Masters of the Universe - MotU

Denke du bist da trotzdem bei den Ausnahmen. Und gerade das geringe Budget macht es sogar einfach das es ein wirtschaftlicher Erfolg wird. Kenne genug Leute die schon jetzt ein Liste schreiben mit den Figuren zum Film die kommen werden.

Für Fans ist es auf jeden Fall etwas was man schauen sollte mMn. Nur anhand des Trailers den Film jetzt schon zu verteufeln verstehe ich wirklich nicht.

ist ja nicht so wie bei Star Wars, als hätten wir schon zig schlechte Serien und Filme bekommen.

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Männer als überzogene Muskelpakete, und schlanke Frauen die im Bikini in die Schlacht ziehen ist imho ein zurecht veraltetes cliché welches, gerade bei den Heldenrollen falsche Vorbildfunktion haben kann. Daher meinte ich, dass ich es nicht schlimm finde, wenn da ein wenig Abstand genommen wird. Dolph Lundgren war damals auch, im Vergleich zur Action-Figur oder dem Comic, eher ein Spargeltarzan. Und wenn die Kraft magisch bedingt von dem Schwert bzw. Grayskull kommt, dann genügt auch ein Junkie-Bizeps. :slight_smile:

Ich finde, in dem kurzen Trailer gibt es so viele Figuren, Orte und Details, die man sofort wiedererkennt. Das fand ich ganz nett. Wie wichtig ein bestimmtes Detail ist, müssen die Zuschauenden am Ende selbst entscheiden. Bin nicht wirklich hardcore Fan, schnappe aber gerne alles auf, was ich von MotU mitbekommen kann.

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Für das „definitiv“ fehlt mir da etwas die objektive Definition. Du hast Deine persönlichen Preferenzen erläutert, dein Wunsch-Setting und deinen Wunsch-Regisseur, aber wie kommst Du darauf, dass das letztendlich erfolgreicher sein würde? Der Film ist halt nicht nur als 100% Fanservice-Opera für die Gen-X konzipiert, sondern soll verständlicherweise auch jüngere Generationen ansprechen. Klar gibt es unterschiedliche Reaktionen zum Trailer, aber mindestens genauso viele positive wie negative, wobei die enttäuschten eher dazu neigen, sich öffentlich kund zu tun (was ja nicht verwerflich ist!) … aber ob das Ausschlag über den Erfolg und das Potential des Films geben kann? Ich denke weniger!

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Um mich nicht misszuverstehen, unabhängig vom Franchise, sieht der Trailer so schrecklich aus, dass er für mich aus cineastischer Sicht und der Erfahrung der letzten 20 Jahre nur floppen kann. Natürlich kann das Wunder geschehen, ich bin keine Glaskugel.

Aber:

Bei $170–200 Millionen Budget, und zum Budget gehören nicht die Marketingkosten, also eher 300 Millionen, die weltweit übertroffen werden müssen, um in die Gewinnzone zu kommen.

Dann muss man sagen, dass es weltweit viele MotU-Fans gibt, aber sicher nicht genug, um das alleine zu tragen. Hinzu kommt, dass seit 1,5 Jahren die Figuren wie Blei in den Regalen liegen und bei Smyths in den allermeisten Fällen massiv verramscht werden. Das bedeutet, dass der Hype um MotU im Toy weg ist. Die Creations Sachen haben kleine Stückzahlen und liegen auch dort teilweise wie Blei im Shop.

Ich habe noch mehr Gründe, muss aber jetzt weg, später.

Dann haben wir natürlich den Leto-Faktor. Der hatte in letzter Zeit sehr viel Pech mit seinen Rollen und ne Me-Too-Geschichte an der Backe. Sein Ruf ist bei Produzenten und Kinogängern im Keller. Ich habe jetzt nichts persönlich gegen den, finde ein für sein alter erstaunlich gut aussehender Typ, aber, die Gen Z und viele Kinogänger*innen schon. Tron Ares ist ein Flop. Morbius ist ein Flop. Viele werden wegen ihm fern bleiben. Seine Teilnahme ist eine einzige Rufschädigung für den Film bei der Gen Z.

Ein anderes gutes Beispiel für die Verfilmung eines Mattel-Toys ist der Barbie-Film. Der hatte ein perfektes Marketing, ein Konzept, das die alten Zielgruppen wie die jungen Gen Zler abholt. Und das Toy wurde adäquat im Film umgesetzt. All dies hat der Masters-Film bisher nicht.

Und der Vergleich mit Filmen von James Gun passt. Aber die sehen auch dagegen richtig gut aus.

Bei der Gestaltung denke ich eher an C-Movies wie Iron Sky. Der hat aber nur 7,5 Millionen gekostet.

Tatsächlich ist öffentliche negative Kritik, zumindest auf den entsprechenden Plattformen, sehr wohl ausschlaggebend über Erfolg und Misserfolg eines Films.

Die ganze Diskussion zeigt hier allerdings auch den schmalen Grat den so eine Wiederbelebung einer Gen X IP gehen muss. Exakt das gleiche “Problem” haben wir bei Bumblebee gesehen. Wie kannst du der 80iger, der Millennial und Gen Z Generation gerecht werden ?

In meinen Augen ist das bei Bumblebee sehr in die Hose gegangen und der Film war eigentlich nur ein 80s Blender. Den Film an sinnlosen Stellen mit 80s Hits zu bestücken und Popkultur jener Dekade in Dauerschleife zu erwähnen wirkte unauthentisch ( genau wie Stanger Things) und wurde sehr dilettantisch umgesetzt. Ich sehe, neben dem schrecklichen Look, bei He-Man die gleichen Stolperfallen.

Ich hoffe, dass mich der Film überrascht. Aktuell bin ich da allerdings sehr skeptisch.

MotU-CU!

Abgesehen davon, dass - soweit ich mich erinnere- die Damen aus der Serie ebenfalls sehr athletisch und kriegerisch waren, weiß ich nicht, ob man wirklich von einem Klischee sprechen sollte. Helden sollten als kompetent wahrgenommen werden. He-man ist einfach in der Rolle des körperlich starken Kriegers. Da ist es sinnvoll, ihn muskulös darzustellen. Eine dickliche und körperlich schwache Person wäre vermutlich unglaubwürdiger.

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Warum soll man den Generationen gerecht werden? Das ist überhaupt nicht nötig und sinnvoll. Es würde den Film nur kaputt machen. Gen Z Serien werden ja auch nicht an Gen X angepasst.

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Das liegt aber leider an den Figuren selbst. Und den immer dümmeren Neuausrichtungen. Wo bleiben weitere Staffeln, wo Fahrzeuge Burgen usw.? Wer will ein Crossover mit den Turtles?

Gen Z Serien werden nicht an Gen X angepasst, das ist richtig. In diesem Fall ist der Film aber genau an dieses drei Zielgruppen angepasst. Gen X ist ist mit der IP großgeworden, Millenials haben Berührungspunkte mit der IP und Gen Z ist die aktuelle Hauptzielgruppe um die Kinosäle zu füllen bzw. die Streamingdienste zu nutzen. Da alle drei Generationen gerade ein Gro der lebenden und zahlenden Gesellschaft ausmachen, muss der Film, wenn er Kasse machen möchte, eben alle drei mitdenken.
Ich will nicht viel in den Trailer reinlesen, aber der zeigt es ganz anschaulich. Casting, Effekte und IP allein fassen schon alle drei Zielgruppen zusammen.

An was macht ihr das fest? Das meine ich nicht als Kritik, sondern als Ausdruck meines Interesses. Ich liebe die Romane von Howard und (auch) die Filme aus den 80ern. Ich finde Mamoa als Schauspieler in Ordnung, aber ich konnte seinem Schauspiel und dem Plot überhaupt nichts abgewinnen. I wanted to love it, but I failed.

Oh Gott, ich hasse (mit Betonung auf HASS!) diese Trailer-Musik so sehr! Seit Jahren bekommen wir nun in fast jedem Trailer - es muss noch nicht mal Action sein - dieses immer gleiche Drumgebolze und ich halte das nicht mehr aus. Wenn ich die Verantwortlichen finde, werde ich denen zu ihrer „Musik“ eine halbe Stunde lang Backpfeifen servieren, wie in so einer Uhrwerk Orange-Erziehungsmethode.

Ähem…
Sorry, für den Rant. Irgendwo musste ich das mal lassen.

Anyway, sieht aus wie 'n Marvel-Film, mit dem gleichen Look, gleichen Humor und dem gleichen „Mal schnell den Greenscreen übermalt reicht inzwischen für das anspruchslose Massenpublikum“-CG-Effekten.

Ich lass’ mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

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Gen Z ist für fast niemanden die Hauptzielgruppe. Warum auch? Gen X und Millenials sind erstma deutlich mehr, haben mehr Geld und wie du selbst sagst, sie sind damit aufgewachsen. Serien oder Filme so angepasst werden, haben mit dem Original nichts mehr zu tun.

Sieht man übrigens gut bei Star Wars.

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Zum Glück bin ich auch bei Filmen Retro und muss ihn mir nicht ansehen :wink: Aber jedem das seine :slight_smile:

Ich bin mit Star Wars Figuren aufgewachsen, die zu meiner Zeit langsam out waren während Masters of the Universe Figuren in waren. Letztere waren sehr teuer, während die Star Wars Figuren in den Niederlanden, ich bin direkt an der Grenze aufgewachsen, billig waren. Meine Freunde und ich hatten Star Wars, alle anderen Masters of the Universe und die Exoten GI Joe.

Star Wars fand im Fernsehen damals allerdings nicht statt. Ich hatte die Filme bei einem Freund gesehen, dessen Eltern sich die Filme einmal im Jahr aus der Videothek ausgeliehen haben. Dafür konnten wir zu Hause neben den 3 deutschen Sendern auch 3 niederländische Sender empfangen und somit konnte ich die Masters of the Universe Zeichentrickserie sehen und fand sie damals vor allem von den Hintergründen her visuell richtig interessant. Ich mag die Farbgebung und die Mischung aus Fantasy und Science-Fiction. Aber mit Star Trek Next Generation und dem ersten Privatsender samt Kampfstern Galaktika waren dann andere Serien interessanter. Beide mag ich auch heute noch gerne. Auch Captain Future kann ich mir auch heute noch anschauen. Masters of the Universe aber eher nicht mehr.

Der neue Film ist halt eine neue Interpretation und die Macher werden ihre Zielgruppe schon kennen und auch wissen, dass manche Altfans da nicht mehr mitgehen. Sie müssen auch andere als Altfans erreichen, sonst könnten sie so ein Budget nicht aufbringen.

Mich erreicht modernes Kino eh nicht. Auch nicht bei Kampfstern Galaktika, Star Trek und Star Wars. Ab Battlestar Galactica (Serie), Star Trek (2009) und Star Wars: Das Erwachen der Macht bin ich ganz draußen…

Habe meine Begründung oben ergänzt.

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Ja, ich will meinen Origins Battle Ram. :grin:

Du, also Mitglieder der Gen Z gehen strikt auf die 30 zu. Ich wūrde da jetzt nicht behaupten, dass sie nicht Teil der Zielgruppe sind.

Aber ja, ich find es interessant wie der kleine Filmschnipsel schon spaltet.