WWF No Mercy (SSF 91)

Vielen Dank für den Tipp, das Spiel kenne ich sogar auch, aber ich habe mich in der Plattform geirrt!

Das war damals meine DOS Arcade Emulator Zeit mit NeoRageX (NeoGeo) und Callus (CPS 1). Der @Fischonkel im Beitrag vor Dir hat mich an den richtigen Titel erinnert. Es ist Saturday Night Slam Masters auf dem CPS 1. Habe gerade ein Video geschaut und das Intro mit dem Rock Soundtrack und dem Typ, der sich sein Shirt zerreißt, hat sofort meine Erinnerungen an das Spiel geweckt :+1:

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Ganz großes Lob an Christian und Fabian! Interessiere mich Null für Sportspiele (oder auch Fighting-Games) im Allgemeinen und Wrestling im Besonderen, habe die Folge aber mit sehr viel Spaß und Erkenntnisgewinn gehört. Das muss man erstmal schaffen. :+1:

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… ja, mega üble Schurken wie Rick Flair, The Model Rick Martel, der Repo Man oder Papa Shango :grimacing:

Top-Folge! In den 90ern kam ich über einen Schulkollegen auf Wrestling und habe dann ein paar Jahre Wrestling sehr verfolgt. :slight_smile: Den Summer Slam im Wembley Stadion - wie cool war das?

Die Folge war ein schöner Ausflug an alte Erinnerungen mit einiges an Neuem, was ich noch nicht wusste - danke!

Viele von den “alten” Wrestlern (Mr. Perfect, Razor Ramon, Macho Man etc.) sind inzwischen gestorben - arger Sport. Bret hatte ja auch schon mindestens einen Schlaganfall und damals auch seinen Bruder verloren. Hart.

Danke nochmal - war top!

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Hab die Folge grad zum zweiten Mal gehört und muss meine oben getätigte Aussage nochmal revidieren. Ich hab die WCW/NWO damals auf DSF noch verfolgt. Heißt, ich wusste zwar um das Scripting, aber bin noch bis 96 oder 97 dabeigeblieben. Kommt mir in der Nachbetrachtung auch ganz realistisch vor, da ich damals, als Landkind, ja noch von der Gnade diverser fahrbereiter Eltern abhängig war, wie lange wir weggehen konnten. Also ja, zwischen Exklusiv die Reportage, RTL Samstag Nacht und Peter Steiner Softpornos war Wrestling noch immer eine solide Late-Night-Alternative.

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War das nicht Peter Bond vom Glücksrad? :slight_smile:

Das war auch eine Option aber Peter Steiner hat die Omas und Tanten mit Bauerntheater umschmeichelt und dann Sachen wie Liebesgrüße aus der Lederhosn gedreht. Im Endeffekt waren das Hardcore Sachen, die für das TV auf Softcore gekürzt wurden.
Ich würde Peter Bond das Genre auch nicht absprechen (ich kenn halt nur keine Werke), aber ich fand Peter Steiner wesentlich interessanter, weil er einerseits die total konservative Seherschaft bedient hat und trotzdem im Soft/Hardcore/Pipi Bereich unterwegs war.
Das ist halt schon ne Leistung, das alles irgendwie zu managen.

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Manchmal muss man halt einfach seinen Mann stehen…

Gerade die vorgeblich konservativen, stehen auf die ärgsten Ferkeleien.:grin:

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Ich weiß, fieses Thema. Aber war der Pun intended? :grimacing:

Ansonsten super Folge. Endlich Wrestling und dann auch noch auf dem N64. Das war beides quasi meine frühe Jugend in einer Nussschale. Wir haben zwar damals fast ausschließlich WCW / NWO Revenge gezockt, aber irgendwann hab ich mir Wrestlemania 2000 mal auf dem Flohmarkt gekauft. No Mercy ging aber dann doch an mir vorbei. Umso schöner, in dieser Fomge ausführlich darüber berichtet zu bekommen.

Und großes Danke, dass ihr die erste Stunde erstmal ausgiebig allgemein über Wrestling gesprochen habt.

Und Steve Austin hatte ja wohl mehr Charakterzüge als gemein zu sein! :stuck_out_tongue:

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Ich habe Anfang der 90er auch immer mal wieder Wrestling geguckt. Mit war damals aber nicht klar, dass da irgendwie eine übergreifende Erzählung existiert. Das habe ich hier gelernt.

Ansonsten ist das aber leider die erste Folge von Stay Forever überhaupt, die ich nicht mehr beenden werde. Ich verstehe schon, wieso am Anfang eine Einordnung zu Wrestling kam, aber das war ja fast eine ganze Stunde lang. Das war mir persönlich viel zu lang, bin mehrfach dabei eingenickt und habe teilweise völlig andere Dinge nebenbei gemacht. Und weil ich darin schlecht bin, habe ich dann vom Gesprochenen gar nichts mehr mitbekommen.

Ich wusste bisher nicht, dass es Themen aus dem Bereich Video- und Computerspiele gibt, die mich auf überhaupt gar keiner Ebene erreichen. Wrestling auf Konsole ist wohl ein solches. Immerhin auch eine Erkenntnis.

Ich fand die Folge super - Christian und Fabian sind ein exzellentes Team.

Mich hat die lange Einführung zum Thema Wrestling nicht gestört, aber theoretisch hätte man hier auch ne ausführliche „Die Welt von“-Folge zu Wrestling machen können und hätte die ganze Historie etc. ausgelagert…

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Die Folge hat mir erstaunlich gut gefallen, dafür dass ich dem Thema Wrestling überhaupt nichts abgewinnen kann :sweat_smile: interessante Herleitung, wie dieses Spiel zustande kam und wie komplex die (für meine Verständnisse) Spielmechaniken sind.

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Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Ich finde die Einordnung wichtig, weil es die Einordnung des Spiels erleichtert. Dadurch ist zB erklärt warum das Spiel nicht wie andere Fighting Games funktioniert und weshalb die Attitude Anzeige ein geschickter Weg ist, den Ablauf eines choreographierten Wrestling-Matches wiederzuspielen.

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Es ist halt eine absolute Retro-Reise und das funktioniert hervorragend. Hab die Folge grad zum dritten Mal gehört und sie ist einfach genau mein AAA+.

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Den Part über das Spiel kann man auch ohne das Wrestling-Intro gehört zu haben ganz gut hören, finde ich. Da wird natürlich ein bisschen das Wissen vorausgesetzt, aber die wichtigsten Punkte (Vince McMahon ist der Chef, jeder Wrestler hat ein paar Signature Moves, Wrestling ist GZSZ mit mehr Hauen und Ringen) reichen eigentlich. Da geht’s dann eher da rein, wie das Spiel funktioniert, warum es Wrestling so gut abbildet usw.

Wenn dich das Thema komplett kalt lässt ist das so, aber ich würde empfehlen, den Part einfach mal „für sich“ auszuprobieren. Vielleicht kannst du der Spielbeschreibung ja auch ohne den tiefen Einblick in die Sport-Sitcom was abgewinnen. :slight_smile:

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Wenn ich einige Themen der Folge Revue passieren lasse, unter anderem die Diskussion ob Wrestling Sport ist, komme ich zu dem Schluss, dass Wrestler und Stuntmen einiges gemeinsam haben. Beide müssen körperlich viel trainieren, lernen richtig zu fallen und zu stürzen, Schläge auszuteilen ohne jemanden ernsthaft zu verletzen, etc.

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Ich sehe wrestling schon als Sport an. Auch wenn vieles gescripted ist, für Außenstehende höchst albern erscheint, die Wrestler sich von Aufputschmitteln und Schmerzmitteln ernähren, so ist es doch eine Leistung das alles Tag ein, Tag aus, durchzuziehen und einzustecken.

Ja, das war bei mir auch die kognitive Dissonanz bei Wrestlingspielen, denen ich zu NES-Zeiten begegnet bin. Wir wussten ja, dass das alles gestellt ist (Wrestling wurde damals ja nicht umsonst oft noch “Showcatchen” genannt). Und in den Spielen war es dann plötzlich ein echter Kampf. Für mich hat das nie zusammengepasst.

Mich hat immer irritiert, warum sich jemand, der 120 kg wiegt, schubsen lässt, dann ein paar Meter rückwärts rennt, in die Seile wirft, dort aber nicht festhält, sondern schneller zurückrennt als zuvor, nur um sich dann schlagen oder umtreten zu lassen.

Die Stuntshow-Parallele kam mir auch in den Sinn. Die Miami-Vice-Show in den Universal Studios ist ja auch kein Jetskirennen. Im James Bond-Film gibt es auch kein Sportschießen auf bewegliche Ziele.

Beim Wrestling tun zwei Stuntmen so, als würden sie kämpfen. Videospiele tun dann so, als wäre das echter sportlicher Wettkampf. Ist Wrestling jetzt also Sport? Dagegen wäre noch nichts zu sagen, wenn man beachtet, dass Sport auch ohne Wettkampf möglich ist, etwa Jogging für die eigene Gesundheit. Witzig ist, sich Definitionen zum Sport-Begriff durchzulesen und dann aufs Wrestling anzuwenden. Die AOK hatte da 2023 Folgendes zu veröffentlicht:

„Laut Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG) handelt es sich um eine „nach bestimmten festgesetzten Regeln wettkampfmäßig oder spielerisch durchgeführte körperliche Betätigung, die der Kräftigung und Gesundheit des Menschen dient und seine Leistungsfähigkeit steigert.““

Gesundheit … hust Aber wenn da zwei gesund bei bleiben, ist es Sport, nur eben kein sportlicher Wettkampf, als der es verkauft wird, sondern eine sportliche Stuntshow.

Ich hatte nie einen Draht zum Wrestling, weil das Erste, was ich dazu gehört habe, die Info war, dass das alles nur Show ist und die Sieger vorher feststehen. Dennoch hat ein Wrestlingspiel mein 11-jähriges Ich beeindruckt: Pro Wrestling fürs SMS. Das bot als frühes 8-Bit-Spiel mit zwei Buttons nämlich relativ gesehen enorm viel Gameplay, was das Spiel kurzweilig und motivierend gemacht hat.