In der Folge wurde erwähnt, dass Punks zu den Standardgegnern in den Urbanen Beat em Ups gehören. Ist das irgendein besonderes Klischee in Japan? Ich hätte da aus deutscher Sicht Hooligans erwartet.
In Vigilante von Irem kloppt man sich immerhin mit Skinheads. Ich glaube allerdings das Hools auf Dauer einfach optisch langweilig sind und die wilde Punk-Optik einfach bessere Gegner abgibt. Ungeachtet dessen wie wahrscheinlich es ist in den 80ern von Punks gemessert zu werden.
Das Bild ist imo auch eher aus der Ami-Popkultur, gibt ja ganz viele Filme (Terminator, Highlander usw.) wo es Stress mit Punks gibt.
Danke für die vielen Argumente @Fischonkel, @frodo_broemmelkamp und @aRkedos. Das stimmt auch alles.
An die Länge einer solch detaillierten Folge habe ich nicht gedacht. Das würde dann wahrscheinlich echt 5 Stunden lang sein. ![]()
Ich hätte auch „zugänglich” schreiben können, zumindest habe ich es so gemeint. Wobei ich mich auf die eher nischigen Themen mehr freue, weil ich dort mehr Neues erfahre.
In Hannover in den Achtzigern waren die Punks mit ihrem typischen Aussehen mit den bunten stacheligen Haaren schon ein typisches Bild in der Innenstadt. Ich denke, in anderen Grossstädten wird es ähnlich gewesen sein. So etwas hat damals die Künstler wahrscheinlich stark inspiriert. In Science Fiction Filmen, speziell im Cyberpunk, kommt das auch öfter vor.
@Fischonkel
Die ganze Szene aus Terminator wirkt inklusive Fatality wie eine Vorlage für ein Beat em Up / Fighting Game! Vielleicht ist es ja auch ein US amerikanisches Klischee, was die Japaner bedienen wollten.
@rsn8887
Ich kenne Punks im Stadtbild der 80er auch, frage mich aber, ob das in Tokyo so war, bzw. woher die Japaner ihre Inspiration hatten. Oder ob sie mit Blick auf den US Markt dessen Klischees bedienen.
Ich würde schon sagen das Punks in japanischen Videospielen von genau solchen Szenen beeinflusst sind - Schwarzenegger und Co. (man denke nur an Contra) hatten ja seit jeher einen großen Einfluss auf Szenen in Spielen aus Fernost.
Hier ist noch was zu Punk in Japan allgemein:
Eher „typisch“ japanisch sind so Jugendbanden, Bosozuko und natürlich Yakuza.
Japanische, meist jugendliche „Delinquenten“ sehen in der Regel eher so aus (ist aus Rokudenashi Blues, die Tolle vom Typen ganz links ist eine typische „Tunichtgut“-Frisur die man in 80er Mangas häufiger sieht:
(hier aus Sakigake!! Otokojuku)
(hier aus YuYu Hakusho)
Das wird in Spielen eher bei River City Ransom / Renegade abgedeckt.
Ah, die guten, nur schwer zu bekommenden Heringsfilets, die dürfen natürlich in keiner Sammlung fehlen. Was zahlt man da aktuell auf eBay für?
Ich empfehle eher den Einkauf bei deinem örtlichen Fischonkel. Würde man die auf Ebay kaufen, kämen die bestimmt als Surströmming an bei den aktuellen Temperaturen.
Heringsfilets - das krasse Beat’ em Up von Rügen! ![]()
DIE Gegner wurden kräftig eingedost.
Das war mir völlig entgangen, dass es auch eine C64 Version gab.
Ich finde das Artwork so toll. Das Spiel hat bei mir deshalb einen Ehrenplatz :).
Mein erster Kontakt mit Golden Axe war auf unserem alten PC 286. Das Spiel passte auf eine einzige Diskette und entwickelte sofort ein enormes Suchtpotenzial. Inhaltlich bot es alles, was ich mir damals von einem Spiel wünschte: Ritter, Drachen, finstere Burgen, Abenteuer und epische Kämpfe gegen Skelette, genau wie in „Jason und die Argonauten“.
Die „Sicherheitskopie“ wanderte von einem Schulfreund zum nächsten, und irgendwann fiel mir auf, dass bei einem Klassenkameraden im gleichen Spiel zusätzliche Gegner auftauchten. Später stellte sich heraus, dass ich meinem eigenen PC mit ein paar Tricks mehr Arbeitsspeicher entlocken musste, um ebenfalls in den Genuss zu kommen.
In meinem Erwachsenenleben legte ich mir zwar noch Teil 2 und 3 für das Mega Drive zu, doch kein Nachfolger konnte den ersten Teil erreichen. Für mich hatte dieser damals einfach alles abgedeckt, was ein großartiges Spiel ausmachen musste.
Ich bin gerade an der Stelle mit der Indizierung und habe das Gefühl, da etwas erklärend reingehen zu müssen.
Der Zitierte Auszug ist eben kein „Theoriecrafting“ sondern eigentlich werden hier nur ein paar Allgemeine Grundlagen der Pädagogik erläutert:
Der Spieler lernt ein Verhalten durch Spielen des Spieles => klassisches Lernen am Beispiel. Gesehenes Verhalten wird gelernt und kann reproduziert werden - dass sagt aber nichts darüber aus, ob das stattfindet.
Positive Verstärkung => eigentlich selbst erklärend; das Spiel belohnt den Spieler ja für die Handlung
Emotionalität und Langfristige Erinnerung => da gibt es natürlich auch Grundlagen zu; aber letztlich heißt das ja nur, dass das Gesehene Verhalten langfristig erinnert wird
Damit bleibt am Ende eine recht banale Aussage:
Der Spieler sieht die Gewalthandlungen, diese Werden positiv verstärkt und einprägsam erinnert und theoretisch ist der Spieler in der Lage dieses Verhalten zu reproduzieren.
Mehr steht da nicht drin und diese Aussage bestätigt sich ja auch, wenn wir feststellen, dass sich heute Jahrzehnte später die Leute an Golden Axe erinnern können.![]()
Das ist also eigentlich vor allem eine Beschreibung des Lernens und lässt sich beliebig auf andere Spiele und Meyien übertragen. Zu einer etwaigen Verhaltensänderung werden keine Aussagen getroffen.
Wir wollen nicht vergessen das dem bluttriefenden und gewaltverherrlichenden Beastrider 2008 das gleiche Schicksal ereilte. Da saßen wahrscheinlich noch die gleichen Mumien wie 1992 im Gremium
Einmal Copy & Paste und noch Beast Rider angefügt und fertig war die Indizierung.
Die Aussage über die Downloadcodes von Switch-Spielen stimmt im Fall der Mega Drive Collection so nicht, ich habe eine Gamecard zuhause.
Teilweise werden genau von der Collection auch nur die Verpackung mit Downloadcodes verkauft, da gibt es schon viele Beschwerden drüber bei Amazon & Co.
Wobei man sagen muss, dass die Switch-Version um zwei Spiele reduziert wurde: es fehlen die beiden Wonderboy-Teile.
Wer einen Mega Drive Mini hat, hat den ersten Golden Axe Teil übrigens auch.






