Ohne die Folge bisher gehört zu haben: Tolle Animation beim Titelbild @Pixelpaule! Ist das das erste Mal, dass ihr da etwas animiert habt oder ist es mir bisher noch nie aufgefallen?
Wir machen das schon eine Weile für Posts auf Insta, haben aber erst mit der neuen Webseite angefangen, die Animationen in die Posts zu integrieren. Die Posts für Darklands, Phoenix Wright und Starflight haben das, wir machen das nur für SF und SSF derzeit.
Ich hatte vor kurzem mal in die Megadrive Version reingeschaut. Hatte bei dem Titel einen Weltraumshooter erwartet und bin gar nicht klar gekommen. Daher danke für die Folge.
Die Alpha Centauri Folge ist doch praktisch mit dem Insider von heute bestätigt
Und so hat jeder von uns jeweils ein Spiel gewählt, an das er warme Erinnerungen hat, aber das eigentlich zu unbedeutend für eine SF-Hauptfolge wäre. Diesmal machen wir die Ausnahme, und so kommt im August also der Jubiläums-Doppelschlag: Zwei Folgen auf einmal, zu zwei weniger bekannten Klassikern. Wir erzählen euch ihre Geschichten.
scnr
Tolle Folge! Starflight war mir bislang unbekannt gewesen, von Star Control habe ich mal einen Testbericht in der Video Games über die Version für das Mega Drive gelesen. Mangels einer Sega-Konsole im Haus, waren das aber meine bislang einzigen Erfahrungen zu dem Spiel, daß im Podcast aber verdammt interessant klingt. Will ich unbedingt mal anspielen.
Tolle Folge, hat mir sehr gut gefallen.
Grundsätzlich hast du recht, und auch nicht:
Ja ein Lichtjahr ist eine Entfernungsangabe, aber wenn ich dir ein Lichtjahr voraus bin kannst du machen was du willst du wirst immer mindestens ein Jahr brauchen um mich einzuholen (Zeit abhängig vom Bezugssystem).
Hach, wie gut erinnere ich mich noch an diese Ausgabe.
Das war die erste Ausgabe, die nach der Zeit als Beilage in der Happy Computer wieder eigenständig erschien. Ich war damals etwas enttäuscht darüber, dass sich das Layout so sehr geändert hatte. So waren einige Tests plötzlich farblich hinterlegt. Da kamen fast ASM-Vibes auf. ![]()
Quatsch. Da gibt es jede Menge von Workarounds:
- Warpgeschwindigkeit
- Mopsgeschwindigkeit
- Hyperantrieb
- Stargates (okay, da kann man nicht frei navigieren)
- Dark-Matter-Antrieb, der nicht dass Schiff bewegt, sondern den Rest des Universums
- Eine Abkürzung durch den Warp (zugegeben, ohne Psyker ist das schwierig)
Und, und, und…
Den Punkt geb ich dir, aber dann bringt es dir auch nichts wenn du mir Jahre voraus bist.
Denn mit meiner „Crank and Wank“ Zeitmaschine spring ich einfach zurück um dem Unterschied aufzuholen.
meine Rede ![]()
Beim Hauptformat ist diese Episode soeben für mich in die Top 3 neben The Hobbit und Zak McKracken gerutscht. Ich liebe diesen ganzen Gossip über die Entstehung.
Wenn man die Folge bis dahin hört, wurde man als Zuhörer allerdings schon durch eure Erzählungen gespoilert. In der Hinsicht ist sich Stay Forever also selbst nicht treu: Diese Spoilerwarnung beziehungsweise dieser Aufruf zum selber Erleben hätte direkt an den Anfang der Folge gemusst.
Ich finde das Spiel so hässlich und sperrig, dass ich es sowieso nie spielen werde, von daher ist es mir egal. Star Control 2 auf dem 3DO finde ich schon wesentlich hübscher und von der Prämisse her ähnlich, aber mir ist selbst das noch zu hakelig.
Wir haben da kein festes Prinzip, dem man treu bleiben könnte. Normalerweise haben wir keine Skrupel, alte Spiele zu spoilern, weil das oft auch für die Analyse relevant ist. Aber eben nicht immer. Im Fall von Starflight hat das Ende zwar einen interessanten Twist (deshalb werden wir das in der Trivia-Folge nochmal aufgreifen), aber ich halte den nicht für integral für die Spielerfahrung. Das war auch nicht groß geplant oder abgesprochen; jeder von uns hatte das Ende auf dem Zettel, aber im Gespräch ergab sich kein Anlass, um darüber zu reden. Mein Hinweis aufs Selberspielen am Ende war in erster Linie eine als Servicehinweis verkleidete Aussage über die Natur des Spiels.
Es ist schon sehr lange her, dass ich Starflight das letzte mal gespielt habe, aber ich habe es noch gut in Erinnerung. Das war eines der großen Spiele von ECA, die zum Klassiker geworden sind und für mich war das Spiel fast der Auslöser, mir einen PC zu kaufen. Zum Glück kam dann aber bald darauf eine ausgezeichnete Version für den C64 heraus, die überraschend gut ausgefallen ist und ich mir dann gleich gekauft habe. Die C64 Hardware wurde von dem Spiel optimal ausgenutzt, wohl besser als auf allen anderen Systemen.
Ich war total begeistert von Starflight. Das Spiel schaffte es wirklich, dass man sich mit einer halbwegs realistischen Vorstellung von einer extrem weit entwickelten Raumfahrt in eine ferne Zukunft versetzt fühlte. Die Erkundung des Universums und seiner Planeten und die Erforschung von fremden Lebensformen und Artefakten waren elementare Aufgaben, wobei die Möglichkeiten hier innerhalb eines großzügigen Handlungsrahmens hervorragend kanalisiert wurden. Im Grunde genommen wird einem hier das gesamte Spektrum an Handlungsmöglichkeiten eines Raumschiffkapitäns geboten, den ich als Crew-Mitglied übrigens zu keiner Zeit als überflüssig erachtet habe. Im Gegenteil, denn er konnte gestorbene Crew-Mitglieder notfalls ersetzen und war eben für die wichtigsten Entscheidungsoptionen an Bord zuständig. Ich kenne auch nur wenige Spiele in denen man die Möglichkeit hat, ganze Planeten zu vernichten und damit massiv in die Spielwelt einzugreifen und sie zu verändern.
Auch die Menüführung war an eine perfekt ausgearbeitete und sehr logische Befehlsstruktur angepasst. Das machte die gesamte Steuerung im Spiel außerordentlich komfortabel, die auf dem C64 fast komplett und bequem über den Joystick erfolgte. Auf dem PC war das durch die Tastatureingaben weniger elegant gelöst.
Was mich an Starflight bis heute fasziniert, ist seine dramatische und epische Hintergrundstory in Verbindung mit so vielen technologischen und wissenschaftlichen Details, die perfekt in das Spiel integriert wurden. Es ging anders als in Spielen wie Elite, eben nicht in erster Linie darum, möglichst viele Besitztümer anzuhäufen oder möglichst viele Gegner zu killen, sondern im Grunde um die Rettung eines ganzen Universums, wobei die Forschung eine wesentliche Rolle einnimmt. Die Bezüge zu Star Trek sind zwar deutlich erkennbar, aber es war schon gut, dass man die TV-Serie nicht als direkte Vorlage genommen hat, denn damit hätte sich das Spiel nur selbst beschränkt. Beispielsweise hätte man dann keine austauschbaren Crew-Mitglieder gehabt.
Für mich war Starflight immer ein waschechtes Rollenspiel. Auch wenn die sogenannte Charakterprogression hier nicht so stark ausgeprägt war wie in den zahlreichen Fantasy RPGs der damaligen Zeit, hatte man doch die typischen Elemente wie Zusammenstellung der Crew und deren Ausbildung und die Schiffsausrüstung, worüber man sich zu Spielbeginn schon einige Gedanken machen musste.
Hätte ECA den Jungs von Binary Systems und auch den Entwicklern anderer Spiele mehr Freiheiten eingeräumt, anstatt sie immer weiter einzuschränken, dann könnte man sich heute wahrscheinlich über viel mehr derartige originelle Spiele freuen. Die Erkenntnisse aus den Interviews mit dem Entwicklerteam fand ich sehr interessant, vor allem weil ich mich oft gefragt habe, was aus den Entwicklern eines so legendären Spiels geworden ist.
Nachdem ich Starflight an einen Freund verkauft habe, der den C64 neu bekommen hat, habe ich mir die Amiga Version gekauft und die war grafisch eher enttäuschend. Die Landesequenz war mir dort viel zu langsam und das Menü hatte eine schlechte Farbgebung und die Mausbedienung hat mir auch nicht gefallen. Das war der Grund, warum ich Starflight auf dem Amiga nicht fertiggespielt habe und mir die Lösung von meinem Freund erzählen ließ, der es auf dem C64 durchgespielt hat. Der schenkte mir dann Starflight II und das gefiel mir auf dem Amiga dann wesentlich besser als der Vorgänger, auch wenn die Story nicht mehr ganz so gut war wie im ersten Teil und ich eine ganze Weile gebraucht habe bis ich sie gelöst habe. Unvergessen ist hier das ausgefeilte Handelssystem, das es ermöglichte, mir Alien-Händlern zu feilschen.
Sollte man Starflight heute nochmal spielen? Das kommt meiner Meinung hauptsächlich darauf an, auf welchem System. Die PC-Version nur wenn man sich mit EGA-Grafik und Tastatursteuerung und PC-Speaker zufriedengeben kann. Die Amiga Version wenn man dort die zähe Mausbedienung und die Grafik erträgt, die den Computer kaum ausreizt. Am ehesten würde ich die C64-Version empfehlen, vor allem wegen der komfortablen Joysticksteuerung und auch wegen der originellen Titelmusik (Mittelteil von Baba Yaga), die perfekt zum kosmischen Ambiente passt und die ich Jahrelang für eine geniale Eigenkomposition des Entwicklerteams gehalten habe, dabei war das ein klassisches Musikstück. Kritisieren könnte ich bei der C64 Version höchstens das kuriose SaveGame-System. Aber trotz allem, Geld würde ich für das Spiel heute nicht mehr unbedingt ausgeben. Dafür ist zu viel Zeit ins Land gegangen und technisch ist es eben vollkommen veraltet, weil nie eine moderne und zeitgemäße Version erschienen ist.
Danke dass Du die Versionen mal grob beschrieben hast! Ich wollte das Spiel anspielen und dabei möglichst eine geschmeidige Version wählen. Ergänzen kann ich, dass die Atari ST Version (fast) 100% der Amiga-Version gleicht. Die C64-Version finde ich dagegen nicht so gut - sie scheint nicht alle Merkmale des Originals zu enthalten. Ich habe mich jetzt für die Mega-Drive-Version entschieden. Die wirkt mit Abstand am angenehmsten ![]()
Tolle Folge! Ich bin immer wieder begeistert, wie Ihr für so alte Spiele noch Interviews mit den originalen Programmierern arrangiert
Ich habe beinahe eine Gänsehaut bekommen, als Rod McConnell den Moment beschrieb, als er von Trip Hawkins erfuhr, dass Electronic Arts seine ursprünglich künstlerfördernden Ansprüche aufgäbe, um zum heutigen, eher seelenlosen EA zu werden. Bislang glaubte ich, dass dies durch eine geänderte Inhaberstruktur des Unternehmens gekommen wäre. Aber dass einer der Gründer sich bewusst zu diesem Schritt entschied, entzaubert mir diesen Pionier doch etwas ![]()
Das war Joe Ybarra, der die Nachricht überbracht hat? Ich lese das auch nicht ganz so hart, Rod lässt ja Raum dafür, dass sie einfach auf keinen gemeinsamen Nenner gekommen sind und er seine Seite halt auch hart vertreten hat.
Ybarra hat das (andere Stelle im Podcast) ja umschrieben mit „die Erfolge bringen uns nix, wenn wir damit kein Geld machen“.
Dazu noch: Ich hab grad versucht was nachzuvollziehen - im Podcast wird er mehrfach „EA-Mitgründer“ genannt, aber das scheint er garnicht zu sein? Der ist wohl nur später als Producer zur Firma gestossen.
Eine kurze Sache noch: Im Transkript wird Ybarra falsch als „Ibarra“ geschrieben.
Featurewunsch: Anker zum Verlinken in den Transkripten :).
Was für eine tolle Folge zu einem tollen Spiel! Vielen herzlichen Dank dafür! Das hat mir wunderbare Erinnerungen an die lange Busfahrt aus der Stadt ins Dorf zurückgebracht, wo ich die tolle Anleitung voller Vorfreude gelesen habe. Das muss eines meiner ersten vom Taschengeld gekauften C64 Disketten-Spiele gewesen sein, da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht so lange ein 1541-II Diskettenlaufwerk hatte.
Das Thema „Star-Trek Metapher“ fand ich höchst interessant. Vor allem den Bedienungs-Aspekt. Das 70er Jahre BASIC Spiel „Super Star Trek“ geht bei der Bedienung auch diesen Weg über die Stationen auf der Brücke. Das Spiel ist Runden-basiert und darum stört es da nicht, sich über Tastenkürzel durch die Stationen auf der Brücke zu schalten. Bei Starflight wird es aufgrund der Echtzeit natürlich hektisch. Aber das ist kein Vergleich zu der Hektik in „PSI-5 Trading Company“. Das muss man gespielt haben. Einsteigern empfehle ich die C64 Easy-Flash Version, weil dort jemand einen noch leichteren Schwierigkeitsgrad eingebaut hat. Es mag merkwürdig klingen, weil „PSI-5 Trading Company“ ein völlig anderes Genre ist. Aber dadurch, dass man die Besatzung für jede Station aus mehreren Charakteren wählen kann hat man zwar keine Progression, aber es ergeben sich dennoch RPG-artig völlig unterschiedliche Spieleweisen durch die Charakterwahl. Die Charaktere haben durch ihre visuelle Darstellung auch viel mehr Charakter ![]()
Die „Star-Trek Metapher“ als Setting eines Spiels fasziniert mich als jemand, der mit Captain Future, Star Wars, Kampfstern Galactica, Perry Rhodan / Atlan und Star Trek Next Generation aufgewachsen ist sehr. Mein erstes Spiel in dem Setting war das oben genannte „Super Star Trek“. Aber auch „Visible Solar System“ hatte diese Vibes, auch wenn es ein Astronomie Lernspiel war. Sogar ein Action Spiel wie „Solaris“ auf dem Atari 2600 eines Freundes konnte diese Vibes auslösen. Wir haben immer „Eine neue Galaxie!“ gejubelt beim Anblick einer neuen Karte mit diversen Planeten, Nebeln und gegnerischen Raumschiffen. Wir haben den Joystick immer je nach Gegner hin- und hergereicht, weil wir dahingehend unterschiedlich gut waren.
Nach Starflight hat mich „Buck Rogers - Countdown to Doomsday“ für den C64 dann fast doppelt so viel Taschengeld gekostet wie Starflight. Aber es war es wert, auch wenn es keinen doppelten Spielspaß brachte, weil beide Spiele in meiner persönlichen Bestenliste eh die Höchstwertung bekommen haben. Die beiden Spiele haben wir auch noch teilweise zu zweit gespielt. Ich war neidisch, dass mein Freund in Starflight dann alleine weiter gespielt hat und dann doch noch viel weiter gekommen war. Bei Buck-Rogers war er dagegen früher abgesprungen. Buck-Rogers liefert einem nach den ersten zwei Missionen auch die Illusion sich frei im Sonnensytem zu bewegen. Aber es ist natürlich ein Gold-Box RPG. Auch wenn es Raumkampf gibt, spielt sich das meiste in Dungeons, ich meine natürlich Raumstationen, statt.
An eine Elite „Kopie“ erinnere ich mich natürlich auch. Aber in dem Genre habe ich das gekaufte „Space Rogue“ auf dem C64 viel mehr gespielt. Diese Mischung aus Elite, wenn man im Weltraum unterwegs ist, und den Raumstationen, in denen man wie in einem RPG rumlaufen und mit Leuten reden konnte, war klasse. Aber es entfernt sich natürlich von der „Star-Trek Metapher“, da man keine Besatzung hat. Gleiches gilt für „Star Control 1“ und „Space Crusade“. Beide C64 Fassungen waren Spiele, die mein Freund sich gekauft hatte und die bei mir auch wieder diese Vibes brachten. Naja, bei letzterem waren eher „Aliens - Die Rückkehr“ Vibes ![]()
Auf dem PC muss ich „Star Flight 2“ und „Star Control 2“ noch nachholen. Ich will nicht zu viel auf der „Star-Trek Metapher“ rumreiten. Aber bei den PC Spielen möchte ich wenigstens „Starfleet 1+2“, „Sentinel Worlds 1+2“, „Megatraveller 1+2“ und „Planets Edge“ nennen. Vor allem letzteres hat sich an manchen Stellen doch sehr direkt bei Star-Trek bedient. Angefangen bei der Brückenansicht, der Menüführung bis hin zum Beamen.
Was für eine sensationelle Folge!
Mal wieder am allermeisten hat mich die Entstehungsgeschichte geflasht. Die Einordnung, die vielen Details, die tollen Interviews- das funktioniert in meiner Welt in dieser einmaligen Art und Weise nur mit den Spielen aus der Frühzeit der Videospiele, bis ca. Anfang der 90er. Und natürlich nur, wenn Ihr es auf Eure ganz eigene einzigartige Weise aufbereitet und präsentiert.
Vielen Dank dafür.
Muss mich anschließen, das war eine sehr schöne Folge. Gerade die Entstehungsgeschichte war spannend.
Das Spiel an sich würde ich heute nicht mehr anfassen, da spiel ich lieber nochmal Star Control 2.
Ah
könnt man mal wieder hören
Äh, zurück zum Thema. Leider wieder eines der Spiele ohne damalige Berührungspunkte. Umso mehr gab es hier neues für mich zu entdecken und lernen. Großartige Folge!