Wo wir stehen: Winter 2025

Ich sag mal, was mich bei solchen Diskussionen manchmal ein bisschen stresst, ok?

Ich bin imo easy mit Kritik, man kann mir sagen, dass man was scheiße findet, dass ich Fehler gemacht habe, was weiß ich. Passt schon.

Zwei Sachen aber gibt es, bei denen ich mich freuen würde, wenn sie vermieden würden. Vielleicht geht das, vielleicht nicht.

  1. Dass von einigen einzelne Beobachtungen zu Tatsachen erhoben werden.

„Ihr legt weniger Prio auf die Hauptfolgen“ etwa ist eine Projektion, die nicht eins zu eins ableitbar ist aus der Tatsache, dass wir weniger Hauptfolgen gemacht haben. Unsere Aussagen, die ja der Grund für den ganzen Thread hier sind, stehen dem sogar direkt entgegen: Wir wollten ja mehr machen. Wir haben nicht gesagt, ah, lass mal weniger Hauptfolgen machen dieses Jahr, das hat nicht so die Prio wie sonst. Das mag wie ein semantischer Unterschied klingen, ist aber imo für die Gesundheit einer Diskussion wichtig. Ansonsten führt diese Argumentationslinie direkt zu allerlei falschen Annahmen - wenn man erstmal angefangen hat, dem anderen Motive zu unterstellen, sucht man ja immer nach weiteren passenden Anzeichen für das Motiv, dann wird eben auch schnell behauptet, dass wir keine Experimente mehr machen, dass die Weihnachtswoche den Cons zum Opfer gefallen ist etc. Passt ja zum postulierten Motiv.

  1. Dass von einigen bei Dingen, bei denen wir (allzu?) offen sind, das Schlechteste angenommen wird.

Beispiel: Wir sagen, wir teilen die SFT auf, sofort kommen Stimmen, die postulieren, das sei, um weniger Folgen machen zu müssen oder weil wir stumpf Statistiken falsch interpretiert hätten. Etc. Wir machen mit vollem Einsatz ein hochwertiges Produkt, das offenbar ihr alle schätzt und doch wird häufig in der Diskussion mal eben postuliert, dass wir unser Business nicht verstehen, zu Aktionismus neigen, aus Unkenntnis die falschen Prios setzen. Wir sind sicher nicht fehlerfrei, aber man könnte ja erstmal annehmen, dass wir wie in den letzten 15 Jahren auch das Bestmögliche für die Hörenden probieren und uns die allermeisten Entscheidungen rund um das Projekt sehr sorgfältig überlegen. Macht die Diskussion auch wertiger, dann kann man nämlich konkret über Annahmen sprechen, auf denen unserer Entscheidungen beruhen.

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Naturgemäß antworten natürlich die Leute eher, die eine starke Meinung zu so einem Thema haben. Daher sei auch mal gesagt: Egal ob 1 Folge pro Jahr oder 1 Folge pro Woche. Ich höre alles von euch gerne und freue mich jedes Mal wenn etwas im Podcast Player auftaucht. Allein die Tatsache, dass ihr euch einer solchen Diskussion stellt (manche würden auch sagen euch so eine Diskussion antut) ist schon lobenswert.

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Ich bin froh, dass ihr mit unglaublicher Konsistenz hochwertige Inhalte produziert.

Nachdem ich vor zwei Jahren den Podcast entdeckt hatte, habe ich mich chronologisch durch alle Folgen gehört. Wirklich alle – mich trieb irgendwann ein mir selbst etwas komisch vorkommender Vollständigkeitswahn. Alles war kostenlos und vollständig ohne Werbung. Großartig. Ich hörte wie im Rausch. Selbst vernuschelte Interviews mit obskuren französischen Entwicklern. Hunderte Stunden.

Jetzt bin ich seit einigen Monaten Unterstützer (ich war am Ende des offenen Feeds angelangt) und habe nun abermals hunderte Stunden vor mir.

Als Binge-Hörer wäre ich persönlich nicht auf die Idee gekommen, die verschiedenen Formate gegeneinander auszuspielen, auch wenn ich natürlich meine Favoriten habe. Denn gerade die Mischung macht ja auch den Reiz im Feed aus. Die Spiel und seine Geschichte Folgen waren für mich zum Beispiel echte Highlights.

In diesem Sinne: Danke!

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Schon ein heißer Tipp. Ich habe aber ein anderes Gefühl … auch wenn schon ein paar Marios dran waren, könnte ich mir auch Mario 64 oder SMW vorstellen.

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Wenn die durchgehört sind, merkst du, dass dich der stete Tropfen Jahresoutput an neuen Folgen nicht am Leben hält. Und dann wirst Du der nächste sein, der hier Alarm schlägt, dass die Folgenziele verpasst wurden obwohl die Ziele schon viel zu niedrig angesetzt wurden :smiley:

Ich verstehe die Anforderung, aber warum sollten die Podcaster alles unterstützen? Die machen was sie lieben-

Ja,aber wer viel und divers hört und mehr braucht, der findet auch noch andere Podcasts in der deutschen Podcastlandschaft und kriegt da Nachschub.

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Es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von mir. In diesem Sinne: Die Folge zur Musik von Gothic ist ein echtes Highlight im Gesamtkatalog. Wahrscheinlich wird sie ein unikat bleiben, aber wer weiß…

Ansonsten: Weiter so! Und mit “so” meine ich: wie ihr es für richtig haltet. Passt schon.

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Hallo zusammen,

Ich persönlich fand es war ein sehr gutes Jahr 2025! Dafür vielen Dank an das SF-Team!! Viele der Folgen haben mir sehr gut gefallen und ich selber war auch auf der Südcon und habe dort in zwei Tagen einen ganze Wagenladung an Content zu hören und zu sehen bekommen.

Die Anzahl der „Hauptfolgen“ mag dieses Jahr weniger gewesen sein… okay, sei es drum. Kann ich auch sogar verstehen, dass für viele Zuhörer diese Folgen die Highlights sind und darauf enttäuscht reagieren. Manchmal haben sich einige Beiträge hier auch etwas fordernd gelesen, aber über Text zu kommunizieren ist nicht immer leicht.

Es ist ja auch sehr schön, wenn sich Zuhörer mehr Hauptfolgen wünschen. Es zeigt ja nur, dass das ursprüngliche Format noch immer über jeden Zweifel erhaben ist. Gunnar hat ja die Umstände transparent erläutert. Die eigene Kritik von Christian und Gunnar war aus der Folge herauszuhören.

Ich selber unterscheide nicht zwischen Hauptfolgen und anderen Formaten. Wenn etwas in meinen Feed gespült wird von Stay Forever höre ich es auch erstmal. Manchmal verliert einen eine Folge da das Thema nicht passt (z.B. die Simpsons Welt Folge - habe die Serie halt nicht aktiv geschaut).

Der Wille sich weiterzuentwickeln und zu verbessern ist nach 15 Jahren noch immer da. Finde ich persönlich beeindruckend und freue mich, wenn da Produkte wie ESUG bei rauskommen.

Ich freue mich auf 2026 und finde es nach wie vor gut, dass man hier offen diskutieren kann.

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Da wäre ich jetzt als Hörer, glaube ich, eher nicht so offen für. Da ist sicher Einiges an Gewohnheit dabei, aber für mich ist das so ein bisschen der Ankerpunkt des Gesamtprogramms, dass ich bei SF Gunnar und Chris höre, bei SSF Fabian und Gunnar oder Chris und bei SFT Henner und Gunnar oder Chris.

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Ich kann das mit den weniger Hauptfolgen auch nicht nachvollziehen. Für mich sind SF, SSF und SFT alles Hauptfolgen. Für diese Formate nehme ich mir die Zeit. Alle anderen Formate konsumiere ich dagegen, wenn ich mal Zeit habe..
Mir ist wurscht, ob da Gunnar, Chris, Fabian oder Henner am Start sind.

Zum Thema Cons noch ne verwirrte Einzelmeinung: Ich kann mit den Cons so gar nichts anfangen, eine so große 2 Tage Veranstaltung ist mir - auf vielen Ebenen - schlicht zu viel.

Eure Touren mochte ich dagegen sehr, einen unkomplizierten Abend an einem Ort, der gut errichbar war. Kurz, knackig und auf den Punkt - fand ich super und ich finds schlicht schade, dass die Cons der Tour so den Rang abgelaufen haben.

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Au Backe, Gunnar packt die Smileys aus, jetzt brennt die Luft :scream:
Neh, stimmt schon, das war eine lose Behauptung von mir und damit zumindest mal schlechter Stil. Rüffel verdient.

Was die Cons angeht, dafür habe ich sogar volles Verständnis. Eine Band kann noch so tolle Alben aufnehmen, irgendwann muss man schon auch mal ein Konzert spielen. Kein Thema, dann gibt’s eben Gutscheine für Extra Folgen nächsten Monat :face_with_tongue:

Ich meine, wir beklagen uns hier alle ja nun wirklich über absolute Luxusprobleme. Natürlich können wir froh sein, ein so tolles Hobby zu haben und einen so super gemachten Podcast hören zu können, der sich mit diesem Hobby beschäftigt. Und wenn sich dieser Podcast nach einiger Zeit weiterentwickelt und wir ein paar der Veränderungen nicht ganz so hypersuper finden, dann iss doch trotzdem noch alles in Butter.
Wir wollen vielleicht nur ein bisschen darüber jammern dürfen… Leidenschaft ist eben manchmal schwer zu zügeln :smiling_face_with_tear: Und Gaming ist ja nun pure Leidenschaft. Und eure eigene Leidenschaft zu Games transportiert ihr meiner Meinung nach am Besten in euren Hauptfolgen, darum mag ich die ja auch so gerne :smiling_face_with_three_hearts:

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Ein bisschen was möchte ich auch schildern, vielleicht gibt es ja Aufschluss:

  1. „Fulfillment“: Für mich sind Hauptfolgen und auch SSF-Episoden insofern besonders, als sie für mich einen anderen Erfüllungsgrad erreichen können. Nach der (übrigens sehr starken!) Diskettenfolge habe ich mir nicht extra ein 3,5"-Laufwerk geholt, um damit Spaß zu haben. Wohl habe ich aber etwas gelernt (glaube ich). Bei Spielfolgen ist es anders: da gibt es für mich die Vollendung einer Folge, wenn sie mich dazu bringt, das Spiel nachzuholen. Dazu in Relation steht natürlich, ob ich das Spiel vorher kannte, gespielt habe usw. Ist ein bisschen eine kleine und schiefe Matrix aus
    [Erfüllungsgrad der Folge]:
    0=„habe ich gar nicht gehört“
    1=„habe ich nicht vollständig gehört“
    2=„habe ich vollständig gehört“
    3=„habe ich vollständig und zumindest in Teilen wiederholt gehört bzw. werde dies tun“
    4=„wie [3] und habe mich danach weiter mit der Folge und/oder dem Spiel beschäftigt (z.B. Forum, Artikel, Let’s Plays usw.)“
    5=„Spiel habe ich nach der Folge angespielt“
    6=„Spiel habe ich nach der Folge intensiv und/oder durchgespielt“
    und
    [Vorkenntnisse zum besprochenen Spiel]:
    0=„habe ich noch nie von gehört“
    1=„kenne/kannte ich nur namentlich“
    2=„kenne/kannte ich von Dritten“
    3=„kenne/kannte ich von Bewegtbild (z.B. Let’s Plays)“
    4=„Spiel hatte ich vor der Folge bereits angespielt“
    5=„Spiel hatte ich vor der Folge bereits intensiv und/oder durchgespielt“]

ESUG erreicht quasi per definitionem einen Erfüllungsgrad unter 5, die Vorkenntnisse sind höchstens bei 1 (kurz: <5/max.1)

Wozu der ganze Dump? Weil ich so nachvollziehbar machen wollte, was für mich das Jahr 2025 bei SF ausgemacht hat: relativ viele Folgen mit Anspielfaktor- Smash T.V. kannte ich nur namentlich, habe ich nun gespielt. Story of Thor kannte ich nicht mal namentlich, habe ich nun gespielt. It came from the desert (5/5) oder F-Zero (5/5) haben mich abgeholt, Ausreißer waren für mich Realms of the Haunting (0/0) und geringfügig z.B. Black & White (3/2) und Incubation (4/0), wobei mich Letzteres vielleicht auch wegen des "Con"textes gepackt hat.
Im Vorjahr hat mich nur die Bruce Lee-Folge (5/4) dazu gebracht, was anzudaddeln, zudem etwas, was ich schon früher mal gespielt hatte.

Kurzum: Die (wenigen) Folgen haben bei mir verfangen, kann Zufall, glückliche Fügung oder gute Qualität sein (ich tippe auf Letzteres). Bräuchte ich mehr? Nein, ich wäre glücklich mit 5 Folgen, wenn die mich alle zum Anspielen oder -schauen der Spiele brächten, was aber utopisch ist (schließlich interessieren mich manche Genres nicht bzw. nerven mich sogar).

  1. Andere Podcasts: Ich hatte einige Monate Elternzeit und habe (peinlich!) mitunter erstmalig intensiver in andere Gamingpodcasts reingehört (u.a. Dttd mit der starken Diablo-Staffel, aber auch Nerdwelten, Game not over und Auf ein Bier). Habe hierzu keine Zahlen (Abspielzeiten oder so), stelle aber retrospektiv fest, dass a) es einfach viele (oft sogar hörenswerte) Dinge da draußen gibt, weshalb mich fehlende SF-Hauptfolgen gar nicht gestört haben und b) ich gerade im Vergleich die Vielzahl an Formaten und die Qualität von SF weiterhin gerne unterstütze.

  2. Cons: Ich habe beide Cons im Stream/Relive verfolgt, war viel guter Content. Dennoch hatte ich beim Liveprogramm ein wenig den Overload, den ihr sonst in der Weihnachtszeit früher habt feststellen können - ich konnte und wollte gar nicht so viel schauen, war mir irgendwie too much. Daher wäre ich tendenziell auch mit einer Con zufrieden, auch wenn dann evtl. besondere Dinge nicht zustande kämen (oder eben nicht in der Frequenz, eine Con pro Jahr ist safe gut imo).

  3. Formate allg.: Meine sonstige Begeisterung für SFS war in diesem Jahr nicht so ausgeprägt. Vielleicht hat das Spielbuch gefehlt (nein, hat es sicher :slight_smile: ), vielleicht konnte ich mit Fish und Savoir Faire (da habe ich das Interview aber noch nicht gehört) einfach nicht so viel anfangen. Elvira und Crimson Diamond beide für mich sehr gelungen, Elvira hatte ich selbst früher schon ein bisschen gespielt, was es mir erleichtert hat; Crimson Diamond hatte so was angenehm Laura Bow-iges, war für mich sogar einen Tacken stärker, auch wenn der Body Count nicht Sierralike war.
    SFT hat für mich durch die Verstaffelung nichts von seiner unnahbaren Wucht verloren, entsprechend taugten da für mich die Diskettenfolge (richtig stark, für mich eines der Highlights des Jahres) - der Amiga blieb fast unangetastet in Keller und Podcatcher.
    SSF fand ich in diesem Jahr belebend, wenn ich auch z.B. bei MoH die Wusstet ihr eigentlich…Folge deutlich unterhaltsamer fand. Generell ist Wie? ein starkes Format, hat für mich sehr aufgeholt in diesem Jahr.
    „Die Welt von“ hat einen guten Relaunch erhalten, wobei mich die Shadowrun-Folge insofern nicht zu 100% abgeholt hat, als die Einspieler/Gäste teilweise etwas lang zu hören waren (gilt aber m.E. eher für den „Verlagsmenschen“ - da wurde aus „Die Welt von“ „Die Produktion von“, was ich in der Konkretheit doch arg entzaubernd fand). Gefiel mir bei den Simpsons aber besser.
    Ich belasse es mal dabei (gäbe noch mehr zu etwa Monstermenagerie, Pixelkino usw. zu sagen).

Wirklich mal tl;dr: Bin weiterhin sehr glücklich mit euren Formaten, insgesamt (abgesehen von SFS) für mich stärker als 2024, eine Con würde mir reichen. Alles für mich super, freue mich, euch weiterhin zu unterstützen, ihr macht da schon alle einen sehr guten Job (und einen geduldigen, wenn ihr diesen ganzen Beitrag gelesen haben solltet :smiley: )

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Ich kann das generell nachvollziehen und bin da sicher auch von betroffen, aber erstens: sollte mal aus irgendeinen Grund jemand von denen nicht mehr zur Verfügung stehen, wird die Sache gleich abrupt. Und da muss sich nur mal jemand was längeres Einfangen.

Das Zweite ist, dass ich das danach doch immer erfrischend finde. Bei mir ist das Beispiel eigentlich 10JK. Das ist eines meiner Lieblingsformate und einfach für mich André und Christian. Trotzdem freu ich mich immer, wenn einer von beiden mal keine Zeit hatte und jemand anderes eingesprungen ist. Das hat aber 1-2 mal gebraucht. Ich seh da keinen Qualitätsabfall und andere Stimme - ja mei.

Das Dritte ist, dass es eben - weil diese Folgen halt doch als der Markenkern zählen - dazu führt, dass halt manche gute Leute in diesem Projekt da über Jahre einfach draussen bleiben müssen.

Ist also aus meiner Sicht: ist Stay Forever Chris, Gunnar (und dazu Fabian und Henner) oder halt die Leute, die sie um sich scharen?

Ich mag letzteres lieber, aber ich kann schon verstehen, wenn man das mehr als Personality-Ding sieht. (Das mein ich jetzt nicht abwertend)

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Nur um das kurz klarzustellen: ich würde da auch keinen automatischen, objektiven Qualitätsabfall annehmen - das ist für mich deutlich eine Präferenzfrage.

Ja, unterschiedliche Perspektiven. Das ist zwar jetzt nicht komplett schwarz-weiß, aber tendenziell sind Podcasts für mich schon ein Stück weit schon ein Medium, wo der Personenaspekt wichtig ist. Jetzt weniger in Sachen Berühmtheit, sondern eher so, dass es bei Formaten, die mir gefallen, eine Kombination von Personen und Inhalten gibt, die ich als harmonisch empfinde und bei der Veränderungen dann eher so eine 50/50-Chance haben, dass es sich für anschließend noch passend anfühlt.

Das gilt im Übrigen auch für Formate mit anderer Besetzung - SFS Spielbücher ist für mich z.B. ein Gunnar-Mháire-Format, Die Welt von etabliert sich gerade als ein Rahel-Mháire-Format und ein Quiz ohne Christian Beuster wäre auch nicht dasselbe.

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Zu allererst auch von mir schon mal vielen Dank für ein weiteres wirklich tolles Stay Forever-Jahr. Das klingt ein wenig dahingesagt. Doch ich würde wirklich behaupten, dass das Gesamtprojekt Stay Forever mein Leben nun seit ein paar Jahren wirklich bereichert.
Der Dank geht also erstmal raus an ALLE wundervollen Podcasterinnen und Podcaster sowie das „stille“ Team im Hintergrund, aber auch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier im Forum, deren Beiträge und anregenden Diskurse ich ebenfalls sehr schätze. (dafür nochmal ein Bonuspunkt ans Team auch für exzellente Moderation)

Ich finde die Wo wir stehen-Folgen zudem auf mehreren Ebenen besonders wertvoll. Erstmal ist da natürlich die starke Transparenz, dass ihr euer Publikum regelmäßig über eure Pläne und Vorgänge im Hintergrund aufklärt und es auch miteinbezieht.
Was mich zum zweiten Punkt bringt: Der Community-Nähe. Nicht nur seid ihr gefühlt täglich im Forum aktiv, was einen nicht zu unterschätzenden extra Stress für euch mitbringen kann. Ihr vermittelt auch wahrhaftig das Gefühl, dass euch eure Community wichtig ist. (Stichwort: Conventions) Ich glaube, ich habe noch nie erlebt, dass ein Projekt und dessen Nutzerinnen und Nutzer gefühlt so eine Einheit bilden. (das mag natürlich meine User-Perspektive sein und ich fühle mich dabei ein wenig anmaßend, weil ihr ja nunmal die mit der ganzen Arbeit seid und wir eigentlich nur konsumieren :sweat_smile:)
Und drittens, ihr vermittelt hier nochmals das Gefühl einer schönen Gemeinschaft in eurem Team. Ihr habt in der aktuellen Folge erwähnt, dass euch die noch bessere Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten in diesem Jahr beglückt hat. Und nachdem ihr am Anfang des Jahres über euer gemeinsames Zusammentreffen berichtet hattet und wie gut das lief, kann ich das total nachvollziehen. Ich freue mich da richtig für euch mit und finde, dass ihr dieses positive Teamgefühl auch nach außen strahlt.

So, jetzt noch ein paar thematische Anmerkungen von mir.

Zum Thema Anzahl der Hauptfolgen, weil das gerade so populär ist, mir aber ohne Erwähnung gar nicht in den Sinn gekommen wäre: Die sind für mich auch das Wichtigste. Einen Großteil der Unterstützer-Formate konsumiere ich (noch) nicht, würde sie aber auch niemandem absprechen wollen, weil ich weiß, dass sie etabliert und beliebt sind und auch viel Herzblut drinsteckt, weil ihr eben selbst Bock drauf habt. Und natürlich nutze ich auch einige und möchte sie ganz allgemein nicht missen, weil sie das Projekt einfach tiefer, bunter und lebendiger machen.

Dass mit zunehmender Qualität die Frequenz der Veröffentlichungen abnimmt, ist bzw. wäre ja eigentlich ziemlich normal. Und, ey, die Folgen sind inzwischen so groß und soweit veredelt, dass ich mich sowieso frage wie ihr da eine im Monat schafft? Ich hab’ bei jeder Einzelnen schon das Gefühl, dass die einfach unheimlich viel Arbeit gemacht haben muss. Und dann kommen ja noch die ganzen anderen Inhalte/Formate dazu, die ihr ja vorwiegend schon seit Jahren habt. Von daher kann man aus dieser Richtung grundlegend wohl eher nicht von potenzieller Kannibalisierung sprechen.

An der Stelle ist mir aber auch erstmal ein Licht aufgegangen: Es wird die ganze Zeit von 12 Hauptfolgen pro Jahr gesprochen. Da dachte ich „Häh, wird nicht jeden Monat im Insider eine Stay Forever- und eine Super Stay Forever-Folge angekündigt? Müsste doch theoretisch 24 Folgen machen.“
Nun, bin ich als Hörer erst vor einigen Jahren dazugekommen und als Spieler zwar konsolengeprägt, aber grundsätzlich komplett systemoffen und höre wirklich jede Folge, in denen Spiele besprochen werden (abgesehen von Stay Forever spielt, doch da komme ich bestimmt auch noch hin). Weiß nicht, ob mich dass zu einer Ausnahme macht. Doch dass hier immer noch ein Unterschied zwischen Stay Forever und Super Stay Forever gemacht wird, finde ich einigermaßen bizarr.

Wie wird das denn erklärt? Ist es die Spieleauswahl? Schwer vorstellbar. Selbst der Computer-fokussiertesten Hörerschaft kann kaum jedes in Stay Forever besprochene Spiel gefallen und im Gegenzug die Themen von Super Stay Forever dann generell nicht.

Bei der Qualität der Formate sehe ich wenig bis gar keine Unterschiede. PC-nahe Titel sind dem Klischee nach sicher öfter mal komplexer und erlauben eine tiefere Auseinandersetzung, was zu längeren Folgen führen kann. Wobei ich mir auch vorstellen könnte, dass die starke Japan-Zentrik und der damit einhergehende schwierigere Zugang zu Interview-Partnerinnen und -Partnern bzw. die Verständlichkeit von potenziell wertvollen Quellen im Konsolenbereich die Recherche eventuell erschwert. Vielleicht reicht das Geld ja noch für die ein oder andere dolmetschende/übersetzende Person, sollte ich mit meiner Theorie richtig liegen.

Bleibt eigentlich nur noch eine eventuelle Abneigung gegen Fabian als Podcast-Sprecher als Begründung. Aber geht die wirklich so weit, dass Super Stay Forever deswegen komplett gemieden wird? Ich meine, ist alles persönliche und damit halbwegs legitime Meinung und so. Na ja, ich finde ihn super und kann das schwer nachvollziehen.

Aber meine ursprüngliche Frage bleibt, warum Super Stay Forever-Folgen nicht als Hauptfolgen gezählt werden?

Mir wurde einst der wertvolle Ratschlag gegeben, wenn es um Streits und Selbstreflektion geht, ist es hilfreich etwaige (schädliche) Gefühle mit Fakten abzugleichen. Darum habe ich mir mal den Spaß gemacht auszuzählen und genaue Durchschnittswerte zu berechnen wie sich das mit der Folgenfrequenz eigentlich in den ganzen Jahren verhalten hat.
Ich erspare euch mal die Rechenwege. Die noch anstehenden Dezemberfolgen wurden miteinbezogen.

Mit 159 Folgen in 173 Monaten seit Stay Forever-Gründung, kommen wir auf ein Ergebnis von rund 0,92 Folgen pro Monat.
Das macht im Jahresschnitt rund 11,02 Folgen.
Davon erschienen in jeweils 3 Jahren 13, 12, 11 und 9 Folgen. Es gab außerdem ein Jahr mit 10 und nochmal ein Jahr mit 8 Folgen sowie 6 Folgen innerhalb der 5 Monate im Gründungsjahr. 12 oder mehr SF-Folgen gab’s also in weniger als der Hälfte der Jahre. Die 8 Folgen waren 2014, also noch vor Einführung von SSF und anderer aufwendigerer Formate. Das führe ich hier übrigens als Gegenargument an zu der Einschätzung, dass mit der vermeintlich geringen Folgenanzahl in diesem Jahr ein gewohntes Ziel nicht erreicht wurde, für alle die, die nur Stay Forever als Hauptfolgen werten.

Zählen wir jetzt allerdings sinnvollerweise Super Stay Forever seit dessen Initiation hinzu und zählen fairerweise auch von da an, kommen wir auf 181 Folgen in 102 Monaten und somit auf einen Monatsschnitt von 1,77 Folgen, was dann wiederum rund 21,9 Folgen pro Jahr bedeutet, also fast eine Verdoppelung.

2025 hatte 20 Folgen. Die November-SF-Folge wurde - wie beschrieben - unglücklich verhindert. Man sollte also fairerweise davon sprechen, dass eigentlich 10 SF-Episoden und somit insgesamt 21 Hauptfolgen in diesem Jahr erschienen wären, was mal wirklich ziemlich gut im Schnitt liegt. Meiner Meinung nach ist das kein Grund hier die Alarmglocken zu schlagen.
Und zwingt mich nicht, noch die durchschnittliche Folgendauer auszurechnen! Ich mach’ das. :sweat_smile:

Davon mehr oder weniger unabhängig, frage ich mich dennoch, ob es zwei Conventions braucht? Jetzt habt ihr ja schon eingeräumt, dass die nicht euer übliches Programm beeinträchtigen, aber eben auch wie aufwendig sie sind und dass ihr deswegen das Messe-Programm in seiner Produktion (und Konsumierbarkeit) vereinfachen wollt. Und ich kann mir das bestens vorstellen. Eine Convention allein klingt schon nach einem Arsch voll Arbeit. Und ein (Halb)Jahr ist schneller rum als man denkt. Deswegen gibt’s die meisten Messen wohl auch nur einmal im Jahr. (Achtung: Faktisch nicht unterlegte subjektive Wahrnehmung!)
Warum dann unbedingt zwei Messen? Fan-Service? Kommerzielle Interessen? (so schätze ich euch nicht ein) Der reine, eigene Spaß daran?
Warum nicht eine Messe, etwas zentraler gelegen (kann man sich nicht ideal aussuchen, ich weiß), die wirklich ballert? Dann bleibt’s auch eher was besonderes.
Aber ganz ehrlich, ich frage mich auch manchmal, wann ihr eigentlich Urlaub macht? Nun bin ich nicht so tough oder kompetent, dass mich allein der Gedanke an euer Arbeitspensum nicht schon stresst. Aber schade wäre es wirklich, wenn das ganze Projekt dann irgendwann an Burnout der Beteiligten niedergeht.
Ich hab’ mich damals voll für euch gefreut als ihr @Chris @Gunnar_Lott mitgeteilt habt, dass ihr Stay Forever jetzt hauptberuflich macht, weil das ja schon nach „Den Traum zum Beruf machen“ klang. Vielleicht habt ihr aber auch unter anderem dadurch das Gefühl in einer Erfüllungsschuld zu sein. Lieber mal weniger krassen Anspruch, krasse Content-Flut und entspanntes Ausleben, als dass irgendwann für euch auch der Spaß an der Sache verloren geht. Aber das könnt ihr natürlich besser für euch selbst einschätzen. Von daher hoffe ich, dass war jetzt nicht irgendwie anmaßend oder übergriffig.

Gut, das soll’s auch zu den Themen gewesen sein.

Als Rausschmeißer für diesen viel zu langen Post noch:

Meine Lieblingsfolgen 2025 (bislang):

• Die Sims, weil rundum perfekt.
• It came from the Desert, weil Videospiele und (Trash-)Filme vereint + 50er Vibes. :heart_eyes:
• Smash TV, weil Videospiele und (Trash-)Filme vereint + 80er Vibes. :heart_eyes::heart_eyes:
• Die Welt von Die Simpsons, weil Die Simpsons, mit ganz viel Nostalgie.
• Pirates!, weil Strategiespiel (spiele ich am wenigsten, aber höre ich am liebsten), Seefahrt und ebenfalls (fast) perfekt.
• Und Starfox Adventures, weil ich das Spiel seinerzeit sehr mochte, ich endlos über visuell eindrucksvolle Spiele/Filme abfeiern kann und mir das auch gerne anhöre und ich den Diskurs über eure unterschiedliche subjektive Wahrnehmung sehr interessant fand.

Aber alle Folgen waren super und die beiden noch ausstehenden werden es wohl auch sein.

(Unnötige) Vorschläge zur Super Stay Forever-Jubiläumsfolge:
Die ist ja wahrscheinlich prädestiniert dafür einen echten Meilenstein zu behandeln. Von denen habt ihr jedoch tatsächlich schon einen guten Teil abgedeckt, zumindest in eurem Kernzeitraum 80er bis frühe 2000er.

Ich denke allerdings Super Mario 64 ist wohl überfällig, scheint mir für’s Jubiläum jedoch ungeeignet. Christian kann damit womöglich gar nichts anfangen. Gunnar wird grummeln, weil er pausenlos irgendwo runtergefallen ist. Und Fabian wird vielleicht entsetzt feststellen, dass es gar nicht mehr so gut ist. :sweat_smile:

Mein eigentlicher Vorschlag ist also (die) Dragon Quest(-Reihe). Ich denke, da werdet ihr früher oder später ohnehin nicht dran vorbeikommen. :grin: Das passt auch, weil ihr alle schon JRPGs besprochen habt und man sich prima einen der besten Teile rausschnappen und trotzdem über die ganze Reihe sprechen kann. Meine Empfehlungen wären Teil V, Teil VIII oder die ursprüngliche Trilogie, weniger Teil VII, weil der wohl echt gigantisch umfangreich ist.
Außerdem könntet ihr dann endlich mal Nino Kerl so richtig als Gast drin haben, um über Animes generell und Akira Toriyama im Speziellen zu sprechen, nachdem er immer nur im Vorspann zu hören ist. Perfekt, wenn ihr mich fragt.

Allgemein hätte ich gerne eine Folge zu Wave Race 64 und wieder mehr Folgen von den Neuzugängen im alten Format.

Aber eigentlich bin ich rundum zufrieden und warte einfach was dann kommt.

Liebe Grüße und nochmals danke an das ganze Team! :smiley:

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Das ist ein guter Punkt, da haben wir in der “Wo wir stehen”-Folge unscharf formuliert. Deshalb zur Präzisierung: Intern unterscheiden wir zwischen “Hauptfolgen” und “Zwischenfolgen” im offenen Feed. Hauptfolgen sind alle etablierten, aufwändigen Formate, also SF, Super SF, SF Technik, Welt von, Quiz, ESUSG. Zwischenfolgen sind sowas wie Ausgefragt, Musik oder “Wo wir stehen”.

Für uns gehört Super SF also zu den Hauptfolgen, und für das Format gilt das gleiche Ziel wie für SF: 12 Episoden im Jahr. Wir haben das nur nicht thematisiert, weil wir bei Super SF das Problem nicht hatten: Da landen wir dieses Jahr - dank Fabians Fleiß - bei 11 Folgen. Die fehlende Folge ist auch den Cons geschuldet, und da in erster Linie der Tatsache, dass Gunnar und ich als Fabians Gesprächspartner nicht zur Verfügung standen.

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Falls das keine Selbstironie sein soll: Yikes. :scream:

Als stille Mitlesende gewinne ich hier oft den Eindruck, die eine Hälfte der Nutzenden wandele bei der Formulierung von begründeter Kritik auf rohen Eiern, während die andere aus missverstandener Solidarität oder bloßer Furcht, in Ungnade zu fallen, alles überschwänglich abfeiert.

Sobald man auch nur einen Hauch von Unzufriedenheit äußert, wird einem sofort das Gefühl gegeben, man sei irgendwie persönlich geworden – oder es wird direkt der Kettenhund losgelassen. (Nicht du, Gunner.) Der schlägt dabei selbst regelmäßig den falschen Ton an, obwohl er jedes Wort anderer auf die Goldwaage legt, aber er behauptet anschließend natürlich, es sei alles nicht so gemeint gewesen, man müsse bei ihm zwischen den Zeilen lesen und deswegen sei das ok.

Am Ende des Tages: Es ist euer Forum, euer Podcast, euer Projekt. Wenn ihr kein ehrliches Feedback wollt, ist das völlig legitim. Aber bitte tut nicht so, als würdet ihr Rückmeldungen begrüßen, wenn man bei gut formulierter, sachlicher Kritik umgehend den Eindruck bekommt, man habe jemanden höchstpersönlich beleidigt.

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Also, ganz so krass würd ich das jetzt echt nicht formulieren, auch als einer aus dem Kritikerlager…. Aber gut, ich wandele ja auch auf rohen Eiern :sweat_smile: Wo ich schon ein bisschen zustimmen würde, ist, dass bei ein paar kritisch formulierten Posts doch recht zügig die stoischen Verteidiger aufmarschiert sind und ziemlich passiv-aggressiv versucht haben, die Unzufriedenheit des Verfassers zu delegitimieren. Trifft aber nur auf wenige der “regulären” Nutzer zu. Die Betreiber würde ich davon mal explizit ausnehmen. Die nehmen die Kritik ja durchaus ernst und auch an und schießen nur bei unfairen Angriffen mal schärfer zurück.

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Es ist ein bisschen traurig, dass dein Beitrag, der ja eine objektive Meta-Kritik des Diskussionsstils hier sein will, der bisher der deutlich polemischte im ganzen Thread ist.

Du benutzt stark wertende Begriffe für zwei Seiten einer Diskussion, „Kettenhund“ auf der einen Seite, „Hauch von Unzufriedenheit“ auf der anderen. Das trägt jetzt nicht wirklich zu einem sachlichen Ton bei, im Gegenteil ist es eine Pauschalkritik ohne Beispiele.

Und das nächste bezieht sich ja sehr klar auf mich, oder?

Du sagst hier, ohne Beleg, ich würde kein ehrliches Feedback wollen, keine Rückmeldungen begrüßen, ich würde sofort Beleidigungen unterstellen. Das ist imo schon echt starker Tobak, auch da wäre ein Beleg fair gewesen.

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