Der "Diese Spiele habe ich zuletzt gekauft"-Thread

Ich hab mir im Sale endlich mal Kentucky Route Zero gekauft. Ich wusste so gut wie garnichts über das Spiel, ausser, dass alle auf den letzten Akt gewartet haben, als ich das letzte Mal geschaut hatte. Bis eben wusste ich nicht, wie sehr “Akt” die Spielstruktur bestimmt :).

Ich bin jetzt am Ende vom zweiten und bin ziemlich interessiert. Das Spiel ist weird. Aber macht Spass bisher!

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Split Fiction ist noch bis 13.04.26 um 30% reduziert.
Jetzt musste ich zuschlagen, besser wird es sicher so schnell nicht.
Bin gespannt drauf :blush:

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So ganz generell oder wo genau? :grin:

Äh ich habs in Epic entdeckt, aber letztlich auch für 34,99 auf die Switch geholt, also im Nintendo-Shop.

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Es geschehen noch Wunder:
Die beiden Space Hulk Spiele von Full Control sind wieder in Steam aufgetaucht:

Die beiden Spiele besitze ich schon, aber es fehlten mir teilweise DLCs, die es entweder gar nicht oder nur für extrem teures Geld bei Keysellern gab. Jetzt bekam ich die DLCs gratis :slight_smile:

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Vor drei Tagen konnte ich nicht mehr verzichten und habe mir die Tomb Raider - Definitive Edition für die Switch 2 gekauft.

Hatte vorher gezögert, weil ich einerseits nicht so der Fan der Definitive Edition bin. Und das hat den einzigen, recht kleinlichen Grund, dass dafür Laras Gesicht verändert wurde. Sie zeigt nun deutlich weniger emotionale Bandbreite und sieht stattdessen ständig sauer und irgendwie unsympathisch aus. Ich glaube Crystal Dynamics wollten damit damals auf die Kritik reagieren, dass Lara am Anfang des Spiels wie ein unschuldiges Reh wirkt, aber schnell zur erbarmungslosen Killermaschine wird. Macht das Spiel aber natürlich nicht kaputt.

Und außerdem habe ich gehofft, dass die gesamte Survivor-Trilogie irgendwann auf das System kommt, wie vielleicht auch endlich die vorhergehende Reboot-Trilogie. Doch trotz Behauptungen, dass die Switch 2 leistungsmäßig eher mit einer Xbox Series S statt einer PS4 zu vergleichen sei, zeigt sich jetzt schon, dass vermutlich nicht mal letzteres stimmt. Zumindest müssen Ports selbst von Last-Gen-Konsolen mit einigen Abstrichen leben, weswegen ich nicht glaube, dass sie Rise oder gar Shadow of the Tomb Raider wuppen könnte.

In diesem Sinne kann ich trotzdem berichten, dass Tomb Raider - Definitive Edition zumindest auf der Switch 2 und in den ersten drei Stunden ganz hervorragend läuft und dabei auch noch immer fantastisch aussieht. Angeblich gibt’s kleine Abstriche bei den Details, um Auflösung und Framerate sauber zu halten. Das ist eines der grafisch schönsten Spiele der PS360-Ära und ich kann aus meiner Erinnerung an das Original bzw. die DE auf der PS4 keine nennenswerten Downgrades ausmachen. Auch heute noch bin ich mächtig beeindruckt über die Gestaltung der Welt, die Lichtstimmungen und Animationen.

Ansonsten, was soll ich sagen, ist das eines meiner absoluten Lieblingsspiele, ever - ein Meisterwerk, heute wie damals. Ich habe das vorher schon dreimal durchgespielt, was schon ein paar Jahre her ist. Und nun hat mich das wieder sofort in seinem Bann. Spiele das fast ausschließlich im Handheld-Modus. Ersties empfehle ich das aber nicht, weil das schon einfach ein Erlebnis für den großen Bildschirm ist. Atmosphäre, Inszenierung, Spielbarkeit, Pacing, Abwechslung und die generelle Qualität sämtlicher Aspekte sind auch heute noch top. Bis auf die Story. Ich gönne mir diesmal einige Cutscenes (und aus Zeitgründen auch die Texte zu den Collectibles) zu skippen, denn die Geschichte ist im Großen und Ganzen nicht der Hit. Die Charaktere sind, bis auf Lara, durchweg ganz schöne Klischeefiguren und das nimmt sich alles ein wenig zu ernst. Einige Sequenzen sind aber auch richtig cool. Ich sage nur „Funkturm“ und „Blutbad“.
Hatte vor nicht allzu langer Zeit die Uncharted-Hauptreihe nochmal durchgespielt. Und die sind deutlich besser erzählt. Wobei die Geschichten mitunter auch nicht durchweg überzeugen. Darüber hinaus halte ich Tomb Raider aber spielerisch in den meisten Fällen für deutlich überlegen.

Anyway, klare Empfehlung für die Switch 2-Version. Sorry, für den langen Post. Muss einfach jede Gelegenheit nutzen, dem Spiel die Liebe zu geben, die es verdient.

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Das wäre aber arg erstaunlich, wenn Ubisoft selbst Assassin’s Creed Shadows und Star Wars Outlaws zum Laufen bringt. Die alte Switch konnte schließlich auch schon die ersten beiden Batman Arkhams, Doom und The Witcher 3 trotz Abstrichen in gar nicht mal so schlechter Qualität abspielen. Da würde ich erwarten, dass Tomb Raider grundsätzlich auf der Switch 2 gut machbar sein sollte. Ist sicherlich eine Herausforderung für das Portierungsstudio, ohne Frage.

Das lässt mich ein wenig ungläubig zurück, dass Embracer das nicht besser hinbekommen haben will.

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Also, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die Trilogie irgendwann komplett erscheint, und warte daher weiter darauf. Finde die ganze Trilogie ebenfalls großartig. Mein Lieblingsteil ist tatsächlich Shadow of the Tomb Raider.

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Hab jetzt nochmal ein bisschen rumgesucht. Offensichtlich wurde es von Aspyr portiert, was imho schon einiges erklärt. Aspyr-Portierungen und -Remaster gehören zu den meiner Erfahrung nach faulsten Umsetzungen am Markt, wenn man das mit anderen spezialisierten Studios vergleicht. Und dann scheint die S2-Fassung nur eine leicht aufgewertete Fassung der S1-Fassung zu sein. Das dürfte der andere Teil der Erklärung sein.

Bei mir gab es auch einen Neuzugang: Das Spiel Nethergate von Spiderweb Software aus dem Jahre 1998. Ein RPG in isometrischer Ansicht welches im Jahr 2007 nochmal als Remake erschienen ist. Das Remake ist u.a. auf Steam und GoG erhältlich. Die RPGs von Spiderweb Entwickler Jeff Vogel haben in Fankreisen einen wirklich guten Ruf. Seine Entwicklungen reichen von Mitte der 90iger Jahre bis in die Jetztzeit. Ich habe bisher noch keines seiner Spiele gespielt, werde dies aber nun definitiv nachholen. Hat hier evtl jemand schon Erfahrungen mit den RPGs von Spiderweb Software?

https://www.mobygames.com/game/1803/nethergate/

Nethergate Resurrection

@Chris hatte es mEn öfter mal erwähnt.

Keine persönlichen Erfahrungen, Jeff Vogel hatte in der RPG-Core-Szene aber immer einen guten Ruf. Man muss halt damit zurecht kommen, dass es grafisch eher funktional ist.

Ich habe hauptsächlich die neueren Spiele von GOG. Die haben wahlweise einen „Ich möchte möglichst einfach der Geschichte folgen“ Schwierigkeitsgrad. Diese alten kenne ich nicht, aber wenn ich sehe, dass für Nethergate Ressurection, was wohl so ein modernes Remake sein muss, selbst heute noch ein Hintbook für 6 Dollar verkauft wird, ist meine Vermutung, dass man ohne selbiges sehr frustrationstolerant sein muss:

Du wirst berichten :wink:

Bin gerade wieder im Mario-Fieber. Hab’ das Wii U-Original von Super Mario 3D World seinerzeit noch für AreaGames getestet und für fantastisch befunden, aber nie die letzten super harten Level geschafft. Mit der Bowser’s Fury-Erweiterung gab’s einen weiteren Neukaufgrund mehr. Außerdem freut’s die Kinder und passt gut in die Sommerzeit.
Hat mich bei kurzem Abspielen direkt wieder am Haken. Kam mir gleich überraschend schnell vor. Ein Freund bestätigte mir auch, dass sich die Figuren wohl deutlich flotter bewegen. Das ist ziemlich cool, macht das Spiel aber auch etwas kniffliger wie ich finde.

Ghost of Yōtei war eigentlich mein Most Wanted-Spiel aus dem letzten Jahr. Aber wie es manchmal so ist, kommt man dann doch nicht gleich zum Kauf. Jetzt für 50, statt 80 Taler ergattert. Der Vorgänger ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele der letzten Jahre. Hab’ da 180 Stunden drin versenkt. Bin super gespannt. Obwohl Yōtei auch mir erstmal etwas zu ähnlich aussieht. Aber Sucker Punch haben sich reichlich Vorschussvertrauen von mir verdient. Und die Idee mit den zusätzlichen Miike- und Watanabe-Filtern finde ich einfach zu cool.

Digital habe ich noch Wolfenstein - The New Order für die PS4 für 5 Euro geschossen. Früher schon mal 'ne Weile gespielt und für gut befunden, aber nie beendet. Will die Reihe jetzt mal komplett nachholen. Und virtuell Nazis wegrotzen kommt dieser Tage besonders karthatisch.

Und Teenage Mutant Ninja Turtles - Splintered Fate für die Switch 2. Das hab’ ich nie auf meiner Liste gehabt, weil ich Rogue-Lites/-Likes verabscheue, wurde aber im eShop für unter drei Euro verscherbelt. Kurz mal angespielt und spricht, dank der stimmig umgesetzten Turtles-Welt, den Fanboy in mir an. Der Bildausschnitt ist auch kleiner, was das Spiel handheldtauglicher macht als das recht kleinteilige Vorbild Hades. Wäre wirklich lustig, wenn jetzt ein als eher schwächer geltendes Lizenz-Rogue-Lite das erste Spiel dieser Gattung wäre, dass ich mal durchspiele. Aber das sehe ich noch nicht. Meist packt mich nach ein, zwei Stunden dann doch das unverrückbare Gefühl, hier hart meine Zeit zu verschwenden.

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Splintered Fate macht auch im Multiplayer viel Spaß und unterstützt sogar Crossplay mit anderen Plattformen.
Obwohl es nicht so poliert und facettenreich ist wie Hades macht es mir deshalb schon mehr Spaß.

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Bei mir gab’s auch eine Kleinigkeit: Theme Park in der CD Rom Version. Das Spiel habe ich damals wirklich gerne gespielt…

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Spielen ist zwar noch nicht, aber gekauft ist es allemal:

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Bestellt bei Netgames, die häufig noch neue internationale, aber multilinguale Versionen von Spielen führen, die etwa in der USK-Fassung bereits vergriffen sind sowie auch (Japan)Importe, wo ja manchmal physische Versionen erscheinen, von Titeln, die bei uns nur zum Download reichen. Das Ganze zu absolut angemessenen Preisen.

Diesmal einmal für meine Nostalgie und meine Kinder und einmal um meine Rente zu finanzieren. Obwohl, dafür taugen in 20 bis 30 Jahren wohl beide oder gar nix. :grinning_face_with_smiling_eyes: Werde die vermutlich eh nie verkaufen.

Bin gespannt auf Goof Troop. Soll ja im Koop ganz launig sein. Find’s etwas schade, dass die Afternoon-Collection nicht noch die Game Boy-Versionen enthält. Das hätte mir nicht nur eine sentimentale Träne abgerungen, sondern vielleicht auch spielerisch noch was gebracht. Laut Tests aus der Total! von damals ist das GB-Darkwing Duck zum Beispiel besser als sein großes NES-Pendant. Und ich glaube, die beiden Tale Spin-Versionen unterscheiden sich auch deutlich. Diese „Das hätte noch mit reingekonnt.“-Enttäuschung ist oft mit das Frustrierendste an den Retro-Collections. Aber besser als gar nicht haben. Und das Paket ist ja trotzdem ordentlich.

Tactics Ogre werde ich mir sicher auch mal angucken, für gut befinden und dann feststellen, dass ich dafür keine Zeit habe und es niemals beenden. Aber ich freu’ mich auch, wenn ich solche Titel dann auch an Freunde verleihen kann, die die eher durchspielen. Vollständige physische Versionen fühlen sich schon gut an.

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Ich wär an nem frühen Bericht interessiert, vor allem: ist das was für Leute, denen Gothic bisher ziemlich egal war? Insofern ist mir recht uninteressant, wie das sich mit dem Original-Gothic vergeleicht, mehr, wie das so für sich ist.

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Die Steam Reviews lesen sich positiv, ein paar Bugs gehören ja zum Serien Charme dazu und sind absichtlich drin.

Ich habe erst 7 Stunden gespielt, bin noch keinem Lager beigetreten und befinde mich damit noch ziemlich am Anfang.
Gesehen habe ich das alte Lager und das Sumpflager.

Das Gothic Feeling von damals kickt sofort. Ich hätte nicht gedacht, wie gut sich die Atmosphäre trotz der neuen Sprecher anfühlt. Das war eine meiner größten Sorgen. Tatsächlich vermisse ich bisher aber keinen Original-Sprecher. Xardas und der Namenlose haben Ihre Sprecher (Bodo Henkel und Christian Wewerka) zudem behalten.
Die Musik von Kai Rosenkranz trägt ebenfalls enorm bei.

Die Welt ist nach meinem Eindruck größer geworden und es gibt um die Lager herum Neues zu erkunden. Das Erkunden fand ich bisher recht belohnend. Das sich die Welt dabei als recht tödlich erweist trägt ebenfalls zur Spannung bei.
Bisher würde ich besonders die Tauchfähigkeiten des Helden und den Meeresabschnitt hinter dem Sumpflager hervorheben. Hier kann man auch ein paar Klippen erklettern.
Ich meine damit (noch) nicht den neuen Klettern-Skill. Es ist an vielen Stellen möglich auch ohne diesen Skill auf ähnliche Weise zu “klettern”, wie im Original. Der Klettern-Skill wird es dagegen ermöglichen bestimmte Steilwände zu erklimmen. Das sind Stellen, wie man sie bspw. aus den neueren Tomb Raider-Spielen oder der Star Wars: Jedi-Reihe kennt.

Gothic-Veterenen werden sich wahrscheinlich erinnern, dass man früher - ohne das es einen Nutzen gehabt hätte - den Scavenger-Grillspieß drehen konnte, Krautstampfer bedienen, usw. Die Entwickler haben so etwas überwiegend nur noch da eingebaut, wo es spielerisch Sinn ergibt. Ich kann mich zwar weiterhin auf Bänke und Stühle setzen - sitzend aber leider keinen Dialog beginnen ohne das der Held wieder aufsteht -, es gibt aber keine spielerisch nutzlosen Objekte mehr, die sich bedienen lassen.
Ich könnte mir vorstellen, dass manche das kritisieren würden. Ich finde diese Entscheidung hingegen folgerichtig. Das Spiel ist dadurch klarer lesbar, wenn ich nur Aktionen ausführen kann, die potentiell auch einen Mehrwert bringen.
Der Alchemietisch, der früher auch keinen Zweck hatte, scheint übrigens im Remake eine echte Funktion erhalten zu haben. Ausprobieren konnte ich das allerdings noch nicht. Mir fehlt die nötige Erfahrung, wie der Held wohl sagen würde.

Zum Kampfsystem kann ich aktuell noch nicht viel sagen. Es scheint möglich zu sein durch unterschiedliche Aneinanderreihung von Q, E sowie linker und rechter Maustaste Kombos auszuführen. Zumindest lassen sich diese Angriffe in bestimmter Reihenfolge flüssig und ohne Unterbrechung aneinanderreihen. Anderenfalls würde man Gegnern eine Lücke für Gegenangriffe bieten.
Ich habe das System aber noch nicht richtig durchstiegen. Die Kämpfe sind bisher auf dem von mir gewählten Schwierigkeitsgrad “Gothic” ziemlich schwer.

”Gothic” ist der Standard-Schwierigkeitsgrad. Es geht noch härter und auch leichter.
Immerhin schaffe ich inzwischen Molerats problemlos. Das fühlt sich für mich persönlich erstmal nach einer durchaus belohnenden Progression an. Es ist aber nach gerade einmal 10 ausgegebenen Lernpunkten (Ich will starker Schwertkämpfer werden :wink: ) viel zu früh das ernsthaft bewerten zu wollen.
Ich kenne das Original Gothic wirklich in- und auswendig. Das Original gilt vielen als schwer. Ich habe Gothic so oft durchgespielt, dass ich weiß, wie ich viele Kämpfe trotzdem schon recht früh bestehe. Das Remake hat für mich damit sehr deutlich Schluss gemacht. Vielleicht ändert sich das, wenn ich das Kampfsystem besser beherrsche. Im Augenblick bin ich aber sehr vorsichtig, bevor ich etwa in den Wald gehe.

Schon jetzt ist mir aufgefallen, dass bestimmte Gegner mir auf manche Felsen nicht folgen können, auf die ich klettern kann. Das ist gut um zu fliehen. Sobald ich mehr Schaden mit Pfeil und Bogen verursache, wird das wahrscheinlich aber ermöglichen Gegner leichter zu erledigen, die mich nicht erreichen können.
Aktuell ist es immerhin so, dass bspw. beschossene Wölfe nach zwei guten Treffern eilig die Flucht ergreifen. Ein unmittelbar tödlicher Treffer würde es natürlich aber ermöglichen auch mehrere Gegner gefahrlos auszuschalten.

Technisch wirkt das Spiel bisher sehr solide. Ich hatte nur zwei Abstürze, habe allerdings gelesen, dass es auf Rechnern aus dem mittleren Bereich der Systemanforderungen zu technischen Problemen kommen soll.

Grafisch macht das Spiel für meinen Geschmack richtig viel her. Die Entwickler haben den Stil des Originals ganz hervorragend getroffen. Das gilt nicht nur für Rüstungen und die Lager, sondern auch für die Welt und besonders ihre Wälder. Meine persönlichen Wünsche sind hier vollends erfüllt worden.

Ob das Spiel jetzt etwas für Leute ist, die das Original-Gothic nicht interessiert hat ist schwer zu sagen. Die Gründe dafür sind vermutlich sehr individuell.
Das Gothic Remake scheint mir in seiner Essenz bei Story und Atmosphäre dem Original zu gleichen.
Die Entwickler haben das Spiel jedoch insbesondere in Sachen Steuerung zugänglicher gemacht. Wer Wert auf moderne Bedienkonventionen legt findet sich im Remake definitiv leichter zurecht als im Ur-Gothic.
Zudem gibt es aktivierbare Optionen, die den Zugang je nach Spielgewohnheiten erhöhen können. Es gibt beispielsweise eine Option benutzbare Objekte und Items durch eine Umrandung hervorzuheben, wenn diese in den Fokus geraten. Selbst mit dieser Option aktiviert, kann man Gegenstände aber recht leicht übersehen. Die Spielwelt ist sehr detailliert. Das ist sehr schön anzusehen, macht es aber nicht immer leicht Items zu sehen. Das liegt auch daran, dass die aktivierte Umrandung eher dezent ausfällt.

Ich würde sagen, dass man sich auf das Spiel in gewisser Weise trotz solcher Optionen einlassen muss. Wenn man das tut und Wert auf eine sehr dichte und lebendig wirkende Atmosphäre sowie auf eine interessante Story-Erfahrung legt, würde ich aber sagen, dass es lohnend sein kann dem Spiel eine Chance zu geben. So ist zumindest mein Eindruck nach den eher überschaubaren sieben Spielstunden, die ich bis jetzt erreicht habe.

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