Der Amiga (SFT 19.3)

Auch wenn ich bei vielen Spielen heute sehr kritisch bin und meine Amiga-Faves von Jahr zu Jahr weniger werden, die Kiste selbst hat so ein Flair, soviel Charakter und eine Persönlichkeit durch “die Szene” - das war prägend (meine Berufswahl als Grafiker lässt sich bis zum Amiga zurück verfolgen bspw.).

Ich wüsste keine Maschine (auch den PC oder C64 nicht) wo das so zelebriert wurde, der so eine Kultur aufbauen konnte. Das klingt sicher nach Timelife-Musik CD Sammlung, aber Amiga ist auch irgendwo Lebensgefühl gewesen. Irgendwie underground, cool und edgy und kreativ soooo befreiend. Ich glaube dieser Aspekt, diese Liebe geht in der nüchternen Analyse etwas unter (viel von dieser Kultur hat auch nur sekundär mit Spielen zu tun).

Mir kommt der Amiga auch verhältnismäßig “schlecht” weg, aber liegt natürlich auch daran das es ne traurige Geschichte mit schlechtem Ausgang ist.

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Der Amiga war einfach ein kultiger Computer. Der hatte noch Charme. Es fiel damals schwer so einen PC Büroklotz mit ratterndem Lüfter ähnlich zu lieben. Für mich strahlten PCs damals immer langweilige Spießigkeit aus, halt dieses IBM Buchhalter Image, während der Amiga für kreativen Wahnsinn stand. An der Demoszene sieht man das gut, da hat der PC sehr lange gebraucht, um dort Fuß zu fassen.

EDIT: Der Amiga war so eine Art Skateboard unter den Computern, cool und mit der Szene, der PC dagegen eher ein Kettler Alurad. :slight_smile:

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Ich habe ja nur ein paar RPGs auf dem Amiga genannt, die mir auf die Schnelle einfielen. Es gab auch noch Fate Gates of Dawn, Abandoned Places, Rogue, Nethack, Captive, Knightmare, Liberation, Megatraveller, Hired Guns, Battletech: Crescent Hawk, Temple of Apshai Trilogie, Ishar… ich könnte noch stundenlang coole RPGs auf dem Amiga aufzählen. Das sind jetzt nicht alles Exklusivtitel, aber damals wurde fast alles für viele Systeme entwickelt (Atari ST und Amiga usw.), das ist jetzt für mich kein so wichtiges Merkmal.

Wirtschaftssimulationen kommen auch nicht gross in den Bestenlisten vor, waren aber auf dem Amiga ein absolutes Standbein der Plattform. Ich denke da an sowas wie Millennium, Deuteros, Oil Imperium und wie sie alle hiessen. Die wurden von allen meinen Bekannten rauf und runter auf dem Amiga gezockt.

Obwohl ich das Gefühl habe, dass RPGs extrem gut und stark auf dem Amiga vertreten waren, und auch dabei bleibe, scheint alleine von den Zahlen etwas an deiner Theorie der Genrevergleiche dran zu sein: Bei Hall of Light sind “nur” 203 RPGs gelistet, verglichen mit 804 Shootern. Aber ein RPG dauert in der Entwicklung glaube ich auch etwas länger.

Solche Zahlen bringen mich zu einem anderen Punkt: Man kann alleine von der Menge eine Spieleplattform wie den Amiga, wo es laut Hall of Light über 6700 Spiele drauf gab, doch eigentlich nur als massiven Erfolg ansehen! Natürlich wurde der Amiga irgendwann durch andere Plattformen überholt, aber so ist es doch mit allen Maschinen. Nach dem NES kam das SNES, nach dem SNES die Playstation, nach dem C64 der Amiga, nach dem Amiga der PC. Das ist doch ganz normal, finde ich. Klar, es wäre schön, wenn Commodore später noch mitgespielt hätte, ich finde es aber nicht sonderlich wichtig, dass irgendwann halt Schluss war, eher normal. Leider wird in der Berichterstattung immer mMn zu viel Gewicht auf das “Ende” des Amiga gelegt.

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Haha, Danke, da fällt mir nen kultiges Bild zu ein, dass irgendwann mal durch das Netz gegeistert ist. Das passt wie die Faust aufs Auge zu Deiner Aussage! :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Naja, der “Makel” an der Aufstellung ist halt, dass der PC kein Nachfolger im eigentlichen Sinne ist, sondern die Fortentwicklung der Konkurrenz. Die Nachfolger und Weiterentwicklungen des Amiga waren halt leider nur halbgare Aufgüsse und haben den wirklichen Sprung in die nächste Generation verpasst. Das ist es ja auch, was dass ganze so ärgerlich macht, weil dass Potential und der technologische Vorsprung waren ja durchaus vorhanden, von der Fanbase mal ganz zu schweigen, die Verantwortlichen haben das Zeitfenster aber nicht genutzt.

Ähnlich wie bei Atari mit dem Falcon. Der Versuch von beiden Unternehmen auch im umkämpften Konsolenmarkt Fuß zu fassen (CD 32, Atari Jaguar) hat wohl auch nur nötige Ressourcen verschlungen, die im Stammsegment sicher besser aufgehoben gewesen wären.

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Irgendwie steckt in dem in der Bonusfolge erwähnten Easter Egg “we made Amiga they fucked it up” sehr viel Wahrheit.:wink:

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Mit dem letzten Satz bringst Du es auf den Punkt. Man muss halt dabei gewesen sein um es zu verstehen. Und im Rückblick ist auch für uns vielleicht so einiges nicht mehr nachvollziehbar. :sweat_smile:

Ich denke es gibt mehrere Gründe warum der Amiga zu einem Kult-Computer wurde, der noch heute eine treue Fanbase hat.

Zum einen die persönliche Note! Der Amiga hatte einen NAMEN und irgendwie halt auch ein einheitliches “Gesicht”, im Gegensatz zu den schnöde durchnummerierten PCs (286,386,486), die zudem nur aus zusammengewürfelten Komponenten in einem grauen Klotz bestanden.

Außerdem gab es ja auch noch die Rivalität, die die Amiga-Gemeinde zusammenschweißte. Zuerst gegenüber dem Atari-ST und später halt dem PC. Ähnliches gab es damals ja auch noch bei den Konsolen zwischen Nintendo und Sega, an eine Koexistenz war da für viele nicht zu denken, dass war bisweilen eine Glaubensfrage, auch wenn man heute drüber lacht! Wobei ich das schon damals eher mit einem zwinkernden Auge gesehen hab, war halt spassig die Klassenkameraden zu triggern, wenn Spiel XY nicht für den ST umgesetzt wurde. Im VGA-Zeitalter bekam ich dann die Retourkutsche! :laughing:

Und letztlich war es vor allem die Szene! Es war zwar auch der Sargnagel für das System, aber durch die Kopiererei hat man auf dem Schulhof halt auch Kontakte geknüpft, neue Leute kennengelernt und sich zu Gaming-Sessions getroffen und das ganze Wochenende durchgezockt. Das lief halt alles noch auf einer persönlicheren und auch freundschaftlicheren Ebene ab als später im aufkommenden Internet-Zeitalter.

Und das ist es wohl auch, warum so viele heute noch durch die rosarote Nostalgie-Brille auf den Amiga und diese Zeiten gucken und die Plattform auch heute noch leidenschaftlich pflegen und am Leben erhalten.

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Ich kann nicht sagen, dass für mich vom Amiga sehr viel Coolness ausging damals. Es war einfach die beste Maschine für Spiele wie Lotus Esprit Turbo Challenge oder ähnlich schnelle Spiele. Nichts kam dem nahe. Und es war erschwingliche Hardware für unter 1.000 DM (899,- der 1200er). Ich hatte auch Respekt für den ST, weil ich den bei einem Freund gespielt hatte lange vor meiner Amiga-Zeit.

Ich habe den Amiga total geliebt, aber dann gab es am PC halt X-Wing, Aces of the Pacific und ähnliche Sachen. Da war dann klar, so allmählich ist es vorbei, danke für die schöne Zeit!

Diese Serie regt mich ja immer zum “was wäre wenn” an:

Ich frage mich, ob Amiga nicht letztendlich besser gefahren wäre, wenn der ursprüngliche Plan, die Maschine als dedizierte Spielekonsole (mit oder ohne “PC-Erweiterung” für Jay Miner) auf den Markt gebracht worden wäre. Vielleicht zum Zeitpunkt wo auch das NES eingestiegen ist.

Der Amiga war ja absolut voraus, da hatte Jay Miner aus rein technischer Perspektive durchaus Recht. Das Ding aber so zu positionieren dass es letztendlich mit dem IBM PC in Konkurrenz geht, hat Mittel- bis langfristig nicht zum Erfolg geführt, wie wir ja sehr gut wissen.

(Hab die Folgen noch nicht zu Ende gehört, vielleicht kommen ähnliche Erwägungen ja.)

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Ja, das habe ich mich auch gefragt. Ich glaube aber, das hätte nicht funktioniert, der Amiga kam ja noch vor der US-Marktbelebung durch das NES heraus, da wollte niemand etwas von Konsolen wissen. Ab 1986 wären die Chancen gestiegen, aber dann hing der Markterfolg mehr vom Spieleangebot ab als von der Technik, und gegen Nintendos First-Party-Macht hätte Amiga/Commodore ohne eigene Spieleabteilung keine Chance.

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Also was die Coolness angeht hab ich das schon anders empfunden, insbesondere weil man vorher halt nur die 8-Bit Games kannte, da war die Kinnlade schon unten als man dann Turrican, Speedball, Z-Out & Co. auf dem Amiga sah. Das war schon der neue, heiße Scheiss damals.

Sicher kam dann die Zeit, wo sich am PC ganz andere Welten öffneten, aber die Kisten hatten trotzdem längst nicht so viel Charme. :slightly_smiling_face:

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Ich denke eher, das 1985 der A500/2000 direkt hätte kommen müssen, dann AGA 1987/88. Dann hätten sie ihre Pläne bzgl. 3D Beschleunigung Anfang der 90er umsetzen können. Damit hätte die Plattform Bus Mitte der 90er den Technologievorsprung gehalten.

Die Konsolenthematik hätte Commodore niemals gegen Nintendo aufgrund der 1st Party Titel m.E. verloren. Commodore hat ja einen Sch*** auf Software gegeben und so hätten sich Entwickler finden müssen die sich auf Amiga verpflichten. Und das sehe ich wie Henner, 1984 wäre das schwierig gewesen.

Zumal der A500 wie die anderen Heimcomputer auch elegant die Brücke schlägt zwischen PC und Konsole.

Bezüglich Software hätte dennoch ein Umdenken stattfinden müssen, Kopierschutz, ein sauber weiter entwickeltes Ökosystem aus OS und Anwendersoftware. Nur damit hätte man gegen Microsoft langfristig konkurrieren können.

Und damit sind wir wieder bei Apple. Die haben viel von dem richtig gemacht, trotzdem waren sie Mitte der 90er fast weg. Bei denen war halt die Preisgestaltung und das mehr oder weniger vollständige Ausklammern von Spielen ein Problem.

Ich sehe das heute viel in der Retrospektive klarer, was für ein Problem Microsoft für die ganze Branche dargestellt hat (und eigentlich immernoch darstellt).

Die krasse Diskrepanz zwischen der wirklichen Entwicklung und der gefühlten Dominanz von Amiga ist halt krass. Und man merkt wie sehr Amiga nicht zu Commodore gepasst hat.

Nur mal angenommen, Apple hätte Interesse an Amiga gehabt, Macintosh und Amiga eine Weile parallel betrieben (Mac für Büro, Amiga für Creative/Gaming) und sukzessive eine Kompatibilität hergestellt. Hätte das funktionieren können?

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Das wäre wohl tatsächlich das sinnvollste gewesen! Aber es war ja auch eine bewusste Entscheidung seitens des Managements, die Investitionen in die technische Entwicklung drastisch zu reduzieren und stattdessen die vorhandene Technik über Jahre hinweg immer wieder neu aufzulegen.

Hier werden häufig Demo-Szene und Coolness genannt. Was die Demo-Szene betrifft sehe ich wenig Unterschiede zwischen C64, Amiga und DOS. Gerade musikalisch ist die Amiga Szene mit der PC Szene fast identisch, da auf dem PC auch fast nur Tracker-Musik (MODs) benutzt wurde. Die MODs lernten auf dem PC dann Panning (echtes Stereo) und dann kamen mit Fasttracker, ImpulseTracker, etc. erst 8, dann 16 und später sogar 32 Stereokanäle. Die PC Demos haben meistens die Soundblaster kompatiblen Soundkarten zwar unterstützt, aber darüber wurde häufig die Nase gerümpft und die sündhaft teure Gravis Ultrasound empfohlen, die wie der Paula im Amiga der CPU die ganze Arbeit abnahm. Die Demo-Szene an sich, egal welche Plattform, kam cool rüber. Die PC-Demo-Szene nahm aber erst Fahrt auf, als 386er mit VGA und Soundblaster Standard waren. Also deutlich später als beim C64 oder beim Amiga.

Wenn ich die Kommentare hier Revue passieren lasse klingt es, als ob die Amiga-Community an sich cool war und die PC-Community nicht. Da frage ich mich halt, ob es daran lag, dass es in der Jugend der meisten hier noch keine echte Schulhof-PC-Community gab. Meine ersten Erfahrungen mit einem PC waren bei ein Freund von mir, der auch am PC des Vaters spielen durfte. Der musste immer brav fragen. Der PC stand auch im Arbeitszimmer und nicht wie der C64 oder Amiga im Kinder- und Jugendzimmer. Da existierte auch noch keine echte Schulhofszene und die Spiele wurden gekauft. Der besagte Freund verbrachte ab da aber mehr Zeit mit Wing-Commander, Dune, etc. als mit seinem guten alten C64.

Mitte der 90er war dann die Playstation-Community cool mit dem Klischee, dass man vor der Disco zockt. Ende der 90er war dann die PC-Community cool und man traf sich mit Freunden zur LAN Party.

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Mehr Kompatiblität hatte aber auch Vorteile.
Ich hatte einen Amiga. Ein Kumpel durfte manchmal an den 286er seinen Vaters. Deren Spiele waren aber alle lahm. Also sollte ich mal ein paar Disketten mitbringen. Wings of Fury, Lotus2, North&South usw.
Die Disketten passten ins Laufwerk. Der 286er hatte „MS DOS“. Der Amiga hatte „Amiga DOS“. Es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn die Spiele nicht laufen…

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Das ist bestimmt ein wesentlicher Faktor.
Die Kinder/Jugendlichen haben sich in der jeweiligen Zeit einen Amiga oder davor eben C64 ausgesucht weil in ihrem Umfeld die Software dafür verfügbar war.

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Also wenn wir uns vor der Disco getroffen haben, haben wir “vorgeglüht” !!
Da war an zocken nicht zu denken. Aber gut, ich komm auch vom Dorfe! :rofl:

Ich fand den PC schon cool und es hat auch absolut Spaß gemacht bei den Kumpels DOTT und Indy4 auf DOS zu zocken, dass waren so meine ersten Erfahrungen mit der PC-Welt! Aber so eine richtige Schulfhof-PC-Community wie zuvor beim Amiga gabs zumindest in meiner Erinnerung eher weniger, auch nicht später, wo dann gefühlt jeder nen PC hatte, mich eingeschlossen. Spiele wie Doom & Quake waren aber natürlich schon in aller Munde und wurden auch für cool befunden!

Mit Half Life / Counterstrike kamen dann natürlich die Online-Shooter und die dazugehörigen LAN-Partys und später das Online-Zocken, da war ich aber dann schon aus der Schulzeit raus, kann auch sein das da deshalb nicht mehr so die “Community-Vibes” bei mir aufkamen und dass das bei den jüngeren Semestern durchaus anders gewesen ist. :man_shrugging:

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Das deckt sich auch mit meiner Wahrnehmung. Bei uns ging es eigentlich nur um C64 und Amiga. Wir hatten zwar auch ST und schon einen 386 daheim und in der Schule die 286er, aber das war irgendwie immer Randerscheinung. Wir haben zwar auch Larry und andere Sachen gespielt, aber schon wegen den Grünmonitoren war das eher uninteressant. Das hat sich dann eigentlich erst im Studium geändert, wo dann eben auch Unix/Linux interessant wurde.

Deswegen denke ich auch dass der Amiga seinen Ruf einfach auch dadurch hatte, das er zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, und eben auch technisch ein großer Schritt war. Der spätere Wechsel zum PC war halt irgendwie ein logischer Schritt, emotional aber nicht mit dem Wechsel von C64 auf Amiga vergleichbar.

Ich hab ehrlich gesagt auch nie monatelang Zeitschriften angestarrt und Final Cartridge 3 benutzt, weil ich es kaum erwarten konnte eine Amiga 500 zu bekommen. Auch der Wechsel auf den 1200er war schon nicht mehr vergleichbar,

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Ja, der Übergang zwischen A500, A1200 und VGA-PC war da schon relativ fließend und zumindest von meinem Erleben her kein Vergleich zum Quantensprung vom C64 auf den Amiga. Gut, vielleicht war man da vom Alter her auch noch einfacher zu begeistern. :sweat_smile: Beim PC gab es damals wie heute ja eher eine stetige Weiterentwicklung und keine wirklichen Quantensprünge mehr, vom 3D-Boom durch 3DFX vielleicht mal abgesehen?!

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Das ist gut beschrieben, aber ich glaube, wir können sicher sagen, dass das vor allem von der eigenen Biografie abhängt. Für mich zB war der erste PC (Anfang 1993, ein 486er) ein viel größerer Schritt als C64 zum Amiga, weil er mir den Online-Multiplayer aufgeschlossen hat. Das hat danach für Jahre 80% meiner Spielzeit ausgemacht.

Die viel gelobte Demoszene auf dem Amiga hingegen hat hübsche Grafiken produziert, aber das hat mich nicht beeinflusst.

Aber es ist völlig klar, dass, wenn man zB 1989 über den Amiga zu Trackermusik gekommen ist und dabei den PC als „das Papas Schreibmaschine mit dem grünen Monitor“ wahrgenommen hat, sich das komplett anders anfühlt.

Da gibt es keine Wahrheit, unsere Biografien sind unsere Biografien und ich denke, auf der Basis generelle Aussagen zum Status von Plattformen zu treffen, ist… schwierig.

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