Zelda: Ocarina of Time (SSF 74)

Vielen Dank für deinen interessanten Bericht! Den Vergleich mit Dark Souls finde ich mega spannend!

Hier möchte ich deiner Erfahrung nicht widersprechen, aber damals war das Hyrule Field etwas völlig neues, was uns im (vor)jugendlichen Freundeskreis wirklich beeindruckt hat.
Ocarina of Time war ja nun auch eines der ersten 3D Spiele mit einer offenen Welt, somit glaube ich gar nicht mal, dass es ein Überbleibsel aus einer früheren Version ist. Das Potential wurde wohl nur noch nicht erkannt, und vielleicht war es technisch auch noch nicht möglich mehr Leben reinzupacken. Und es hat schon eine wichtige Funktion: Es verbindet die unterschiedlichen Lokalitäten und ist immersionsfördernd. Klar wirkt’s heute ziemlich karg, außer ein paar Höhlen, den Mutanten-Ananas und dem Marathonläufer ist nicht viel los, aber wir hatten viel Freude daran mit Epona durch die Gegend zu reiten. Dem Spiel hätte etwas gefehlt ohne das Hyrule Field.
Für meinen Kinderkopf war Hyrule in Ocarina of Time schon so toll ausgearbeitet wie dann später wirklich in Breath of the Wild :upside_down_face:

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Ich habe darüber auch schon mit zwei Kumpels sinniert, der eine meinte er empfand das früher auch schon irgendwie seltsam (und zusätzlich auch das auf ihn Zelda 3 / ALttP auch insgesamt viel größer und imposanter wirkte - einen Eindruck den ich teilen würde, weil sich ein Großteil von OoT ja wirklich um die Gebiete im Nordosten der Karte dreht) - auf dem 3DS fehlt ja auch der Nebel vom N64, ich bin mir sicher das es schon dadurch anders gewirkt hat und erst Recht wenn man solche Erfahrungen eventuell auch zum ersten Mal macht - allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt auch schon Betrayal at Krondor und Elder Scrolls: Daggerfall gespielt (und natürlich diverse JRPGs) - das Konzept von einer großen und teils wirklich frei begehbaren „Oberwelt“ war also nicht mehr ganz so taufrisch.

Deinen letzten Satz glaube ich gerne, weiß nicht ob es dein erstes Zelda war - aber das allererste Zelda ist immer was ganz Besonderes.

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Ich kann mir gut vorstellen, daß viele, die das Spiel seinerzeit zu seiner Zeit gespielt haben, da gar nicht gerne sachlich drüber sprechen oder hören, sondern es einfach feiern wollen, so wie ich!
Das wäre aber nicht angebracht für die Art wie bei Stayforever Spiele behandelt werden, sie werden nämlich erfreulich ernst genommen, der selige Nostalgie-Treff ist woanders.

Ocarina auf Time ist wohl meine schönste, kompletteste Spielerfahrung, die immer noch irgendwas in mir auslöst. Ich selbst könnte sicherlich eine Lobeshymne auf soviel singen, was sich dann als vielleicht doch nicht so besingenswert offenbart, wenn ich es mir nochmal genau überlege oder es mir heute nochmal ansähe. Das ist bei vielen Retro-Spiele(r*innen)n so üblich!

Fazit der Folge war wirklich nicht, daß es ein schlechtes Spiel gewesen wäre, aber bei Ocarina ist dieser Wunsch, daß es auschließlich gefeiert oder zumindest eben emotionaler besprochen würde, scheinbar besonders groß.
Zu seiner Zeit, das ist wohl seine Superkraft, hat das Spiel bei mir alle richtigen Knöpfe gedrückt, auf mir gespielt wie auf einer Kinder-Ocarina, ich habe mich einfach im Spiel wahnsinnig wohl gefühlt, ganz viel hat sich richtig und gut angefühlt, Story-Elemente, Anforderungen und Erfolge, neue Elemente und wiederkehrende Elemente, die Welt, die Figuren, vielleicht ist das wirklich die ganz große Qualität des Spiels, daß es sich so unglaublich gut angefühlt hat!

Nach der Folge habe ich den Start auf Originalhardware gespielt… am modernen Fernseher… und habe mir umgehend die gelobste DS-Version gekauft, um es irgendwann doch nochmal in seiner offenbar best möglich Form zu spielen, vielleicht aber auch nicht, denn so wie es ist, ist es irgendwie auch gut für mich.

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Ich fand sowohl Ocarina of Time als auch Mario 64 auch beide wunderschön, damals, vielleicht auch ne Geschmakssache, ich fand das auch!
ABER: Nebel… „als Stilmittel“… ja, bei den Spielen von Nintendo war der Nebel immer schön verpackt, bzw. die fürchterliche Fernsicht mit Nebel wurde durch viele geschickte Kniffe in den Kulissen und in der Landschaft hervorragend getarnt, das WIRKTE dann tatsächlich manchmal wie gewollt, … virtuos!

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Vor allem bei TUROK :face_with_hand_over_mouth: Da haben die mich ja sowas von gekriegt.
Ich PC-Spieler, eingefleischt, 14 Jahre und komme von Duke3D (auf einen langsamen Rechner).
Da konnte das N64 tatsächlich mal eben begeistern.

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Du meinst es ironisch, aber mich hat der Effekt damals einfach umgeblasen. Ich fand es einfach atmosphärisch ohne Ende, wie man sich da als Einzelkämpfer durch den Nebel bewegte und jede Minute ein Dinosaurier aus dem Nichts auftauchen konnte. :rofl:

Ich mochte Turok 1 u. 2 auch, aber den N64 Nebel gerade aus heutiger Sicht schönreden zu wollen hat was von Stockholm-Syndrom. :smiley:

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Hey, als nächstes macht ihr mir noch Silent Hill madig! :grinning:

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Neeeee, das macht Konami wohl mit dem SH2 remake in wenigen Wochen selber! :stuck_out_tongue:

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Kam wohl falsch rüber, ich meinte das Null ironisch.

Ich wollte eigentlich nur damit aussagen, dass ich erst HEUTE weiß, einem Bären aufgesessen zu sein. Der Nebel war ja mehr Zweck als sonstwas, sah aber spektakulär aus und hat seine Wirkung nicht verfehlt!

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Achso, na dann saßen wir im gleichen Boot. :grinning:

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So, ich hab es heute auf dem 3DS endlich zu Ende gespielt und durfte mir jetzt auch endlich die Folge anhören.

Aber hier noch meine Erfahrung zu dem Spiel. Das Original auf dem N64 habe ich damals bei meinem Bruder nicht weiter gespielt als das Kokiri-Dorf. Die Steuerung gefiel mir nicht, das Spiel war hässlich, so wie alle N64-Spiele einfach nicht schön waren und auch immer noch hässlich sind (man hätte diese ganze Ära komplett überspringen sollen und einfach weiter 2D-Spiele machen sollen, bis man dann PS2 oder PS3 Niveau erreicht hatte, aber gut, das wäre unrealistisch :smiley: ). Da war ich vom PC einfach besseres gewohnt und ich finde nach wie vor, Pixelspiele auf 16- und 32-Bit Konsolen sehen einfach besser aus, als die ersten 3D-Spiele auf PlayStaton, Saturn und N64. Und irgendwie konnte ich damit nichts anfangen.

Nun die verbesserte Version auf dem 3DS hat bei mir gar nicht dieses abstoßende Gefühl ausgelöst. Da es so lange her ist, weiß ich jetzt aber nicht, bin ich nur offener oder ist das Spiel auf dem 3DS einfach angenehmer?

Was einem aber direkt auffällt, wenn man nicht mit diesem Spiel aufgewachsen ist, es ist einfach ein echt frühes Spiel, vieles von der Steuerung und der Kamera her ist einfach noch nicht so wirklich gut, man fühlt sich eingeschränkt an. Und auch bei den Rätseln hat man oft den Eindruck, das es einfach keinen Sinn ergibt, sondern total drauf gepappt ist um zu zeigen „Hey, das ist jetzt 3D!“. Aber trotz dieser kleinen Mankos, die man wahrscheinlich nur erlebt, wenn man es anhand moderner Maßstäbe bemisst, hatte ich meinen Spaß. Lediglich die Bosskämpfe, die machten mir immer weniger Spaß, war auch das gleiche bei A Link Between Worlds.

Bestes Zelda definitiv nicht, da gefällt mir A Link To The Past noch besser und selbst A Link Between Worlds gefällt mir noch besser. Ich könnte mir aber gut vorstellen, das mir ein 3D Zelda gefallen könnte, z.B. falls es eines geben sollte, dass dann näher den modernen Steuerungs- und Kamerakonventionen kommt. Wenn man dann vorher Horizon Forbidden West gespielt hat und dann direkt auf dieses Spiel geht, hat man das gefühl als wäre man zur Hälfte gefesselt. Ich habe ja noch alle Zeldas vor mir, die zwischen Ocarina of Time und A Link Between Worlds veröffentlicht wurden. Mal schauen ob mir dazwischen eines besser gefällt.

Aber schön war es trotzdem dieses Spiel nachzuholen. Sehr cool fand ich auch, das man beim 3DS halt den 3DS nehmen konnte und 3D im Raum umherbewegen um sich umzuschauen. Hab ich selten benutzt, aber manchmal war das schon cool.

Loben muss man aber die Musik, ich liebe Song of Storms. Allgemein bekommt man schnell von den Liedern einen Ohrwurm, ich weiß das ich im Sommer oft die Musik aus dem Kokiri-Wald im Kopf hatte. War Salia etwa in der Nähe? Sie sagte, wenn ich die Musik höre, ist sie in der Nähe… :joy_cat:

Am Anfang war ich noch ganz scharf darauf direkt im Anschluss dann Majorah’s Mask nachzuholen. Aber als ich mich dann wieder erinnerte, das ich die Bosskämpfe bei Zelda irgendwie nicht mag (mir fällt gerade ein, eines der GBC-Spiele hatte ich auch angefangen und da gefielen mir die späteren Bosse auch nicht mehr so, das fühlt sich immer so nach Arbeit an), entschied ich mich dann, erstmal meinem Backlog auf der PS2 zu widmen.

Trotzdem, schön diese Wissenslücke nun geschlossen zu haben und endlich die StayForever-Folgen dazu anhören zu können :smiley:

P.S.: Stimmt ja, auf Wind Waker freue ich mich schon voll :smiley: aber ich will sie chronologisch spielen… muss noch etwas warten.

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Oh, nice, scheint als hättest du quasi den gleichen Sommer gehabt, wie ich :joy_cat: Aber mit den Skulltulas sammeln hab ich irgendwann einfach sein lassen, ich wollt es jetzt endlich fertig haben :joy_cat:

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Word

Haha :smile: da bin ich voll bei dir!

Ich konnte mit Ocarina of Time ebenfalls nix anfangen - damals. Ich hielt es für einen mächtigen Rückschritt nach einem majestätischen Link to the Past, es war hässlich und ruckelte wie die Sau. Selbst mein 100er Pentium schenkte mir z.B. ein flüssig anmutendes Virtua Fighter.

Auf der Wii Virtual Console hat es mich für ein paar Euro dann doch gepackt, weil ich sämtliche mir unbekannte Zeldas nachholen wollte. Ich meine, es war zum original kaum verbessert, aber nach einer Weile hatte ich mich daran gewöhnt - und es packte mich.
Ich habe dem Teil einfach Unrecht getan, weil es - wahrscheinlich - was beste Zelda aller Zeiten ist. Zumindest in der heutigen, sehr zugänglichen 3DS Version wird das sicher so sein.

Na aber, Breath of the Wild spielt sich doch aber butterweich, oder?

Und ich hatte bereits 2006 bei Twilight Princess mit der Bewegungssteuerung den Spaß meines Lebens :smile:

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So sieht es aus. Und ich wurde auch ausgezeichnet unterhalten, das Remake ist ganz großartig.

Für die „volle Herzenleiste“ waren die Skulltulas leider notwendig. Aber insgesamt einfach zu viele.

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Hier das Beste Video zu der Diskussion ob 2D oder 3D Zeldas besser sind. Mir geht es auch so, das ich mit Ocarina nichts anfangen kann, weil ich es damals nicht gespielt haben. Und ich kann gut alte Titel nachholen und der Mehrwert darin erkennen. Aber gerade bei Zelda, einer meiner absoluten Lieblingsserien klappt das nicht.

Linkt to the Past vs. Ocarina of Time

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Da kann was dran sein. Ich fand es als Jugendlicher absolut faszinierend mich durch eine 3D-Welt zu bewegen. Das war für mich in puncto Immersion einfach was ganz anderes als die 2D-Spiele auf dem Macintosh meines Vaters. Ich habe Links Awankening und A Link to the Past etliche Male versucht nachzuholen, hab aber immer wahnsinnig schnell die Lust verloren. Das wäre sicherlich anders gewesen, wenn ich als Kind einen Gameboy oder SNES statt einem N64 besessen hätte.

Ocarine of Time habe ich vor ein paar Jahren mal wieder auf dem 3DS durchgespielt und war überrascht, dass ich nach ca. 20 Stunden durch war. Damals auf dem N64 habe ich ewig fürs Durchspielen gebraucht.

Vor allem die Steuerung von Ocarine of Time war echt revolutionär. Ich weiß noch wie ich zwei Jahre nach Ocarine of Time meinen ersten PC bekommen habe und total enttäuscht war, dass sich Lara Croft in Tomb Raider 3 nicht so flüssig durch die 3D-Welt bewegen ließ wie Link in Zelda.

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Nintendo hat die hartnäckigen Gerüchte bestätigt und ein Remake von OoT für die Switch 2 angekündigt.

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Habe etwas mehr vom Trailer erwartet, aber da es noch 2026 erscheinen soll, kommen wohl bald Details ans Licht.

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Schade das es die „leaks“ vorher schon gegeben hat.Haben die Überraschung etwas kaputt gemacht, immerhin ist das Weihnachtsspiel 2026 sicher.

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