Wo wir stehen: Winter 2025

Dem kann ich mich nicht so überhaupt nicht anschliessen.

Bei mir ist schon einiges an Kritik durchaus anerkannt worden und andererseits gut beantwortet worden. Von egal wem, „den Podcastern“ (ich hasse den Begriff) oder Communitymitgliedern.

Wenn ich mal stärker angefahren wurde, dann, weil ich mich im Ton vergriffen oder sonst eher rauh unterwegs war.

Die Gewohnheit, aus Reflex zu verteidigen, finde ich in diesem Forum jetzt nicht besonders ausgeprägt gegenüber anderen.

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Das von mir Geschriebene wurde komplett anders verstanden als intendiert, dafür möchte ich mich entschuldigen.

Ich bin ein einfacher Mann. Ich sehe eine Folge SF im Feed, ich höre sie an.

Das ist er. Das ist mein Trick.

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Ich weiß schon irgendwo, was du meinst, aber ich frag mich, ob da nicht beide Seiten dasselbe meinen? Dass dieses Jahr viel anfiel und darum weniger SF-Folgen rauskamen als angestrebt ist ja erstmal ein Fakt, das habt ihr ja selbst so gesagt (und darum diskutieren wir das überhaupt). Du findest „Ihr legt weniger Prio auf die Hauptfolgen“ eine unfaire Projektion, aber wie wäre die bessere Formulierung?
Ich stelle mir das so vor, mal mit fiktiven Zahlen und Bewertungen: Die Hauptfolgen hatten vorher 100 Prio-Punkte und SFS 30 Prio-Punkte. Jetzt kam noch die Con rein mit 40 Prio-Punkten. Jetzt kannst du natürlich sagen „Wir legen nicht weniger Priorität auf die Hauptfolgen, die haben ja immer noch ihre 100 Punkte!“, aber im Gesamtverhältnis kriegen sie halt weniger Prio-Punkte ab, weil noch andere Dinge reingekommen sind. Das ist doch (so wie ich das verstehe), was hier gemeint ist: Nicht, dass die SF-Folgen unwichtiger geworden seien, sondern dass eben viel Zeug drum herum auch Zeit und Aufmerksamkeit gekostet hat, die nunmal endlich ist.

Chris sagt ja selbst:

Ob SSF jetzt genausoviel Prio hatte wie vorher ist da ja erstmal egal. Andere Sachen hatten auch eine gewisse Priorität und darum ist eben eine SSF-Folge ausgefallen.

Also, versteh mich nicht falsch: Ich kann wie gesagt damit leben. Lieber ein gesundes, abwechslungsreiches Projekt mit begeisterten Podcaster:innen als ein Produkt, was auf Teufel komm raus vor die Tür gepresst wird, hundertmal lieber. Als alte Aufbauspieler denken wir bei Prio natürlich zuerst an ein strikt sortiertes System, wo „niedrigere Prio“ zwangsläufig bedeutet „es steht jetzt unterhalb eines anderen Punkts“, aber ich glaube nicht, dass das wirklich jemand so meint. Ist es wirklich ein semantischer Unterschied, ob man sagt „Das hatte niedrigere Prio“ oder „Das hatte einen geringeren Anteil an der insgesamt zur verfügung stehenden Zeit“?

Oder missverstehe ich einfach, was du mit semantischem Unterschied meinst? Meinst du, dass man aus „ihr legt weniger Prio“ eine stärkere Absichtlichkeit herausliest als es bei „Es lag weniger Prio auf…“ oder so?

Das, mein lieber Fabi, ist genau die Wortwahl um die es geht.

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Vielleicht habe ich etwas überlesen, aber der größte Teil der Kritik in diesem Thread lässt sich zusammenfassen als “Ihr habt nicht genügend SF-Folgen gemacht, das muss wieder mehr werden”, nachdem wir in der “Wo wir stehen”-Folge festgestellt haben “Wir haben nicht genügend SF-Folgen gemacht, das muss wieder mehr werden.” Es war uns von vornherein klar, dass viele das so sehen, sonst hätten wir den Punkt gar nicht erst aufgemacht. Verzeiht uns insofern bitte, wenn wir nicht jedem einzeln auf die Schulter klopfen, der unserer Selbstkritik beipflichtet.

Hier kamen viele ausführliche und differenzierte Erklärungen zu den jeweiligen Vorlieben und Hörerfahrungen, die wir alle mit Interesse und Sorgfalt gelesen haben. Danke dafür! Was wir aus Forenthreads wie diesem gern mitnehmen und intern diskutieren, sind konkrete Verbesserungsvorschläge - das hat in der Vergangenheit schon ein paarmal zu substanziellen Veränderungen geführt. Was wir aus Forenthreads wie diesem dagegen NICHT mitnehmen, ist ein repräsentatives Stimmungsbild. Für sowas machen wir Umfragen.

Deshalb nur zur Sicherheit gesagt: Es ist völlig legitim, wenn hier z.B. gesagt wird “Mich interessieren die Cons nicht, lasst die doch wieder sein”; das werten wir dann aber nicht als Verbesserungsvorschlag, sondern als Meinungsäußerung.

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Ich habe jetzt mal die ganzen Grundsatzdiskussionen überscrollt, um eine eher pragmatische Frage zu stellen, die mich umtreibt: Gunnar, Du sagst am Anfang: “Wir planen wieder 2 Cons nächstes Jahr”, im weiteren Verlauf der Folge ist aber dann nur die Rede von Karlsruhe.

Nun frage ich mich natürlich: Versuche ich, am Sonntag eine Karte für Karlsruhe zu kriegen oder spekuliere ich auf eine für mich näherliegende Nord, aber mit dem Risiko, dass ich an dem Termin nicht kann und dann keine mehr für Süd bekomme?

Sollte die Frage schon gestellt worden sein, sorry, wie gesagt, ich habe viel, sehr viel, wirklich sehr sehr viel Diskussion übersprungen.

Ich stelle mir inzwischen die Frage, ob die (gefühlte) Zunahme der Hintergrundberichte in Form der “Wo wir stehen” Podcasts nicht mehr Aufregung als Klarheit mit sich bringt und damit eher kontraproduktiv ist.

Transparenz ist zwar schon irgendwie cool und ich höre das auch gerne, aber gerade die Reaktionen dieses Jahr -so mein Eindruck- haben immer wieder unnötigen Rechtfertigungsdruck für die Podcaster ausgelöst.

Reicht es nicht maximal 1x im Jahr Bericht zu erstatten? Und ganz ehrlich, nicht mal das ist notwendig… eigentlich gibt es keinen Grund warum Ihr irgendwem erklären müsst warum und wieso ihr irgendwas entscheidet.

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Glaube ich nicht. Es ist halt Kommunikation mit grossen Gruppen - je grösser die Gruppe, desto mehr Gespräch. Und es kanalisiert die Diskussion - es gibt halt einen Thread zum Winter-Update und nicht einen Thread pro Thema.

Natürlich dürfen wir aber auch nicht vergessen: Die Gruppe derer, die hier im Forum teilnimmt ist wahrscheinlich ein sehr kleine Teilmenge aller derer, die dieses Update hören, werthaltig finden und alles fürs nächste Quartal mitbekommen haben.

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Die Sorge kann ich zerstreuen - wir fühlen keinen Druck, uns rechtfertigen zu müssen. Aber unser Projekt lebt von den vielen Menschen, die uns hören und mit einem Abo unterstützen, und die möchten wir gern Anteil haben lassen an unseren Entscheidungen und Gedanken.

Und ich glaube, Threads wie dieser hier sind auch eine gute Gelegenheit für euch, uns zu sagen, ob der Podcast eurer Meinung nach in die richtige oder falsche Richtung geht. Wie ich oben schrieb - das heißt nicht unbedingt, dass das unsere Entscheidungen unmittelbar beeinflusst. Aber allein schon die Möglichkeit, das äußern zu können und zu wissen, dass es von uns gelesen und wahrgenommen wird, finde ich wichtig.

Wenn ihr wüsstet, wie oft bei uns im internen Chat Forums-Posts verlinkt oder zitiert werden mit Kommentaren wie “Gute Idee” oder “Lass uns das mal besprechen” …

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Ich höre einfach, was auf den Tisch kommt. Ich bin auch zugegebenermaßen kein zahlender Kunde, aber ich habe so ein tiefes Vertrauen in den Qualitätsanspruch, den Team SF an sich stellt, dass ich mich über alles freue, was raus kommt – egal in welcher Frequenz.

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Völlig verständliche Frage, aber bislang steht nur die Süd-Con fest. Dazu gibt es vermutlich eine Nord-Con, aber da gibt es noch offene Fragen, ich hab keine Garantie.

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Ich bin auch eher für Qualität als Quantität. Und die SF und SFF Hauptfolgen konnten mich 2025 überzeugen. Pirates steht da zurecht ganz oben. Das ist eine großartige Remaster Folge geworden. Aber insbesondere die ESUG Folgen sind eine tolle Ergänzung (teilweise auch schon mehr als das) im Portfolio.

Aber natürlich zu Einordnung: ich bin auch Unterstützer und das Programm darin erweitert es so reichhaltig, dass das Fehlen einer Hauptfolge weniger ins Gewicht fällt. Auch bin ich auf beiden Cons in Karlsruhe gewesen und hab mir Hannover zeitversetzt im Stream angeschaut. Und da merkt man natürlich wie viel Arbeit in inhaltliche Vorbereitung gesteckt hat, aber wie es das auch Wert war im Sinne qualitativ hochwertiger Beiträge. Und damit hat sich für mich dieses SF Jahr bisher qualitativ nicht negativ niedergeschlagen, im Gegenteil: wie es auch im WWS erwähnt wurde: es wurde zwar auch nichts radikal neues gemacht, aber viele kleine Änderungen und Ergänzungen, sowie auch eingeschliffenere Podcasts (Monster Menagerie hat sich zu einem meiner Lieblingsunterstützerformate etabliert) führen bei mir weiterhin eher zu einem positiven Urteil, ob nun mit oder ohne weniger Hauptfolgen.

Ich kann dem Tenor nachvollziehen, wenn man weder Unterstützer noch Con Teilnehmer ist, dass einer das Gefühl hat etwas weggenommen zu bekommen. Und wenn man es nur an Zahlen ausmacht stimmt das sogar, in Anzahl Folgen oder vielleicht auch Anzahl Minuten (nicht nachgemessen, aber vermutlich so sein). Nur, sind wir hier wirklich weiter im Zeitschriften Zeitalter der frühen 2000er? Wo an jedes Spiel erstmal ne sich überschlagende Zahlenwucht präsentiert wird: ölf Charaktere, drölfzig Waffen, 2 Fantastilliarden Gegenstände, etc. pipapo. Wer sagt denn dass mich Charakter ölf überhaupt noch interessiert oder ob jede Ecke in einer riesigen prozedural genierten Welt es wirklich Wert ist gegenüber einer deutlich kleineren, aber mehr Aufwand gestalteten Welt. Daher das klar: lieber weniger und qualitativ recherchierte Folgen als eine hingerotzte Folge.

Viele der kritischen Kommentare waren natürlich differenzierter und gingen auch auf Qualität ein. Und natürlich den berechtigten Einwand, ob denn vielleicht der Fokus “falsch” sei. Aber ich hab das Gefühl am Ende bleibt die Zahl hängen und die verfängt sich auch im Urteil und Gefühl etwas weg oder weniger bekommen zu haben. Nicht erst seit Kahnemann wissen wir dass das Gefühl es weggenommen zu haben deutlich schwerwiegender ist als das Gefühl etwas versprochenes doch nicht zu bekommen. Wobei ich ja eher sagen würde, dass wir es hier mit letzteren Fall zu tun haben, ich aber den Eindruck habe, dass viele das eher als den “weggenommen” Fall einordnen.

Ich würde das eher so sehen: bzgl. dem Fokus entwickelt SF sich einfach weiter. Etwas, was bei anderen redaktionellen Podcasts auch passiert (the Pod) und das auch nicht immer zu Freude aller (“ich will alles so, wie es früher war und wie ich es kennengelernt habe”). Natürlich darf man das kritisch begleiten, nicht immer bewegt man sich dabei auch in eine “gute” Richtung (“gut” z.T. im Auge eines individuellen Betrachters). Und das kann auch mal bedeuten, dass sich Dinge wieder in andere Richtungen bewegen. Daher finde ich bei alle, meiner Meinung etwas überzogener Kritik und auch meiner eher positiven Eindruck auf das SF Jahr 2025, dass man die Kritik im Kern auch Ernst nehmen kann und muss. Was aber nicht heißt, dass man deswegen auch alles gleich ändern muss. Und Änderungen wird es auch geben, mit Sicherheit. Und das ist auch gut und richtig so. Nur, wer neue Sachen ausprobiert kann daran wachsen, auch wenn man mal “scheitert”.

Ich finde es daher sehr löblich, dass Chris und Gunnar sich auch selbst dazu kritisch äußern und sagen: wir wollen ja mehr. So ein selbstkritischer Umgang ist nicht selbstverständlich. Das gilt auch für die Reaktionen hier bei dem ich auch nicht den Eindruck habe, dass das auf Rechtfertigungsdruck gebaut, sondern auf eine nüchterne Einordung der Argumente, insbesondere, wenn sie auf bewussten oder unbewussten Annahmen basierten. Eine solche Kommunikation würde ich mir viel häufiger Wünschen, ob nun allgemein in Foren oder als Austausch zwischen Content Creatoren und deren Publikum.

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Das freut mich zu hören, dass das für Euch noch im Rahmen bleibt.

Ich kann für mich sagen, das ich in diesem Jahr nicht wirklich etwas vermisst habe. Es waren auf jeden Fall großartige Highlights dabei wie der gesamte Komplex rund um das Thema Amiga mit SFT, der SF Folge zu It Came From the Desert und dem “Nachklapp” zu den vom Amiga abgeleiteten Konsolen. Eine bemerkenswert tolle Folge war auch das Remake zu “Pirates!” und noch etliche andere Sachen, die mir hier im Thread erst wieder in Erinnerung gerufen wurden, stehen auch hoch im “Ranking”. Bei manchen tollen Episoden hätte ich nicht gedacht, dass die auch noch dieses Jahr waren.

Bei der Frage zur SFT-Aufteilung war ich ja auch eher auf Seiten der Kritiker. So wie bei dem Amiga-Thema hat das für mich dann aber überraschend gut funktioniert.

Das weiß ich auch sehr zu schätzen bei Euch. Ihr habt ja das Ohr in einem Maße am Publikum, das man von anderen Podcasts einfach nicht gewohnt ist.

Ich freue mich jedenfalls schon auf das, was der Dezember noch bringt und schaue auch mit Vorfreude auf das neue “Stay Forever”-Jahr.

PS: Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal auch Euren Shop mal häufiger frequentiert und Bücher gekauft. Da habt ihr auch eine sehr schöne Auswahl im Angebot. Bei mir greift Besuch auch immer wieder gerne zu und blättert darin herum.

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Ja das war bei mir damals genau so. Die Weihnachtswoche war eigentlich das schönste Geschenk für jemanden der zu dieser Zeit eher alleine ist. Dazu noch die Haupt Folgen die ja alle umsonst erscheinen. So viel Liebe, da kann man ja irgendwann gart nicht mehr anders als das Projekt zu Unterstützen. :grinning_face:

Aber natürlich musste ich auch alles von SF Spielt haben. :+1:

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Die Cons sind schon eine super Idee gewesen und ich hätte auch voll bock da mal dabei zu sein. Ich hoffe halt das es auch mal in meine nähe kommt. In die Mitte, im herzen von Europa. Ansonsten werde ich es wohl leider nicht schaffen.

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Leider seid ihr das offenbar schon… Glückwunsch! Auch wenn ich’s für uns sehr schade finde, dass wir leer ausgegangen sind.

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Spielst du darauf an, dass es jetzt nach einer Viertelstunde bereits ausverkauft ist?
Ich war gerade interessehalber schauen, hab mir auch mein Streaming-Ticket geholt, und war schon erstaunt.
Aber vielleicht hat auch einfach jeder sein Ticket, der eins wollte. Denn die Vorabinfo war ja diesmal gut gestreut.

@dmoeller81 Ja, es war bereits nach 2-3 min ausverkauft. Und nein, es hat nicht jeder ein Ticket, der eins wollte, sonst wäre ich ja nicht enttäuscht, leer ausgegangen zu sein…

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Ja, ich ziehe die Einschätzung zurück. Das ist ein bisschen überraschend.

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