Was spiele ich aktuell a.k.a. Spieletipps

Ich habe mir als Reaktion auf deinen Post Esoteric Ebb genauer angeguckt, da ich auch Fan von Disco Elysium bin. Nach etwa 30 Stunden bin ich jetzt komplett durch und muss sagen, dass mir das auch gut gefallen hat. Die Stimmung ist deutlich weniger ernst als bei DE und die inneren Dialoge nicht ganz so differenziert. Die Welt und Quests fand ich dennoch unterhaltsam (auch wenn es echt viel Lore gibt) und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich beim einmaligen Durchspielen einiges Interessantes verpasst habe.

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Shinobi: Art of Vengeance

Ich hatte schon länger mal die Demo gespielt und fand diese richtig gut. Jedoch habe ich bei dieser Art von Spielen immer bedenken, dass ich aufgrund des Schwierigkeitsgrad nie das Ende sehen werde. Im Sale kaufte ich nun dennoch die PS5 Disc und was soll ich sagen.

In knapp über 12h (über 80% im Spiel erledigt) habe ich in den letzten 10 Tagen das Teil durchgesuchtet (ja, 12h in 10 Tagen ist für mich heutzutage suchten xD). Seit dem fantastischen “Outland” auf der PS3 habe ich nichts vergleichbares mehr gespielt. Der Flow aus perfekter Steuerung, hervorragenden Rücksetzpunkten, super ausbalancierter Geschicklichkeitspassagen und fantastischem Artdesign hat mich richtig gepackt.

Ja, ich habe Shinobi auf easy gespielt und die Kämpfe sind auch wirklich easy (ich bin nur bei den letzten beiden Bossen gestorben), doch die anderen Passagen sind unabhängig vom Schwierigkeitsgrad und immer gleich tricky. Dank der Rücksetzpunkte hatte ich auch nie Frust, eine Stelle wieder und wieder zu probieren. Gerade zum Ende hin waren meine Hände oft klatschnass. So konnte ich auch schon mal 1h an einer 1min Passage verbringen.

Für mich im Prinzip das Spiel des Jahres! Danke Lizardcube und danke Sega.

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Prey (2006)

Nachdem hier vor einiger Zeit das Wort „Prey“ gefallen ist, habe ich mich an der Vorläufer aus dem Jahr 2006 erinnert - und mir diesen als Abandonware wieder geholt. Das Game ist in Id Tech 4 - Engine und läuft in Version 1.4 auch top auf aktueller AMD-Hardware - sogar im Widescreen-Modus. Die id-Tech Engine wurde stark modifiziert und bietet die möglich Portale und wechselnde Gravitation darstellen zu können - was auch den Hauptteil des Gameplays ausmacht.

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Demon’s Souls (PS5)

Joa spiele gerade das Remake auf der PS5 und ich persönlich finde es bisher sehr sehr gut. Das Level Design ist wirklich als Genial zu bezeichnen.

Was finde ich in Demon’s Souls noch stärker zum Vorschein kommt als in seinen geistigen Nachfolgern ist der Umstand, dass der Weg durch die Areale schwerer ist als die Bosse.

Insgesamt empfinde ich Demon’s Souls aber als leichter als die anderen Soulsborne Spiele aus dem Hause From Software.

Hatte das Spiel hier schon rumliegen seit dem ich eine PS5 habe, habe dann aber immer anderes gespielt und war eine Zeitlang den Soulsborne spielen etwas überdrüssig. Aber nach längerer Abstinenz macht das schon wieder Spaß.

Wanted: Dead (PC)

Sehr klassisches Action game von ehemaligen Team Ninja mitarbeitern. Leider sehr janky. Viele Bugs, story wird sehr sehr komisch erzählt und ist sehr sehr dünn. Prämisse ist zwar interessant aber es wird nichts damit gemacht.

Voice Actor sind zum Teil okay, zum Teil aus der Hölle.

Das Core Gameplay jedoch, also die Kämpfe und die Action machen sehr viel Spaß.

Bin noch nicht durch. Aber für mich als Fan von sehr schweren Action Spielen wie die 3D Ninja Gaidens ist das Spiel eine 6-7/10, realistisch eher eine 4/10 :smiley:

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Wegen des vielen Lobes habe ich endlich mal Layers of Fear gestartet. Und bin mäßig begeistert. Der hochgelobte Walking Simulator ist technisch spannend, hat für mich narrativ ironischerweise aber auch gerade wegen der Technik Stolpersteine. Zur Erläuterung: ein Hauptmerkmal des Spiels ist eine Form von Endloskorridor bzw. dass sich wie in einem Alptraum die Räumlichkeiten hinter den Türen ständig verändern und man gefühlt nie an ein Ende gelant. Eigentlich ein toller Ansatz. Aber.

Zum einen stört mich die besoffene Fortbewegung. Das ist am Anfang noch ganz nett, aber auf Dauer find ich es nervig. Das andere ist, als Horrortitel arbeitet es mit Schreckmomenten, die aber auch voraussetzen, dass man im richtigen Augenblick auf die richtige Stelle schaut - was bei mir oft genug nicht der Fall war. Dadurch verliert es an Impact. Die hyperdramatische Musik will mich auf den Schreckmoment einstimmen, ich suche verzweifelt den Spot und merke erst als alles vorbei ist, dass hinter mir das Bücherregal rausgehauen wurde… das klappt halt nicht.

Zudem ist mir das Thema, das hier scheinbar behandelt wird (postpartale Depression?), nicht wirklich spannend herausgearbeitet. Ich lese hier über die Räume verteilt ganz viele Textschnippsel und denke mir dabei „komm in die Potten“ und „erzähl mir etwas, was ich nicht schon so oder anders in besser gezeigt bekommen habe“. Weil wenn Torkelbewegung und nur halb wirksame Jump Scares das einzige sind, was mich bei der Stange halten soll, bin ich offensichtlich nicht die Zielgruppe.

Hab jetzt einmal den Weg vom Atelier hin und zurück hinter mir und überlege ernsthaft, ob ich weiter"spielen" möchte. Ist zwar offensichtlich kein langes Spiel, aber wenn Schränke und Schubladen öffnen das Highlight bleiben, weil ich zu blöd bin zum richtigen Zeitpunkt den Schockeffekt zu entdecken, dann sind mir die 3,5 Stunden dafür ehrlich zu schade.

Was sagt Ihr?

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Spielst du das Original oder das Remake? Ich fand das Original damals schon sehr beeindruckend, aber dieses „die Welt verändert sich hinter dir“ und du drehst dich um und erschrickst war damals noch gefühlt neu und technisch interessant.
Dieser PoS ist halt heute ein alter Hut, deswegen kann ich voll verstehen, dass das heute einfach eher lahm ist und die Faszination flöten geht.

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Danke für die Ausführung. Das ist der Part, den ich noch mit am Interessantesten finde. :sweat_smile:

Das Problem für mich, es gibt sich recht eindeutig und schnell als Walking Sim zu erkennen. Dadurch weiß ich, dass meiner Spielfigur keine unmittelbare Gefahr droht und so bleiben eigentlich nur der psychologische Horror und Jump Scares übrig, um irgendeine Form von Atmosphäre zu erzeugen. Da springt der Funke dann eben nicht auf mich über. Weil für die Erkundung der seelischen Abgründe muss ich für einige wenige Zeilen Bildschirmtext torkelig durch die Gegend latschen und dutzende, meist leere Schubladen und Schränke öffnen. Das dauert mir zu lang und ehrlicherweise überzeugt mich die ausufernde Fantasie hinter dem angedeuteten Fall nicht. Da fand ich bislang – Stand meines aktuellen Savegames – American McGee’s Alice vom Ansatz instant spannender und deutlich überzeugender. Und für die Jump Scares bin ich wie gesagt offenbar zu blöd rechtzeitig an die richtige Stelle zu schauen, weil ich schon wieder auf der Suche nach Schubladen oder dem richtigen Winkel für den Öffnen-Hotspot bin. Das Gruseligste bleibt daher meistens die Musik. Ich sehe da tolle Ansätze, aber offensichtlich läuft die user guidance bei mir ins Leere. :see_no_evil_monkey:

Müsste die Originalversion sein.

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Fun fact, im Original war es nicht ganz so anspruchslos wie man denkt. Der Kontakt mit einem bestimmten Gegnertyp ist zu vermeiden und hat Einfluss auf das Ende afair.

Es hat ansonsten noch 1-2 coole Stellen, Schauwerte - aber im Endeffekt auch nichts komplett Weltbewegendes.

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Ui, da hat mir aber gerade jemand hart ein Spiel verkauft. Outland fand ich grandios.

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Also spielerisch haben Outland und Shinobi nicht viel miteinander gemein :sweat_smile: Das einzige was beide verbindet sind die Sprungpassagen, die bei mir eben für einen ähnlichen Flow gesorgt haben.

Boah, bin Outland hätte ich jetzt gern ein kleines Remake, Woche etwas leichter ist. Den im Gegensatz zu Shinobi habe ich bei Outland den Abspann leider nie gesehen, da ich die Passage auf der Riesenschlange einfach nicht schaffte :smiling_face_with_tear:

Mhh, vielleicht sollte ich es noch mal probieren, mit meinen Skills von Shinobi xD

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Outland ist auf jeden Fall machbar. Zuerst kam mir das auch unmöglich vor, aber nachdem ich Celeste durch hatte, habe ich dann auch Outland gleich zweimal durchgespielt, einmal auf dem Steamdeck und dann nochmal auf der PS3.

Man wird im Laufe des Spieles immer stärker durch diverse Power Ups, was zu diesem ulkigen Effekt führt, dass das Spiel meiner Meinung nach im Laufe des Spieles immer leichter wird.

Der letzte Bosskampf ist dann wieder der Hammer, wunderschön und schwer, aber mit etwas Übung schaffbar, weil die Phasen alle sehr vorhersagbar sind.

Ich habe es auf dem Steamdeck mit meinem Arcadestick gespielt, das hat nochmal extra Spaß gemacht, auf den Knöpfen herumzuhauen.

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Durch die letzte Entscheidung von Sony werden die Zukünftige Housemarque Spiele leider alle PS exklusiv bleiben. Na wenigsten hat es Returnal auf dem PC geschafft. Naja in 5 Jahren ändert Sony seine Strategie bestimmt wieder.

Da bin ich mir nicht so sicher, ich denke auch, dass der Schritt für Sony richtig sein wird. Sony sollte halt mal nur weniger Geld in GaaS Fails pumpen und wieder mehr als 1-2 Singleplayerspiele im Jahr bringen.

Xbox ist quasi tot als Konkurrenz. Die Marke ist so verwässert durch die “everything is an xbox” Strategie. Genau die hat gezeigt wie wichtig Exklusivspiele sind.

So, Layers of Fear hat leider verloren, weil ich auf Revenge of the Savage Planet gestoßen bin.

Das Spiel ist Nachfolger zu Journey to the Savage Planet, das ich allerdings nicht gespielt habe und daher die Genese/Weiterentwicklung nicht beurteilen kann. Die Singleplayer-Komponente ist ein sehr leichtherziges und auch nicht übermäßig schweres Action-Adventure. Von Art her ist es spielerisch ein wenig wie das originale Tomb Raider (wie hüpfe ich richtig, um ans Artefakt zu kommen), ästhetisch sehr cartoonartige bunt und auf erzählerische Ebene verknüpft mit ein wenig The Last Worker/The Outer Worlds (also humoristische Kapitalismuskritik). Nur nimmt es sich nochmal deutlich weniger ernst, was ich persönlich für angemessener halte als die Versuche plumpe Slapstick mit staatstragenden Aussagen verknüpfen zu wollen (die wenigsten Games erreichen da imho eine ernst zu nehmende Qualität). Im Prinzip werden die spielerischen Herausforderungen von einem begleitenden Flugroboter wie eine Art ökonomische Ausbeutung des Planeten maskiert, während im Hintergrund die weinerliche Erzählung eines von der Konkurrenz geschluckten und dann eingestampften Unternehmens bzw. dessen Gründers und CEOs abläuft. Das ganze hat keine sonderliche Tiefe, aber die dazu ablaufenden Videos haben doch einiges Schmunzelpotential und sind vor allem mit echten Schauspielern gedreht, was nochmal im positiven Sinne eine ordentliche Portion FMV-Trash-Charakter reinbringt, ohne dabei billig zu wirken.

Die Spielwelt ist grundsätzlich offen, hat u.a. auch eine schöne Vertikalität, wird aber ähnlich wie bei einem Metroidvania (oder Tomb Raider Reboot) durch die Weiterentwicklung der Ausrüstung etwas gesteuert. Dazu scannt man die Spielwelt und sammelt die überall verstreuten Ressourcen aus der Umwelt und aus den Kämpfen mit der regelmäßig respawnenden Flora und Fauna. Das geht fast schon ein klitzekleines bisschen in Richtung Anleihe aus den Survival Games. Ich will es nicht überbetonen, weil dafür hat es deutlich zu wenig Schwierigkeitsspitzen. Aber man sammelt eben auch Ressourcen, um Ausbauten und Einrichtungen für die zentrale Anlaufbasis zu kaufen, die man in gewissem Umfang frei dekorieren kann. Wie eine kleine Kolonie eben, auch wenn dem ganzen engen Grenzen gesteckt sind. Personalisierung gibt’s zusätzlich bei den Outfits, die man in der Spielwelt finden und farblich anpassen kann.

Die Hauptmotivation sind imho Erkunden einer Spielwelt, das Auffinden mal mehr oder weniger versteckter Goodies und das Ausknobeln der richtigen Zugangswege. Schwierigkeitsgrad Einsteiger oder schon leicht ermüdete Eltern nach 22 Uhr.

Es gibt auch eine Multiplayer-Komponente und sogar – * Trommelwirbel * – Couch-Koop. Beides hab ich mir bislang aber noch nicht angeschaut, mangels Interessenten.

Ich habe die US Version von Ace Combat 3 Electrosphere (PS1 auf MiSTer FPGA) jetzt ein paar Stunden gespielt und bin absolut begeistert. Das futuristische Setting finde ich grandios. Zum Beispiel gibt es atmosphärische Missionen bei Nacht, in denen man über Städte im Stil der Stadt von Blade Runner fliegt. Die Städte sind nicht nur flache Texturen, sondern die Gebäude sind ausmodelliert, ähnlich wie früher bei Strike Commander. Sogar das animierte Feuer aus den Schornsteinen sieht genauso aus wie im Intro zum ersten Blade Runner Film. Man fliegt auch über riesige futuristische Kraftwerke, die mich an die Atmosphärenwandler bei Aliens erinnern, oder durch Canyons inklusive Wasserspiegelungen. Wettereffekte wie Nebel und Regen gibt es auch. Das Missionsdesign ist sehr abwechslungsreich. Es erinnert mich stark an die genialen Missionen bei Rogue Squadron und Rogue Leader.

Die Steuerung mit dem Dualshock Controller ist sehr feinfühlig und schnell. Die Grafik ist für PS1 Verhältnisse umwerfend gut. Der Wind zischt sichtbar am eigenen Flugzeug vorbei, die Wolkendecke ist halbtransparent, die Explosionen fetzen. Die Sonne erzeugt schöne Lensflares und spiegelt sich herrlich schön auf der Wasseroberfläche. Man merkt finde ich, dass es ein später PS1 Titel war und die Entwickler die Hardware voll im Griff hatten. Die elektronische Musik ist auch sehr atmosphärisch, mit hier und da etwas Drum’n’bass und Breakbeats!

Ein Hammerspiel, meiner Meinung nach, sehr poliert und perfekt gemacht!

Der Testbericht in der Video Games 2/2000 ist auch nett:
https://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=15083&s=1

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Hab nach gefühlten zwei Jahren mal wieder Elden Ring ausgepackt. Wie es aussieht bin ich damals in Leyndell kurz (?) vor dem Baum gestrandet.

Fuchse mich grad in meinen Level 92 Charakter rein, habe keine Ahnung mehr von der Welt und der Handlung, und fühle mich so:

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Oceanhorn 3, Zelda look-alike. Gibt´s bei Apple Arcade. Schwierigkeit ist leicht, schöne Story, also genau das Richtige für mich :wink: . Spiele auf der AVP mit meinem alten PS4 Controller, entspannt im Bett nochmal ne Runde zocken :slightly_smiling_face:

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Auf die Empfehlung von @armitage81 hab ich mir Mafia auf PSN runterladen, weil es dank PS+ bereits in meiner digitalen Sammlung ist.

Bisher cooles Spiel. Die ersten paar Missionen waren auch auf Classic einfach genug, bis jetzt zum Rennen. lol

Habe das Original nie wirklich gespielt, aber das Rennen ist berüchtigt. Verstehe jetzt wieso. Gleichzeitig mag ich aber die Herausforderung mich durchzubeißen.

Mein einziger Kritikpunkt an der Konsolenversion ist dass es scheinbar keine angepasste PS5 Fassung gibt und die Framerate auf 30fps limitiert wurde. Fühlt sich bei schnellen Kameraschwenks rucklig an, stört aber sonst nicht so.

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Für Leute die eine Switch 2 ihr Eigen nennen können:

Kirby Air Riders

Sehr interessante Mischung aus Action und Racing game. Man fährt zwar irgendwie immer Rennen, aber oft ist das Ziel auch Gegner auszuschalten etc.

Das Spiel hat neben normalen Rennen auf Rundkursen auch noch jede Menge Brawl- und Spezialspielmodi. Daher ist es irgendwie ein Rennspiel, aber auch ein Actionspiel. Es wird gerne mit Mario Kart verglichen, da es oberflächlich betrachtet nach einem “fun Racer” aussieht. Das wird dem Spiel aber absolut gar nicht gerecht.

Darüber hinaus gibt es jede Menge unlocks die Motivieren sollen dran zu bleiben.

Der Clou ist, dass man alles in dem Spiel mit nur einem Button macht. Also wirklich alles. Klingt erstmal ziemlich easy, aber das Spiel erhält durch das extrem Simple Steuerungsschema eine enorme Spieltiefe.

Darüber hinaus sieht das Spiel toll aus und feuert ein ordentliches Effektgewitter ab. Ist am Anfang erstmal unübersichtlich und ich hatte Schwierigkeiten zu verstehen, was da überhaupt passiert, aber nach 2-3 Stunden hat man sich dran gewöhnt und gewinnt so etwas wie Überblick über das Geschehen.

Das Spiel ist echt schwer zu beschreiben. Es gab bereits einen Vorgänger auf dem Gamecube namens Kirby Air Ride.

Fantastisches Spiel.

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Ein neues Life is Strange kam vor ein paar Tagen raus.
Ich muss sagen nach der letzten Teil hab ich total das Interesse an dieser Serie verloren aber das Wochenende stand bevor und ich hat ehe nix vor, außerdem mag ich diese Art Spiel zu gerne als das ich ein Release komplett ignorieren könnte.
Und es war..okay.
Meine Erwartungen waren allerdings auch sehr niedrig. Das Geheimnis für ein glückliches Leben sind eben geringe Erwartungen.

Das reine Spiel für sich betrachtet ist sogar noch schlimmer als der Vorgänger Double Exposure, zumindest technisch. Es sieht deutlich schlechter aus und läuft auch schlechter.
Man merk den ganzen Spiel an, dass es kaum Budget gehabt haben kann.
Nach den schlechten Reviews von Double Exposure und den damit vermutlich einhergehenden schlechten Verkäufen war es überraschend dass dieses Spiel überhaupt kam und das auch noch nicht mal 2 Jahre nach den Vorgänger.
Das ganze Ding ist eigentlich nix weiter als nochmal ein bisschen Geld aus einen fast toten Franchise zu holen.
Das alles bedacht, dafür ist es eigentlich gar nicht so schlecht.

Max kann nun wieder die Zeit zurück drehen was überhaupt ne super Mechanik ist für diese Art Spiel weil man einfach die Zeit zurückdreht wenn einen der Dialog nicht gefallen hat, davon abgesehen, dass es gute Rätsel möglich macht.
Chloe und Max gehören einfach zusammen ob als Freunde oder auch mehr. Ich mochte alles was mit Chloe zu tun hatte in diesen Spiel.
Das Spiel schafft es sogar den Vorgänger weniger schlimm wirken zu lassen, weil es so tut als ob Reunion von Anfang an der Plan war.

Alles im Allem nicht perfekt, weit davon entfernt aber ich bin froh das die Serie so endet und nicht mit Double Exposure.

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