mein Name ist Thorsten und ich bin begeisteter SF-Hörer und Retro-Gamer - aber auch selbst Spieleentwickler.
Darum wollte ich einfach mal in die Runde fragen, wer von euch auch Spiele-Entwickler:in ist oder sich anderweitig mit der Erstellung von Games beschäftigt: Grafik, Design, Sound, etc.
Dabei ist es egal, ob „nur“ als Hobby oder beruflich.
Da wirst Du hier in der Tat ein paar kreative Köpfe finden. Bin selbst zwar keiner, aber ich kann Dir aus dem Kopf heraus folgende Foren-Mitglieder mit ihren Werken ans Herz legen (und entschuldige mich jetzt schon bei allen anderen, die ich vergessen habe ).
Ich beschäftige mich als Hobby mit Spielentwicklung. Die meiste Zeit ist es aber eher verschiedene Dinge auszuprobieren und lernen wie Dinge umgesetzt werden oder funktionieren. Das finde ich besonders interessant.
Vielleicht schaffe ich es irgendwann das Gelernte in etwas Spielbares zusammenzufügen.
Ich bin beruflich „ernsthafter“ Softwareentwickler.
Spiele entwickle ich nur als Hobby in der Freizeit.
Wobei der Plural nur gilt, wenn man nicht alle veröffentlichten Spiele meint: denn da habe ich es bisher nur mit Natural Soccer auf Steam geschafft - und das ist lange her
Zwar arbeite ich an dessen Nachfolger, aber ansonsten geht es mir wie dir und ich probiere einfach Dinge aus, um zu sehen ob es mir gelingt bzw. wie man dies und jenes wohl umsetzt.
Eher als Hobby. Habe bei diversen Game Jams teilgenommen, von drei Stunden online alleine bis Global Game Jam mit anderen neuen Leuten aus meiner Stadt.
Hab früher beruflich jahrelang als Softwareentwickler gearbeitet, seit 10 Jahren nur noch in anderen IT Rollen und daher vermisse ich etwas das Handwerk. Daher möchte ich es lieber spielerisch ausleben und nicht irgendwelche „seriöse“ Apps entwickeln.
Ihr kennt den Spruch… Würde ich mein Hobby zum Beruf machen, dann hätte ich ja keine Hobbys mehr
huhu, da melde ich mich doch auch mal mit einem kurzen Abriss zu meiner Person
war schon immer irgendwo zwischen dem Visuellen & Design und dem Technischen unterwegs. Als Kind viel gezeichnet, aber in den mitt-90ern auch meine ersten Versuche in QBasic unternommen - paar kurze (und meist unvollendete) Textadventures und Experimente mit Grafik.
Dann über die Jahre hinweg, parallel zu meinem Berufseinstieg als Mediengestalter, später Diplomdesigner, immer nebenher die Programmiererei weiter betrieben, über verschiedene Sprachen und Umgebungen hinweg - Flash/ActionScript, JS, das frühe GameMaker, Processing, etc. Oft auch in Verbindung mit visueller Experimentierung, Prozedurales, oder auch tooling/Automation wie z.B. Expressions in Adobe After Effects.
2014 hat es mich in die USA verschlagen, und ich habe beruflich eine leichte Kursänderung vorgenommen: war mehrere Jahre im sog. Experiential-Bereich tätig (VR, AR, XR, all the R’s) - mal als Designer, Art Director, Dev (C#, prototyping und production code) oder Technical Artist (Shader, Effekte, usw.). Viele unserer Projekte waren gaming-nah (meist Unity oder Unreal Engine), ein offizielles VR Spiel zu einer Franchise haben wir auch mal rausgehauen.
Mittlerweile bin ich im internen Toolingbereich bei einem grossen Techkonzern tätig - was, zugegebenermaßen, angesichts der vielen Entlassungswellen der letzten Jahre im Entertainmentbereich hierzulande etwas stressfreier ist. In meiner Freizeit noodle ich aber weiterhin gerne z.B. in Unity an kleinen Prototypen herum, oder nehme hin und wieder mal an game jams teil.
Entwickle ein Spiel auf Basis von Godot seit einer ganzen Weile, aber auch als Hobby
Hab mir alles soweit selber beigebracht, programmieren, Level Design etc.
Spiel ist momentan mehr so eine Art “Engine” welche ich als Basis nehmen möchte und hab mich stark an Half Life (2) orientiert. Hab mein eigenes Save System, Async Level Loading, Event System, Character Controller usw. Geschrieben.
Level werden in Trenchbroom (ein Quake level editor) gebaut und mittels func_godot (ein Plugin) nach Godot importiert. Muss aber trotzdem all meine Entities selber schreiben. Ist am nähesten dran was ich von Source Mapping gewöhnt bin.
Moinsen Ich bin auch hauptberuflich Softwareentwickler (früher mal dt. Spielebranche, jetzt „normal“), nebenher mach ich gerne Retrokram (https://amueller.itch.io/), am liebsten SNES/Gameboy aber aktuell arbeite ich in meiner Freizeit an einem PC Spiel (gerade in der Beta, hoffentlich bald Release) - eine Hommage an „Balance of Power“. Am Schwierigsten finde ich es neben der Arbeit und dem restlichen Leben genug Zeit zum Programmieren/Spiele bauen zu finden.
Oh, Spiele mache ich auch, aber irgendwie würde ich mich nie als Spieleentwickler bezeichnen…
Ich mach nebenbei iOS-Zeugs, meist kleine Rätselspiele wie Sudoku und Nonogram, aber als Nebenbeschäftigung. Im echten Leben bin ich Product Owner in einer Bank, das könnte nicht weiter weg sein. Aber ich löse so nebenbei alle Apps, die ich selbst genutzt hatte mit eigenen Lösungen ab, Sudoku spiele ich immer mal wieder gerne und einen Podcast-Player habe ich auch etc. Zum reich werden langt‘s nicht, aber für die mentale Stabilität ist es wichtig
ich hab sowas auch gemacht, ein kleines Server-Cleanup tool, man ist das Schild und beseitigt Bugs, zwischendrin Gegner mit unterschiedlichen Laufmustern und Bomben, am Ende hat man einen Highscore. Prima um mal zwischendrin den Kopf frei zu kriegen 8)
Nicht beruflich, aber ich hab mir vor gut zehn Jahren aus Interesse ein bisschen Unity für die WizardJam von Idle Thumbs (Itch-Link) beigebracht, später dann auch noch etwas UE. Game Jams sind super für mich, weil man sich da nicht schämen muss, wenn man ein nur halbfertiges Spiel abgibt; weiter würde ich eh nie kommen.
Die letzte ist leider schon paar Jahre her. Danach hab ich versucht, eine Variante von Sherlock Holmes: Consulting Detective auf Basis von ink zu schreiben, mit einem Hauch des Gumshoe-Systems - steht, natürlich, so bei 50 %.
Ach ja, und um das Jahr 2000 herum hab ich ein paar Levels in Q3A, UT und CS gebastelt, unter anderem für NBC Giga. Ich war so ein Fan!
Beruflich habe ich nichts mit Spieleentwicklung zu tun. Privat bastle ich schon seit Jahren an einem Spiel herum. Dafür habe ich mir eigens ein Grafik-System gebaut, mit dem per XML Formen definiert werden, die als Kacheln für das Spielbrett fungieren.
Aktuell bin ich dabei, das Ganze auf Web (Javascript/SVG/JSON) zu portieren und experimentiere damit herum, die GomJau-Hogg-Notation zu unterstützen.
Daneben entwickle ich klassische Karten-/Brettspiele, die aber nie über die Prototypen-Phase hinauskommen.
früher als Beruf (3D und Code), jetzt nur noch als Hobby. Versuche gerade, meinen Kopf von 3D auf 2D‑Pixelart zu trimmen für ein hart retroinspiriertes Spiel.
Sozusagen als Ausgleichssport zum Job als Softwareentwickler.
(Die ersten qualvollen Versuche)
Eigentlich wollte ich „fertige“ Assets benutzen, musste aber feststellen, dass die zwar toll aussehen, aber immer irgendwas fehlt – oder eben nicht 100% so wie ich es gerne hätte, also selber machen.