Wann war eigentlich Euer Einstieg in's Gaming und wie genau war das so?

Liebe Stay Forever Community,

auf Gamersglobal lautete die Sonntagsfrage vom 18.12.2022 seit wann die dortige Community Computer- und Videospiele spielt. Als Anwortmöglichkeiten standen die 70er, 80er, 90er, 2000er und 2010er Jahre zur Auswahl.

Mich würde einmal interessieren, wie das bei Euch so aussieht, was Eure erste Plattform war und was Eure frühstens Spiel-Erinnerung sind? :smiley:

Ich musste mich etwas anstrengen, um einen ungefähren Zeitraum für meinen Einstieg in’s Gaming einzugrenzen. Aus dem Stand heraus hätte ich mich nicht erinnern können, wann mein genauers Start-Jahr war. Aber ich weiß noch, dass mein erster PC mit Windows 95 ausgestattet war. Meine Gamer-Karriere kann also nicht vor August 1995 begonnen haben. Windows 98 gab es damals noch nicht, da bin ich recht sicher.
Eines meiner ersten Spiele war Anno 1602. Auch das spricht dafür, dass ich erst in den späten 90ern in’s Gaming eingestiegen bin.
Ein weiteres meiner frühen Spiele, an die ich mich zurückerinnern kann, ist Betrayal at Krondor. Ich habe BaK aber nicht bei Release gespielt sondern als Heft-Vollversion der Ausgabe 04/1998 des PC Joker beim Einkaufen mit meiner Mutter „erbettelt“.
Meine Gamer-Karriere wird also höchstwahrscheinlich zwischen 1997 und Anfang 1998 begonnen habe.

An Anno 1602 habe ich als Kind von ca. 11 Jahren sehr gute Erinnerungen. Ich mochte die Metapher des Spiels sehr gerne. Das ganze Game hatte rein optisch etwas gemütliches und verströhmte Wohlfühlatmosphäre. Ich mochte auch die CGI-Sequenzen und das deutsche Intro habe ich mir unzählige Male reingezogen. Die kernige Stimme des Erzählers hat mich damals sehr beeindruckt.
Das Gemeplay war für mich als 11jährigen Gaming-Neuling natürlich alles andere als gemütlich. Besonders erfolgreich war ich beim Besiedeln der Inseln in Folge dessen damals leider nicht. Mit einem damaligen Schulfreund habe ich mich aber immerhin über die sich ständig wiederholenden, nervigen Kommentare lustig gemacht, wenn es wieder einmal an Tabak, Alkohol und weiteren Waren fehlte. Unsere laut ausgerufene Erwiderung: Gleich nicht mehr!
Was ich heute frustrierend finden würde hat mich damals trotzdem nicht davon abgehalten gefühlt Jahre in das Spiel zu versenken. Schade, dass es damals noch keine genaue Zeiterfassung über Plattformen wie Steam gab. :wink:

Auch bei Betrayal at Krondor bin ich damals Jahre lang nicht über einen bestimmten Punkt hinausgekommen. Ich kann mich noch erinnern, dass man in einem der mittleren Kapitel eine Verschwörung der Nachtfalken (in der deutschen Übersetzung der Romanvorlage übrigens Nachtgreifer genannt) aufdecken musste. Doch diese Meuchelmörder standen in Verbindung mit einem bestimmten Tempel. Die dortigen Priester wollten nur helfen, wenn meine Recken einen Akt des Glaubens vollziehen würden. Dieses Rätsel habe ich jahrelang nicht lösen können, bis ich etwas älter war und mehr über Religion wusste. (Internet hatten wir damals nicht und die WinHints auf der PC Joiker CD haben mir entweder nicht geholfen oder ich habe die Hinweise damals nicht verstanden.)
Irgendwann, bei einem von vielen weiteren Anläufen, bin ich dann auf die Idee gekommen meine Nahrungs-Rationen abzulegen und zu rasten, bis meine Recken anfingen zu hungern. Nach dieser „Fasterei“ haben sich die Priester dann endlich breitschlagen lassen mir den Namen des Anführer der Nachtfalken zu verraten und es konnte weitergehen. Das war ein wahrlich erhebender Moment! :slight_smile:
Als ich BaK erstmals gespielt habe, war die Grafik bereits hoffnunglos veraltet. Kein Wunder, war dies doch bereits bei Release im Jahr 1993 der Fall. Mangels Erfahrung mit Gaming und Grafik hat mich das damals nicht gestört. Die Charaktere, die Welt und die Erzählung haben mich total fasziniert und in das Spiel hineingesogen. Sogar die wenigen halb-animierten Zwischensequenzen fand ich großartig. Diese Aspekte lassen mich Betrayal at Krondor auch heute noch mit Freude spielen!

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Nette Idee der Thread. Ich kanns bei mir aufs Jahr genau sagen, 1984 da bin ich in die erste Klasse gekommen, hab meinen „Sascha“ kennengelernt und der hatte ein Atari 2600 im Wohnzimmer. Von da an war ich, mal mehr mal weniger, ein Gamer.

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Ich bin Jahrgang '81 und habe auch sehr früh angefangen. Rückwärts gedacht spielte ich Ende der Achtziger schon DOS-Spiele bei ‚meinem Sascha‘. Jill of the Jungle, Commander Keen und Alley Cat etwa.
Richtig intensiv wurde es, als wir The Secret of Monkey Island mit kaum Englischkenntnissen, ohne Lösung und mit einem Wörterbuch auf dem Schoß durchspielten.
Später gab es endlose Nächte mit den Siedlern, das würde ich dann schon als exzessives Zocken bezeichnen.

Zuvor hatten mein Bruder und ich aber auch schon den C64 vom Opa und haben uns da reingefuchst, wie man da Spiele zum Laufen bekommt. Unsere Highlights: California Games, Ghostbusters und Mafia Game :laughing:

Davor hatten wir aber auch schon ein Atari VCS, Model 2600. Da war ich vielleicht 6 und zockte mit Begeisterung Decathlon und Tennis, aber auch Weltraumspiele wie Beam Rider, Solaris und Defender.

Aber noch DAVOR hatten wir von Tchibo (!) einen Klon namens ‚Telespiele‘. Das war vielleicht 1 Jahr früher. So ein krudes Teil mit klobigen Joysticks und ich erinnere mich auch nur an ein Spiel: Hundefänger. Das war offenkundig ein Pacman-Klon, der aber nicht mal schlecht gemacht war. Denke ich :smile:

s-l500

Aber das ist wohl die erste Erfahrung gewesen von vielen, und ab da gab es kein Halten mehr.

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Bei mir war es praktisch eine Zeitreise.

Ich bin ebenfalls Jahrgang '81 und lebte bis 1995 im Ausland. Kein PC, keine Console, ich hatte keine Ahnung von Videospielen. Dann kam meine Familie nach Deutschland und die Eltern haben uns Kindern einen Pentium 200 gekauft. Dazu: Blade Runner, Tomb Raider 2 und Age of Empires.

Man kann sich vorstellen, dass diese Spiele mich absolut umgehauen (und auch ein bisschen überfordert) haben.

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Das erste mal, dass ich Videospiele bewusst wahrgenommen habe, war bei meinen Großcousins, irgendwann Ende der 80er. Ich selbst wahr mit Sicherheit noch im Kindergarten. Da weiß ich noch zwei Schlüsselszenen:

  • Einer hat im Wohnzimmer Pacman auf einer Konsole gespielt - wenn ich die Screenshots auf Mobygames ansehe, höchstwahrscheinlich auf dem Atari 2600, denn ich meine mich erinnern zu können, dass die Punkte die eingesammelt werden müssen eher längliche Striche waren.
  • Ebenfalls bei den Beiden hat einer später dann in seinem Zimmer an irgend einem Heimcomputer ein Spiel mit Pinguinen gespielt. Was genau, das kann ich nicht mehr sagen. Ich weiß nur noch, wie er mir den Joystick hingehalten hat und gefragt hat, ob ich auch mal will, habe damals aber überhaupt noch nicht kapiert, was da überhaupt abging.

Das erste Mal selbst Hand angelegt habe ich ca. 92 oder 93. Meine Eltern waren damals schon geschieden, wir sind alle 2 Wochenenden zu meinem Vater gekommen. Der hatte damals einen 386er von einem Kollegen abgekauft und uns dann davor gesetzt. Als Spiele waren Lemmings und The Secret of Monkey Island dabei. Ab da hat sich für mich eine neue Welt aufgetan, sowohl mein kleiner Bruder als auch ich waren sofort Feuer und Flamme. Gespielt haben wir beides übrigens mit einem Joystick, der dabei war. Eine Maus hatten wir damals noch nicht, und mein Vater war der festen Überzeugung, dass Spiele mit einem Joystick gespielt werden müssen. Naja, und wir wussten es natürlich auch noch nicht besser damals.

Aufgewachsen bin ich dann in erster Linie auch mit den ganzen Lucas Arts Adventures, denn mein Vater hatte dann die Bestseller Games abbonniert, bei denen viele der Klassiker dabei waren - aber auch Militärsimulationen wie Comanche und Armored Fist, die ich beide bis heute sehr liebe.

Weitere Schlüsselmomente waren bei einem Typ den ich vom Handballverein kannte. Er war etwas Älter als ich und zwei Klassen über mir, aber aus irgend einem Grund hat er mich ab und zu zu sich nach Hause mitgenommen. Dort haben wir Anfangs auch Monkey Island & co gespielt, aber eines Tages meinte er zu mir, er hätte „was ganz neues!“ Es war damals dann Wolfenstein 3D, und das hat mich dann auch aus den Socken gehauen. Wir wussten natürlich auch, dass wir hier was „ganz schlimmes“ vor uns hatten, aufgrund der ganzen „Hitlerzeichen“, wie wir sie in unserer kindlichen Unwissenheit immer nannten. Später folgte bei ihm dann noch Doom, und ab da war es wirklich komplett um mich geschehen, seither bin ich wahnsinnig großer Egoshooterfan.

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Kaum konnte ich den Joystick halten durfte ich bei meiner Großmutter wohl ab und an am Atari (vermutlich 800XL) ein selbst programmiertes (oder wohl eher aus Listings abgetipptes) „Spiel“ spielen um mich ein wenig zu beschäftigen. Ich sage „Spiel“, denn eigentlich ging es nur darum den Joystick in alle Richtungen zu bewegen woraufhin sich langsam ein Bild auf dem Fernseher aufbaute.

Konkrete Erinnerung habe ich daran nicht, aber ich weiß, dass es passiert ist (das und weitere Spiele auf dem Atari hab ich auch über die Jahre immer wieder mal gespielt). Viel zu Jung habe ich bei meiner Oma auch Loom gespielt… weil wir, äh, nicht speichern konnten sind wir an einem Tag bis zum letzten Bildschirm gekommen, aber haben das Finale nicht abgeschlossen. Es wird nicht überraschen, dass dies meinem Schlaf in der Nacht nicht gut getan hatte. :sweat_smile:

Meinen ersten eigenen PC hatte ich mit ca. 7 oder 8, also so etwa 1992/3. Da hat mein Vater einen neuen gekauft und ich durfte den alten haben; ein 486er mit DOS auf dem Strike Commander so gerade spielbar lief. Gespielt hab ich zu dem Zeitpunkt schon, aber die genaue Timeline ist mir nicht mehr klar. Ich vermute, dass ich vorher einen Gameboy hatte. Ansonsten durfte ich auch immer wieder mal an einen Rechner meiner Eltern und kann mich bspw. an Hilsfar (ein eher ungewöhnliches SSI D&D „RPG“, dass man heute wohl eher als Minispielsammlung bezeichnen würde) und Hanse erinnern.

Konsolen gab’s bei uns nicht, bei meinem Onkel hab ich aber auch mit dem NES ein paar Erfahrungen gemacht (Zelda, Mario, Nintendo World Cup und Kid Icarus) und sonst halt gelegentlich bei Freunden mal. Aber ich und mein Freundeskreis waren schon immer eher PC-Spieler, erst mit eigenem Geld hab ich mir viel später mal ein paar Konsolen zugelegt.

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Mein Erstkontakt als 1979 geborener mit dem Thema dürfte irgendwann Mitte der 80er gewesen sein. Und auch wenn ich das genaue Jahr nicht mehr aus meiner Erinnerung hervorgekramt bekomme müsste so 83/84 ganz gut passen.

Wir hatten seinerzeit zum einen ein Atari VCS 2600 mit diversen Spielen - geistiges Memo an mich selbst: meine Eltern fragen ob der nicht noch irgendwo auf deren Dachboden „versteckt“ sein könnte - und mein Papa hatte sich zu etwa der gleichen Zeit einen TI99/4A - auch hier muss ich nochmal nachforschen ob es den noch gibt - gekauft, wobei ich mich wirklich frage warum, da ich mich an keine Situation erinnere ihn mal aktiv an dem Teil gesehen zu haben. Ich aber saß so manche Stunde mit dem beiliegenden BASIC Buch davor und habe fleißig Listings von Spielen abgetippt, was deutlich mehr Zeitaufwand war, als man dann letztlich mit dem so entstandenen Spiel selbst verbracht hatte, bis man mit dem nächsten Listing von vorne begonnen hat.

Ab 1986/87 schätze ich mal hielt in meinem Freundeskreis dann der gute alte C64 einzug. Von da an war schlechtes Wetter ganz und gar nichts negatives mehr und mit ein guter Grund sich mit eben diesen Freunden für den Nachmittag zum Zocken zu verabreden. Schließlich konnte man bei Regen der „Gefahr“ aus dem Weg gehen von einem Erziehungsberechtigten gegen den eigenen Willen raus geschickt zu werden. :slight_smile:

Auch das NES und entsprechend später das SNES, wenn auch im Vergleich deutlich seltener in meinem Umfeld, tauchte bei dem ein oder anderen Freund irgendwann auf und war natürlich eine gern genutzte Option.

Dabei erinnere iich mich vor allem noch an den z.T. ärgerlichen Umstand, dass die Konsole(n) im Gegensatz zum C64 meist im heimischen Wohnzimmer stationiert waren. Dies hatte dann zur Folge, dass zum einen deutlich mehr Kontrolle seitens der jeweiligen Eltern bezüglich der damit verbrachten Zeit ausgeübt wurde, oder man sogar an manchen Tagen überhaupt keinen Zugriff darauf bekam, da man ja sonst beim Kaffeeklatsch der Mütter gestört hätte. :expressionless:

Dann kam das Weihnachtsfest 1988 … oder vielleicht auch 89, da nagelt mich bitte nicht drauf fest …und es lag mit einem Amiga 500 eines der besten Geschenke aller Zeiten unter dem geschmückten Baum. Aber nicht nur das, sogar ein Farbmonitor und das Spiel Lemmings waren ab diesem Zeitpunkt mein Eigentum. Gott was muss ich ein braves Kind gewesen sein. :smiley:

Viele tolle Jahre sollten meine Freundin und ich ab da miteinander verbringen und die Spielesammlung wuchs, auch aufgrund der Tatsache das ich nicht der einzige im Freundeskreis war der künftig mit 16Bit unterwegs sein sollte, sehr schnell zu einem ordentlichen Softwarekatalog.

Die Liebe hielt dann auch bis ins Jahr 1994, aber dann konnte ich leider nicht länger wiederstehen und bin mit einem 486 DX2/66 auf den PC als meine bevorzugte Plattform gewechselt. Ich weiß auch noch, dass ich eine gewisse Zeit lang bereits den PC Joker neben dem Amiga Joker gelesen habe, ohne überhaupt schon einen entsprechenden Computer mein Eigen zu nennen, das hat den Leidensdruck sicherlich nicht gerade gemildert. Aber ich war halt neugierig und gerne gut informiert. Außerdem braucht man ja Perspektiven und ein wenig Träumen darf bzw. durfte man ja schlielßlich auch während man eisern das Taschengeld gespart hat.

Tja - und da bin ich nun … knappe 30 Jahre später und dem PC noch immer treu ergeben. Auch wenn ich mit dem Nintendo DS, der Wii, einer Playstation 1 und 3 sowie aktuell der Switch auch gerne die ein oder andere Konsole als Ergänzung zu Hause hatte bzw. habe, ist und bleibt der PC in all der Zeit klar meine primäre Spieleplattform.

Und ich denke das wird auch noch viele Jahre so bleiben.

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In unserem Pionierhaus stand 1988 eines Tages das Bildschirmspiel 01 mit einem Pong-Klon. Trotz stundenlangem Warten bevor man an der Reihe war, war das die Einstiegsdroge.


Was Eigenes gab es erst deutlich später 1991 mit dem Commodore PC 1. Aber das habe ich hier schonmal erzählt.

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Offiziell mit dem PC, 1997, mit einem Compaq Presario MMX Prozessor mit 166 MHz. Jedi Knight und Unreal waren so die ersten richtigen Games die ich gespielt habe.

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Am VC 20 mit Punktefresser, Pferderennen und Scramble. Da muss ich so 5 gewesen sein.

Dann 1987 am c64 ist es so richtig losgegangen: Giana Sisters, Wonderboy, Kaiser, Fugger, Vermeer, Mule, Bards Tale, Wasteland, etc

92 oder so kam der erste PC ins Haus. 486 DX 33. Wing Commander 2 war mit seinen Zwischensequenzen das ultimative Spiel für mich.
X-Wing und dann Tie-Fighter waren auch Klasse.

Generell würde ich die VGA Ära mit 320x200 und 256 Farben als die prägendste für mich bezeichnen, obwohl es natürlich auch danach noch viele tolle Spiele schafften, mich zu fesseln.

Heute spiele ich mit den Kids sehr gern Mario Kart und Mario Party und Donkey Kong Country Returns auf der Wii.

Am spannendsten finde ich heute, was aus dem C64 rausgeholt wird.

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@RingovonDttD Das erinnert mich an Eure DTTD-Folge, in der Du erzählt hast, dass Du 'mal ein Addon gekauft hast, ohne die Vollversion zu haben. Genau dasselbe ist mir nämlich mit dem Jedi Knight Addon Mysteries of the Sith passiert und auch mit dem X-Wing vs. TIE-Fighter Addon Balance of Power (das übrigens ein viel besseres Cover hat als das Original).
Ich hatte ja keine Ahnung. :wink:

Zum Thema:
Da sind schon ein paar schöne Erzählungen zusammengekommen. :smiley: :+1:
Einige davon lassen mich gerade darüber nachdenken, wie meine ersten haptischen Erfahrungen mit der Bedienung von Maus und Tastatur waren. Aber ich kann mich im Augenblick nur erinnern, wie nervig es später war den Ball in der Maus bzw. diese Röllchen zu reinigen.

Meine Eltern haben erzählt, dass ich mich anfangs nicht an den PC getraut habe und das Gerät nicht einmal einschalten wollte. Später war ich nicht mehr vom Schreibtisch zu lösen. In meiner Abschlussklasse hat sich eine damalige Klassenkameraden unter Tränen beklagt, dass ich ja immer nur vor meinem doofen Computer sitze.^^ Lang ist’s her.

Ich sollte auch immer einen Computer-Kursus besuchen. Dazu sollte es aber nie kommen. Trotzdem kenne ich mich mMn dank Games, diversen Problemen, die es in dem Zusammenhang selbst zu lösen galt, und Modding heute ziemlich gut aus und baue meine PCs selbst.

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Bei mir war es auch MotS ohne Jedi Knight. :sweat_smile:

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Hui, das kriege ich gar nicht mehr so richtig zusammen. Ich glaube, mit 6 oder 7 hatte ich so einen kleinen elektronischen Flipper, damit gings los. Dann ein Vectrex mit Asteroids und ebenfalls einem Flipper und diese geilen bunten Scheiben vor dem Monochrom Bildschirm. Dass muss so 83 gewesen sein. Ich hab auch keine Ahnung, warum mir meine Eltern das Vectrex gekauft haben, beide sind (waren) nicht sehr Technik affin. :smiley:

Dann ging es Schlag auf Schlag. Ein Bekannter hatte ein VCS 2600 und wollte es verkaufen. Da kann ich mich noch dran erinnern, wie ich richtig Stress gemacht hab um das Ding zu Weihnachten zu bekommen. Spiele hab ich sehr wenig Erinnerung, meines Wissens nach Choplifter und wahrscheinlich so was wie Space Invaders.

So in der 4. Klasse (1987) pi mal Daumen konnte ich mittels klassischer Argumentation („… zum programmieren…“) einen C64 bekommen. Ebenfalls von einem Bekannten mit ca. 150 Sicherheitskopien. Das war defintiv DIE Sternstunde meines jungen Lebens und hat alles seitdem geprägt. Ich kann mich noch an wilde Tauschaktionen in der Schule („ich brauch Barbarian 2“), mein erstes gekauftes Spiel (Pool of Radiance <3) und Listen mit englischen Begriffen (Sword, Wound, Critical Hit) erinnern, die ich meine Englischlehrerin fragen musste um mehr oder minder befriedigende Antworten zu erhalten. Da gings dann auch mit Zeitschriften los. In der Zeit ist echt einiges an ablehnenden Dingen hängen geblieben (bspw. ein Kommentar meines prolligen Onkels (rip), warum ich den „Scheiss“ immer noch lese und nicht endlich mal mit Bier und Frauen anfangen würde - ich war so ca 12 Jahre alt). Hier könnte ich jetzt noch einen Roman anhängen, aber in Kurzform folgten dann der Amiga 500, den ich immer noch mit Leidenschaft gegen die PCler verteidigen würde, dann ein 486er und dann halt das übliche (eigentlich fast alles), was der Hardware Markt so hergegeben hat.

Im gesamten Freundeskreis sind ein enger Freund von mir und ich die einzigen, deren Haupthobby immer noch zocken ist. Das hat damals beim C64 angefangen (teilweise ging es auch nicht anders, da z. B. Might and Magic 2 einen fiesen Kopierschutz hatte :laughing:) und zieht sich bis heute durch. Der Rest spielt kaum bis gar nicht mehr. Ich werde es durchziehen, bis mir jemand die Tastatur aus den „cold dead hands“ wegzieht. :wink:

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„Ich werde es durchziehen, bis mir jemand die Tastatur aus den „cold dead hands“ wegzieht.“

Yeah - That’s the spirit! :grin::metal:

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Ich weiß gar nicht mehr genau, wie mein erster Kontakt zu Computer- und Videospielen zu Stande gekommen ist. Es muß irgendwann in den Achtziger (bin Jahrgang '79) gewesen sein und wohl bei Verwandten passiert sein, die damals irgendeine Konsole hatten. Vielleicht sogar das Atari VCS? Keine Ahnung. Ich war jedenfalls nicht besonders angetan.
Doch dann bekam ich irgendwann zu Weihnachten völlig überraschend ein NES, zusammen mit Ice Climber und Soccer, obwohl ich es mir überhaupt nicht gewünscht hatte. Das hat mir dann aber gefallen. Ich lernte dann auch durch den Kommunionsunterricht schnell ein paar Freunde kennen, von denen hatte einer auch ein NES und so kam alles in Rollen. Ein weiterer bekam dann einen Amiga 500, der mir auch gefiel. Somit kaufte ich mir irgendwann auch einen Amiga und so ging es dann immer weiter. Irgendwann kam ein Super NES ins Haus, dann ein Amiga 1200 und so kurz vor der Jahrtausendwende einen PC.

Ich bin 1980 geboren und meine allersten Erfahrungen dürfen an der Pong Konsole von meinem Vater gewesen sein, so mit 3 oder 4 :smiley:
1985 hat mein Vater dann einen Atari ST aus Schweden mitgebracht und dabei auch direkt Stan kennengelent. Der war Mitglied einer Cracker Gruppe und ist, wie es der Zufall so will, ein Jahr später auch nach Osterholz Scharmbeck gezogen. Ab da gabs jeden Monat einen Schwung neuer Spiele, so das ich, als ich (inwzischen meiner) den Atari so 1993 verkauft habe, ab die 150 „Leerdisketten“ dazu legen konnte :smiley:
Dank dem Atari und Space Quest 3 habe ich sogar Englisch gelernt. Da war ich ca 9 Jahre alt und mein Vater hatte das Spiel mitgebracht. Wir hatten einen Roland MT32 und ich habe bei dem Spiel das erste Mal Midi Sound gehört. Das war so ca. 1989. Ich war so begeistert von der Musik, dass ich das Spiel spielen MUSSTE! Und dazu musste ich Englisch lernen. Also habe ich meine gesamten Somemrferien mit einem Englisch Lexikon und den Piraten von Pestulon verbracht! Leider war auf der letzten Diskette ein Fehler, so dass ich SQ3 nie beenden konnte, dafür konnte ich aber schon recht gut Englisch und kann heute mit Fug un Rech behaupten, dass Space Quest daran Schuld ist, dass ich Englischlehrer geworden bin!

Danach ging es dann weiter mit einem 486er 33 DX, den mein Vater angeschafft hatte. In der Zeit waren eigentlich 386er noch der letzte Schren, so das wir erstmal gut gerüstet waren.
Lange Zeit hab ich dann am PC gespielt, bis ich mir 1997 eine Playstation gekauft habe und zweigeleisig gefahren bin. Achja, irgendwann zwischendurch so gegen 1987,1988 hatten wir auch noch n C64 rumfliegen, den mein Vater von der Uni mitgebracht hatte.

Ich glaube seit den 2000ern hatte ich dann nach und nach fast jede Konsole bis auf die PS2, N64 und Saturn zu Hause.
Inzwischen spiele ich fast nur noch exklusiv auf der PS5. Als PC hab ich nur noch n LG Gram Notebook, das eher zum Arbeiten und Filme gucken gedacht ist.

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