein Teil der Hörerschaft hat gehört „Es waren keine 12 Folgen und wir werden uns kann viel Mühe geben wieder auf 12 zu kommen“, ein anderer Teil hat gehört: „Es waren keine 12 Folgen und es werden auch in Zukunft keine 12 Folgen werden“. Letzteres gab dann Anlass Feedback zu geben. und dieser Wunsch nach mehr Folgen ist natürlich sehr von Gefühlen geprägt. Ich „wünsche“ mir mehr Folgen - da sind Sorge, Enttäuschung vielleicht auch Wut? Und sicherlich noch mehr Gefühle für verantwortlich.

Weil wir das aber gelernt haben, Versuchen wir alle das zu rationalisieren und geben mehr oder minder geeignete Erklärungen ab. Und was damit passiert ist so ein wenig der Knackpunkt, denn ab jetzt Diskutieren wir über die Rationalisierungsversuche. „Die Nichthauptfolgen waren doch aber genauso gut“, und: „dann müssten wir aber auf Qualität verzichten“, und „aber die Folgen kanibalisieren sich nicht gegenseitig“ – und von der anderen Seite natürlich genauso (kann man oben in meiner Diskussion mit Gunnar nachvollziehen).

Das Problem ist aber folgendes: Egal ob Gunnar damit Recht hat, dass 2025 sogar mehr Folgen auf Hauptfolgenniveau erschienen sind; das ändert nichts an meinem Gefühl. Es ist ja objektiv richtig, dass zusammen mit SSF deutlich mehr als 12 Hauptfolgen erschienen sind, aber deshalb wünsche ich mir dennoch mehr Hauptfolgen als dieses Jahr. Man kann eben nicht objektiv nachweisen, dass ein Empfinden falsch ist.

Stattdessen verschlimmert sich die Situation aber auf den anderen Dimensionen:

  • Meine Argumentation wird kritisiert => anscheinend ist Feedback nicht erwünscht/ Ich werde nicht gewertschätzt
  • Ich muss mich die ganze Zeit für mein Gefühl rechtfertigen => das fühlt sich scheiße an
  • Meine Sichtweise ist anscheinend nicht bedenkenswert
  • Es wird darüber gesprochen, warum ich unrecht habe => anscheinend soll die Folgenanzahl tatsächlich reduziert werden, sonst hätte er ja das Geschrieben und nicht meine Erklärung kritisiert
  • Etc.

Nochmal: Das ist nicht rational – aber in Summe führt es dazu, das die Kommunikation scheitert und sich die die Gräben vertiefen. Beide Seiten fühlen sich unverstanden und unfair behandelt.

(Ich habe natürlich großes Verständnis für Gunars Verhalten - er fühlt sich ja auch unfair behandelt- klingt ja oben an => Profitgier vs guter Unternehmer um nur die Schlagworte zu nennen – und das ist bei mir ja auch nicht anders)

Wichtig ist aber, dass das eben keine individuellen Befindlichkeiten sind, sondern generelle Muster. Deshalb verbieten sehr viele Feedbackformen das Rechtfertigen, die direkte Response auf Kritik.

Für eine Fruchtbare Feedbackkultur ist es wichtig, sich auf die dahinterstehenden Wünsche zu konzentrieren, diese ernst zu nehmen und sich nicht von falschen rationalisierungsversuchen reichern zu lassen.

Um auf den Thread zurückzukommen:

Der Wunsch nach mehr Hauptfolgen wird akzeptiert und nicht auf die Erläuterungen eingegangen. Diesen Wunsch kann man dann intern diskutieren und dann handeln. Antworten verschätzen idealerweise das Feedback. Das heißt natürlich nicht, dass man jedem Feedback inhaltlich Folgen muss oder sollte.

Ein paar Beispielantworten:

„Danke fürs Feedback, vielleicht ist das Falsch angekommen, wir wollen nächstes Jahr wirklich wieder 12 Folgen realisieren“

oder auch: „hey, danke für die Rückmeldung, wir sind von der Reaktion ein wenig überrascht- ich nehm das mal mit ins Team.“ und dann fragt man das in Zukunft vielleicht mal in einer Umfrage ab.

Oder eben auch: „tut mir leid, aber wir haben als Team entschieden in eine andere Richtung zu gehen, weil wir es für eine bessere Strategie halten/ weil wir mehr Bock darauf haben/ weil die Mehrheit darauf mehr Lust hat/etc.

Aber selbst diese letzte Variante stellt nicht das Gefühl an sich in frage, ist Wertschätzend und bietet für den Rezipienten mehr Anknüpfungspunkte auf den neuen Weg zu folgen. Ich hoffe es wird deutlich, dass die Kommunikation dadurch besser wird.

Grundsätzlich finde ich es super, dass wir hier eine sehr offene Form der Kommunikation haben und dass das Team auch einfach klar und direkt antwortet – es wäre sehr schade, wenn das verloren ginge.

Ich glaube aber, nachdem zuletzt in diesem Forum mehrfach Diskussionen explodiert sind, dass es vielleicht der richtige Weg wäre einen extra Raum zu schaffen, in dem Feedback abgegeben werden kann.

(Das ganze fußt auf entsprechenden Seminaren im studium und im Ehrenamt – ist aber inzwischen auch 10 Jahre her)

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+1 für Dark Souls (so jung auch nicht mehr, wird nächstes Jahr auch schon 15 Jahre alt). Für mich das beste Spiel das ich jemals gespielt habe (zumindest in seinem Genre) - wäre ein würdiger Kandidat für die 100. Super Stay Forever Episode nächstes Jahr.

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Framing spielt immer auch eine Rolle. Betrachtet man mal nüchtern den Inhalt, ist „Ein Spiel und seine Geschichte“ nur die Variation einer Hauptfolge mit etwas veränderter Inszenierung. Vielleicht etwas weniger Gameplay-Besprechung, dafür etwas mehr Herleitung, Rezeption überschaubarer. Die beiden größten Unterschiede dürften sein: einer der Podcaster hat keine Ahnung (verändert die Interaktion) und das Spiel mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Lobby unter der Hörerschaft. Das sind primär erstmal Punkte des Settings. Ich kann mir daher vorstellen, dass einige das nicht als Ersatz sehen könnte eher damit zu tun haben, dass in dem Format tendenziell kein KOtOR oder Doom auftauchen wird. Datestones of Ryn löst vermutlich wenig Begeisterungsstürme aus, ich kannte das eher zufällig dem Namen nach aus meiner Beschäftigung mit Temple of Apshai. Und wenn das unter neuem Formatnamen auftaucht, dann kann man das gerne mal als „Nebenprojekt“ gedanklich einsortieren (und damit als potentiellen Streichkandidat). Würde es als „Hauptfolge“ tituliert erscheinen, wären die tatsächlichen Kritikpunkte vermutlich eher „zu nischiger Titel, Inszenierung gefällt mir nicht“.

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Bis 2024 einschließlich ist die kumulierte Zeit jedes Jahr gestiegen. Natürlich führen wir darüber Statistiken mit, hust.

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