Was lese ich aktuell

Was spricht gegen die Amazon Rezis bzw. was vermisst du?

Edit: René Meyer hat was bei heise geschrieben: Comic-Sachbuch: Gezeichnete Reise durch die Jahrzehnte der Spiele | heise online

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Unser Sohn hat es gerade durchgelesen. Der Rezensent wäre damit zwar nur neun Jahre jung aber war komisch unterhalten und versicherte er hätte auch neue Dinge lernen können. Eine schöne Tour de force mit John Carmack und Mario :partying_face:

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Hat das schon jemand „Computerspiele - 50 zentrale Titel“ gelesen?

https://www.tagesschau.de/kultur/computerspiele-104.html

Ich habe mich grade voll in dieser kurzweiligen Geschichte über das Frankfurter Institut für Sozialforschung verloren. Toll, wie viele gute Ideen und Erkenntnisse von damals auch heute noch helfen, diese verrückte Welt zu verstehen; gruselig, wie vertraut einem manche Ereignisse aus den letzten Tagen der Weimarer Republik bekannt vorkommen.

Auch wenn Adorno und Horkheimer noch mehr Retro sein mögen als Kenbak-1; Sie haben sich doch viele Gedanken darüber gemacht, wie Kultur und Gesellschaft sich gegenseitig beeinflussen und mit diesem Werkzeug kann man dann doch auch moderne Gaming- und Jugend-Phänomene besser verstehen und einordnen.

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Ja, möglicherweise gibt’s dazu im nächsten Insider auch 2-3 Sätze zu lesen. :innocent:

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Langsam echt meine Lieblings-Zeitschrift!

Würde mich freuen mehr als den Tagesschau-Blick auf das Buch kennen zu lernen :smiley:

Ich bin bei „gewollter Provokation“, das verstehe ich unter „Einladung zum Streit“, erst mal skeptisch.

Der Artikel hat das Buch aber schon direkt falsch verstanden. Es stellt eben nicht die 50 „wichtigsten“ Spiele auf. Sondern 50 wichtige Spiele. Das ist keine Bestenliste. Klar ist das Haarspalterei, aber die Herausgeber haben sich extra die Mühe gemacht herzuleiten, was da der zentrale Unterschied ist… Und dann wird das schon in der Überschrift von Artikel einfach ignoriert.

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Aber der Artikel selbst arbeitet das doch klar heraus? Lese die Überschrift auch nicht als Empörung sondern eher als Einstieg was das Buch sein will?

Das stimmt schon - aber in meinen Augen ist das dennoch ein bisschen unfair. Damit wird ein Aspekt aus dem Buch so völlig in den Vordergrund gerückt, dass vieles anderes überhaupt nicht zur Sprache kommt. Das mag meine persönliche Sichtweise sein, aber ob die 50 besprochenen Spiele jetzt wichtig oder die wichtigsten sind, ist völlig zweitrangig. Daher finde ich es schade, wenn der Artikel da das Gesamtbild eher verzerrt.

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Als ich nur die Überschrift las, war ich erst auch schon auf der Barrikade, weil ich aus dem Interview bei und mit Jörg Luibl genau das schon wusste. Hatte den Artikel dann aber doch genauer gelesen, weil mich das von Christian Schiffer gewundert hätte, dass er sich nicht mit der Intention der Autoren auseinandersetzt oder die Interviews nicht mitbekommen hätte. Und tatsächlich ist der Artikel tatsächlich deutlich nuancierter.

Die Frage ist, wer die Überschrift gewählt hat, ob das auf Christian Schiffer selbst zurückgeht oder die Online-Redaktion.

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Überschriften machen eigentlich heutzutage immer die Redaktionen. Autoren dürfen Vorschlagen, aber je größer und professioneller die Redaktion, umso mehr Arbeit stecken die da selbst rein, und die Tagesschau ist kein ganz so kleines Regionalmedium.

Die Überschrift ist ja auch sehr der moderne online Stil, weil sie in Knappheit das Thema nennt und direkt versucht, Spannung zu bauen.

Flohmarktfund für fünf Euro.

Dann mache ich es mir mal bequem…
Leider auch einige Romane zur schlechtesten Trek-Serie (Voyager :smiling_face_with_horns:) dabei, aber da muss ich halt durch.

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Junge, Voyager ist ja wohl mal mit das Beste xD

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:smiley:

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ich habe immer wieder das Gefühl, ich sei zu früh ausgestiegen, aber ich bin in DER Serie NIE mit den Figuren warm geworden, die waren mir immer alle sämtlich egal bis unsympathisch, hat nicht funktioniert mit Voyager und mir, aber vielleicht sind die Romane gut, wenn man sich die Charaktere nochmal selbst ganz neu er-vorstellt…?

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Werde ich sehen. Ich lese erst einmal die Romane zu meiner Lieblingsserie DS9.

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Es gibt eine unselige Tradition in Spielen, die den zweiten Weltkrieg zum Thema haben. Selbst in Titeln, die der Nazi-Sympathie gänzlich unverdächtig sind, wird die Waffen SS gerne als eine Art Elite-Truppe, ein Upgrade innerhalb der Deutschen Armee präsentiert, das irgendwie effektiver kämpft und spielmechanisch dann gerne den britischen SAS oder anderen Spezialeinheiten gleichgestellt wird.

Bremms umfangreiche Studie belegt, dass es sich hierbei um ein spätes Hereinfallen auf Propaganda und Selbstwahrnehmung der SS handelt, und die reale Waffen SS vor allem ein ideologisches Projekt war, welches mäßig gebildeten, gescheiterten Charakteren der Weimarer Republik unverhältnismäßig Waffen und Verantwortung zugestand, was in Sachen Effektivität auf dem Schlachtfeld sehr gemischte Ergebnisse erzeugte. Ein Buch, das die Augen öffnet und irgendwie die unglaublichen Schrecken der Nazi-Diktatur auch ein bisschen besser verständlich machen.

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Diese Podcasts sind Influencer-Fluch und -Segen. Jetzt also auf dem Nachttisch: „A kind of magic“.

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Als Buch: Dodgers von Bill Beverly
Auf dem Kindle: Die „Travis McGee“ Reihe von John D. Macdonald (herausgekommen von 1964-85)